PV im sonnenreichsten Ort Österreichs

Hier kann jeder seine eigene PV-Anlage vorstellen.

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PV im sonnenreichsten Ort Österreichs

Beitragvon Mike_Do » 02.05.2018, 22:32

e-zepp hat geschrieben:Servus @Mike, wie bist Du eigentlich auf diesen urkomischen Thread-Titel gekommen??
War nämlich schon oft auf so einer verregnet-nebligen Hütte im Lungau (Nähe Zederhaus) und nach Süden - z.B Villach-
schaut`s doch meist viel sonniger aus? PVGIS tut mir hier übrigens auch beipflichten....
lg,
e-zepp
OT- @Martin, Gedanken an NiCd ade?
https://www.google.at/search?rlz=1CDGOYI_enAT703AT703&hl=de&ei=zx_qWsayGsXg6ASJ5rjAAg&q=sonnenreichster+ort+%C3%B6sterreichs&oq=sonnenreichster+ort+%C3%B6sterreichs&gs_l=mobile-gws-wiz-serp.3..0.8113.11791..12877...0....149.1770.3j13......0....1.........0i71j30i10j0i13.n3rq9VKHiw0%3D
Und PV-Log und die Jägerkönigsliste pflichten bisher mir bei...
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Re: PV im sonnenreichsten Ort Österreichs

Beitragvon e-zepp » 02.05.2018, 22:50

Okay, es sei Dir ja auch gegönnt :D
PVGIS sagt halt in Villach 130kWh/kWp/Jahr mehr als in Mariapfarr und ich persönlich meinte gefühlt mehr
das Mistwetter wenn ich auf der Hütte war :(
Sonnige Grüße,
e-zepp
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Re: PV im sonnenreichsten Ort Österreichs

Beitragvon Mike_Do » 02.05.2018, 22:57

e-zepp hat geschrieben:PVGIS sagt halt in Villach 130kWh/kWp/Jahr mehr als in Mariapfarr und ich persönlich meinte gefühlt mehr
das Mistwetter wenn ich auf der Hütte war :(
die Gemeinde vermarktet die Sonnenstunden-Messungsergebnisse der letzten Jahrzehnten touristisch, da bin ich hald mit aufs Boot gesprungen denn ich fands passend. Der Lungau ist zwar nid groß, aber hat viele unterschiedliche Wettereinflüsse durch die Berge, Täler, Hügel und Senken. Hier bei uns ist oft der Nebel früh weg oder gar nicht da. Bei Verwandten 150 m höher gelegen ists nochmal deutlich besser als bei mir. Tiefere Orte wie Unternberg oder St.Michael sind oft im Nebel, Niederschlag, speziell im Winter ist im Lungau oft Mangelware, aber Ausnahmen bestätigen sowieso die Regel...
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Re: PV im sonnenreichsten Ort Österreichs

Beitragvon Mike_Do » 03.05.2018, 07:03

Tabelle ergänzt und angepasst. (EVAnteil Nov. über 100% durch Akkuladung aus dem Netz bedingt)
 
Zeitraum
 
 
spez. Ertrag kWh/kWp
 
 
Erzeugung kWh
 
 
Direktv. kWh
 
 
Akkuladung kWh
 
 
>Eigenverbr. kWh
 
 
Entladung kWh
 
 
>Akku-Verluste
 
 
Strombezug kWh
 
 
Verbrauch kWh
 
 
>WR-Verluste
 
 
Gesamt- verbrauch
 
 
EVAnteil %
 
 
Deckung %
 
 
Bilanz
 
 
Nov.17
 
 
51
 
 
181
 
 
112
 
 
76
 
 
188
 
 
64
 
 
12
 
 
602
 
 
721
 
 
57
 
 
790
 
 
104
 
 
22
 
 
0,23
 
 
Dez.17
 
 
57
 
 
201
 
 
126
 
 
73
 
 
199
 
 
61
 
 
12
 
 
634
 
 
778
 
 
43
 
 
833
 
 
99
 
 
22
 
 
0,24
 
 
2017
 
 
108
 
 
382
 
 
238
 
 
149
 
 
387
 
 
125
 
 
24
 
 
1236
 
 
1499
 
 
100
 
 
1623
 
 
101
 
 
22
 
 
0,24
 
 
Jan.18
 
 
51
 
 
180
 
 
109
 
 
69
 
 
178
 
 
56
 
 
13
 
 
662
 
 
791
 
 
36
 
 
840
 
 
99
 
 
20
 
 
0,21
 
 
Feb.18
 
 
80
 
 
282
 
 
178
 
 
88
 
 
266
 
 
75
 
 
13
 
 
477
 
 
701
 
 
29
 
 
743
 
 
94
 
 
34
 
 
0,38
 
 
Mar.18
 
 
110
 
 
388
 
 
235
 
 
124
 
 
359
 
 
109
 
 
15
 
 
408
 
 
719
 
 
33
 
 
767
 
 
93
 
 
45
 
 
0,51
 
 
Apr.18
 
 
159
 
 
563
 
 
326
 
 
154
 
 
480
 
 
134
 
 
20
 
 
120
 
 
542
 
 
38
 
 
600
 
 
85
 
 
77
 
 
0,94
 
 
2018
 
 
399
 
 
1413
 
 
848
 
 
435
 
 
1283
 
 
374
 
 
61
 
 
1667
 
 
2753
 
 
136
 
 
2950
 
 
91
 
 
41
 
 
0,48
 
 
seit IBN
 
 
507
 
 
1795
 
 
1086
 
 
584
 
 
1670
 
 
499
 
 
85
 
 
2903
 
 
4252
 
 
236
 
 
4573
 
 
93
 
 
35
 
 
0,39
 
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Re: PV im sonnenreichsten Ort Österreichs

Beitragvon mreindl » 03.05.2018, 20:30

Die Gemeinde Mariapfarr vermarktet halt nur was die offizielle Wetterstation der ZAMG im langjährigen Schnitt gemessen hat, ist ihr gutes Recht. Es gibt in Österreich natürlich weit mehr Gegenden die mehr Sonnenstunden haben, nur steht da eben keine offizielle Wetterstation. Ein Haus in den Karawanken müsste man halt haben oder auf einem Tauerngipfel. :D

Villach liegt zwar im PVGIS vorne aber entweder es liegt daran dass in Villach keine Wetterstation der ZAMG steht, oder es sind lokale klimatische Effekte die Mariapfarr zu den meisten Sonnenstunden verhelfen. Ein gute PV-Gegend ist es ja: durch die inneralpine Lage vor den Staulagen aus Nord und Süd geschützt dafür eben trocken, keine große Wasserflächen wie Inn, Donau, Salzach, Enns oder Seen wie im Alpenvorland, damit weniger Nebel, hoch gelegen und meist kühl. Zederhaus liegt schon wieder zuviel im Einfluss von den Nordstaulagen, da ist das Murtal im Vorteil. Dafür schaut's bei Südföhn oft etwas schlechter aus gegenüber dem Nordalpenbereich, da war kürzlich ein ganz ausgeprägter Tag wenn ich mir recht erinnere. Man kann also ganz vortrefflich darüber diskutieren wo das bessere PV-Klima geboten wird.

Zur Black-Out Prävention gehört mehr als nur eine notstromfähige PV, wir haben per PN schon darüber gesprochen, das Buch ist eine Empfehlung. Dazu gehört auch das der Generator ausreichend dimensioniert ist, denn wenn in der dunklen Jahreszeit wirklich einmal ein längerer Stromausfall ist, dann kannst du dir überlegen ob du heizt damit du nicht erfrierst oder Wasser aus dem Regenwassertank abkochst damit du nicht verdurstest. Obendrauf werden die Nachbarn bei dir auf der Matte stehen und was von deinem Licht und strom haben wollen im Ernstfall (wie gesagt, lies das Buch).

Grundsätzlich fallen mir auf der Fahrt durch dieses Land immer die Dächer in super Lage auf die nur halb oder noch weniger mit PV belegt sind, dabei ist der Mehraufwand minimal weil die Grundkosten sowieso nicht linear mitsteigen. Es werden hierzulande einfach immer noch viel zu kleine PV-Anlagen empfohlen, da bleibt viel Potential ungenützt. Reden wir in ein paar Jahren weiter wenn die Module nicht mehr ganz die Nennleistung bringen, die Kinder größen werden, der Stromverbrauch und der Strompreis steigt und eventuell ein E-Auto in der Auffahrt steht, dann wette ich um ein Murauer wirst du an meine Worte denken. :wink:

Mit der dunklen Eindeckung sieht dein Dach gut aus, da passen die schwarzen Module sehr gut dazu. Es schaut halt halbfertig aus mit nur 12 Modulen, das gefällt mir nicht. Da gibt es hier im Forum Fotos von ähnlichen Dächern mit Vollbelegung die optisch einen hervorragenden Eindruck machen.

Und ja, Notstrom kostet richtig viel Geld, allerdings war das bei deinem Miet-/Finanzierungsmodell wohl ohnehin kein Thema, denn mit den 20000 Euro Anlagekosten kann man einen Notstromdiesel lange betreiben!
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Re: PV im sonnenreichsten Ort Österreichs

Beitragvon Mike_Do » 03.05.2018, 20:53

Wasser braucht bei uns keinen Strom, nur im Winter bei touristischer Vollbelegung kommt der Tiefbrunnen zum Einsatz, 95% kommen von den Bergen, lagern im Hochbehälter, und der braucht Strom nur zur Überwachung, also Frischwasser ist da und braucht nicht abgekocht zu werden. Somit bleibts beim Frostfrei heizen und Essen wärmen...

Und ausserdem: Infrastruktur ist jetzt ja da, ein paar mehr Module aufs Dach wenn mir danach ist. Leerrohr für 2. Strang ist frei, Platz für 2. WR gibts auch,... und das mit dem E-Auto ist auch so eine Sache wo man drüber diskutieren kann...
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Re: PV im sonnenreichsten Ort Österreichs

Beitragvon mreindl » 03.05.2018, 21:22

Mike_Do hat geschrieben:Wasser braucht bei uns keinen Strom, nur im Winter bei touristischer Vollbelegung kommt der Tiefbrunnen zum Einsatz, 95% kommen von den Bergen, lagern im Hochbehälter, und der braucht Strom nur zur Überwachung, also Frischwasser ist da und braucht nicht abgekocht zu werden. Somit bleibts beim Frostfrei heizen und Essen wärmen...


Darauf würde ich mich nicht verlassen, aber du wirst deine lokale Wasserversorgung besser kennen:
http://www.herbert.saurugg.net/2017/blog/stromversorgung/wenig-beachtete-gefaehrdung-der-wasserversorgung-bei-blackout

Mike_Do hat geschrieben:Und ausserdem: Infrastruktur ist jetzt ja da, ein paar mehr Module aufs Dach wenn mir danach ist. Leerrohr für 2. Strang ist frei, Platz für 2. WR gibts auch,... und das mit dem E-Auto ist auch so eine Sache wo man drüber diskutieren kann...


Dann sind wir uns also doch einig, mehr PV braucht das Land. :wink:
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Re: PV im sonnenreichsten Ort Österreichs

Beitragvon Mike_Do » 03.05.2018, 21:29

Ja, Wasserversorgung steht definitiv auch ohne Strom bei uns. War vor knapp einem Jahr in unserem neuem Hochbehälter ca. 1 km Luftlinie entfernt meines Hauses. 2x500m3 wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Und es Bedarf keinerlei Nachbehandlung, beste Qualität.

Und nicht unbedingt mehr PV ist die Lösung sondern die Kombination aller erneuerbarer Energiequellen. Wind, Wasser, Sonne und was sonst noch möglich ist wird uns hoffentlich die Zukunft zeigen. Eine kleine Grundlastwindturbine wär vielleicht noch was für mich...
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Re: PV im sonnenreichsten Ort Österreichs

Beitragvon mreindl » 04.05.2018, 07:11

Wenn du eine laminare Anströmung hast, dann ja. Mangels exponierte Lage und ausreichend hohem Mast (Daumen mal Pi mindestens doppelte Haushöhe) bin ich da aber eher skeptisch.
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Re: PV im sonnenreichsten Ort Österreichs

Beitragvon Mike_Do » 04.05.2018, 07:18

beim Hausbau hätt ich gesagt sicher nicht, da die hauptwindströmung aus dem weißpriachtal im nordwesten kommt und vom mitterberg leicht in richtung ost abgelenkt wird und somit an den gehenüberliegendem südhang gedrückt wird. liegen also etwas im windschatten des nordwestlichen buckels.
allerdings sind in den letzten jahren die südwindtage viel viel mehr geworden. da blästs schon oft tagelang ziemlich zügig.
vom gefühl her denkt man sich hald es müßte unmengen an strom zu ernten geben, aber vermutlich hast du recht...
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