Pacht-PV Naturstrom - 8,64 kWp/9,3 kWh ost-west Flachdach

Hier kann jeder seine eigene PV-Anlage vorstellen.

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Re: Pacht-PV Naturstrom - 8,64 kWp/9,3 kWh ost-west Flachdac

Beitragvon Schneemann88 » 13.07.2018, 21:22

alterego hat geschrieben:Ich finde es auch gut, da du das überhaupt beschreibst. Das Rundum-Sorglos-Paket ist es ja wohl nicht (darf man erfahren, wie das ohne deine "Intervention" aussehen würde? ) und das bei Naturstrom, die ja wirklich einen besseren Namen haben als die "Anderen". Aber offensichtlich kleben die da nur ihr Label drauf, kassieren Provision und lassen andere den wesentlichen Teil der Arbeit machen. Hatte ich aber auch nicht anders erwartet.
Es gibt hier ja Leute, die ein paar Euro mehr bezahlen, damit die Anlage optisch besser aussieht, die würden wohl sagen - gut, daß man die von unten nicht sieht. Ich sage ja auch immer, daß ich fast nie auf mein eigenes Dach schaue und andere sollen halt wegschauen.

Wenn schon einen neuen Zählerschrank, hätte ich den gleich größer gemacht, wenn da noch Platz ist.

Ist da in der Pacht auch eine Versicherung dabei? Falls ja, wäre interessant, was da alles mit drin ist, bei "ähnlichen Angeboten" steht da immer was von "umfangreich", aber nicht was genau da versichert ist.
Hast du die Einspeisevergütung abgetreten oder wie sichern die sich ab? Gute 15k€ (viel mehr wird es nicht sein, was Naturstrom da "vorschießt") Kredit ohne Sicherheiten gibt es ja normalerweise nirgends.

Zur KUR - grob stehen grob 400€ erstatteter der Vorsteuer im Jahr derzeit gute 100 Euro zu zahlen auf die unentgeltliche Wertabgabe gegenüber (plus einmalig die Vorsteuer aus dem Zählerschrank, wobei das in der Konstellation schwierig sein könnte, da der eigentlich zum Haus gehört und hier ja nicht mit auf der Rechnung der PV "verwurstelt" ist). Geld spielt zwar für dich keine (große) Rolle, aber man muß dem Staat keine 4-5000 Euro (weil die 100 steigen werden etwas weniger als 18x300) schenken, falls doch, sage ich im Namen der anderen Steuerzahler schon mal danke ;)

Sorry mehr Fragen als Kommentar, aber irgendwie ist das bei mir so, wenn jemand mal etwas andere Wege geht und dann auch noch bereit ist das zu kommunizieren. Macht auch nichts, wenn du nicht alles beantwortest.


IBC hat da ziemlichen Quatsch geplant. Ich sag mal als Stichwort Terrassenüberdachung. Aus unserem Atriumbungalow wurde ein riesiger rechteckiger Bungalow. auch die Verschattung hat die wenig interessiert. Bis ich dann böse wurde, weil ich so einen Quatsch nicht auf unserem Dach haben wollte. Diese Kritik werde ich auch an Naturstorm herantragen, dass die Planung mehr als Bescheiden war.

Der Zählerschrank ist eigentlich schon überdimensioniert. Wir haben im Erdgeschoss noch eine Unterverteilung.

Pacht ist Komplettpaket. Nur Dachstatik ist meine Sache.

Absicherung Naturstrom war eine Bonitätsprüfung.

Zählerschrank zahlen wir direkt, da nicht im Pachtvertrag mit drin. Daher setze ich das selbst mit der nächsten Steuererklärung ab.

Deine Ausführungen zur Steuer konnte ich leider nicht ganz nachvollziehen. Ich gehe davon aus, dass ich KUR von Beginn an mache und damit aus der Umsatzsteuer raus bin. Ich kassiere keine Umsatzsteuer vom VNB für die EEG und muss diese also auch nicht weitergeben. Und da ich nicht gewerblich tätig bin, muss ich auch nichts für Eigenentnahme zahlen. Berichtigt mich bitte, wenn ich hier auf dem Holzweg bin. Nicht vergessen, ich hole mir keine Umsatzsteuer wieder, da ich keine Anfangsinvestition habe.
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Re: Pacht-PV Naturstrom - 8,64 kWp/9,3 kWh ost-west Flachdac

Beitragvon PV tut Not » 13.07.2018, 21:31

:mrgreen: Ich habe es Bento schon geschrieben, der Abzinsungsfaktor ist gemessen an der Realität nicht richtig.
Ich denke, der müßte eher bei 0,95 liegen. Mindestens.

Kredit? Habe ich nicht.
Reinigung, 2x in 20 Jahren.
Ersatz? Bei 25 Jahren Produkt- und Leistungsgarantie bei den Teilen der PV-Anlage? Akku, ok, hat 10 Jahre Garantie. Ich hoffe, Tesla gibt es auch noch so lang ;-)
Wie auch immer, am Ende hast du trotzdem rund 10000 Euro mehr bezahlt als ich und hast die kleinere PV und einen kleineren Akku.

Radfahren ist schön und gut, bin früher im Schnitt 10000km im Jahr gefahren, davon 8000km Arbeitsweg. Dann meinte ein Autofahrer, beim Stopschild das Anhalten nur antäuschen zu müssen. Jetzt weiß ich, wie es sich anfühlt, mit dem Kopf die Windschutzscheibe komplett zu durchschlagen und danach einen Blackout zu haben. Nach dem Unfall hat mich meine Frau vor die Wahl gestellt. Der mit Blut überzogene Helm dient noch immer als Anschauungsmaterial fur den Fahrradunterricht der 4. Grundschulklassen.

Doch, du bist gewerblich und mußt auch bei sofortiger KUR die Eigenentnahme in der EÜR angeben.
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Re: Pacht-PV Naturstrom - 8,64 kWp/9,3 kWh ost-west Flachdac

Beitragvon Bento » 13.07.2018, 21:33

Versicherung?

Und was ist, wenn die Anlage mal ausfällt? Musst du dann trotzdem Miete zahlen?
Viele Grüße
Bento

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Re: Pacht-PV Naturstrom - 8,64 kWp/9,3 kWh ost-west Flachdac

Beitragvon PV-Express » 13.07.2018, 21:36

Schneemann88 hat geschrieben:Wir haben bis jetzt die 7 kW in der Spitze noch nicht geknackt


Das werdet ihr auch nicht. Der WR kann bei einem eingestellten cosPhi von 0,95 gar nicht mehr als 6650W an Wirkleistung abgeben :idea:
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Re: Pacht-PV Naturstrom - 8,64 kWp/9,3 kWh ost-west Flachdac

Beitragvon Schneemann88 » 13.07.2018, 21:45

PV tut Not hat geschrieben::mrgreen: Ich habe es Bento schon geschrieben, der Abzinsungsfaktor ist gemessen an der Realität nicht richtig.
Ich denke, der müßte eher bei 0,95 liegen. Mindestens.

Kredit? Habe ich nicht.
Reinigung, 2x in 20 Jahren.
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Wie auch immer, am Ende hast du trotzdem rund 10000 Euro mehr bezahlt als ich und hast die kleinere PV und einen kleineren Akku.

Radfahren ist schön und gut, bin früher im Schnitt 10000km im Jahr gefahren, davon 8000km Arbeitsweg. Dann meinte ein Autofahrer, beim Stopschild das Anhalten nur antäuschen zu müssen. Jetzt weiß ich, wie es sich anfühlt, mit dem Kopf die Windschutzscheibe komplett zu durchschlagen und danach einen Blackout zu haben. Nach dem Unfall hat mich meine Frau vor die Wahl gestellt. Der mit Blut überzogene Helm dient noch immer als Anschauungsmaterial fur den Fahrradunterricht der 4. Grundschulklassen.

Doch, du bist gewerblich und mußt auch bei sofortiger KUR die Eigenentnahme in der EÜR angeben.


Streiche das rund und schon sind es nur noch 7900 Euro. Und das nur, wenn du in den folgenden 18 Jahren überhaupt keine Kosten hast. Du zahlst auf jeden Fall mehr Steuern als ich.

Das mit deinem Unfall tut mir leid. Wir Radfahrer müssen sehr umsichtig fahren und sind dann immer noch der Gefahr gestresster Autofahrer mit erhöhter Geschwindigkeit ausgesetzt. Aber was hat das mit meinem Fall zu tun? Ich fahren größtenteils durch den Wald und Parks. Ich meide den Autoverkehr so weit wie möglich.

Wenn ich keine Gewinne mache, was ich in den kommenden 20 Jahren nicht tun werde, wie kann ich dann gewerblich tätig sein? Ich sehe das eher als Liebhaberei. Wir werden sehen, was das Finanzamt dazu sagt.
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Re: Pacht-PV Naturstrom - 8,64 kWp/9,3 kWh ost-west Flachdac

Beitragvon PV tut Not » 13.07.2018, 22:05

Was das FA sagt?
Vmtl. das gleiche wie bei mir, als ich das mit der Liebhaberei versucht habe. Die Zeit der Großzügigkeit ist vorbei. Wenn wir beide Pech haben, wird der in 2018 installierte Speicher, auch wenn er gleichzeitig mit der PV in Betrieb genommen wurde, nicht als zur PV-Anlage gehörig betrachtet, sondern als Privatvergnügen. D.h. die Abschreibung ist entsprechend geringer.
Ich kann es vllt. umgehen, da ich schon eine PV habe und einfach eine Erhöhung der Investition (oder wie man diesen Vorgang auch nennt) vornehme.

Mit Abschreibung und trotz Eigenentnahme bin ich nach wie vor leicht in der Verlustzone. Ich werde jetzt versuchen, noch weiter in die Verlustzone zu rutschen und das solange für meine private Steuerminderung in Anspruch nehmen, wie es nur geht.
Ich bin auch sofort in KUR, da ich möglichst wenig Papierkram machen will.
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Re: Pacht-PV Naturstrom - 8,64 kWp/9,3 kWh ost-west Flachdac

Beitragvon alterego » 14.07.2018, 08:20

Schneemann88 hat geschrieben:Deine Ausführungen zur Steuer konnte ich leider nicht ganz nachvollziehen. Ich gehe davon aus, dass ich KUR von Beginn an mache und damit aus der Umsatzsteuer raus bin. Ich kassiere keine Umsatzsteuer vom VNB für die EEG und muss diese also auch nicht weitergeben. Und da ich nicht gewerblich tätig bin, muss ich auch nichts für Eigenentnahme zahlen. Berichtigt mich bitte, wenn ich hier auf dem Holzweg bin.

Das Steuerthema wird hier im Finanzbereich ausführlich diskutiert, das wiederhole ich nicht alles. Auf keinen Fall darf man Umsatz und Einkommensteuer vermischen.
Im Umsatzsteuerrecht ist man Unternehmer wenn man (nachhaltig, usw.) Einnahmen erziehlen will, nicht Gewinn. Wie sagt man heute? Isso. Schon, wenn du davon redest KUR zu machen, siehst du ja selbst ein, daß du unternehmerisch tätig bist, das scheint dir also bewußt zu sein. Sonst wäre es ja dein Privatvergnügen und da gibt es weder KUR noch Regelbesteuerung ;)
Wie geschrieben, würde ich KUR erst nach den 18 Jahren machen, aber deine Entscheidung.
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Re: Pacht-PV Naturstrom - 8,64 kWp/9,3 kWh ost-west Flachdac

Beitragvon Bento » 14.07.2018, 11:04

Wer seine Betriebsausgaben maximieren möchte (warum auch immer; es mag Gründe geben), der sollte zur KUR optieren. Dadurch hat man höhere Abschreibungen. :wink:

Gilt z.Zt. wohl auch noch für Speicher bei glz. Anschaffung mit PV.
Viele Grüße
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Re: Pacht-PV Naturstrom - 8,64 kWp/9,3 kWh ost-west Flachdac

Beitragvon alterego » 14.07.2018, 11:31

Welche Abschreibung? Gekauft wird ja (angeblich, IANAL, aber das kann man vermutlich auch anders sehen, ist aber hier nicht das Thema, die Berechnungen über Abzinsung führen aber etwa in die Richtung, daß es auch eine Ratenzahlung sein könnte zumal ich keine dingliche Sicherung erkenne - welcher Eigentümer macht denn sowas? ) erst nach 18 Jahre für 1 Euro und den kann man nicht weiter abschreiben. OT: danach hat man dann zwei Jahre keine nennensweten Betriebsausgaben mehr, also ist Umsatz fast gleich Gewinn.
Für die EÜR ist es sowieso interessant, wie das mit dem Speicher ist. Abschreiben darf man ihn ja nicht, wenn man ihn kauft, aber hier ist er ja in der "Pacht" mit drin. Ich möchte den Fall nicht auf den Tisch bekommen, weil sowas in der Broschüre der Finanzverwaltung (und damit wohl auch in den internen Verwaltungsvorschriften) nicht vorgesehen ist.
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Re: Pacht-PV Naturstrom - 8,64 kWp/9,3 kWh ost-west Flachdac

Beitragvon ragtime » 14.07.2018, 11:54

Wieso,... Er hat doch Anfangs geschrieben er zahlt 120€ Pacht für PV und 60€ Pacht für den Speicher (war also in Relation echt ein Schnäppchen) . Für die PV kann er also 20€ USt sparen bei Verzicht auf KUR, wenn das FA es nicht schnallt mit Chance auf 30€. Es hängt jetzt davon ab wieviel EV er mit seinem individuellen Stromverbrauch generiert. Bei normalem Haushalt dürfte die USt darauf aber deutlich weniger sein... um die 10€ vielleicht? Nach 18Jahren zur KUR macht also auch hier Sinn, wie du schon sagtest... Ausser man hat Angst vor Formularen oder die aufgewendet Zeit ist einem mehr Wert als die 10-20€ im Monat. :wink:

Und über ESt braucht er sich bei dem Preis eh keine Gedanken machen... Gewinnerziehlungsabsicht ausgeschlossen. Egal ob mit oder ohne KUR... Die EEG Vergütung dürfte die 100Eu nicht überschreiten.
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