7,32 kWp Ost-West-Anlage

Hier kann jeder seine eigene PV-Anlage vorstellen.

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7,32 kWp Ost-West-Anlage

Beitragvon CaptainPicard » 17.08.2018, 23:09

So, nach über einem Jahr Planung (an dieser Stelle noch einmal Danke an dieses Forum und allen die mich beraten haben) und Wartezeit (yay österreichische Bürokratie) wurde es diese Woche endlich ernst. In knapp anderthalb Tagen wurden 24 Hanwha Q.CELLS Module mit je 305 Wp Leistung aufs Dach gesetzt und an einen Fronius Symo 5 kVA Wechselrichter angeschlossen. Zwei Strings mit je zwölf Modulen auf Ost und West bei einer Dachneigung von 32 Grad.

Falls bei den Fotos jetzt gleich jemand einen Schock bekommt wieso soviel gute Dachfläche ungenutzt blieb: Auch ich hätte gerne alles voll gemacht, allerdings erlaubt der Netzbetreiber hier nur maximal 5 kW Einspeiseleistung sofern man sich nicht einen "Spannungswächter" installieren lässt um die Anlage zu drosseln, was wir vermeiden wollten. Außerdem ist es bei uns mit einer Vergütung von 7,9 Cent über 13 Jahre nur mit entsprechend hohem Eigenverbrauch auch wirtschaftlich, mit eurer EEG-Vergütung würden da jetzt sicher über 20 kWp am Dach liegen.

Ostseite:

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Westseite:

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Wechselrichter:

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Heutiger Ertrag bei fast durchgehend Sonnenschein:

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Re: 7,32 kWp Ost-West-Anlage

Beitragvon seppelpeter » 18.08.2018, 00:45

Dafür müsst ihr keine blöde Blindleistung bereit stellen. Anlage läuft, also alles schön.

Dürftest Du Module ergänzen, wenn dir danach ist oder löst das auch wieder Bürokratie aus? Nur mal rein theoretisch!

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Re: 7,32 kWp Ost-West-Anlage

Beitragvon alexNOE » 18.08.2018, 07:46

gratulation, bei mir ist es in ein paar Wochen auch so weit.
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Re: 7,32 kWp Ost-West-Anlage

Beitragvon CaptainPicard » 18.08.2018, 07:49

seppelpeter hat geschrieben:Dürftest Du Module ergänzen, wenn dir danach ist oder löst das auch wieder Bürokratie aus? Nur mal rein theoretisch!

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Sehe keinen Grund wieso es nicht gehen sollte, allerdings wäre das dann ohne Förderung, auf eigene Kosten. Um eine geförderte Anlagenerweiterung zu bekommen bräuchte es erneut mindestens 5 kWp, warten bis zum Januar um einen Antrag zu stellen und dann viel Glück um irgendwann im März oder April die Zusage zu bekommen.

Aber mit 7,32 kWp ist der 5 kVA Wechselrichter ja ohnehin schon ziemlich aufs Maximum belegt. Muss ich eigentlich beunruhigt sein dass trotz blauen Himmels gestern nicht zumindest für eine Stunde oder so in der Mittagszeit die Höchstleistung von 5 kW drinnen war? Hatte am Vortag einmal kurz 5,04 kW erreicht, von daher weiß ich dass es zmindest möglich ist, aber das war für weniger als fünf Minuten. Hätte bei so einer Überbelegung eigentlich erwartet dass der Wechselrichter öfter mal der limitierende Faktor wird, oder steht die Sonne Mitte August schon zu südlich dass das bei Ost-West nicht mehr wirklich erwartet werden darf?


alexNOE hat geschrieben:gratulation, bei mir ist es in ein paar Wochen auch so weit.

Danke, hat ja lang genug gedauert bei uns beiden. :D
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Re: 7,32 kWp Ost-West-Anlage

Beitragvon seppelpeter » 18.08.2018, 21:38

Naja, ist halt Ost/West und warm war es vermutlich ja auch. Da kommt dann mal nicht mehr.
Leg halt paar Module dazu ... nicht für den Peak, sondern für die Übergangszeiten.

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Re: 7,32 kWp Ost-West-Anlage

Beitragvon CaptainPicard » 19.08.2018, 08:12

Die Anlage steht seit weniger als einer Woche, ich glaub es ist noch etwas früh über eine Erweiterung nachzudenken. ;)

Und wie gesagt, hier ist es aus wirtschaftlicher Sicht auch nicht so einfach, da amortisiert sich nicht automatisch jedes zusätzliche Modul von alleine. Ohne entsprechend hohen Eigenverbrauch geht hier gar nichts.
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Re: 7,32 kWp Ost-West-Anlage

Beitragvon flosky » 19.08.2018, 08:51

o/w 30° DN bei temperaturen ebenfalls im bereich der dachneigung, da wuerd ich als schnellschuss -40% peakleistung AC im vergleich zur kWp erwarten, also in deinem fall ca. 4400W.
drueber kommst du bei wechselhaftem wetter, wenn die module kurzzeitig etwas abkuehlen, wenn die sonne verdeckt ist und dann ploetzlich wieder hervorlugt!

erweiten am selben wr ist nicht mehr moeglich, da die maximale ueberbelegung bei den symos "nur" 150% der nominalleistung sein darf, was bei einem weiteren modul schon ueberschritten waere. man koennt jetzt diskutieren, ob das fuer o/w anlagen auch gilt, aber jedenfalls wuerd die garantie/gewaehrleistung erlöschen. so gesehen ist eh alles optimal ausgelegt!

an alle schlauberger, in ö muss man genauso blindleistung liefern!

nur aus interesse, was haette der spannungwaechter gekostet, hast du da ein angebot gelegt bekommen?
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Re: 7,32 kWp Ost-West-Anlage

Beitragvon CaptainPicard » 19.08.2018, 09:16

Konkretes Angebot nicht, aber 900 Euro hat ein Solarteur mal erwähnt soweit ich mich noch erinnern kann (war schon letztes Jahr). Weiß allerdings nicht ob da bereits die Gebühren für den Netzbetreiber (EVN in meinem Fall) für den Einbau enthalten sind.


drueber kommst du bei wechselhaftem wetter, wenn die module kurzzeitig etwas abkuehlen, wenn die sonne verdeckt ist und dann ploetzlich wieder hervorlugt!

Genau, am Tag als die Anlage online ging war es wechselnd bewölkt und da konnte ich die 5,04 kW direkt am Wechselrichter für ein paar Minuten ablesen. Also scheint ja alles so zu laufen wie es soll wenn es nur an den Temperaturen liegt. 8)
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Re: 7,32 kWp Ost-West-Anlage

Beitragvon eba » 19.08.2018, 10:30

Bei 7,9ct/kWh Vergütung wäre man immer noch über den Herstellungkosten gewesen. Die Rendite kommt mit dem Eigenverbrauch. Ein eAuto wirst du an dieser Anlage kaum sinnvoll laden können. Dann wirst du dich irgendwo hin beißen wollen, da du das Dach damals nicht voll gemacht hast.


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Re: 7,32 kWp Ost-West-Anlage

Beitragvon CaptainPicard » 19.08.2018, 11:04

eba hat geschrieben:Bei 7,9ct/kWh Vergütung wäre man immer noch über den Herstellungkosten gewesen. Die Rendite kommt mit dem Eigenverbrauch. Ein eAuto wirst du an dieser Anlage kaum sinnvoll laden können. Dann wirst du dich irgendwo hin beißen wollen, da du das Dach damals nicht voll gemacht hast.

1. Bezweifle ich die Rechnung. Vergiss nicht dass es die 7,9 Cent auch nur über 13 Jahre gibt und nicht über 20.
2. Ändert das so oder so nichts daran dass ich maximal 5 kW einspeisen darf.
3. Es dieses Jahr bei der Förderung zum ersten Mal einen verpflichtenden Eigenverbrauchsanteil gab der nicht vergütet wird.

Glaub mir, ich hätte auch gern mehr gehabt, aber in Ö funktionieren PV-Anlagen (leider) nicht so wie in D, da kannst du entsprechende Erfahrungswerte nicht einfach 1:1 umlegen und das "Dach vollmachen"-Mantra predigen.
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