Elektroauto als Firmenwagen (Abrechnung/Eigenverbrauch PV)

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Elektroauto als Firmenwagen (Abrechnung/Eigenverbrauch PV)

Beitragvon miracoolix » 24.06.2013, 14:09

Hallo,

ich spekuliere damit, mir nächstes Jahr vielleicht einen BMW i3 als Firmenwagen zu holen. Grundsätzlich können wir bei uns alle Firmenwagen haben, ich weiß aber nicht, ob BMW dieses Modell als Leasingvariante anbieten wird.

Hat jemand Erfahrungen/Hinweise zur Abrechnung von Strom (auch aus eigener Produktion)? Müsste ich bei Abrechnung an meinen Arbeitgeber oder den Leasinganbieter auch EEG-Umlage usw. bezahlen?

Fragen über Fragen...


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Re: Elektroauto als Firmenwagen (Abrechnung/Eigenverbrauch P

Beitragvon miracoolix » 24.06.2013, 20:29

Eine Sammlung interessanter Themen dazu gibt es im Ampera Forum:

http://www.opel-ampera-forum.de/viewtopic.php?t=689
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Re: Elektroauto als Firmenwagen (Abrechnung/Eigenverbrauch P

Beitragvon JHG » 01.07.2013, 22:46

Die Frage ist tatsächlich, was ist am einfachsten.
Führe auch gerade die Diskussion mit unserem Fuhrparkmanagement.
Die wird dadurch begünstigt, dass das Unternehmen es klar unterstützt, wenn ich mir ein Elektroauto hole.
Mein Favorit ist im Moment auch der i3.

Vorschlag bisher ist, den privaten Stromverbrauch über eine Pauschale abzudecken.
Im Gegenzug könnte ich den Wagen auch in der Firma kostenlos aufladen.
(Was nicht so viel bringt, da dies nur in einer Lokation möglich ist, die ich selten per Auto anfahre.

Aber die Pauschalvariante könnte tatsächlich am einfachsten sein, möglicherweise mit einer Anpassung nach
einem Jahr.
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Re: Elektroauto als Firmenwagen (Abrechnung/Eigenverbrauch P

Beitragvon Holger » 06.06.2015, 18:37

Hallo miracoolix, JHG,
hat es bei einem von Euch mit dem i3 als Firmenwagen geklappt? Ich bin nämlich auch in der Diskussion mit dem Fuhrparkmanagement.
Gruße aus dem schwül-heißen Niedebayern
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Re: Elektroauto als Firmenwagen (Abrechnung/Eigenverbrauch P

Beitragvon PV-Berlin » 07.06.2015, 14:14

Mittlere bis größere Firmen nutzen das Herstellerleasing doch nur in den seltensten Fällen. Es kann sein, dass diese Spezialisten (Sixt Leasing & Co.) nicht genug Erfahrungen mit den e-Mobilen haben und deshalb einen zu niedrigen RW ansetzen müssen oder von den Herstellern keine Rückkaufvereinbahrung bekommen, weil diese sich das Geschäft nicht aus der Hand nehmen lassen wollen.

50% wären beim e-Mobile extrem unwahrscheinlich nach 36 Monaten und < 40.000 km! Ich meine, der Wert wird höher liegen. Aber die werden wahrscheinlich alle mit weniger rechnen. BMW Leasing für den I3 ist unterirdisch, kann man glatt vergessen.

Ich würde Mietkauf machen und einen festen RW (Betrag) vereinbaren. Hier hast du den Vorteil, dass du ja Netto rechnen kannst und die 50% bedeuten, den BMW I3 für unter 20.000 € Netto zu bekommen und dann hast du mehr Möglichkeiten.

Leasingrate/ Mietkaufrate in % p.M. bei 4% Zinssatz nominal =1,68%
(36 Monate) Barwert = 100% (Anschaffungswert) bei 50% RW

Mietkaufrate bei 42.000 Brutto Listenpreis (aus 2012) (eigene Gesellschaft mit 2,5%)

Netto= 35.294,12
Anzahlung = 0
5 Jahre Laufzeit
Restwert Null

Rate = 626,38 € + MwSt.

Mit 20% Anzahlung (Abschreibung) Rate 501,10 €

Nach den bisherigen Erfahrungen (extreme Laufleistungen) passen meine Vermutungen. Die relativ hohe Raten ergeben sich aus der Tatsache, dass es keine bzw. nur sehr geringe Nachlässe auf den Listenpreis gibt. Deshalb ist die Differenz (100% zu 50%) deutlich höher, als beim Verbrenner (BMW 30% Rabatt und 53% RW nach 36 Monaten und 30.000 km) , was aber nicht wirklich zusammenpasst (Hersteller sind irre würde ich meinen)

Einen BMW I3 in Vollausstattung bekommt man auch mit 100.000 km plus auf der Uhr (11/2012) locker für 20.000 € (brutto) los , da würde man für einen Verbrenner von BMW 42.000 Kaufpreis was bekommen? Vielleicht auch 20.000 € aber man hat extrem viel Geld gespart, denn die Betriebskosten sind beim BMW I3 unterirdisch niedrig trotz extremen Bleifuss.

Nicht mal 4,- € auf 100 km zu vorher 17,60 € (25 kWh zu 11 Litern V-Power ) vergleichbare Autos (Automatik ca. 200 PS usw.) macht 13.600 € gespart /36 Monate = 377,78 € die man virtuell von den o.g. Rate abziehen könnte.

*logisch, das nicht jeder so Auto fährt und so extrem viel unterwegs ist. Aber > 20.000 lm schaffen 'unsere' alle p.A. Und damit ist im Moment der BMW I3 für den GF und die angestellten das perfekte Auto.

*Strom zu Hause? 44,-€ Shell Karte sind Steuerfrei ! das sind bei 30 Cent brutto 500 km! im Monat.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Elektroauto als Firmenwagen (Abrechnung/Eigenverbrauch P

Beitragvon Spueli » 11.06.2015, 17:28

Zur Abrechnung zurück.
Es gibt sonst auch die Möglichkeit eine Wallbox von TNM in die heimische Garage zu hängen. Dann kann man dort ganz normal mit einer auf die Firma registrierten Karte aufladen. Die Rechnung schreibt dann TNM an die Firma.

Die Mehrkosten liegen dann bei rund 50 Euro für die Grundgebühr und bei 100 bis 200 Euro für die Box. Wobei es natürlich auch Boxen gibt die noch teurer sind.

Gerade in größeren Unternehmen ist die Rechnung manchmal einfacher durchzusetzen als eine Pauschale.
Gruß Ingo

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Re: Elektroauto als Firmenwagen (Abrechnung/Eigenverbrauch P

Beitragvon Holger » 12.06.2015, 23:08

Danke an alle für die Info.
gruß aus dem sommerlichen Niederbayern
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