E-Auto als Firmenwagen und wie abrechnen?

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E-Auto als Firmenwagen und wie abrechnen?

Beitragvon BinKino » 15.06.2015, 18:49

Es gibt zwar schon einen Thread, aber passt nicht zu meiner Konstellation.

Ich spinne ja mit dem Gedanken herum, einen Twizy zu holen.
10.000 Euro mit dem 5 Jahreskredit & Garantie, das ist machbar.
Jetzt kam mir die Idee, ob man das nicht direkt (steuergünstiger) über den AG laufen lassen könnte, und es wo anders bei mir abzweigt.
Wenn das Autolein aber über die Firma läuft, werde ich um den "geldwerten Vorteil" nicht herum kommen.
Ich habe das bislang immer gemieden, denn die Steuererstattung durch die Strecke zur Arbeit waren immer noch mal ein netter kleiner Bonus zur Folge-Jahresmitte (Fiskus arbeitet halt so lahm) und die Zahlungen, die ich für die Abzahle des Wagens gedacht hatte.
Ich hatte mich damit aber auch, wie man jetzt erkennen kann, nie damit beschäftigt. Denn der Sprit wird ja von der irma gezahlt ... DANN wäre es natürlich durchweg von Vorteil, zumal ich ja ne ordentliche Anfahrt von 40km zur Arbeit habe.

Der Artikel der SZ: http://www.sueddeutsche.de/karriere/aut ... -1.1417799
gibt mir aber die Auskunft, ich könnte dann weiterhin auch die Fahrtkosten zur Arbeit weiterhin angeben?


Bei einem Verbrenner ist es ja klar - Tankquittung und abgerechnet.

Wie ist es aber beim Stromer? Wir haben im Hof eine Steckdose, wo ich den Stromer aufladen könnte.
Aber wie wird das abgerechnet? Einfach aufladen und gut? Oder müssten wir da einen Zähler erst einbauen, um das dann wieder als Ausgaben (?) abzurechnen?
Bei mir daheim mache ich den Aufwand dann nicht. Wegen den paar Euro dann, wo ich bei mir daheim mal nachtanken müsste, baue ich mir keinen extra Zähler hin ... steht ja in keiner Relation. Dem anderen Thread entnahm ich, dass man daheim getanktes der Firma dann in Rechnung stellt? Oder ging das auch pauschal? Pro Aufladung xx KW/h zu xx ct/kWh?
Naja sonst wird eben offiziell nur auf Arbeit 'getankt' Das wäre da ja dann sinngemäß, selbst getankt, vergessen Quittung, keine Erstattung :D ?

Bei Speditionen, die kaufen ja auch für ihre Zapfsäulen den Sprit ein, müssen den dann wieder in der Abgabe abrechnen und den Fiskus freut das dann ja auch wieder...


Das sind alles ziemlich ungewöhnliche Themen - wird wirklich Zeit, dass sich die E-Mobile einer besseren Verbreitung erfreuen und es einfacher wird.


Ich habe ja einen ca 40km Fahrtweg zur Arbeit (egal ob BAB oder Landstraße) da könnte es beim Twizy, besonders bei kaltem Wetter, dann knapp werden mit der hin und Rückfahrt, würde ich nur auf Arbeit 'tanken' ...

Man könnte über eine ZOE nachdenken, oder gänzlich ein anderes E-Auto ... aber der Reiz liegt mir im Moment beim Twizy, der ist so "einfach" und außergewöhnlich und auffallend.



Was meint Ihr?
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Re: E-Auto als Firmenwagen und wie abrechnen?

Beitragvon PV-Berlin » 19.06.2015, 14:49

Selbstverständlich kannst du die Fahrten (einfache Strecke) weiter mit 30 Cent abrechnen. Das könntest du auch, wenn du wie ich mit dem Fahrrad fährst (gebe ich glatt an) *damit ich eben nicht die 1% Regelung zahlen muss, die mir die Penner ja unterjubeln wollen, weil ich ja mehrere Dienstwagen habe (Flotten in den GmbH's)

Nur musst du auf der anderen Seite auch für den Geldwerten Vorteil zahlen (pauschal 0,03 Prozent des Listenpreises pro Monat und Entfernungskilometer zur Arbeit) .

Wenn du den Strom und die Mietkosten des Akkus vom Arbeitgeber bekommst (Als Bonus oder auch als Gehaltsumwandlung) dann rechnet sich das deshalb, weil du ja dein Brutto um diesen Betrag verminderst (Abgaben und Steuern)

*Wird pauschal besteuert, aber das kann dir sicher deine Personalabteilung genau ausrechnen.

Bei mir gibt es ausdrücklich keine private Nutzung von Fahrzeugen! 8)

Aber da alle Mitarbeiter 24h 7 Tage die Woche Bereitschaft haben, steht ein Auto vor ihrem Home Office. Außer bei mir selbstverständlich. *

*meine Frau kommt als e.K. leider ohnehin nicht um die 10% Regelung , deshalb habe ich gar kein Auto (Dienstwagen) und fahre privat, den abgelegten Tata meine Frau.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: E-Auto als Firmenwagen und wie abrechnen?

Beitragvon spreesun-si » 19.06.2015, 15:14

warum gibt es hier keinen Like Button ?
:danke: PV Berlin,
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Mit sonnigem Gruß Spreesun-si
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