C-Zero - mit Umdenken und Verzicht ins neue Zeitalter!?!

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Re: C-Zero - mit Umdenken und Verzicht ins neue Zeitalter!?!

Beitragvon Sinci » 08.10.2013, 12:13

In Deutschland gibts die Zeros, 2 jahre alt, ab 16000 Euro.
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Re: C-Zero - mit Umdenken und Verzicht ins neue Zeitalter!?!

Beitragvon PV-Berlin » 08.10.2013, 15:03

Ich verstehe grundsätzlich nicht, warum sich das widersprechen sollte?

Man kann pro C-Zero sein und einiges dafür tun, dass sich diese Autos in der Klasse durchsetzen und trotzdem selbst ein "Monster" fahren!

Es ist doch "mehr" allen geholfen, wenn die Entscheider pro e-Mobil eingestellt sind und Geld locker machen, als denen ihr Spielzeug zu missgönnen!

Wenn der GF von OTIS entscheidet, seine Service Flotte auf e-Mobile umzustellen und selbst einen GL 600 AMG neu bestellt ist für mich die Welt auf dem richtigen Weg. Klar noch schöner wäre es, er müsste 50.000,- € Sondersteuern dafür zahlen, was er auch ohne zu murren machen würde wollen und dieses Geld geht in E- Zapfsäulen auf öffentlichen Straßen.

Wer meint, mit Verboten und blinder Ideologie mehr zu erreichen, bzw. schneller den Umstieg zu schaffen, der soll eine Partei gründen, ein entsprechendes Programm aufschreiben und mal schauen, was die Mehrheit (die ja sicher keinen AMG fahren kann) dazu sagt.

Ich meine, die Leute, die dafür sorgen, dass das BIP stimmt, kann man schon Argumente liefern, dass das so bleibt und sie grade deshalb dafür sorgen sollten, dass wir zu den EE und zur echten Nachhaltigkeit kommen.
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Re: C-Zero - mit Umdenken und Verzicht ins neue Zeitalter!?!

Beitragvon sundevil » 08.10.2013, 16:20

PV-Berlin hat geschrieben:Klar noch schöner wäre es, er müsste 50.000,- € Sondersteuern dafür zahlen, was er auch ohne zu murren machen würde wollen und dieses Geld geht in E- Zapfsäulen auf öffentlichen Straßen.

Solange die Steuer/Umlage zweckgebunden ist und nicht irgendwo im Haushalt versickert, dürfte die Akzeptanz in der Käuferschicht recht hoch sein.
Bevor sowas kommt, ist es wohl einfacher eine Spenden-Gala für "notleidende Emobilisten" zu machen und daraus mal einen Schwung Ladesäulen zu finanzieren. Man kann ja auch die Spendentfafeln an den Ladesäulen meistbietend versteigern :mrgreen:
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Re: C-Zero - mit Umdenken und Verzicht ins neue Zeitalter!?!

Beitragvon PV-Berlin » 08.10.2013, 18:00

Die Freude an einer Sondersteuer ist doch, dass man sich darüber offiziell unheimlich aufregen kann und den Spaß möchtest du "diesen" Leuten nehmen?

Zudem, wer hat denn z.B. für mich überhaupt mal ein Angebot?

Strom kostenfrei zur Verfügung zu stellen, für Menschen, die sich ein Auto leisten können, entspricht nicht ganz meiner Vorstellung von Solidarität oder Lastenausgleich.
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Re: AW: C-Zero - mit Umdenken und Verzicht ins neue Zeitalte

Beitragvon bimon » 09.10.2013, 22:34

Solche Autos sind einfach Statussymbole. Bezinpreis, Umwelt etc. sind da nicht groß von Interesse. Auch die Tesla werden nicht gekauft, weil sie "vernünftige" Autos sind, sondern weil man mit hipper Zukunfttechnologie(EV) bestückt ist und dem gutsituierten Gutmensch auch noch nen grünen Anstrich gibt. Wenn das EV voranbringt, warum nicht?

Übermotorisierte Prollkarren wirst du auch mit dem EV-Zeitalter nicht auslöschen. Auch wenn die hippe Jugend von heute(abseits des kleinerwerdenden, dörflichen Bereichs) das Interesse am Luxusgut Auto verliert, werden die dicken Schlitten ohnehin von den "Best"-Agern gekauft. Da wird es noch lange einen Markt geben, erstrecht international gesehen.

Klar, in Berlin, Hamburg und anderen Großstädten ist es anstrengender aufs eigene Auto(erstrecht dicke Schlitten) zu setzten als die U-Bahn und modernes Carsharing zu nutzen. Aber das ist ja heute(und teils Jahrzehnte) schon so. Und die dicken Schlitten stehen dann fürs Wochenende in der Garage.

Auch Pekings Hauptproblem bzgl. der Luftverschmutzung ist nicht der PKW. Der PKW steht ohnehin auch meist daheim, weil die Straßen auch schon völlig überlastet sind. Der ist auch nur Status.

Am meisten tut man für die Umwelt , wenn man möglichst wenig und einfache Autos baut. Aber das ist nunmal unrealistisch umzusetzten.

@sundevil: Ladestationen bringen auch nicht viel. RWE macht langsamer bem Ausbau, weil alle nur daheim oder auf der Arbeit laden. Das sind mit der Reichweite und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung heute alles reine Pendlerfahrzeuge. Außer dem hochpreisigen Model S, das ohnehin nicht auf die Ottonormallader beim Supermarkt angewiesen ist.
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Re: C-Zero - mit Umdenken und Verzicht ins neue Zeitalter!?!

Beitragvon PV-Berlin » 10.10.2013, 13:56

Ich meine trotz der momentanen Situation, dass der Ausbau der Infrastruktur auch und grade von Privaten jetzt sehr wichtig ist.

Warum?

Wenn man einen Stellplatz neu einrichtet oder dieser nach vielen Jahren saniert wird, ist es genau dann richtig, hohe Anreize zu schaffen, dass diese Stellplätze gleich mit "Hochgerüstet" werden.

Nur eine Minderheit der zukünftigen Nutzer eines C-Zero etc. haben den Luxus zu Hause und dienstlich auf eigenen Grund und Boden zu stehen oder gar die Möglichkeit, auf fremden Boden eine Ladestation zu organisieren.

Denn die Menschen müssen eine Ladestation als Selbstverständlichkeit erkennen, ansonsten kaufen sie sich kein e-Mobil.

Die Pioniere sind super wichtig und die kann man auch nicht hoch genug ehren, aber wir wollen ja mehr als 1 Mill. e-Mobile haben und das werden vor allem ganz normale Menschen sein, die ganz normal in MFH wohnen und ganz normal zum Dienst pendeln und ganz normale e-Mobile nutzen.

Wir sollten uns nicht mit 600 PS Monstern beschäftigen, ob die nun mit Benzin oder mit Strom fahren ist dabei auch egal. Dies wäre eine rein ideologisch motivierte Diskussion. Etwas mehr blechen lassen als jetzt (z.B. KFZ Steuertrick weg) und ertragen können.

* Seid letzter Woche genau 5 km mit dem Auto gefahren, aber auch nur, weil meine 17 Jahre alte Katze zum Tierarzt musste. Und warum soll ich nun unbedingt auf eine Auto kommen, dass nur 7 Liter (Benzin) verbraucht oder nur 15 kWh Strom zieht?

Die Masse der Personenkilometer macht es, nicht das eine Ultra-Monster bei wem auch immer.
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Re: AW: C-Zero - mit Umdenken und Verzicht ins neue Zeitalte

Beitragvon sundevil » 17.10.2013, 09:40

bimon hat geschrieben:@sundevil: Ladestationen bringen auch nicht viel. RWE macht langsamer bem Ausbau, weil alle nur daheim oder auf der Arbeit laden. Das sind mit der Reichweite und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung heute alles reine Pendlerfahrzeuge. Außer dem hochpreisigen Model S, das ohnehin nicht auf die Ottonormallader beim Supermarkt angewiesen ist.

Ladestationen müssen vor allem dort stehen, wo man soweiso steht. Wenn man die Säulen ewig suchen muß oder irgendwo im Nirgendwo am oder im ladenden Auto warten muß oder ein Taxi benötigt, um an einen sinnvollen Ort zu kommen, macht das Laden natürlich keinen Sinn, wenn man nicht muß.
Schnellladestationen müssen vor allem dort gebaut werden, wo man sie benötigt, um weite Strecken zurücklegen zu können.
Also z.b. 2-4 entlang der A24, um von HH nach B. zu kommen.
Dann kann man selbst mit dem kleinen Akku des C-zero solche Strecken meistern. Und wenn die Säule vor dem Restauran im Rasthof steht, dann macht mal eben 2 Pausen, wenn man die Strecke eh nur 2x im Jahr fährt.
Kann ja für eine Familie auch sehr angenehm sein, wenn die Kids in einem Spielparadies sich dann mal für 30min austoben, um dann im Auto nicht "frei zu drehen" :mrgreen:
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Re: AW: C-Zero - mit Umdenken und Verzicht ins neue Zeitalte

Beitragvon TJ0705 » 17.10.2013, 12:00

bimon hat geschrieben:Klar, in Berlin, Hamburg und anderen Großstädten ist es anstrengender aufs eigene Auto(erstrecht dicke Schlitten) zu setzten als die U-Bahn und modernes Carsharing zu nutzen.


Hi Bimon,

au weia, dem würde ich nun aber echt überhaupt nicht zustimmen. Es gibt sicher Leute, die das unterschreiben würden, aber mich bekommst Du hier in Hamburg nicht freiwillig in die Öffis, und auch Carsharing ist imo nicht besonders entspannend sondern irgendwie eine Krücke.

Für mich ist es entspannend, wenn ich bequem in meinem Auto fahren kann, unbehelligt von allem möglichen Volk da draussen, ohne den Gestank meines Sitznachbarn, usw., wenn ich nicht um mein Leben fürchten muß, nicht bei jedem Wetter an Haltestellen stehen muß, usw. usw. Kurz: Öffentlichen Nahverkehr empfinde ich als EXTREM anstrengend, Autofahren (auch in der Stadt) hingegen überhaupt nicht, gerade nicht in einer "dicken Karre", denn die hält mir den Wahnsinn wenigstens auf Abstand. Halte obiges daher für ein Gerücht, das durch ständige Wiederholung nicht ein bischen wahrer wird.

Verstehe aber, was Du insgesamt mit Deinem Beitrag sagen willst, und mit dem Rest hast Du wohl auch Recht.

Grüße Dirk
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Re: C-Zero - mit Umdenken und Verzicht ins neue Zeitalter!?!

Beitragvon bimon » 17.10.2013, 20:52

@TJ0705: Wollte da keine Pauschale zum Hamburger an sich raushauen. Da gibt es je nach geografischer Lage von Wohn- und Arbeitsort, Sozialisation, Alter etc. natürlich verschiedene Ansprüche. Dass du um deine Leben fürchten musst, will ich absolut nicht! Andersherum denke ich aber auch nicht, dass es nur ein Gerücht ist, dass viele, auch gut situierte Großstädter mit Öffis und Charsharing gut leben (auch in Hamburg), trotz der ganzen Gangster und Dealer in der Tube ;)
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Re: C-Zero - mit Umdenken und Verzicht ins neue Zeitalter!?!

Beitragvon TJ0705 » 17.10.2013, 23:33

Ne, klar fahren viele mit den Öffis. Aber daß das nun gerade weniger anstrengend sein soll als im eigenen Auto, das muß mir mal einer erklären. Ist wohl Geschmacksache oder so.

Grüße Dirk
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