Zubau neuer Photovoltaikanlagen weiterhin zu niedrig

In den ersten drei Quartalen des Jahres wurden zusammen 789 Megawatt Photovoltaikleistung errichtet und ans Stromnetz geschlossen. Zuletzt, im Monat September, waren es 108 Megawatt. Es zeichnet sich ab, dass das politische Ziel von 2.500 Megawatt neuer Installationen im Jahr auch 2016 nicht erreicht wird – im dritten Jahr in Folge.

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Im Monat September gingen Photovoltaikanlagen mit rund 108 Megawatt Leistung in Deutschland ans Netz. Das hat die Bundesnetzagentur heute bekannt gegeben. Es ist der zweithöchste Wert in diesem Jahr, aber weiterhin viel zu wenig, um das politische Ziel von 2.500 Megawatt pro Jahr zu erreichen. Denn dann müssten jeden Monat Solarstromanlagen mit mehr als 200 Megawatt gebaut werden. Bislang wurden zwischen Januar und September gerade einmal 789 Megawatt errichtet und der Bundesnetzagentur gemeldet. Nicht erfasst werden dabei Photovoltaikanlagen, die nicht ans öffentliche Stromnetz geschlossen sind. Alle netzgekoppelten Systeme sind der Bundesnetzagentur zu melden. Andernfalls besteht kein Anspruch auf eine Förderung über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die Fördertarife für Solarstrom sinken aufgrund des niedrigen Zubaus seit mehr als einem Jahr nicht mehr und halten ihr derzeitiges Niveau mindestens bis Ende Januar 2017.

    Autor: Ines Rutschmann » 31.10.2016, 10:49
    Veröffentlicht in: Praxis


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