Symposium in Bad Staffelstein: Diskussionen um EEG und Netzintegration

Das 29. Symposium für Photovoltaische Solarenergie wird vom 12. bis 14 März wieder in Bad Staffelstein ausgerichtet. Die Vorträge kreisen einerseits um aktuelle politische Forderungen und Entwicklungen als auch die Frage der weiteren Integration von Solarstrom in die Netze. Während andere Solarkonferenzen in Europa verschwunden sind oder um Teilnehmer ringen, erfreut sich eine der ältesten Veranstaltungen des Kontinents weiterhin großer Beliebtheit. Rund 750 Teilnehmer sind beim Symposium Photovoltaische Solarenergie im fränkischen Bad Staffelstein angemeldet. Für etwa 100 ist noch Platz, teilt der Veranstalter Ostbayerisches Technologie-Transfer-Institut e.V. (Otti) auf Anfrage mit. Mit 93 Ausstellern ist die Standfläche voll belegt. 38 davon sind auch Sponsoren der Veranstaltung. Das Photovoltaikforum ist einer der Medienpartner. Wie die Jahre zuvor richtet sich das Symposium an Hersteller, Projektierer, Installateure, Wissenschaftler, Energieunternehmen und Betreiber von Photovoltaikanlagen. Viele Teilnehmer kommen jedes Jahr wieder. Daher genießt die Veranstaltung seit Jahren den Ruf, eine Art Familientreffen der Branche zu sein. Lese vollständigen Artikel »





EEG-Novelle: Technische Pflichten gelockert und Umlagepflicht für alle Eigenverbraucher vorbereitet

Der Entwurf für die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wurde nochmals überarbeitet. Die Photovoltaik betreffen dabei zwei Änderungen: Der Absatz, wonach Anlagen ab 800 Watt Leistung zu- und abschaltbar sein sollen, ist entfallen. Wie die künftige Senkung der Einspeisetarife erfolgen soll, wurde konkretisiert. Weiterhin fehlen im Gesetzentwurf die Passagen, die die Privilegien der Industrie bei der Zahlung der EEG-Umlage und den Eigenverbrauch von Strom betreffen. In den Hinweisen steht aber, dass alle Eigenverbrauchsanlagen belastet werden sollen – auch längst errichtete.

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Erdhügel an Bunkern gelten als Gebäudeteil

Eine Photovoltaikanlage, die auf Erdanschüttungen an Bunkern errichtet wurde, erhält die Einspeisevergütung für Gebäudeanlagen. Das hat die Clearingstelle EEG in einem gerade veröffentlichten Votum befunden.

Ein Betreiber hat eine 1,9 Megawatt große Photovoltaikanlage auf ehemaligen Munitionsbunkern errichtet, der vermutlich noch aus dem Zweiten Weltkrieg stammen. In diesen lagert die Gemeinde heute Feuerwerkskörper. Ein Teil der Installation befindet sich aufgeständert auf den Bunkerdächern und ein weiterer Teil auf den seitlichen, 30 Grad geneigten Erdanschüttungen rings um die Bunker. Für den Strom aus den Modulen auf den Erdhügeln wollte der Netzbetreiber jedoch nicht den Einspeisetarif gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz 2012 für Installationen an oder auf Gebäuden bezahlen.

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Neue Plattform der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB)

Die Informationsplattform der Übertragungsnetzbetreiber hat seit heute eine neue Internetadresse. Zudem ist die Seite überarbeitet worden – sie wirkt nunmehr geordneter. Lese vollständigen Artikel »





Der Referentenentwurf zum EEG im Detail

Zunächst das Gute vorweg: Die Einspeisetarife für Photovoltaikanlagen sollen nach dem bisherigen Referentenentwurf für das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz zum 1. September leicht steigen. Der Zubaukorridor von 2,5 bis 3,5 Gigawatt bleibt erhalten. Wer allerdings keine Direktvermarktung betreibt, für den verringert sich die Vergütung wieder um 0,4 Cent pro Kilowattstunde. Offen sind noch die Fragen zur Belastung des Eigenverbrauchs und der Privilegierung der stromintensiven Industrieunternehmen.

Die Details zu den brisanten Punkten im noch in Arbeit befindlichen Referentenentwurf sind – wie gestern berichtet – noch nicht ausformuliert. Dies betrifft sowohl die Privilegierung von energieintensiven Betrieben als auch die Belastung des Eigenverbrauchs von Bestandsanlagen mit der EEG-Umlage. Die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wird aber nach dem bisherigen Entwurf auch andere Neuerungen bringen. Leicht zu verstehen ist das Gesetz schon längst nicht mehr, der neue Entwurf macht es nicht weniger kompliziert.

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Gabriel hält an EEG-Umlage auf Eigenverbrauch fest

Nach Berechnungen des Bundesverbands Solarwirtschaft führt die Belastung des solaren Eigenverbrauchs mit der EEG-Umlage zu einer Mehrbelastung von 300 Millionen Euro. Daher hat sich der Verband noch einmal vehement gegen die Pläne der Bundesregierung ausgesprochen. Im Referentenentwurf für die EEG-Novelle ist die Belastung für Anlagen größer zehn Kilowatt vorgesehen – und eine Kompensation, damit Anlagen wirtschaftlich betrieben werden können.

An ihren Plänen zur Belastung des solaren Eigenverbrauchs hält die Bundesregierung fest. Wie im Eckpunktepapier des Bundeswirtschaftsministerium verankert, enthält auch der derzeit noch in Arbeit befindliche Referentenentwurf für die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) entsprechende Passagen. Laut Referentenentwurf in seiner derzeitigen Fassung sollen alle Photovoltaikanlagen größer zehn Kilowatt Leistung und bei einer Stromproduktion von mindestens einer Megawattstunde im Jahr ab August EEG-Umlage auf den selbst verbrauchten Strom zahlen. „Um die Wirtschaftlichkeit zu wahren, wird diese Belastung über eine Anhebung der Förderung der eingespeisten Energie anteilig kompensiert“, heißt es. Diese Kompensation erfolgt über den EEG-Tarif für den ins Netz abgegebenen Strom. Für jede eingespeiste Kilowattstunde erhalten die Betreiber 0,4 Cent mehr. Dieser Betrag ist anteilig in den ab August vorgesehenen Tarifen bereits enthalten – allerdings nur für Anlagen bis ein Megawatt Leistung. Da Anlagen bis zehn Kilowatt Leistung ohnehin unter die Bagatellgrenze fallen, erhöht sich der entsprechende Tarif weniger stark als der für größere Systeme.

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Fünf Milliarden fehlen dem EEG-Konto

Mehr als 2.000 Unternehmen werden von der Zahlung der EEG-Umlage stark befreit – so viele wie noch nie. Aufgrund des laufenden Beihilfeverfahrens wäre mit der Begünstigung im nächsten Jahr Schluss. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel strebt eine schnelle Einstellung des Verfahrens an.

Insgesamt 2.098 Unternehmen werden in diesem Jahr bei der Zahlung der EEG-Umlage begünstigt. Das sind 378 Firmen mehr als 2013, teilte heute das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) mit. Die Firmen müssen 5,1 Milliarden Euro nicht zahlen – 2013 waren es noch vier Milliarden Euro. Die Begünstigung wurde für stromintensive Unternehmen eingeführt, die im internationalen Wettbewerb stehen. Seit 2012 reicht es, wenn ein Unternehmen mindestens eine Gigawattstunde Strom im Jahr verbraucht und die Kosten für den Strombezug 14 Prozent der Bruttowertschöpfung darstellen. Die Unternehmen müssen derzeit dann noch je nach Stromverbrauch zwischen maximal 0,624 und 0,05 Cent pro Kilowattstunde beitragen – alle nichtbegünstigten Stromverbraucher zahlen hingegen 6,24 Cent pro Kilowattstunde. In den vergangenen Jahren wurde immer stärker Kritik laut, dass sich auch Firmen um die Befreiung bewerben und zugesprochen bekommen, die nicht auf internationalen Märkten konkurrieren.

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Mehr Sonnenstrom aus Bayern

Dank Photovoltaik und Biomasse hat sich der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in Bayern stark erhöht. Von 25 Prozent im Jahr 2009 auf 34 Prozent im vergangenen Jahr. Bis 2021 soll der Anteil auf rund 50 Prozent wachsen. Vielleicht lehnt Ministerpräsident Horst Seehofer daher den Bau der Nord-Süd-Stromtrasse ab. Oder wegen der Kommunalwahlen im Freistaat im März.

Mit einem Anteil von 34 Prozent an der Stromerzeugung liegt Bayern fast gleichauf mit den führenden Windkraftländern Brandenburg, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt. An erster Stelle steht Mecklenburg-Vorpommern, wo 54 Prozent des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Quellen stammt – zu großen Teilen ebenfalls aus Windkraft. Im Gegensatz zu diesen vier Bundesländern im Norden, die allesamt mehr Strom erzeugen als sie selbst benötigen, ist Bayern auf die eigenen Kraftwerke komplett angewiesen. Nach wie vor stammt der größte Anteil Stroms aus den noch aktiven Kernkraftwerken. Fast die Hälfte der benötigten elektrischen Energie stellen sie bereit. Die wichtigste erneuerbare Stromerzeugungstechnologie ist die Wasserkraft. An ihrem Anteil hat sich in den vergangenen zehn Jahren wenig geändert. Dahinter folgt Photovoltaik mit 8,7 Terawattstunden und einem Anteil an der Stromerzeugung von fast zehn Prozent. Es schließt sich die Biomasse mit 7,5 Terawattstunden an. Bis 2021, so lautet das politische Ziel in Bayern, soll die Hälfte des verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Quellen stammen – erzeugt einzig in bayerischen Kraftwerken. So hat es die Bayerische Staatsregierung 2011 beschlossen.

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Brüsseler Vorgaben fürs EEG

Die Eckpunkte für die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) haben viel Kritik ausgelöst. In bestimmten Punkten orientiert sich die Bundesregierung allerdings an Vorstellungen aus Brüssel, beispielsweise bei den geplanten Ausschreibungen für große Kraftwerke und der verpflichtenden Direktvermarktung. Will die Regierung verhindern, dass Brüssel das EEG kippt, sollte sie der Kommission entgegenkommen.

Die Reformvorschläge von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) haben die Erneuerbare-Energien-Branche wie die Industrie gleichermaßen auf die Barrikaden gebracht: Der Sektor der Ökostromenergien wirft ihm vor, Kahlschlag zu betreiben. Die Industrie spricht gleichermaßen von unzumutbaren Belastungen. Die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist jedoch keine nationale Angelegenheit mehr, seitdem im Dezember die Europäische Kommission das Beihilfeverfahren gegen das EEG eingeleitet hat. Dieses Verfahren muss die Bundesregierung berücksichtigen, wenn sie nicht Gefahr laufen will, dass das EEG für unvereinbar mit europäischem Recht erklärt und außer Kraft gesetzt wird. Ein solches Szenario wäre wohl der wirkliche Gau für die Erneuerbare-Energien-Branche. So muss es nicht wundern, dass die Vorschläge von Gabriel recht nah an die Vorstellungen einer europaweiten Energiepolitik der Europäischen Kommission reichen. Doch eins nach dem anderen.

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Deutsche Ökostromkosten in EU-Studie kritisiert

Überall in der Europäischen Union ist der Strompreis seit 2008 stärker gestiegen, als die Jahre zuvor, stellt die Europäische Kommission in einem Bericht fest. Am stärksten wuchs dabei der Anteil der Steuern und Abgaben, kritisiert Brüssel.

In der Europäischen Union gab es nie ein Land mit niedrigen Energiepreisen. Der Anstieg der Strom- und Gaspreise in den Ländern der EU beunruhigt jedoch offenbar die Europäische Kommission. Gaspreise für die Industrie seien heute viermal teurer als in den USA, Indien und Russland, heißt es in dem gerade erschienen Bericht „Energy prices and costs in Europe“. Für Strom zahlten die Unternehmen doppelt so viel wie in den USA und Russland – obwohl die Erzeugungskosten vergleichbar seien. Als Kostentreiber macht die Kommission vor allem die national erhobenen Steuern und Abgaben auf Strom und Gas aus, die höher seien, als in anderen Regionen der Welt. „Die Entwicklung dieser Preiskomponente war ungleichmäßig“, heißt es weiter. Zwar seien die Großhandelspreise von Strom in manchen Ländern mit viel Wind- und Sonnenkraft gesunken, nicht jedoch die Strompreise für die Verbraucher. Die Energie- und Klimapolitik der Mitgliedstaaten sowie die national erhobenen Steuern, Abgaben und Netzentgelte gingen weit auseinander. Der Energiebinnenmarkt der EU sei damit fragmentiert und schwach. Gleichwohl strebt die Kommission an, den Binnenmarkt 2014 zu vervollständigen und die Infrastruktur europaweit weiterzuentwickeln.

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