Kostal Piko Fehler 3096: "Abgeregelt Einspeisen"

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Re: Kostal Piko Fehler 3096:

Beitragvon Jacke » 07.09.2018, 22:49

Noch schlimmer: durch deine Logdaten haben wir den Beweis, dass er bei aktiviertem Schattenmanagement überhaupt nicht unter 265V arbeitet. Das ist dann doch ein gewisser Widerspruch zum Datenblatt 8)


Nein stimme ich nicht zu er arbeitet ja aber er versucht in seinem mpp Bereich zu bleiben und dafür begrenzt er die Leistung um die Spannung auf ca 265V zu halten.
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Re: Kostal Piko Fehler 3096: "Abgeregelt Einspeisen"

Beitragvon Retrerni » 07.09.2018, 22:53

Hm, also bei Lesen des Threads werde ich nicht so ganz schlau.
Du bekommst jetzt eine Fehlermeldung, die vorher nicht kam, nachdem Du zwei Änderungen an Deinem System durchgeführt hast und fragst Dich jetzt, warum da jetzt eine Fehlermeldung kommt.
Wie ja schon vorgeschlagen wurde solltest Du hier erst einmal das Schattenmanagement deaktivieren und den WR entsprechend neu starten. Dann ein paar Tage abwarten und schauen, ob die Fehlermeldung noch immer da ist.
Mein Bauchgefühl sagt mir, das das nicht der Fall sein wird.
Hier kann es aber noch mehrere, andere Gründe geben, die man mit den bisherigen Informationen in keinster Weise diagnostizieren kann.
Denn hierzu wäre ein detailierter Spannungs- und Stromverlauf aller Tracker und Phasen nötig. d.H. ich rede hier von Daten mit maximal Sekundenauflösung... Evtl. hilft zwar schon ein schnelles Multimeter mit Minimal-Log-Funktion.
Es wäre natürlich hilfreich, wenn die "Change-List" von Kostal etwas mehr als einzelne Stichpunkte umfassen würde. Evtl. kann hier der Service ja noch genaueres sagen, z.B. mit welcher FW die fragliche Fehlermeldung eingeführt und/oder verändert wurde.
Grundsätze die ja bereits benannt wurden kann ich hier ja nur wiederholen, z.B. dass die Stringspannung allgemein für dreiphasige WR zu gering ist und daher 2 Module pro String mehr durchaus hilfreich wären.
Ein 5,5 kVA WR des Herstellers bei Installation gemäß aktueller Norm kann auch auf der DC-Seite nur etwa 5,5 kW aufnehmen, die Datenblatt-Leistungsempfehlugnen sind hier eher informativer Natur. Bei Deinem O-W-Dach kommt aber selbst unter quasi STC-Bedingungen maximal 68,3% der Nennleistung am WR an (grob 3,33 kW). Insofern ist der WR mehr als satt überdimensioniert (mit 66%iger Überdimensionierung), gepaart mit der geringen Stringspannung und dem ständigen Betrieb im unteren Teillastbereich wird das mehr als nur etwas Ertrag kosten im Vergleich zu anderen Lösungen. Insofern sollten hier je Ausrichtung durchaus 2 Module nachgerüstet werden (und der WR wäre noch immer sehr üppige 36% überdimensioniert).

Ciao

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Re: Kostal Piko Fehler 3096:

Beitragvon Garagendachnutzer » 07.09.2018, 23:22

smoker59 hat geschrieben:
Jacke hat geschrieben:Also ich hatte das Problem nur mit der neuen Firmware

OK, mit den eingestellten Screenshots hab ich dich und @garagendachnutzer verwechselt, sorry.
Der hatte Bilder mit vorher und nachher eingestellt.
piko-schattenmanagement-%E2%80%93-was-bringt-es-mir--p1470833.html#p1470833

Unabhängig davon bin ich immer noch der Meinung, daß @weidemann(ob absichtlich oder unabsichtlich sei dahingestellt) auf dem völlig falschen Dampfer ist.


Ja, das war ich und ich bin das Bild vom gleich hohen Sonnenstand noch schuldig. Beim Suchen bin ich auf Folgendes gestoßen.
Ich habe offensichtlich am 24.04.2017 gemerkt, dass der WR mit angezogener Handbremse fährt, weil er weit von der Topleistung entfernt war. Daraufhin hatte ich ihn kurz abgeschaltet und dann wieder an gemacht. Im Senec Monitoring zu sehen.
Man kann da erkennen, dass es am Vormittag eindeutig besser läuft als auf dem Bild aus 2016
Aber im April 2016 hatte er fast 3,5 kW Leistungsspitze und 2017 eben nur rund 3kW

UND:

Nach dem Neustart 2017 hat er offensichtlich wieder mehr Leistung gebracht. Im Kostal Portal wollte ich mir das ansehen und musste feststellen, dass nach dem Neustart die Daten nicht übertragen wurden. Hatte damals wahrscheinlich auch das Lan-Kabel auf Anraten meines Solateurs ab.
Also bleiben mir nur die Senec-Daten. Aber man kann deutlich sehen, dass der WR vor dem Abschalten unter seinen Möglichkeiten geblieben ist.

Es wird also langsam Zeit für mich, das Thema abschließend zu behandeln solange wie ich da jetzt schon immer mal wieder Anlauf genommen habe. Jetzt, wo ich weiß, dass andere offensichtlich ähnliche Probleme haben.
Dateianhänge
20170424.jpg
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Re: Kostal Piko Fehler 3096: "Abgeregelt Einspeisen"

Beitragvon Garagendachnutzer » 07.09.2018, 23:26

Nachtrag:
Im März 2017 habe ich die Zacke zum ersten Mal gehabt, nachdem ich Ende Januar 2017 die neue Software aufgespielt hatte und das Schattenmanagement aktiviert hatte. Bis dahin gab es nach meinen Kurven zu urteilen keine vollsonnigen Tage.
Dateianhänge
chart(1).jpeg
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Re: Kostal Piko Fehler 3096:

Beitragvon Weidemann » 08.09.2018, 10:33

Und genau von solchen Tagen bräuchten wir die vollständigen Logdaten mit Info, wann das Schattenmanagement ein- und ausgeschaltet war, denn anhand der Leistung allein kann man garnichts sagen.

Jacke hat geschrieben:er arbeitet ja aber er versucht in seinem mpp Bereich zu bleiben und dafür begrenzt er die Leistung um die Spannung auf ca 265V zu halten.

Lies mal den Link weiter oben: Ein WR hat keinen "MPP-Bereich", sondern hat einen Eingangsspannungsbereich, in dem er arbeiten kann. Ob er dabei die Module im MPP betreibt, ist ein ganz anderes Thema.
In deinem Fall haben die Module z.B. eine MPP-Spannnung von 230V, da geben sie die maximale Leistung ab. Sobald das Schattenmanagement aktiviert ist, weigert sich der WR aber, diese MPP-Spannung anzufahren, und betreibt die Module außerhalb des MPP (also mit Leistungsverlust) bei 265V.
Der WR hat also offenbar bei aktiviertem Schattenmanagement einen anderen, eingeschränkten Eingangs-Spannungsbereich, der nicht dokumentiert ist, und in euren Fällen zu Ertragsverlusten führt.

smoker59 hat geschrieben:Unabhängig davon bin ich immer noch der Meinung, daß @weidemann(ob absichtlich oder unabsichtlich sei dahingestellt) auf dem völlig falschen Dampfer ist.

Das kann ich genau so zurückgeben. Ich mach das natürlich alles nur, um dich als Kostal-Aktionär zu ärgern :mrgreen:
sonnige Grüße,
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Re: Kostal Piko Fehler 3096: "Abgeregelt Einspeisen"

Beitragvon smoker59 » 08.09.2018, 18:30

Weidemann hat geschrieben:Kann es sein, dass du das nur falsch gelesen hast? Ich sehe es genau umgekehrt: Die Spannungskurven sind der harte Beweis, dass es mit aktiviertem Schattenmanagement schlechter läuft, als ohne 8)
grausige-anlagen-konfiguration-moeglichkeiten-p1551498.html#p1551498

Nein, ich hab da nichts falsch gelesen. Ich hab mich nur mit den Nicknames vertan (und ich hab das inzwischen auch schon richtiggestellt)denn es war @garagendachnutzer der Kurven eingestellt hatte die die Funktion des Schattenmanagemnts beweisen. Bei @jacke kann das Schattenmanagement aufgrund zu kurzer Strings nicht funktionieren.

Aber kann es sein, daß du dich hier auch vertan hast :?:
Denn ich finde unter dem von dir o.g. Link keine "harten Beweise" in Form von Spannunskurven sondern nur die berechtigte Feststellung von @seppelpeter, das der TS @jacke ganzjährig Schatten vom Schneefang und von der Gaube auf dem Dach hat. Der hat damit immer noch viel zu wenig Module ohne Schatten, da kann das Schattenmanagement doch garnicht funktionieren :roll:


Fazit: Das Kostal Schattenmanagement führt bei kurzen Strings zu Leistungs-Einbußen.

Logisch :roll:
Das ist aber nicht nur bei Kostal so, auch alle anderen Geräte können bei zu kurzen Strings nicht die Leistung von den Modulen abnehmen die aufgrund der Einstrahlung möglich wäre.
Der Kostal-WR kann auch bei weniger als 265V die ganze Leistung von den Modulen abnehmen, jedoch nur solang das Schattenmanagement AUSgeschaltet ist!

Das bestreite ich, es kann bei weniger als 265 V nicht mehr die ganze Leistung von den Modulen abgenommen werden.
Bei aktiviertem Schattenmanagement hält er eine Mindest-Spannung von ca. 265V, was tatsächlich einer (unnötigen) Abregelung entspricht (da passt dann auch die Fehlermeldung 3096-Abregelung).

Die Abregelung ist nicht "unnötig" sondern sogar sehr wichtig um dem WR ein halbwegs stabiles Arbeiten auch ausserhalb des MPP zu ermöglichen.

Die Gründe dafür sind mir unklar: Entweder da ist was falsch programmiert, oder Kostal hat bei aktiviertem Schattenmanagement absichtlich einen anderen Arbeitsbereich des WR festgelegt (aber wieso??) -> das müsste dann aber im Datenblatt stehen und im Auslegetool berücksichtigt sein!

Mir ist das nicht unklar. "Normales" MPP-Tracking und Schattenmanagement sind eben nicht das Gleiche sondern 2 verschiedene Paar Schuhe :wink:
Und es steht auch durchaus im Datenblatt, da kann man sowohl den oberen als auch den unteren Spannungswert des MPP-Bereiches und die min. Eingangsspannung nachlesen. Das gilt nicht nur für Kostal, in den Datenblättern anderer Hersteller ist das ganz genauso.
mit freundlichem Gruß
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Re: Kostal Piko Fehler 3096: "Abgeregelt Einspeisen"

Beitragvon Weidemann » 09.09.2018, 08:59

smoker59 hat geschrieben:Denn ich finde unter dem von dir o.g. Link keine "harten Beweise" in Form von Spannunskurven

Ich habs doch oben verlinkt:
links ist das Schattenmanagement aktiviert -> WR hält die Spannung auf 265V und regelt somit ab.
rechts wurde das Schattenmanagement deaktiviert und der WR neugestartet -> WR nimmt die Spannung auf ca. 240V runter und betreibt die Module im MPP, somit mehr Leistung.
kostal-schatten.jpg


Das ist aber nicht nur bei Kostal so, auch alle anderen Geräte können bei zu kurzen Strings nicht die Leistung von den Modulen abnehmen die aufgrund der Einstrahlung möglich wäre.

Fronius und SMA können eben schon die volle Leistung von einem String abnehmen, wenn noch 6 Module Sonne haben und die MPP-Spannung z.B. bei 160V liegt. Kostal kann das mit aktiviertem Schattenmanagement nicht, sondern betreibt die Module außerhalb des MPP bei mind. 265V.

Das bestreite ich, es kann bei weniger als 265 V nicht mehr die ganze Leistung von den Modulen abgenommen werden...
Die Abregelung ist nicht "unnötig" sondern sogar sehr wichtig um dem WR ein halbwegs stabiles Arbeiten auch ausserhalb des MPP zu ermöglichen.

Du hast noch nicht verstanden dass ein WR keinen "MPP" besitzt! Nur die Module haben einen MPP. Ich habs doch im Beitrag oberhalb für Jacke erklärt.
Ein "stabiles Arbeiten auch außerhalb des MPP zu ermöglichen" (was du wohl so aus der Kostal-Aussage hast?) ist somit nur blabla, hinter dem kein Inhalt zu erkennen ist. Oder kannst du mir das näher erläutern, was dahintersteckt?
(Die Module in einem kurzen String werden bei 265V tatsächlich "außerhalb des MPP" betrieben! ;-) Aber "stabiler", was immer das bedeuten soll, wäre ein Betrieb der Module im MPP bei z.B. 230V.)

Nochmal langsam:
Ein WR kann dann die gesamte verfügbare Leistung abnehmen, wenn sich die Stringspannung in seinem Eingangsspannungs-Arbeitsbereich befindet, und der String-Strom nicht größer als der maximal erlaubte Strom ist. Mit dem MPP der Module hat das zunächst nichts zu tun.
Wenn an einem SMA oder Fronius mit Schattenmanagement (Mindest-Eingangsspannung 150V) ein String 60-Zeller am Eingang hängt, von denen eins nach dem anderen verschattet werden, dann kann der WR die volle Leistung der besonnten Module abnehmen, solange diese eine MPP-Spannung von mind. 150V liefern.
Wenn man den gleichen String dagegen an den Kostal hängt, nimmt der bei aktiviertem Schattenmanagement und 6-8 besonnten Modulen nichtmehr die ganze Energie, da er die Spannung aus nicht nachvollziehbaren Gründen auf 265V hält, während der tatsächliche MPP zwischen 150V und 265V liegt. Interessanterweise nimmt er bei deaktiviertem Schattenmanagement die Spannung weiter runter (in dem Fall nimmt er alle vergügbare Energie ab!), was zeigt, dass er dazu technisch in der Lage ist (worauf ja auch die angegebene Mindest-Spannung von 160V hinweist).

"Normales" MPP-Tracking und Schattenmanagement sind eben nicht das Gleiche sondern 2 verschiedene Paar Schuhe :wink:
Und es steht auch durchaus im Datenblatt, da kann man sowohl den oberen als auch den unteren Spannungswert des MPP-Bereiches und die min. Eingangsspannung nachlesen. Das gilt nicht nur für Kostal, in den Datenblättern anderer Hersteller ist das ganz genauso.

Normales Tracking und Schattenmanagement sind grundsätzlich schon das gleiche, nämlich das Abfahren des Spannungsbereichs mit Kontrolle, wo welche Leistung ist, um dann den MPP anzufahren. Aber während ersteres nur in winzigen Schritten arbeitet, fährt letzteres sehr schnell die ganze Kurve durch. Der Eingangsspannungsbereich ist für beides der gleiche (zumindest bei allen anderen Herstellern, aber wohl nicht bei Kostal).
Zum Datenblatt: Nochmal, es gibt keinen "MPP-Bereich" beim Wechselrichter, sondern einen Eingangsspannungsbereich in dem er arbeitet. Die Angaben hierzu sind bei vielen Herstellern grob missverständlich, siehe Link weiter oben: Mit "MPP-Bereich" ist der Bereich gemeint, in dem der WR theoretisch seine Nennleistung bringt, was aber auch nur im unwahrscheinlichen Fall gilt, dass die Module zufällig genau den maximalen Strom des Trackers bringen.

Unabhängig davon wie man den Eingangsspannungs-Arbeitsbereich nun genau nennt: Er ist stets im Datenblatt angegeben und dazu meist auch aus den Auslegungs-Tools ersichtlich. Das Problem worum es hier geht lautet: Während man bei den anderen Herstellern den angegebenen Spannnungsbereich voll ausnutzen kann (Beispiel: Ein Tripower 12.000 kann die Module bei einer MPP-Spannung von 150V bis 800V betreiben, obwohl sein so missverständlich genannter "MPP-Spannungsbereich" 440V-800V beträgt), kann man das bei Kostal und aktiviertem Schattenmanagement nicht.
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Re: Kostal Piko Fehler 3096: "Abgeregelt Einspeisen"

Beitragvon Garagendachnutzer » 09.09.2018, 21:07

Was auch komisch ist, dass die Ereigniise, die ich direkt vom WR per Heimnetzwerk angezeigt bekomme keinen Eingang ins Portal finden.
Dort will man uns das offenbar gar nicht darstellen. Nicht jeder hat ja seinen WR im Heimnetzwerk integriert.

Anbei zwei Bilder die ich beide heute gemacht habe. Beim Livebild kannn man den Fehlercode 3096 sehen, der während der Schattenverlaufsphase dauernd auflief.
Im Portalbild ist davon nix zu lesen.

Ich habe jetzt mal das Schattenmanagement deaktiviert. Mal sehen, was es morgen für Ereignisse gibt! :juggle:
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20180909 Ereignisse live.jpg
20180909 Ereignisse Portal.jpg
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Re: Kostal Piko Fehler 3096: "Abgeregelt Einspeisen"

Beitragvon Jacke » 09.09.2018, 21:23

Ist wahrscheinlich der Effizienz geschuldet. Sowie ich das verstanden habe.
Alles ganz vereinfacht ausgedrückt.

Normaler mpp tracker. Spannung wird erhöht und es wird gemessen ob die Leistung höher ist. Wenn ja weiter erhöht biss mpp erreicht ist. Wenn nein Spannung runter bis mpp erreicht.

Schattenmanagement. Alle x sek. Wird der komplette Bereich durchgetaktet. Und auf höchste Leistung gefahren.

Ich denke der. Bereich wird eingegrenzt, hier 265 Volt, um das durchlaufen der Kurve zu beschleunigen da bei jeden durchlaufen der Ertrag gemindert wird. Bei vernünftiger Auslegung ja auch kein Problem. Aber anscheinend kennt ja kaum einer von uns hier oder die Solateur die richtige Funktion mit allen Tücken.

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Re: Kostal Piko Fehler 3096:

Beitragvon Garagendachnutzer » 09.09.2018, 21:41

Jacke hat geschrieben:.... Bei vernünftiger Auslegung ja auch kein Problem. Aber anscheinend kennt ja kaum einer von uns hier oder die Solateur die richtige Funktion mit allen Tücken.


Auslegung wurde von meinem Solateur noch einmal überprüft mit verschiedenen Rechenprogrammen incl. dem Kostalprogramm. Immer grünes Licht für die Konfig.

Habe 3,78 kWp und einen 4.2er WR da sollte eigentlich Luft nach oben sein.

Bin gespannt auf die Erzeugung morgen ohne Schattenmanagement. Mal sehen, ob ich da mal wieder deutlich die 3 kW überschreite.
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