Kostal PIKO 5.5 beginnender Defekt?

PIKO-Wechselrichter (1phasig und 3phasig), Zubehör etc.

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Kostal PIKO 5.5 beginnender Defekt?

Beitragvon rddd » 25.09.2018, 11:24

Hallo,
gestern hatte ich ein Problem mit meiner PV-Anlage / Wechselrichter:
keinerlei Stromproduktion. :(
aber auch keine Fehlermeldung der Status war einfach nur STOP (3E9)

gestern späten Nachmittag dann Sicherungen gecheckt, WR kurz aus und wieder eingeschaltet, hat neu gebootet, aber keine Stromproduktion....Display funktionierte...

heute morgen dann Spontanheilung, läuft wieder normal :D

kann es sein dass er sich langsam verabschiedet? IBS der PV-Anlage war Anfang 2012

Was meint Ihr?
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Re: Kostal PIKO 5.5 beginnender Defekt?

Beitragvon smoker59 » 25.09.2018, 12:33

Hallo,
leider kann man in deinem alten Angebotsthread nicht mehr erkennen welche Module genau verbaut wurden.
Bei 195 Wp vermute ich mal 72-Zeller?
Die alten Kostal WR sind eigentlich sehr robust, trotzdem vermute ich dass der WR langsam aber sicher das Zeitliche segnet.
Die ungünstige Verstringung mit 1x12 und 2x9 wird daran sicher nicht ganz unschuldig sein.

Edit :
Wenn ich es richtig sehe brauchst du weder Blindleistung bereitstellen noch die 70% Regelung einhalten. Oder hast du einen RSE installiert?
mit freundlichem Gruß
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Re: Kostal PIKO 5.5 beginnender Defekt?

Beitragvon rddd » 25.09.2018, 13:05

Die genaue Bezeichnung der Module hab ich im Moment nicht parat, ich weiss noch es sind Yingli-Module. Eines war 2014 mal defekt, Iso-Fehler, zum Glück noch in der Garantie.
Blindleistung oder 70% spielt bei meinem "alten" Vertrag keine Rolle, eine RSE hab ich zwar, aber der steuert Tag/Nachtstrom-Verbrauch
Warum ist die Verstringung mit 1x12 und 2x9 ungünstig? War damals durch die Dachform ( Walmdach mit grosser Gaube, 12 Module oberhalb, je 9 rechts und links daneben, mit Verschattung durch die Gaube) und die damit einhergehende Verschattung morgens/abends bedingt.
LG
Rolf
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Re: Kostal PIKO 5.5 beginnender Defekt?

Beitragvon smoker59 » 25.09.2018, 13:38

rddd hat geschrieben:Warum ist die Verstringung mit 1x12 und 2x9 ungünstig? War damals durch die Dachform ( Walmdach mit grosser Gaube, 12 Module oberhalb, je 9 rechts und links daneben, mit Verschattung durch die Gaube) und die damit einhergehende Verschattung morgens/abends bedingt.

Der alte Piko braucht hohe Spannungen, optimal waren Stringspannungen im MPP um 680 Volt.
Die erreicht man nicht mit 9 72 Zellern und schon gar nicht mit 60 Zellern.
Der WR läuft also mit einem schlechten Wirkungsgrad und infolgedessen mit hoher Verlustleistung. Die dabei entstehende Wärme belastet die Bauteile höher als üblich und führt zu früherem Ausfall.
mit freundlichem Gruß
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Re: Kostal PIKO 5.5 beginnender Defekt?

Beitragvon smoker59 » 25.09.2018, 14:01

rddd hat geschrieben:Die genaue Bezeichnung der Module hab ich im Moment nicht parat, ich weiss noch es sind Yingli-Module.

Dann sind es vermutlich 54 Zeller oder sogar nur 48 Zeller :?
Bitte nochmal genau nach der Modulbezeichnung schauen, das wäre wichtig um einen passenden WR empfehlen zu können wenn der Piko entgültig aufgibt.
mit freundlichem Gruß
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Re: Kostal PIKO 5.5 beginnender Defekt?

Beitragvon rddd » 25.09.2018, 15:54

ok,
mein Datenlogger läuft ja für alle sichtbar unter desler.info
im 2. Tab werden Ströme und Spannungen mitgeschrieben, ca 450V für den 12er , bzw 350 Volt je 9er String. Also zu wenig.
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Re: Kostal PIKO 5.5 beginnender Defekt?

Beitragvon smoker59 » 25.09.2018, 23:26

rddd hat geschrieben:ok,
mein Datenlogger läuft ja für alle sichtbar unter desler.info
im 2. Tab werden Ströme und Spannungen mitgeschrieben, ca 450V für den 12er , bzw 350 Volt je 9er String

Hab ich gesehen, für 48 Zeller erscheinen mir die Spannungen aber noch relativ hoch, deshalb nochmal die Frage nach der genauen Modulbezeichnung :idea:

Falls es 54 Zeller sind könnte man die beiden 9er Strings in Reihe schalten (dann also 18 Module) und beim Ableben des Piko einen anderen 1000 Volt WR nehmen (Fronius Symo oder SMA)
Der 12er String wäre da zwar auch nicht ideal, sollte aber besser laufen als am Piko 5.5 sofern ohne Schatten .
Die o.a. Wechselrichter haben beide ein gutes Schattenmanagement das mit 18 Modulen auch gut funktioniert. Der alte Piko hat sowas garnicht.

Wenn 48 Zeller verbaut sind würde ich ohne Umverstringung keinen dreiphasigen Wechselrichter mehr verwenden, dafür wäre der 12er String m. E. zu kurz.
mit freundlichem Gruß
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Re: Kostal PIKO 5.5 beginnender Defekt?

Beitragvon rddd » 26.09.2018, 18:33

jetzt hatte ich Zeit zum nachschauen:
Jinko JKM195M-72B, 72 Zeller
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Re: Kostal PIKO 5.5 beginnender Defekt?

Beitragvon smoker59 » 26.09.2018, 20:28

rddd hat geschrieben:jetzt hatte ich Zeit zum nachschauen:
Jinko JKM195M-72B, 72 Zeller

OK, da passt dann fast jeder aktuelle dreiphasige Wechselrichter.
Ich würde hier einen 6 KVA Fronius Symo oder einen SMA Stp 6000 einsetzen.

Aus den beiden 9er Strings macht man dann einen 18er String damit das Schattenmanagement gut arbeiten kann.

Und wenn's unbedingt wieder ein Kostal sein soll dann den neuen Plenticore plus.
mit freundlichem Gruß
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