Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE plus

Speicherwechselrichter, Batteriesysteme, Zubehör

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Re: Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE p

Beitragvon Broadcasttechniker » 05.10.2018, 12:09

Was immer das bedeutet, aber viele Sachen bekommt man mit einem Softwareupdate erschlagen.
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Re: Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE p

Beitragvon seppelpeter » 05.10.2018, 12:11

Vogelfrei85 hat geschrieben:Wie meinst du kein 24h Logging? Habe den Plenticore auch gekauft muss aber noch in Betrieb genommen werden.


Die alten Piko hatten lange kein Schattenmanagement.
Die Piko und Piko NG hatten kein 24h Logging.

Der Plenticore ist an sich gut ... diese Mpp Falle ist allerdings ein klassisches Eigentor von Kostal.
Endlich mal ein gutes und komplettes Produkt am Markt und das sowas.

Auch wenn der Fall mit Spannung über 720V oder 900V und volle Sonne nur sehr selten/kurz auftreten wird.
Bei Temperatur geht die Spannung ja automatisch deutlich runter.


@Kostal
Betrifft das eigentlich auch die IQ Serie?
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Re: Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE p

Beitragvon Tigerchen78 » 05.10.2018, 12:15

HILFE !!! :shock:

Was bedeutet das denn jetzt für mich mit 21 Modulen ??

Moduldaten:
- Nennleistung Pmax 300W
- Spannung U MPP 32,23 V
- Leerlaufspannung U OC 39,65 V
- Max. Systemspannung 1000 V
- Strom I MPP 9,31 A
- Kurzschlussstrom I SC 9,84 A

@Kostal
Danke für die Rückmeldung...

@seppelpeter
Der Piko IQ hat laut Datenblatt exakt die gleichen Werte...
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Re: Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE p

Beitragvon smoker59 » 05.10.2018, 12:35

Vogelfrei85 hat geschrieben:Wie meinst du kein 24h Logging? Habe den Plenticore auch gekauft muss aber noch in Betrieb genommen werden.

Keine Sorge, der Plenticore kann das.
@seppelpeter meint wohl die alten Piko's von Kostal.
Die hatten weder 24 Stunden Logging noch Schattenmanagement als andere Hersteller das schon hatten.
Kostal hat m. E. damals zulange auf die "bewährte Generation" gesetzt, das will man jetzt wohl ändern.
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Re: Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE p

Beitragvon smoker59 » 05.10.2018, 12:45

Tigerchen78 hat geschrieben:HILFE !!! :shock:

Was bedeutet das denn jetzt für mich mit 21 Modulen ??

Du hast doch beide Konfigurationen mit dem Kostal Tool durchgespielt, jetzt nimmst du zum Vergleich einfach mal das Weidemann'sche Lieblingstool (SunnyDesign) und machst das damit auch nochmal mit einem SMA STP .
Dann siehst du welcher WR mit welcher Konfiguration den höchsten Ertrag bringen müsste und der hat dann gewonnen :wink:
mit freundlichem Gruß
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Re: Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE p

Beitragvon Tigerchen78 » 05.10.2018, 13:22

smoker59 hat geschrieben:
Tigerchen78 hat geschrieben:HILFE !!! :shock:

Was bedeutet das denn jetzt für mich mit 21 Modulen ??

Du hast doch beide Konfigurationen mit dem Kostal Tool durchgespielt, jetzt nimmst du zum Vergleich einfach mal das Weidemann'sche Lieblingstool (SunnyDesign) und machst das damit auch nochmal mit einem SMA STP .
Dann siehst du welcher WR mit welcher Konfiguration den höchsten Ertrag bringen müsste und der hat dann gewonnen :wink:


Ich habe nichts durchgespielt - das waren andere :wink:

Das Montagesystem ist schon auf dem Dach, Module sind schon da, Solarteur wartet noch auf das passende Leerrohr, dann geht's weiter...
WR sollte auch schon da sein - an dem gibt's nix mehr zu rütteln...

Hatte ja geschrieben das ich verwundert war das 4 Solarkabel abgelängt wurden da ich von 1 String ausgegangen bin...

Deshalb dieses Frage:
kostal-stringwechselrichter-f173/wieviele-strings-am-kostal-plenticore-plus--t126337.html
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Re: Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE p

Beitragvon alexNOE » 05.10.2018, 14:26

smoker59 hat geschrieben:
seppelpeter hat geschrieben:@Kostal
Ein bißchen Banane ist das aber schon.

Selbst wenn ein 22er String in der Sonne nur selten über 720V liegen wird ... nie über 900V ... warum baut Ihr da so eine Stolperfalle ein, die an euch nun wieder ankreiden kann?

Wenn man die Stolperfalle kennt kann man sie vermeiden, um nichts anderes ging es mir .
Das war's dann aber auch mit deiner "Verschwörungstheorie :wink:

Deine Standardauslegung" 22 Module passt " ist damit zumindest für den Plenticore falsch, da ist Hirn einschalten und nachrechnen angesagt


Ich lese hier schon eine Weile mit und könnte ko..en. Hab mir gerade meine Anlage aufs Dach gestetzt, mit ihr werdet es kaum glauben mit 22 Modulen je String und einem Plenticore.
Zur Anlagenbeschreibung geht es hier meine-anlage--f24/noch-eine-anlage-in-%C3%96sterreich-t126328.html#p1671676
Mein Problem, weil ich hab selbst gebaut und hätte vorher genauer nachfragen sollen.
Ausgelegt hab ich mit dem SMA Tool und das Kostal Tool hab ich auch genutzt. Beim Lieferanten hab ich sogar mal nachgefragt ob die Meldung im Kostal Tool kritisch ist, gab aber keine negative Aussage dazu.
Ich bin einfach davon ausgegangen, dass hier nur die 1000V interessant sind, wie bei SMA oder Fronius auch.
Konkret:
kostal.jpg

Den Plenticore habe ich gewählt, weil ich mir schon gerne demnächst einen Speicher gönnen möchte und der dritte Eingang da perfekt passt. Dabei ging es mir nicht darum, die höchste Effizienz zu erzielen. Ein Prozent weniger Jahresertrag ist für mich absolut in Ordnung. Und mir war und ist absolut bewußt, dass der WR mit meinen 2 Strings nicht seinen besten Wirkungsgrad erzielen kann. Ich habe sogar von erst 36 angedachten auf 44 Module erhöht. Einfach weil ich gleich das Dach voll machen wollte und die vom EVU max. erlaubten 10kVA beim WR aber auch wirklich voll ausnutzen wollte.

Nur mal für meine Verständniskontrolle.
1. Der WR kann nicht kaputt gehen, da UOC<1000V
2. Wenn UMPP>720V dann erzeugt der WR überhaupt keine Leistung zum Eigenverbrauch oder der Einspeisung???
Wird wohl selten vorkommen. Aber eigentlich ja genau dann, wenn sowieso wenig erzeugt wird im Winter. Oder liege ich da falsch.

Ich werde mir das diesen Winter einmal ansehen, was wann passiert. Zurückgeben kann ich das Gerät nicht, da über den Elektriker bezogen. Wäre nur die Alternative 1 Modul je String rauszunehmen. Was würdet ihr denn tun???
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Re: Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE p

Beitragvon seppelpeter » 05.10.2018, 17:02

Steck den Kopf mal nicht in den Sand.
Die News sind sicher nicht schön, aber wie gravierend der Effekt des Mpp Bereichs ist, weiß man nicht.

Du bist in der glücklichen Lage, dass nun beobachten zu dürfen und berichtest einfach im Jahr 2019 kontinuierlich von Deiner Anlage. Es ist nicht gesagt, dass überhaupt Verluste entstehen und wenn doch, dass diese nennenswert sind.

So wie ich das verstanden habe würde der WR nur >900V nicht aufschalten und daher nix erzeugen.
Aber wann hat man das schon ... sobald die Module unter Sonne warm werden sinkt die Temperatur rapide ab.

Auch die 720V, die das Ende vom Mpp zu sein scheinen sehe ich da noch nicht als kritisch an.

Sieh es positiv ... Du hast mit 22 Modulen im String und Ost/West im warmen AT die ideale Testumgebung gebaut.
Also nutze Sie und berichte ausführlich hier.

Hast Du den kritischen Wert beim Lieferanten schriftlich angefragt und er hat schriftlich die Unbedenklichkeit erklärt?

Dann wäre doch alles im grünen Bereich.
Wenn es doch zu größeren Problemen kommt, wird der WR getauscht.

Ich würde dem Lieferanten diesen Tausch auch schon jetzt vorschlagen, sofern der WR noch original verpackt ist und keine Sekunde am Netz hing.
Bei 14KWp würde ein SMA STP12000 oder ein Fronius Symo mit 12,5KVA gut passen ... der 10KVA Plenticore ist knapp, was wohl der niedrigen Einspeisevergütung in AT geschuldet ist. Wie viel bekommst Du pro KWh? Oder durftest Du max. 10KVA als WR installieren?

PS.: 10KVA ist max vom EVU ... dann halt ein SMA STP10000 oder den Fronius Symo mit 10KVA (Achtung laut!) nehmen.
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Re: Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE p

Beitragvon Roland81 » 05.10.2018, 17:35

seppelpeter hat geschrieben: ... sobald die Module unter Sonne warm werden sinkt die Temperatur rapide ab.

kleiner Typo?
11/2016 Ioniq electric - 07/2018 29 x 320Wp QCells Duo - Kostal Piko BA - BYD 7,7 kWh
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Re: Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE p

Beitragvon Weidemann » 05.10.2018, 18:01

Okay, der Bereich von 900-1000V ist also ein "toter" Bereich, soweit so klar.
Sinnvoll ist das aber nicht: Durch dieses Abwarten geht Energie verloren. Es wäre in jedem Fall besser, wenn der WR einfach anspringt, auch wenn er (wie ich vermute, s.u.) dann die Spannung gleich auf 720V senken muss...

Aber zum Arbeitsspannungs-Bereich habe ich noch Klärungsbedarf:
Produktmanagement_KOSTAL Solar hat geschrieben:der Wechselrichter arbeitet zwischen 720-900V nicht im MPP Bereich.

Produktmanagement_KOSTAL Solar hat geschrieben:der MPP Bereich ist grundsätzlich bei uns so definiert, dass der Wechselrichter in diesen Bereich seine Nennleistung bringt.
Befindet sich der Wechselrichter außerhalb des MPP Bereichs, so versucht er das beste rauszuholen, aber eben keine Nennleistung mehr.


Der WR arbeitet also auch im Bereich zwischen 720V und 900V, er kann dabei nur nichtmehr die "Nennleistung" abnehmen?
Welche Leistung bzw. welchen Strom kann er in diesem Bereich denn noch nehmen?

Der mögliche Eingangsstrom sinkt im Bereich 680V-720V von 13A auf 11A, die theoretische Leistung sinkt also von 8,8kW auf 7,9kW, wobei beides nie eintreten wird (also ist dieser Strom real doch nicht möglich?!) weil die Leistung je Tracker auf 6,5kW begrenzt wird.
Was passiert denn nun ab 720V? Sinkt da der mögliche Strom in einem Sprung auf <9A (nur dann käme man unter die 6,5kW je Tracker, aber noch lange nicht unter die WR-Nennleistung bei Belegung mehrerer Tracker), oder sinkt er gar auf <4,6A (erst dann können die 10kWdc bei 3 belegten Trackern nichtmehr abgenommen werden)?
Das kann aber auch nicht sein, denn dann müsste die "maximale MPP-Spannung" bei den kleinen Plenticore-Modellen ja deutlich höher liegen (weil dort auch mit geringerem Strom die Nennleistung erreicht werden könnte)?

Mehr Sinn würde machen, wenn die 720V einfach die Obergrenze des Arbeitsbereichs sind (der WR also im Betrieb nicht über 720V regeln kann/wird):
Bei vergleichbaren dreiphasigen WR mit max. 1000V geht der Arbeitsbereich bis 800V, also 80% der max. Spannung. Beim Plenticore sind ebenfalls 720V/900V= 80%.

Hier nochmal die verschiedenen Meldungen der Software Kostal SolarPlan:

-Bei Überschreiten der 6,5kW je Tracker kommt die rote Meldung "außerhalb des Leistungsbereichs, bitte verringern Sie die Anzahl der Module" -> Frage: Wieso ist die rot? Droht da Zerstörung? Aber jeder WR muss doch das X-Fache der Nennleistung bei aufreißendem Himmel eh aushalten?

-Bei Überschreiten der 900V Leerlaufspannung@-10°C kommt die gelbe Meldung "die Spannung befindet sich außerhalb des Arbeitsbereichs der WR-Spezifikation" -> was hat die Leerlaufspannung mit dem Arbeitsbereich zu tun, die liegt doch eigentlich immer darüber bei maximaler Stringlänge? Oder ist der Arbeitsbereich bei Kostal so definiert, dass auch die Leerlaufspannung drin liegen muss?

-bei Überschreiten der 720V MPP-Spannung@15°C kommt die gelbe Meldung "da sich die Auslegung nicht im MPP-Bereich für Nennleistung befindet, kann es aufgrund der hohen Spannung zu Ertragsverlusten kommen" -> die einzig logische Erklärung ist, dass der WR dann fix auf max. 720V regelt, s.o.!

-bei Unterschreiten von 405V MPP-Spannung@70°C (im 2-Tracker-Betrieb) kommt die gelbe Fehlermeldung " da sich die Auslegung nicht im MPP-Bereich für Nennleistung befindet, kann es aufgrund der niedrigen Spannung zu Ertragsverlusten kommen" -> das stimmt so nicht, da kann sich kein Ertragsverlust einstellen, denn der (kurze) String wird unter keinen Umständen jemals in der Lage sein, die WR-Nennleistung alleine zur Verfügung zu stellen... also kann auch kein Ertrag verloren gehen. Hier sollte man (wie SMA es macht) einfach nur darauf schauen, ob die erlaubten Ströme im jeweiligen Spannungsfenster eingehalten werden, und die Spannungen im Arbeitsbereich liegen: Solange das der Fall ist, kann der WR alle Energie abnehmen.
sonnige Grüße,
-Weidemann-
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