Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE plus

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Re: Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE p

Beitragvon hgause » 04.10.2018, 11:06

Wenn das Tool eine zu hohe Systemspannung bei 21 Modulen ausgibt, diese aber trotzdem eingehalten wird...wo liegt dann der Fehler? Ich warte jetzt auf die Werte der zu hohen Systemspannung :wink:
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Re: Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE p

Beitragvon Tigerchen78 » 04.10.2018, 11:12

Ok, ich auch :wink:

Was ich zugegeben wirklich nicht verstehe sind die angegebenen techn. Daten:

Was hat es mit dem Bereich bis 720V auf sich ?
Der voraussichtlich mit 21 Modulen überschritten ist...
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Re: Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE p

Beitragvon smoker59 » 04.10.2018, 16:25

hgause hat geschrieben:Wenn das Tool eine zu hohe Systemspannung bei 21 Modulen ausgibt, diese aber trotzdem eingehalten wird...wo liegt dann der Fehler? Ich warte jetzt auf die Werte der zu hohen Systemspannung :wink:

Die von @zoom im anderen Thread mit dem Planungstool festgestellte Fehlermeldung bei 21 Modulen lautete "außerhalb des MPP-Tracker Bereichs", eine zu hohe Systemspannung wurde nicht genannt. Selbst ausprobiert hab ich das noch nicht, hab z. Zt. keinen Windows Rechner zur Verfügung und auf Linux bzw. Android läuft das Kostal Tool nicht.
Die aufgetauchte Fehlermeldung hat @tigerchen78 wohl nur nicht richtig zitiert.
Es fragt sich dann aber tatsächlich was bei einer MPP-Spannung oberhalb von 720 Volt genau passiert. Abrauchen wird der Plenticore nicht, die max. DC Spannung wird ja eingehalten.
Die Frage ist eher ob das MPP-Tracking auch oberhalb von 720 Volt noch zuverlässig funktioniert, die Fehlermeldung deutet zumindest darauf hin, dass man ab 720 Volt irgendwas beachten sollte, einfach ignorieren kann man sowas nicht wenn man nicht weiß was sie bedeutet.
Und auch im Datenblatt ist der Bereich von 720 Volt bis 1000 Volt "Grauzone", also da steckt schon was dahinter.
Denkbar wäre auch eine Abregelung des Strings denn im Datenblatt wird in der Fußnote (3) erwähnt, dass der String Strom schon im Bereich von 680 bis 720 Volt von 13 auf max. 11 Ampere begrenzt wird. Im Normalfall ist das kein Beinbruch, nur wenn man 2 Strings parallel an einen Tracker anschließen möchte muss man darauf schon achten.

Ich würde mir da auch schon eine eindeutige Aussage des Herstellers wünschen bevor ich derartige Auslegungen empfehle.
Kann mir kaum vorstellen, daß man sowas grundlos ins Datenblatt schreibt bzw. im Auslegungstool als Fehler anzeigen lässt.
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Re: Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE p

Beitragvon Tigerchen78 » 04.10.2018, 16:51

@smoker59:

Sorry, habe von @zooom den Beitrag auf Seite 4 zitiert:

"Ich hab die beiden Konfigurationen noch mal nachgespielt im Tool, bei der Ertragsprognose liegt der 21er String witziger Weise trotz Warnung vor zu hoher Systemspannung um 5% über der Verstringung 10 /11."
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Re: Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE p

Beitragvon smoker59 » 04.10.2018, 17:34

Tigerchen78 hat geschrieben:@smoker59:

Sorry, habe von @zooom den Beitrag auf Seite 4 zitiert:

"Ich hab die beiden Konfigurationen noch mal nachgespielt im Tool, bei der Ertragsprognose liegt der 21er String witziger Weise trotz Warnung vor zu hoher Systemspannung um 5% über der Verstringung 10 /11."
Dann hab ich euch verwechselt, sorry. Ich meinte den Beitrag von @zoom von Seite 1:

zoom hat geschrieben:.... bei 21 Modulen bis zu 950V, da kommt im Tool die Fehlermeldung "außerhalb des MPPT Tracker Bereichs, Anzahl der Module verringern."

wieviele-strings-am-kostal-plenticore-plus--p1671953.html#p1671953
Es kommt also eine Meldung die darauf hinweist, dass der Bereich des MPP Trackers nach oben überschritten wird (was auch immer das zu bedeuten hat), von einer Überschreitung der Systemspannung steht in diesem Beitrag nichts.
Aber egal, die Unklarheiten kommen ja nicht nur aus dem Auslegungstool sondern auch im Datenblatt ist das sehr seltsam geschrieben.
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Re: Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE p

Beitragvon Tigerchen78 » 04.10.2018, 19:07

@smoker59

Alles gut, er hat es einmal so und einmal so benannt aber das von Seite 1 hatte ich nicht mehr im Kopf...
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Re: Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE p

Beitragvon hgause » 04.10.2018, 19:35

smoker59 hat geschrieben: Selbst ausprobiert hab ich das noch nicht, hab z. Zt. keinen Windows Rechner zur Verfügung und auf Linux bzw. Android läuft das Kostal Tool nicht.

Ich hatte das heute Nachmittag mal kurz gecheckt und kann die von @Weidemann im anderen Thread getätigte Aussage
Weidemann hat geschrieben:Aber der Grund, wieso bei 23x300Wp im String eine Fehlermeldung kommt, ist, dass jeder Tracker max. 6,5 kWdc verarbeiten kann.
nur bestätigen.

Das man auch mit 22 Modulen aus dem Arbeitsbereich kommt, wird "nur" als Warnung herausgegeben. Aber dazu hat der Kollege ja auch schon was geschrieben:
Weidemann hat geschrieben:Weiter verwirrend ist aber die "maximale Arbeitsspannung" von jetzt 900V, was soll das bedeuten? (Für die Batterie gilt das nicht, die hat einen Bereich bis max. 500V.)
Es bleibt also die Frage an Kostal: was bedeuten die 900V vs. 720V? Betreibt der WR den String bei max. 720V, oder regelt der Tracker bis 900V?

Und jetzt sollten wir mal in einem Thread bleiben, sonst ist alles doppelt gemoppelt. :cry:
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Re: Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE p

Beitragvon smoker59 » 04.10.2018, 19:55

hgause hat geschrieben:Ich hatte das heute Nachmittag mal kurz gecheckt und kann die von @Weidemann im anderen Thread getätigte Aussage
Weidemann hat geschrieben:Aber der Grund, wieso bei 23x300Wp im String eine Fehlermeldung kommt, ist, dass jeder Tracker max. 6,5 kWdc verarbeiten kann.
nur bestätigen.

Es ging dort aber nicht um 23 Module sondern um 21 Module die zur Fehlermeldung führen :wink:
Und mit 21 Modulen a' 300 wp wird die max zulassige Leistung von 6,5 kwp nunmal nicht überschritten :idea:

Hier die Weidemann'sche Korrektur, der hat sich da schlicht vertan:
wieviele-strings-am-kostal-plenticore-plus--p1672074.html#p1672074
Weidemann hat geschrieben:Okay, bin irgendwie von 23 Modulen ausgegangen.

Daß man mit 23 eine Fehlermeldung bekommt ist auch ohne Überschreitung der max. Leistung klar, damit werden ja bei
- 10 Grad die 1000 Volt sowieso überschritten.
mit freundlichem Gruß
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Re: Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE p

Beitragvon Produktmanagement_KOSTAL Solar » 05.10.2018, 08:15

Hallo Zusammen,

Wir haben zukunftsgerichtet den MPP Bereich nach unten gezogen, um die neuen Leistungsstarken Module verarbeiten zu können.
Die Strings werden immer kürzer und leistungsstärker, daraufhin haben wir unsere Wechselrichter optimiert.
Man sieht es auch anhand der Wirkungsgradkurven auf unseren Datenblättern.
Der MPP Bereich des PLENTICORE plus ist klar definiert, je nachdem wie man die Strings belegt sind max. 720 V möglich.
Die maximale Arbeitsspannung beträgt 900 V(liegt eine höhere Spannung an, dann schaltet der Wechselrichter nicht auf), der Wechselrichter arbeitet zwischen 720-900V nicht im MPP Bereich.

sonnige Grüße
PM Team
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Re: Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE p

Beitragvon Weidemann » 05.10.2018, 08:28

Produktmanagement_KOSTAL Solar hat geschrieben:Die maximale Arbeitsspannung beträgt 900 V(liegt eine höhere Spannung an, dann schaltet der Wechselrichter nicht auf), der Wechselrichter arbeitet zwischen 720-900V nicht im MPP Bereich.

Das wirft leider noch mehr Fragen auf:

-wenn der WR zwischen 720-900V "nicht im MPP-Bereich" arbeitet, wie arbeitet er denn dann? Wenn sich MPP auf die Module bezieht, dann werden diese schon im MPP-Betrieben, sofern der WR die Spannung auf über 720V stellen kann. Nur wenn der WR die Spannung z.B. bei 720V festhalten würde, würden Strings mit höherer MPP-Spannung außerhalb des MPP betrieben.

-(Oder verwendet ihr "MPP-Bereich" wie einige andere Hersteller missverständlich als Definition, nach der der WR nichtmehr die WR-Nennleistung vom String abnehmen kann bei maximalem Eingangsstrom? Das wäre eh klar, aber hier schon ab 500V der Fall (500V * 13A = 6500Wdc), also kanns das eigentlich nicht sein?)

-"liege eine höhere Spannung als 900V an, dann schaltet der WR nicht auf": Das verträgt sich nicht mit der Angabe der maximalen Spannung von 1000V im Datenblatt, drum kann ich diese Aussage nicht so recht glauben! An einem kalten Wintermorgen bei Frost und Leerlaufspannung von z.B. 920V würde der WR also garnicht erst versuchen, Leistung zu nehmen?
sonnige Grüße,
-Weidemann-
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