Top8: Smarte Eigenverbrauchsoptimierung anstelle von Netzein

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Re: Top8: Smarte Eigenverbrauchsoptimierung anstelle von Net

Beitragvon Roland81 » 25.03.2018, 19:13

duncan02 hat geschrieben:Den Ansatz mit SmartHome (ob nun mit Fhem oder OpenHBA) kann man auf jeden Fall nutzen. Hier ein einfaches Beispiel:

Unsere Fernsehanlage (TV, Verstärker, Playstation, WII, Switch, Fernbenienungsverstärker) hat einen Hauptschalter (Smart oder physikalisch ist egal) und wird dieser eingeschaltet steigt sofort der Stromverbrauch an der Steckdose. Das SmartHome System registriert nun den erhöhten Stromverbrauch und schaltet den Satellitenverstärker im Dachboden bei uns an. Das funktioniert auch wenn der "Videorecorder" selbst für eine Aufnahme startet.

Das ist ganz einfache Technik und spart bei uns schon seit Jahren etwas Geld. Die Schwierigkeit ist es erst einmal die für einen selbst passende Lösung zu finden. Als erstes versuchen wir immer alle unnötigen Verbraucher beim verlassen des Hauses vom Netz zu trennen und das geht Smart mit den genannten Systemen. Entweder einen roten(alles aus) und grünen (alles an) Knopf hinter der Tür oder wenn alle Handys aus dem WLAN sind dann aus die Maus :-)

Nur so als Hinweis mit nutzbaren Szenarien aus dem täglichen Leben und auch der Rasenroboter muss seinen Akku nicht Nachts laden ... wenn er kein Strom zum laden hat fährt er auch nicht mit leeren Akku los ...

Oder über Präsenzmelder...>1h keine Präsenz im Wohnbereich...TV Steckdose aus... klappt gut ... auch wenn man aufm Sofa einschläft ;)

der aktive MultiSwitch wurde gegen einen passiven getauscht...amortisiert sich in 3-4 Jahren.

Rasenmäher und Staubsauger laufen eh tagsüber wenn keiner zu Hause ist, lädt daher "automatisch" tagsüber.

Die Spülmaschine läuft mit 4 Tastendrücken um 11 Uhr los.

Was bleibt an Stromverbrauchern?
Kühlschrank
KWL
Heizung
FritzBox
Server
-> zwischen 250 und 320W (takten des Kühlschranks) Last :(
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Re: Top8: Smarte Eigenverbrauchsoptimierung anstelle von Net

Beitragvon Schoenberg » 29.03.2018, 20:03

PV-Berlin hat geschrieben:
Schoenberg hat geschrieben:Das ist schon immer mein Grundansatz gewesen. Nach einem Jahrzehnt von Zupflastern der Dachflächen mit thermischer Solar baut man heute in jedes Haus das ein, was man selbst braucht: 2 Panels fürs Warmwasser.

Irgendwann wird sich diese Logik auch für Photo durchsetzen, als jedermann-Anlage. Max 1 kwp, keine Einspeisung, nur Eigenverbrauch, keine Optimierung derselben.

Photovoltaik ist eben unzuverlässig, nicht nachts und nur bei Sonne. Um daraus Autarkie zu machen, brauchts einen Speicher.. Und den gibts eben nicht (wirtschaftlich).

Nebenan ist ein Neubaugebiet entstanden, fast 200 Einfamilienhäuser. Es darf geraten werden, wieviele davon ein volles Photodach haben. Und die übrigen sind ein Markt für die, die endlich erkennen, was der gemeine Bürger zu investieren bereit ist, bzw. warum.


Muss man da mitkommen? Wenn wir in einem Land wie Australien leben müssten, wo auf ein Bürger 5 doofe Schafe kommen und die Wirtschaft nicht an der Industrie hängt, könnte man da u.U. noch mitgeben.

Man kann auch hier mitgehen, wenn man nicht deine Fixierung auf vollgepflasterte Dächer hat, egal aus welchem Grunde. Deine Vorgehensweise ist verständlich und akzeptierbar.
Aber nicht jeder, der Porsche fährt und nur den empfiehlt, hat immer recht.

PV-Berlin hat geschrieben:Aber wo leben wir? Mitten in Europa , wo Strom immer gebraucht wird!

Das ist nicht richtig. Unsere heutige Grosskraftwerkstechnik hat zu Anlagen geführt. deren Regelung so schwerfällig ist wie ein Tanker mit ausgefallener Steueranlage.
Solange auf dem Strommarkt immer wieder Strom zu negativem Preis angeboten wird, ist die zugeführte PV-Leistung wegen ihrer relativen und absoluten Unzuverlässigkeit den Erzeugern nichts weiter als eine Hämorrhoide im Hintern.
PV-Berlin hat geschrieben:In der gleichen Logik, sollte jeder Bauer auf nur Selbstversorger umstellen!

Ein billiges Scheinargument. Du must mal akzeptieren, dass die Lösungen anderer, bei anderen Zielen, auch andres richtig sein können.
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Re: Top8: Smarte Eigenverbrauchsoptimierung anstelle von Net

Beitragvon Schoenberg » 29.03.2018, 20:11

Zum Thema dieses Threads:
Ich möchte mal Vorschlagen, als Optimierung des Eigenverbrauch diesen..... garnicht zu optimieren.

Stattdessen einfach nach den Dauerstromverbrauchern suchen, z.B.
- Kühlschränke
- dauernd laufende Kleinstromverbraucher
- ggf. Klimagerät fürs Schlafzimmer (!)
- und notfalls auch noch eine Brauchwasserheizung im Speicher für "Reststrom"

Und für diese Verbraucher eine Kleinanlage ausgelegt, aus gebrauchten Modulen und Kleinwechselrichtern.

Und wenn noch etwas Strom übrigbleibt ? Verschenken! Damit tut man AUCH was für die Umwelt.
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Re: Top8: Smarte Eigenverbrauchsoptimierung anstelle von Net

Beitragvon Roland81 » 29.03.2018, 20:25

Hast du einen shop?
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Re: Top8: Smarte Eigenverbrauchsoptimierung anstelle von Net

Beitragvon Schoenberg » 29.03.2018, 21:58

Roland81 hat geschrieben:Hast du einen shop?

Ich habe auch meine Frau gefragt, nein. :D
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Re: Top8: Smarte Eigenverbrauchsoptimierung anstelle von Net

Beitragvon joule » 28.04.2018, 16:47

tkuehne hat geschrieben:Hallo zusammen,

bin ehrlich gesagt mit der Diskussion nicht ganz einer Meinung. Bisher habe ich noch kein System gesehen, welches einigermassen sinnvoll Verbraucher abhängig vom zur Verfügung stehenden Strom zuschalten kann, um die Einspeisung zu minimieren. Wobei ich die Ideen vom IFEU noch nicht kannte, danke dafür, schaue ich mir auf jeden Fall noch an.

Ansonsten sind die PV Hersteller ja mehr oder weniger mit Ihren schaltbaren Steckdosen unterwegs, was arg krude ist.


SolarEdge bietet für die Nutzung überschüssiger Energie die folgenden intelligenten Produkte an:

Heizstab Regler für Warmwasser
l
Steckdose mit Zähler und AC-Schalter mit Zähler für Haushaltsgeräte

Kontaktschalter bsw. für Wärmepumpen

und die ZigBee-Karte zur Steuerung der Smart Energy an-

https://www.solaredge.com/de/products/device-control#/

Was ist daran krude ?
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Re: Top8: Smarte Eigenverbrauchsoptimierung anstelle von Net

Beitragvon einstein0 » 30.04.2018, 19:10

Ich habe meine vor Jahren publizierte Lösung mit einem privaten Zähler aufgegeben und stattdessen ein USI entwickelt, welches den PV-Überschuss am HAK in Echtzeit detektiert.
Mit einer nachgeschalteten SPS, oder anderen Haustechniksteuerungen lassen sich Verbraucher und Dump-Loads
elegant (hart) schalten oder regeln.
Der Aufwand muss aber mit dem Ertrag gegengerechnet werden und lohnt sich m.E. erst ab ca 10 kWp.
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Re: Top8: Smarte Eigenverbrauchsoptimierung anstelle von Net

Beitragvon joule » 01.05.2018, 19:22

einstein0 hat geschrieben:Ich habe meine vor Jahren publizierte Lösung mit einem privaten Zähler aufgegeben und stattdessen ein USI entwickelt, welches den PV-Überschuss am HAK in Echtzeit detektiert.
Mit einer nachgeschalteten SPS, oder anderen Haustechniksteuerungen lassen sich Verbraucher und Dump-Loads
elegant (hart) schalten oder regeln.


Schöne Lösung, die wegen der Verdrahtung und Verkabelung wohl am besten für Neubauten geeignet ist.

In meinem Falle kam daher leider nur ein System mit schaltbaren Steckdosen in Frage.

Der Aufwand muss aber mit dem Ertrag gegengerechnet werden und lohnt sich m.E. erst ab ca 10 kWp.
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Wann es sich rentiert, habe ich nicht ausgerechnet. Energie, die ich selbst erzeuge und dem Haus zuführe, statt sie vergütungslos einzuspeisen, führt jedoch sicher zu einem Spareffekt.
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Re: Top8: Smarte Eigenverbrauchsoptimierung anstelle von Net

Beitragvon einstein0 » 01.05.2018, 20:05

joule hat geschrieben:Wann es sich rentiert, habe ich nicht ausgerechnet. Energie, die ich selbst erzeuge und dem Haus zuführe, statt sie vergütungslos einzuspeisen, führt jedoch sicher zu einem Spareffekt.

Ja, vergütungslos einspeisen ist leider ein Phänomen der Gegenwart. Alle wollen mitverdienen und der Klimagedanke
wird untergraben. Soger Eigenverbrauchslösungen werden von Versorgern bekämpft und oft auch noch besteuert.
Es braucht aber gar nicht viel Technik, meist genügt ein Blick aus dem Fenster, um das "Gefühl" von PV-Überschuss
zu erzeugen. :wink:
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Re: Top8: Smarte Eigenverbrauchsoptimierung anstelle von Net

Beitragvon joule » 01.05.2018, 21:54

einstein0 hat geschrieben:Es braucht aber gar nicht viel Technik, meist genügt ein Blick aus dem Fenster, um das "Gefühl" von PV-Überschuss
zu erzeugen. :wink:
einstein0


Das klappt aber nicht, wenn niemand zuhause ist,

Die Technik macht das ausserdem sehr viel besser, als es der Blick aus dem fenster vermag.
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