Top3: Wechselrichter für den Inselbetrieb und Netzkopplung

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Beitragvon Zellenschaden » 14.02.2017, 18:12

Soweit ich meine Studer Inselwechselrichter verstanden habe, können die alles was Ihr wollt, einzig sie benötigen noch eine Batterie als Puffer. Bei mir speisen sie nicht ein, können das aber auch. Und die Einspeisung kann man von der Batterieladung und anderem abhängig machen. Ein idealer Tag sähe dann so aus:
Nachts Inselbetrieb, Strom kommt aus Batterie, morgens Pv beginnt mit Arbeit und bedient die Batterie und das Hausnetz. Ist die Batterie voll, wir eingespeist. sobald die Batterie wieder leerer wird, stoppt die Einspeisung...
Hybridinsel, 3 phasig, 3 XTM 4.000, 2 Variotrack, BSP, Staplerbatterie 775 AH 48V, eff. ca. 8 kwp (4,75 auf SO und 5,25 auf NO), 250er Yingli
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Re: Top3: Wechselrichter für den Inselbetrieb und Netzkopplu

Beitragvon VIC-RAPTOR » 14.02.2017, 19:55

Hallo,

was man nirgendwo nachlesen kann, die Lösung für abertausende PV-Anlage welche aus dem EEG fallen haben wir schon :D

1. Man nehme einen oder mehrere VICTRON Multiplus und baue ein Inselnetz.

2. Das Laden aus PV erfolgt über eine bestehende oder neu zu errichtende PV mit Wechselrichter, indem man die bestehende oder neu zu errichtende PV auf das Inselnetz klemmt/schaltet. Im PV-Wechselrichter muss die ENS-Überwachung raus programmiert werden, sonst erkennt der das Inselnetz und schaltet ab.

3. Eingangsseitig (Multi) klemmt man das öffentliche Netz auf.

4. Die PV-Anlage mit PV-Wechselrichter liefert nun 230V/50Hz und diese werden im Inselbetrieb sofort verbraucht, sollten Verbraucher laufen.

5. Sollten keine Verbraucher laufen, dann würde die PV-Anlage, sollte die Sonne toll scheinen, das Inselnetz überladen.

6. Das erkennt der Multiplus und aktiviert automatisch den internen Charger und der lädt die Akkus. Beim Erreichen der Ladeschlussspannung beginnt der Multiplus rückwärts in das öffentliche Netz einzuspeisen, da dieser ein bidirektionaler WR ist. :D Alternativ kann man beim Erreichen der Ladeschlussspannung ein Heizelement zum Brauchwasserheizen über K1(Multi) schalten

7. Sollte man sich so eine Anlage bauen, dann muss auf jeden Fall ein NA-Schutz in die Netzzuleitung zum Multi eingebrückt werden.

Diese Konfiguration wurde schon getestet und läuft..... das ist ne Gelddruckmaschine.... umso mehr Anlagen aus den EEG fallen, umso besser für uns.

Es lebe die neue Energiefreiheit made by V....-Sonnen......... :mrgreen:

Sonnige Grüße :danke:
Die neue Energiefreiheit kommt an!
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Re: Top3: Wechselrichter für den Inselbetrieb und Netzkopplu

Beitragvon Zellenschaden » 15.02.2017, 09:50

Das was Vic beschreibt gilt wohl sinngemäß auch für Studer. Ist das Problem nun gelöst? Es stellt sich nur noch die Frage, ob man die PV DC gekoppelt, also über Laderegler an die Batterie klemmt, oder einen eventuell vorhandenen Netzwechselrichter AC seitig and das Inselnetz anklemmt. Beide Wege führen zum Ziel und lassen sich wohl zumindest mit Studer und Victron problemlos erreichen.
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Re: Top3: Wechselrichter für den Inselbetrieb und Netzkopplu

Beitragvon jossel » 15.02.2017, 10:05

Das was Vic beschreibt gilt wohl sinngemäß für alle Inselanlagen. Die funktionieren doch genau so :mrgreen: .

OK bis auf das
VIC-RAPTOR hat geschrieben:Beim Erreichen der Ladeschlussspannung beginnt der Multiplus rückwärts in das öffentliche Netz einzuspeisen, da dieser ein bidirektionaler WR ist. :D
vielleicht.
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Re: Top3: Wechselrichter für den Inselbetrieb und Netzkopplu

Beitragvon Zellenschaden » 15.02.2017, 11:16

jossel hat geschrieben:Das was Vic beschreibt gilt wohl sinngemäß für alle Inselanlagen. Die funktionieren doch genau so :mrgreen: .

OK bis auf das
VIC-RAPTOR hat geschrieben:Beim Erreichen der Ladeschlussspannung beginnt der Multiplus rückwärts in das öffentliche Netz einzuspeisen, da dieser ein bidirektionaler WR ist. :D
vielleicht.


Das ist doch genau der Punkt und sowohl Victron als auch Studer können das...
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