Wirtschaftlichkeit

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Re: Wirtschaftlichkeit

Beitragvon Rellikon » 01.10.2018, 10:57

Naja für viele Privatleute vermischt sich der Renditegedanke noch etwas.
Für eine PV spricht die Planbarkeit der Rendite. Das war es dann doch aber auch schon. Wer also renditeorientiert ist kann nicht ernsthaft mit einer PV rechnen. Ein ETF / Fond (was du als doof genug abtust) ist mit cost average und zinseszins immer besser. Ja Totalverlust ist möglich aber gerade wegen der langen Laufzeiten surreal (wenn das mal passieren sollte, haben wir andere Probleme als Geld).
Und dann ist da noch das Problem der Bindung an das Anlagenobjekt (m.E. der Hauptgrund gegen eine Investition).
D.h. die wenigsten wollen sich bei einem Wohnortwechsel um den Umzug der Anlage oder im Scheidungsfall um selbiges kümmern. Da hat man einfach keinen Kopf dafür. Deshalb ist die PV wie eine Fußfessel mit der besten Festverzinsung zu sehen. Ich sehe hier also ein Problem zwischen sicherer Anlage und zu langer Armotisationszeit.

In diesem Zusammenhang trotzdem mal eine Frage an die Spezialisten. Ist eine PV mit 100% FK und 1.000kWp bis 30kWp für Privatanleger überhaupt noch renditefähig (Beste Bewertung der KfW Bank vorausgesetzt)? Also inkl. Nebenkosten / Rücklagen / Steuerprogressionserhöhung auf das eigene Vermögen. Hat das mal jemand gerechnet?
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Re: Wirtschaftlichkeit

Beitragvon PV-Berlin » 01.10.2018, 11:33

Wenn das so toll ist, warum betreiben Banken den ganzen Aufwand? Sie könnten ihre Bill. € einfach in ETF stecken und 99,99% der Angestellten entlassen.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Wirtschaftlichkeit

Beitragvon Rellikon » 01.10.2018, 12:09

Banken investieren auch nicht direkt in PV Anlagen, sondern in Sichteinlagen mit Risiken in unterschiedlichen Höhen da kann auch irgendwas mit Energie BlaBla stehen wenn die Rendite ausreichend für den gewünschten Zweck ist.

Ist eine PV (nicht im Vergleich) denn überhaupt noch nach Steuer mit FK rentabel? Falls ja, nach wieviel Jahren?
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Re: Wirtschaftlichkeit

Beitragvon traintken » 02.10.2018, 10:35

Ich würde sagen, wie immer. Je nachdem mit welchen Kosten man sonst so rechnet, kann es sich nach 10 Jahren schon amortisiert haben. Leideruss wahrscheinlich da noch ein trafo bei... Das macht die Rechnung nicht ganz so schön...
Erstes Angebot lag deutlich unter 800€/kwp, bei 200kwp aufwärts.
Warum soll etwas mit FK weniger wirtschaftlich sein, als mit EK?
Oder rechnet ihr euch für euer EK keine Verzinsung ein?
Für mich muss eine Investition zu 100% finanzierbar sein, sonst lass ich die Finger davon. Das heißt ja nicht, daß nachher nicht trotzdem EK eonfliest.
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Re: Wirtschaftlichkeit

Beitragvon Rellikon » 02.10.2018, 11:29

traintken hat geschrieben:Ich würde sagen, wie immer. Je nachdem mit welchen Kosten man sonst so rechnet, kann es sich nach 10 Jahren schon amortisiert haben. Leideruss wahrscheinlich da noch ein trafo bei... Das macht die Rechnung nicht ganz so schön...
Erstes Angebot lag deutlich unter 800€/kwp, bei 200kwp aufwärts.
Warum soll etwas mit FK weniger wirtschaftlich sein, als mit EK?
Oder rechnet ihr euch für euer EK keine Verzinsung ein?
Für mich muss eine Investition zu 100% finanzierbar sein, sonst lass ich die Finger davon. Das heißt ja nicht, daß nachher nicht trotzdem EK eonfliest.


Es geht um eine Amo Rechnung und nicht um einen Renditevergleich. In eine FK kommen die Negativzinsen also mit rein und quasi das Gesamtergebnis nach Steuern. Alles andere ist für Privatleute gelogen. Ich habe die Vermutung das die Gestehungskosten sich der Vergütung annähert oder eben schon eine Unwirtschaftlichkeit aufzeigt.
Mich hätte eben mal interessiert ob sich eine PV mit FK 100% noch finanzieren lässt und bei welcher Laufzeit man dann liegt.
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Re: Wirtschaftlichkeit

Beitragvon Rellikon » 16.10.2018, 22:28

Die Frage ist ernst gemeint. Ich würde da gerne auf die Erfahrungswerte von Euch bauen. Es wird ja viel gerechnet „nach wieviel Jahren... Rendite usw.“. Wie sieht es mit der Steuerüberraschung aus? Man erhöht ja entsprechend auch die Steuerausgaben seiner sonstigen Einnahmen. Evtl. gibt es auch einen Rechner dafür?
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