Wirtschaftlichkeit

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Re: Wirtschaftlichkeit

Beitragvon PV Ndh » 13.09.2018, 13:04

eggis hat geschrieben:Ich habe mit Unternehmern gesprochen, die mir sagten, dass sie nur in PV investieren würden, wenn sich das Ganze nach 5 Jahren amortisiert. Sonst wäre das nicht wirtschaftlich. *kein Scherz!

Kommt halt darauf an es gibt halt auch stark wachsende Unternehmen, die ihr Kapital deutlich besser einsetzen können. Es gibt z.B. auch Unternehmen die noch zum großen Teil alte HQL Leuchten nutzen obwohl sich die Umstellung auf LED in 3-4 Jahren rechnen würde.
Da liegt das Problem auch darin das die Zertifizierungen nach ISO 50001 viel zu leicht vergeben werden, ohne das wirklich sinnvolle Energiesparmaßnahmen nachgewiesen wurden.
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Re: Wirtschaftlichkeit

Beitragvon Fritzi1 » 13.09.2018, 15:48

Wenn meine PV-Anlage auch nur einzigen Euro mehr eingebracht als gekostet hat, ist sie wirtschaftlich gewesen.
Mehr steckt hinter dem Begriff "Wirtschaftlichkeit" ja nicht.
Wirtschaftlichkeit liegt vor, wenn der Ertrag größer als der hierfür eingesetzte Aufwand ist. :ironie:
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Re: Wirtschaftlichkeit

Beitragvon klaus24V » 13.09.2018, 16:26

ob es wirtschaftlich ist oder war sieht man doch am Besten an der Einnahme Überschuss Rechnung.
Ein lohnendes Hobby ist es auf jeden Fall.
Alle sagten das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hats einfach gemacht.
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Re: Wirtschaftlichkeit

Beitragvon django65 » 13.09.2018, 16:37

Wer gerade einen fünfstelligen Betrag herumliegen hat den er entbehren kann der kann nichts besseres machen als in PV zu investieren.

Wo bekommt er aktuell mehr "sichere" Rendite für sein Geld?

Aktien oder Bitcoins, usw. können viel mehr bringen sie können aber auch im Verlust/Totalverlust enden. Sichere Anlagen gibt es keine die mehr bringen
Auch türkische Lira haben ein größeres Risiko aber natürlich kann man dabei mehr erlösen.
Wer gerne Zockt für den ist PV natürlich ungeeignet denn die Jährlichen Ertragsschwankungen halten sich in Grenzen.

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Re: Wirtschaftlichkeit

Beitragvon eba » 13.09.2018, 17:27

Selbst wenn ich von meiner PV nur 25% selbst verbrauchen würde und 75% ungenutzt blieben, wäre das bei 6ct/kWh Gestehungkosten und 28ct/kWh Bezugskosten schon wirtschaftlich?
Tesla P85+ seit 8/13 >365.000km gefahren. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.
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Re: Wirtschaftlichkeit

Beitragvon klaus24V » 13.09.2018, 17:34

eba hat geschrieben:Selbst wenn ich von meiner PV nur 25% selbst verbrauchen würde und 75% ungenutzt blieben...


dann kannst du mit den ungenutzten 75% dein Warmwasser mit Heizstab gratis erwärmen :juggle:
Alle sagten das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hats einfach gemacht.
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Re: Wirtschaftlichkeit

Beitragvon PV-Express » 13.09.2018, 18:13

eba hat geschrieben:Selbst wenn ich von meiner PV nur 25% selbst verbrauchen würde und 75% ungenutzt blieben, wäre das bei 6ct/kWh Gestehungkosten und 28ct/kWh Bezugskosten schon wirtschaftlich?


Ok, von solchen Rechnungen fehlt mir echt der Durchblick. D.h., bei nur 25% Nutzbar liegen selbst die bei dir nur bei 6ct Gestehungskosten :?:

Zum Thema, ja was ist wirtschaftlich? Kanns nicht sagen, ab wann.

Aber, ich sage für mich bei PV das doppelte des investierten Betrages, bis zum garantierten Einspeisevergütungsende (20J).

Bei Speicher richtet sich das Invest nach Lebensdauer. Also da rechne ich mit 10 Jahren und daher sollte nach 5 Jahren das Invest wieder hin sein. Hier richtet sich die Investhöhe nach den Einsparungen in 5 Jahren.
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Re: Wirtschaftlichkeit

Beitragvon traintken » 13.09.2018, 20:53

Das doppelte des investierten Kapitals?
Also bei 1€ Eigenkapital 2€? ;-)
Das doppelte der gesamten Investition heraus zu holen wird zumindest nicht so einfach....
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Re: Wirtschaftlichkeit

Beitragvon PV-Express » 13.09.2018, 21:44

traintken hat geschrieben:Das doppelte des investierten Kapitals?
Also bei 1€ Eigenkapital 2€? ;-)
Das doppelte der gesamten Investition heraus zu holen wird zumindest nicht so einfach....


Ja, ich rede von den doppelten Investitionskosten. Und sooo schwer ist das nicht, wenn man nicht gerade das erstbeste Angebot annimmt. Siehe Angebotsthreads, da sind tagtäglich Negativbeispiele nachzulesen. Klar mit 1400€ je kwp schafft man das nicht.
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Re: Wirtschaftlichkeit

Beitragvon MHL99974 » 13.09.2018, 21:48

traintken hat geschrieben:Das doppelte der gesamten Investition heraus zu holen wird zumindest nicht so einfach....


Wenn du die letzten 6 Jahre nicht verschlafen hättest wäre es wohl viel einfacher :wink:
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