Rechenbeispiel Besteuerung 10,8 KWP

Förderung, Kreditgeber, Finanzamt, Wirtschaftlichkeit, Steuern,...

Moderator: Mod-Team

 

0.00 (0 Bewertungen)

Rechenbeispiel Besteuerung 10,8 KWP

Beitragvon RolandE » 05.10.2018, 21:00

Grüß Gott!
Ich bin neu hier im Forum, habe mich gerade angemeldet.
Ich habe seit einiger Zeit hier mitgelesen und mich genau über die Kleinunternehmer bzw. Regelbesteuerung informiert.
Wie das Ganze vom Prinzip her funktioniert weiß ich, nur ich kann noch kein Rechenbeispiel erstellen. Es gibt da einige Punkte, welche ich nicht finde.
Generelle Frage: Was ist sinnvoller (Besteuerungsart) bei einer 10,8 kwp Anlage und ca. 4500 kwh Eigenverbrauch.
Die Anlage wurde 2011 mit einer EEG-Umlage von 0,2874 gebaut. Der Kaufpreis ist 15000,00 EUR vollfinanziert und extra im KV ausgewiesen. Von Jahresertrag mit 9800 kwh ist lt Gutachten auszugehen.
Bislang wurde die Kleinunternehmerregelung vereinbart.
>Bin ich auf der richtigen Fährte, dass bei der anderen Regelung (Besteuerung) 19% des Kaufpreises vom FA zurückgezahlt werden? Bei der Kleinunternehmerregelung nicht?
> Welche Besteuerungsart würden Sie mir empfehlen mit den Eckdaten?
Es gibt so viele Themen hier und habe schon viele gefunden, aber ich werde da nicht schlau daraus.
Vielen Dank und freundliche Grüße,
RolandE
RolandE
Neu hier
Neu hier
 
- Threadstarter -
 
Beiträge: 1
Registriert: 05.10.2018, 20:34
PV-Anlage [kWp]: 10,8
Info: Betreiber

Re: Rechenbeispiel Besteuerung 10,8 KWP

Beitragvon donnermeister1 » 05.10.2018, 21:36

Sehr schwammig formuliert deine Anfrage. Ich rate mal, was du uns sagen willst.

Du kaufst eine gebrauchte PV mit IBN 2011. Nun willst du wissen, ob du bei Regelbesteuerung 19 % Vorsteuer zurück bekommst.

Der Verkauf/Kauf einer gebrauchten PV ist eine Geschäftsveräußerung im Ganzen. Das unterliegt nach § 1 Abs. 1 a UStG nicht der Umsatzsteuer.

"Die Umsätze im Rahmen einer Geschäftsveräußerung an einen anderen Unternehmer für dessen Unternehmen unterliegen nicht der Umsatzsteuer. Eine Geschäftsveräußerung liegt vor, wenn ein Unternehmen oder ein in der Gliederung eines Unternehmens gesondert geführter Betrieb im Ganzen entgeltlich oder unentgeltlich übereignet oder in eine Gesellschaft eingebracht wird. Der erwerbende Unternehmer tritt an die Stelle des Veräußerers."

Bei einem Vorgang der nicht der USt unterliegt kann man logischerweise keine Vorsteuer zurück bekommen. Egal ob KUR oder Regelbesteuerung.

Ob du nun KUR oder Regelbesteuerung machst, ist ganz deine Entscheidung. Du hast mit der KUR weder einen Vorteil noch einen Nachteil gegenüber der Regelbesteuerung. Der USt auf den Direktverbrauch kannst du bei einer 2011er PV mit der KUR nicht entgehen. Das einzige, dem du entgehst, sind die monatl Umsatzsteuervoranmeldungen in den ersten Monaten und enigen Zahlen in der jährlichen Umsatzsteuererklärung.
Benutzeravatar
donnermeister1
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 3801
Registriert: 28.04.2011, 12:23
Wohnort: Berlin
PV-Anlage [kWp]: 10,6
Info: Betreiber


Zurück zu Finanzen / Steuern



Ähnliche Beiträge


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste