PV Anlage verkaufen, welche finanziert ist

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Re: PV Anlage verkaufen, welche finanziert ist

Beitragvon Kollektor » 22.05.2018, 12:43

chicken2009 hat geschrieben:Was wäre das denn auf meine Zahlen bezogen? :|


Falls du 55 oder älter wärst, steuerfreier Verkauf! Geht aber nur einmal im Leben!
Sonnige Grüße
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Re: PV Anlage verkaufen, welche finanziert ist

Beitragvon chicken2009 » 22.05.2018, 15:39

Kollektor hat geschrieben:
chicken2009 hat geschrieben:Was wäre das denn auf meine Zahlen bezogen? :|


Falls du 55 oder älter wärst, steuerfreier Verkauf! Geht aber nur einmal im Leben!


Sorry, hatte mich falsch ausgedrückt: Das mit den 55 oder Älter hatte ich verstanden...
nur das mit: "Man rechnet zunächst die Steuern ohne Verkauf, addiert ein Fünftel des Verkaufgewinns, die danach resultierende neue Steuersumme (nur die Erhöhung) verfünffacht man dann und addiert sie zu den Steuern ohne Verkauf."
das eher nicht.... :?
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Re: PV Anlage verkaufen, welche finanziert ist

Beitragvon Serin » 23.05.2018, 15:03

Ich glaube wir fangen mal mit dem "Einkommensteuer 1x1" an ;-)

Aaalso in Deutschland gibt es steuern und abgaben auf einkommen.
Das kennst du von deiner lohnabrechnung al ende jeden monats, der Unterschied zwischen brutto und netto.
Diese steuern will der Staat auf JEDES einkommen haben.

Mit dem kauf der solaranlage und der Einspeisung bist du Unternehmer geworden. Das heißt du erwartest mit dem verkauf von strom ein einkommen zu generieren. Und da das nicht automatisch versteuert ist, musst du das einkommen dem FA melden und darauf steuern zahlen. Das gilt für jede Art von einkommen, dass du mit der anlage erzielst. (Also verkauf, eigenverbrauch, verkauf der anlage,  etc.)

Allerdings hast du als Unternehmer nicht nur einkommen, sondern auch kosten. Wenn ich z.b. als unternehmer 500 € ausgeben muss um 1000 € zu verdienen, habe ich im Endeffekt nur 500 € zusätzlich verdient.
Daher hast du das Recht  (nicht die Pflicht) auch Ausgaben gegen zu rechnen.

Als PV Betreiber denkt man sich jetzt "ich habe meine PV anlage gekauft, also kann ich diese ausgaben auch angeben", allerdings ist das in diesem fall nicht so einfach. Du hast ja für dein geld einen materiellen gegenwert mit der gleichen Höhe erhalten (die anlage selbst), daher hast du ja kein geld "verloren", du hast es nur von € in eine Anlage "gewechselt". Daher kannst du nicht die ganze anlagenkosten einfach von deiner steuer abziehen.

Die PV anlage wird also mit diesem wert in das "Anlagevermögen" übernommen, wo festgehalten wird wieviel die anlage wert ist.

Aufgrund von alter und Abnutzung  wird die anlage im laufe der zeit immer weniger wert, weshalb es die "Abschreibung" gibt. Die Abschreibung ist also die jährliche korrektur des "buchwertes" der anlage. Bei der PV Anlage im allgemeinen schreibt man 5% des wertes jedes jahr ab, da die Lebensdauer mit 20 jahren angenommen wird.

Diese 5% der installationskosten sind nun "echte Ausgaben", weil dir dieses Vermögen nichtmehr zur Verfügung steht, und kann in der Steuererklärung angegeben werden.

Also z.B. die anlage hat 20.000 € gekostet und ich habe ein einkommen von 2.000 € jedes jahr durch stromverkauf und eigenverbrauch.
Da die anlage jedes jahr 5% weniger wert ist, darf ich von meinen 2.000 € einkommen jeweils 1.000 € (5% x 20.000) abziehen. Also habe ich in meiner Steuererklärung nurnoch einen gewinn von 1.000 € jedes jahr und muss nur diese versteuern (die anderen 1.000 € einkommen sind also quasi steuerfrei).

Wenn ich einen Kredit für die anlage aufnehme, dann hat dieser fast immer eine Laufzeit von weniger als 20 jahren (oder maximal 20 jahre). Daher ist die tilgung fast immer höher als die Abschreibung und die rest schuld damit geringer als der restliche buchwert der anlage.

In diesem speziellen fall hast du eine sonderabschreibung durchgeführt. Also hast du dem FA erklärt (und in deinem Anlagevermögen notiert), dass deine anlage zu diesem Zeitpunkt besonders viel an wert verloren hat.
Dieses geld hat das FA also schon zu diesem Zeitpunkt als ausgaben anerkannt und deine steuern entsprechend gemindert. (Warum du das zu diesem Zeitpunkt gemacht hast kannst nur du uns erklären)
Jetzt bleibt die also nurnoch etwa 5000 € übrig, die du noch als ausgaben geltend machen kannst. Und wenn du mehr als diese 5.000 € beim Verkauf vereinnahmst, dann ist das also echter "gewinn". Das hat alles seine Richtigkeit.

Die fünftelregelung ist jetzt etwas spezielles und vorallem für sehr hohe Einmalzahlungen gedacht (z.b. abfindungen und geschäftsaufgaben).
Wenn du in einem jahr eine sehr hohe Einmalzahlung erhälst und in der progession steckst  (also bei höherem einkommen auch einen höheren %-satz an steuern zahlen musst), dann wirst du durch die Einmalzahlung benachteiligt. Dann darfst du bei geschäftsaufgabe einmal im leben die fünftelregelung in Anspruch nehmen. Die läuft folgendermaßen (beispiel):
Normales einkommen pro jahr: 50.000 €
Einmalzahlung in diesem jahr: 50.000 €

Ohne fünftelregelung:
Steuersatz bei 50.000 zu versteuerndes Einkommen-> 25% (alles beispielzahlen, nicht nachgesehen)
Einkommensteuer zu zahlen: 0.25 x 50.000 € = 12.500 €.
Steuersatz im jahr der Einmalzahlung  (100.000 € zu versteuerndes Einkommen) -> 35%
Einkommensteuer zu zahlen: 0.35 x 100.000 € = 35.000 €

Das bedeutet, dass dir von den 50.000 € Einmalzahlung nach abzug der MEHRsteuern nur noch 27.500 € bleiben.

Mit fünftelregelung:
Steuersatz bei 50.000 zu versteuerndes Einkommen-> 25% (alles beispielzahlen, nicht nachgesehen)
Einkommensteuer zu zahlen: 0.25 x 50.000 € = 12.500 €.
Steuersatz im jahr der Einmalzahlung  (es werde nur ein fünftel der 50.000 € angerechnet also 60.000 € zvE) -> 30%
Einkommensteuer zu zahlen: 0.30 x 100.000 € = 30.000 € (hier wird das  voll zvE angerechnet)

Das bedeutet, dass dir von den 50.000 € Einmalzahlung nach abzug der MEHRsteuern nur noch 32.500 € bleiben.

Also hast du dank der fünftelregelung 5.000 € mehr in der tasche als ohne.

Wie man sieht macht das vorallem dann sinn, wenn die Einmalzahlung so hoch ist, dass der Steuersatz signifikant steigt durch die Zahlung.
Ich hoffe meine Ausführungen helfen und ich war korrekt ;-)

Dies wurde per Smartphone geschrieben, also alle falschen autokorrekturen bitte ich zu entschuldigen
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Re: PV Anlage verkaufen, welche finanziert ist

Beitragvon Moneyshitter » 23.05.2018, 15:25

Wenn du sie deinem Bruder günstig(er)verkaufst, zahler er natürlich in Zukunft mehr Steuern, da sich sein Gewinn erhöht. So oder so, um die Steuer kommste wohl nicht rum.
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Re: PV Anlage verkaufen, welche finanziert ist

Beitragvon chicken2009 » 23.05.2018, 16:01

Serin hat geschrieben:Ich glaube wir fangen mal mit dem "Einkommensteuer 1x1" an ;-)

Aaalso in Deutschland gibt es steuern und abgaben auf einkommen.
Das kennst du von deiner lohnabrechnung al ende jeden monats, der Unterschied zwischen brutto und netto.
Diese steuern will der Staat auf JEDES einkommen haben.

Mit dem kauf der solaranlage und der Einspeisung bist du Unternehmer geworden. Das heißt du erwartest mit dem verkauf von strom ein einkommen zu generieren. Und da das nicht automatisch versteuert ist, musst du das einkommen dem FA melden und darauf steuern zahlen. Das gilt für jede Art von einkommen, dass du mit der anlage erzielst. (Also verkauf, eigenverbrauch, verkauf der anlage,  etc.)

Allerdings hast du als Unternehmer nicht nur einkommen, sondern auch kosten. Wenn ich z.b. als unternehmer 500 € ausgeben muss um 1000 € zu verdienen, habe ich im Endeffekt nur 500 € zusätzlich verdient.
Daher hast du das Recht  (nicht die Pflicht) auch Ausgaben gegen zu rechnen.

Als PV Betreiber denkt man sich jetzt "ich habe meine PV anlage gekauft, also kann ich diese ausgaben auch angeben", allerdings ist das in diesem fall nicht so einfach. Du hast ja für dein geld einen materiellen gegenwert mit der gleichen Höhe erhalten (die anlage selbst), daher hast du ja kein geld "verloren", du hast es nur von € in eine Anlage "gewechselt". Daher kannst du nicht die ganze anlagenkosten einfach von deiner steuer abziehen.

Die PV anlage wird also mit diesem wert in das "Anlagevermögen" übernommen, wo festgehalten wird wieviel die anlage wert ist.

Aufgrund von alter und Abnutzung  wird die anlage im laufe der zeit immer weniger wert, weshalb es die "Abschreibung" gibt. Die Abschreibung ist also die jährliche korrektur des "buchwertes" der anlage. Bei der PV Anlage im allgemeinen schreibt man 5% des wertes jedes jahr ab, da die Lebensdauer mit 20 jahren angenommen wird.

Diese 5% der installationskosten sind nun "echte Ausgaben", weil dir dieses Vermögen nichtmehr zur Verfügung steht, und kann in der Steuererklärung angegeben werden.

Also z.B. die anlage hat 20.000 € gekostet und ich habe ein einkommen von 2.000 € jedes jahr durch stromverkauf und eigenverbrauch.
Da die anlage jedes jahr 5% weniger wert ist, darf ich von meinen 2.000 € einkommen jeweils 1.000 € (5% x 20.000) abziehen. Also habe ich in meiner Steuererklärung nurnoch einen gewinn von 1.000 € jedes jahr und muss nur diese versteuern (die anderen 1.000 € einkommen sind also quasi steuerfrei).

Wenn ich einen Kredit für die anlage aufnehme, dann hat dieser fast immer eine Laufzeit von weniger als 20 jahren (oder maximal 20 jahre). Daher ist die tilgung fast immer höher als die Abschreibung und die rest schuld damit geringer als der restliche buchwert der anlage.

In diesem speziellen fall hast du eine sonderabschreibung durchgeführt. Also hast du dem FA erklärt (und in deinem Anlagevermögen notiert), dass deine anlage zu diesem Zeitpunkt besonders viel an wert verloren hat.
Dieses geld hat das FA also schon zu diesem Zeitpunkt als ausgaben anerkannt und deine steuern entsprechend gemindert. (Warum du das zu diesem Zeitpunkt gemacht hast kannst nur du uns erklären)
Jetzt bleibt die also nurnoch etwa 5000 € übrig, die du noch als ausgaben geltend machen kannst. Und wenn du mehr als diese 5.000 € beim Verkauf vereinnahmst, dann ist das also echter "gewinn". Das hat alles seine Richtigkeit.

Die fünftelregelung ist jetzt etwas spezielles und vorallem für sehr hohe Einmalzahlungen gedacht (z.b. abfindungen und geschäftsaufgaben).
Wenn du in einem jahr eine sehr hohe Einmalzahlung erhälst und in der progession steckst  (also bei höherem einkommen auch einen höheren %-satz an steuern zahlen musst), dann wirst du durch die Einmalzahlung benachteiligt. Dann darfst du bei geschäftsaufgabe einmal im leben die fünftelregelung in Anspruch nehmen. Die läuft folgendermaßen (beispiel):
Normales einkommen pro jahr: 50.000 €
Einmalzahlung in diesem jahr: 50.000 €

Ohne fünftelregelung:
Steuersatz bei 50.000 zu versteuerndes Einkommen-> 25% (alles beispielzahlen, nicht nachgesehen)
Einkommensteuer zu zahlen: 0.25 x 50.000 € = 12.500 €.
Steuersatz im jahr der Einmalzahlung  (100.000 € zu versteuerndes Einkommen) -> 35%
Einkommensteuer zu zahlen: 0.35 x 100.000 € = 35.000 €

Das bedeutet, dass dir von den 50.000 € Einmalzahlung nach abzug der MEHRsteuern nur noch 27.500 € bleiben.

Mit fünftelregelung:
Steuersatz bei 50.000 zu versteuerndes Einkommen-> 25% (alles beispielzahlen, nicht nachgesehen)
Einkommensteuer zu zahlen: 0.25 x 50.000 € = 12.500 €.
Steuersatz im jahr der Einmalzahlung  (es werde nur ein fünftel der 50.000 € angerechnet also 60.000 € zvE) -> 30%
Einkommensteuer zu zahlen: 0.30 x 100.000 € = 30.000 € (hier wird das  voll zvE angerechnet)

Das bedeutet, dass dir von den 50.000 € Einmalzahlung nach abzug der MEHRsteuern nur noch 32.500 € bleiben.

Also hast du dank der fünftelregelung 5.000 € mehr in der tasche als ohne.

Wie man sieht macht das vorallem dann sinn, wenn die Einmalzahlung so hoch ist, dass der Steuersatz signifikant steigt durch die Zahlung.
Ich hoffe meine Ausführungen helfen und ich war korrekt ;-)

Dies wurde per Smartphone geschrieben, also alle falschen autokorrekturen bitte ich zu entschuldigen



Hui.. :danke:

viel Text, aaaaber ich glaube/hoffe jetzt habe ich es sogar verstanden... ;)
Wenn ich jetzt mal so Zahlen von mir benutze
Bei einem "Gewinn" von 4500,- (9700,- Verkauf abzgl. ca 5200,-- Buchwert)
und ich hätte ein Einkommen von sagen wir mal 40.000,- ;-)

Ohne die Fünftelregelung:
40.000 davon 25% (verheiratet und Kind wohl weniger) sind 10.000 Steuern
4500 Gewinn sind 44.500,- davon Steuern von evtl 30% macht 13.350,- Steuern

Mit die Fünftelregelung:
40.000 davon 25% (verheiratet und Kind wohl weniger) sind 10.000 Steuern
900 Gewinn (fünftel von 4500) sind 40.900,- davon Steuern von 25%(wird evtl in dieser Höhe bleiben?!) macht 10225,-

Kann das sein? Dann 3.125,00 zu sparen?! bzw bei den Steuersätzen evtl auch weniger?!
Irgendwas oder irgendwie kommt mir das falsch vor?! Toll.. doch wohl nicht verstanden..... :?




müsste ich 1125,- Steuern für zahlen. (ohne Fünftelregelung)
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Re: PV Anlage verkaufen, welche finanziert ist

Beitragvon alterego » 23.05.2018, 17:17

Du mußt das mehr betrachten, also mit deinen Zahlen einmal 3350€ merh und das andere mal 225€ mal 5 gleich 1225€, der Unterschied ist also 2225€. genau kann man das vorab nie rechnen, aber es ist auf jeden Fall eine deutliche Ersparnis.
Kommst du überhaupt so ohne weiteres aus deiner Finanzierung raus bzw. ist das schon geklärt?

Wie ich in dienem anderen Thread schon angedeutet habe, kannst du auf die mögliche Neuanlage 20% Sonder-Afa machen um diesen Gewinn zum Teil steuerfrei zu realisieren.
Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.
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Re: PV Anlage verkaufen, welche finanziert ist

Beitragvon chicken2009 » 23.05.2018, 18:01

alterego hat geschrieben:Du mußt das mehr betrachten, also mit deinen Zahlen einmal 3350€ merh und das andere mal 225€ mal 5 gleich 1225€, der Unterschied ist also 2225€. genau kann man das vorab nie rechnen, aber es ist auf jeden Fall eien deutliche Ersparnis.

Wie ich in dienem anderen Thread schon angedeutet habe, kannst du auf die mögliche Neuanlage 20% Sonder-Afa machen um diesen Gewinn zum Teil steuerfrei zu realisieren.



Ja, das mit dem "mehr" Steuern hatte ich glaube ich auch so verstanden. Wobei wieso dann 1225,- €? Wird es dann im Endeffekt auf die 5 Jahre verteilt? Nicht schon wieder ein Denkfehler?!

Was bzw wie muss ich das dann machen, wenn ich das dann mit der Fünftelregelung machen möchte.

Bzgl der Sonder-Afa dann beim Neukauf (zum anderen Thread): Daran hatte ich auch schon gedacht und werde ich dann sicher auch so machen :)

Dann brauch ich ja nur noch ein gutes Angebot für eine PV Anlage und dann kann es starten ;)
Jemand nen Tipp bzw kann mir einer eines dann machen?

Gruß
Oliver
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Re: PV Anlage verkaufen, welche finanziert ist

Beitragvon Serin » 23.05.2018, 18:43

Hehe kein Problem das ganze nicht sofort zu verstehen,  das tun die meisten nicht
Ausserdem merke ich hiermit an, dass ich laie bin und das alles nicht auf Richtigkeit geprüft habe.

Schau dir bitte mal das Beispiel von mir an.
Ich habe die Einmalzahlung in ähnlicher Höhe angesetzt wie das restliche zvE. Das war vollkommen mit Absicht, da der Steuersatz sich bei deutlich geringeren Einmalzahlungen nur geringfügig ändert.
Bei dir beträgt die Einmalzahlung kaum 10% des zvE.

Ich nehme jetzt mal an, dass die 40.000 € dein zvE sind, und die freibeträge, Werbekosten und ähnliches ist alles schon abgezogen.
Selbst nach grundtabelle  ( die du nicht haben wirst) komme ich nur auf einen steuersatz von 22% im durchschnitt und 35% im grenzsteuersatz.
Selbst ohne fünftelregelung unter Berücksichtigung von 4.500 € gewinn steigt der Durchschnitt nur auf 23% und der grenzsteuersatz auf 37%

Bei Anwendung der fünftelregelung würde stattdessen der Durchschnitt bei 22% bleiben und der grenzsteuersatz auf 36% steigen.

Summa summarum dürfte bei dir die Ersparnis durch fünftelregelung im rahmen von 50 € sein :-/
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Re: PV Anlage verkaufen, welche finanziert ist

Beitragvon chicken2009 » 23.05.2018, 19:11

Huch.. das klingt ja nicht ganz so viel und wird dem Aufwand dann wohl nicht gerecht, denke ich.
Aber ich danke für die Mühen :)
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Re: PV Anlage verkaufen, welche finanziert ist

Beitragvon odb9 » 02.10.2018, 14:20

Ich schliße mich mal hier an.
Das der Gewinn (Verkauf - Restbuchwert) versteuert wird ist klar.
Da meine Anlage finanziert ist und das Darlehn noch 3 Jahre läuft, muss ich eine Vorfälligkeitsentschädigung an die Bank leisten.
Sind diese als Ausgabe anzugeben? Ist ja nichts anderes als eine "Zinszahlung" im vorraus.
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