Hilfe bzgl. Senec Cloud 2.0

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Hilfe bzgl. Senec Cloud 2.0

Beitragvon AmannT » 28.10.2018, 10:01

Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum und hoffe, hier eventuell noch ein paar konkrete Antworten zur steuerlichen Behandlung der Senec Cloud 2.0 zu bekommen. Ich habe gesehen, dass in anderen Beiträgen auch schon über das Thema diskutiert wurde, habe dort aber keine abschließende Anwort gefunden.

Bei uns wird eine PV-Anlage mit einem Stromspeicher von Senec installiert. Wir spielen daher mit dem Gedanken, auch die Senec Cloud 2.0 in Anspruch zu nehmen. Wie gesagt, ist jetzt die Frage, wie das in der Umsatzsteuererklärung bzw. dann auch in den Umsatzsteuervoranmeldungen behandelt wird.

Ich möchte das Ganze gerne anhand konkreter Zahlen durchzugehen. Wir haben einen Stromverbrauch von ca. 7400kWh/Jahr. Für unsere PV-Anlage wird ein Stromertag von ca. 9300 kWh/Jahr prognostiziert. Wenn wir jetzt z.B. davon ausgehen, dass wir ca. 4800kWh/Jahr direkt von der Anlage bzw. aus unserem Batteriespeicher verbrauchen können, ergibt sich quasi erst mal ein Stromüberschuss der PV-Anlage von ca. 4500 kWh/Jahr den wir ins Netz bzw. in die Cloud einspeisen würden. Und ca. 2600 kWh/Jahr müssten aus dem Netz bzw. aus der Cloud wieder bezogen werden.

Wenn wir für dieses Beispiel mal von einer Cloudgröße von 2500kWh (für 26,95€ mtl.) ausgehen, ergeben sich folgende Zahlen:

Stromverbrauch: 7400 kWh/Jahr
Stromertrag PV-Anlage: 9300 kWh/Jahr
Direktverbrauch: 4800 kWh/Jahr (als unentgeltl. Wertabgabe berücksichtigt laut dem Tool PV-Steuer mit 25,84 Cent/kWh)
Strombezug aus Cloud: 2600 kWh/Jahr (davon 2500kWh in der Grundgebühr i.H.v. 26,95€/Monat enthalten + 100kWh*0,14€/kWH)
Restüberschuss: 1900 kWh/Jahr (mit der geltenden Einspeisevergütung vergütet, im Oktober 2018: 0,1183€/kWh)

Laut den FAQ von Senec geht man dort davon aus, dass der gelieferte Strom nicht wie Eigenverbrauch bewertet wird. Hier der entsprechende Auszug:

"Wird der gelieferte Netzstrom steuerrechtlich wie Eigenverbrauch bewertet?
Wir dürfen Sie steuerlich leider nicht beraten, weswegen wir Sie an Ihren Steuerberater bzw. Ihr Finanzamt verweisen müssen. Wir gehen aber davon aus, dass dies nicht der Fall ist, da der Betreiber die eingespeisten kWh von SENEC in Euro vergütet bekommt und von uns gemäß des Stromliefervertrages, den er mit uns abschließt, seinen benötigten Reststrom kauft."

Grundsätzlich kann ich dieser Einschätzung folgen, da es sich ja im Prinzip um einen "normalen" Stromliefervertrag handelt. Man bezahlt für den Strom die Grundgebühr (entspricht umgerechnet 0,1294€/kWh bei 2500kWh Cloudgröße) bzw. wenn mehr gebraucht wird weitere 0,14€/kWh und erhält für den Strom, den man wieder entnimmt, auch keine Einspeisevergütung. Man hat also Stromkosten von ca. 0,25-0,26€/kWh.

Aber wie wird das jetzt bei der Umsatzsteuer berücksichtigt.

1. Direktverbrauch: Hier ist eigentlich klar, dass dieser als unentgeltl. Wertabgabe berücksichtigt wird.

2. Einspeisung: Bei der Einspeisung bin ich mir etwas unsicher. Der Restüberschuss von 1900kWh/Jahr muss hier sicher mit der geltenden Einspeisevergütung berücksichtigt werden. Muss aber der Anteil der in die Cloud geht und wieder abgerufen wird, hier 2600kWh/Jahr, ebenfalls berücksichtigt werden?

Und wie verhält es sich mit den monatlichen Umsatzsteuervoranmeldungen:

1. Direktverbrauch: s.o., als unentgeltl. Wertabgabe berücksichtigt
2. Einspeisung: Was wird hier monatlich angesetzt? Die komplette Strommenge, die in die Cloud geht? Oder wird hier erst mal von Jan. bis Nov. nichts berücksichtigt und mit der Dez.-Anmeldung entsprechend nur der Restüberschuss eingetragen?

Ich wäre dankbar, wenn ich zu diesen Punkten Hilfe aus dem Forum bekommen könnte. Vielleicht gibt es schon Kunden von der Senec Cloud, die Ihre Vorgehensweise kurz darstellen können.

Vielen Dank.

Grüße
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Re: Hilfe bzgl. Senec Cloud 2.0

Beitragvon seppelpeter » 28.10.2018, 10:42

Interessant was man sich nach dem Kauf so alles fragen kann...

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Re: Hilfe bzgl. Senec Cloud 2.0

Beitragvon Paulchen » 28.10.2018, 10:42

Hallo,

über "Senec cloud" gibt es in diesem Forum schon eine ganze Menge Einträge (einen Teil siehe unten). Du kannst sie finden, wenn du in der obersten Zeile des Forums die Worte "senec cloud" in das helle Feld vor "Suchen" einträgst. Dann kannst du sie durch Anklicken der Überschrift aufrufen. Vielleicht hilft dir das ja schon einmal weiter...

Solltest du die Beiträge schon alle kennen, dann beachte mein Schreiben einfach nicht.

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Re: Hilfe bzgl. Senec Cloud 2.0

Beitragvon kpr » 28.10.2018, 14:38

Hurra. Endlich mal ein brauchbares Beispiel.

Der Vermutung von Senec kann ich mich nur anschließen
Und wie so oft - es lässt sich am Ende in sehr einfache umsatzsteuerliche Sachverhalte aufgliedern. Das Statement von Senec schafft dabei in der Wortwahl die erforderliche Klarheit.

Es liegen drei umsatzsteuerlich relevante Sachverhalte vor:
a) Direktverbrauch = unentgeltliche Wertabgabe
b) Lieferung des überschüssigen Stromes an Dritte
c) Lieferung von Strom durch Senec an den Betreiber

Also überhaupt nichts anderes als bei jeder anderen Überschusseinspeisung auch. Ob zivilrechltich dahinter eine oder mehrere Abtretungen irgendwelcher Rechte / Ansprüche liegen, ist glücklicherweise - an dieser Stelle - ohne Relevanz.

zu a) Bemessungsgrundlage ist der auf Basis eigener, tatsächlicher Bezugskonditionen hochgerechnete Strompreis pro KWh der sich bei vollständiger Deckung des Strombedarfs aus Zukauf von SENEC ergeben hätte.
Ich komme mit den o.g. Zahlen auf 12,98 Cent - wobei dem Sachverhalt nicht zu entnehmen ist, ob es sich hier um Brutto- oder Nettowerte handelt. Selbst wenn es Nettowerte sind - ist es ein Schnapp.s
(zu berücksichtigende Menge, lt. Sachverhalt: 4.500 kWh)

zu b) "klassisch". Bemessungsgrundlage ist die einspeisevergütung; die gelieferte Menge im Beispiel 4.500 kWh

zu c) Rückkauf von 2.600 kWh. Die Vorsteuer ist unter den übrigen Voraussetzungen des §15 UStG abzugsfähig; womit sie i Regel- bzw. Normalfall bei einer PV nicht abzugsfähig sein dürfte - weil die Lieferung nicht für Zwecke des Unternehmens bestimmt ist.
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Re: Hilfe bzgl. Senec Cloud 2.0

Beitragvon alterego » 28.10.2018, 17:29

ISt die Situation nicht so wie bei vergütetem EIgenverbrauch? Nur eben mit Senec an der Stelle des VNB.
Sprich für die "Rücklieferung" fallen die genannetn 26,95/Moant (vermutlich brutto, dann den Nettobetrag rausrechnen) plus die (verrechnete) Vergütung von 2500*0,11xx € an.

Um auf den Preis für die unentgeltliche Wertabgabe der "ersten" 4800kWh zu kommen muß man dann noch die restlichen 100 oder so kWh berücksichtigen. Auch da die 14ct/kWh (vermutlich auch brutto) plus der verrechneten Vergütung. Grob um die 23ct/kWh netto, was ein realistischer Wert wäre und man auch bei einem günstigen und insolvenzunverdächtigen Anbieter so beziehen können sollte.
Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.
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Re: Hilfe bzgl. Senec Cloud 2.0

Beitragvon kpr » 28.10.2018, 18:30

Hups... Halt-Stop-Retour......... ich hab mich verrechnet. Sorry.
Der Hinweis von @alterego hat mich gezwungen nochmal nachzurechnen:

Benötigt werden 7.400 kWh.
2.500 kWh sind über die Grundgebühr abgedeckt. 12x26,95 = 323,40 Euro
Obendrauf somit 4.900 x 0,14 = 686 Euro
In Summe ca. 1.010 Euro
macht pro kWh = 1010/7400= 13,64 Cent.

Gut... die Welt ändert sich dadurch nicht.
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Re: Hilfe bzgl. Senec Cloud 2.0

Beitragvon AmannT » 29.10.2018, 12:26

Erst mal vielen Dank für die schnelle Antwort.

Grundsätzlich erscheint mir die Einschätzung von kpr stimmig zu sein:

kpr hat geschrieben:Es liegen drei umsatzsteuerlich relevante Sachverhalte vor:
a) Direktverbrauch = unentgeltliche Wertabgabe
b) Lieferung des überschüssigen Stromes an Dritte
c) Lieferung von Strom durch Senec an den Betreiber

Also überhaupt nichts anderes als bei jeder anderen Überschusseinspeisung auch. Ob zivilrechltich dahinter eine oder mehrere Abtretungen irgendwelcher Rechte / Ansprüche liegen, ist glücklicherweise - an dieser Stelle - ohne Relevanz.

zu a) Bemessungsgrundlage ist der auf Basis eigener, tatsächlicher Bezugskonditionen hochgerechnete Strompreis pro KWh der sich bei vollständiger Deckung des Strombedarfs aus Zukauf von SENEC ergeben hätte.
Ich komme mit den o.g. Zahlen auf 12,98 Cent - wobei dem Sachverhalt nicht zu entnehmen ist, ob es sich hier um Brutto- oder Nettowerte handelt. Selbst wenn es Nettowerte sind - ist es ein Schnapp.s
(zu berücksichtigende Menge, lt. Sachverhalt: 4.500 kWh)

zu b) "klassisch". Bemessungsgrundlage ist die einspeisevergütung; die gelieferte Menge im Beispiel 4.500 kWh

zu c) Rückkauf von 2.600 kWh. Die Vorsteuer ist unter den übrigen Voraussetzungen des §15 UStG abzugsfähig; womit sie i Regel- bzw. Normalfall bei einer PV nicht abzugsfähig sein dürfte - weil die Lieferung nicht für Zwecke des Unternehmens bestimmt ist.


Mal unabhängig davon, welchen Geldbetrag man für die unentgeltliche Wertabgabe annimmt, würde das doch in der Umsatzsteuer (und auch in der monatlichen Umsatzsteuervoranmeldung) folgendes bedeuten:

a) Direktverbrauch sind "nur" die 4.800kWh. Das wird dann mit dem entsprechenden Wert für die unentgeltliche Wertabgabe multipliziert

b) Lieferung des überschüssigen Stromes an Dritte: Das wären in diesem Fall alles was nicht direkt verbraucht wird, also 9.300kWh - 4.800kWh = 4.500kWh. Diese Strommenge wird entsprechend mit der Einspeisevergütung multipliziert.

c) Rückkauf von 2.600kWh: Umsatzsteuerlich nicht relevant, da der Strom für den Privatgebrauch gekauft wird, nicht für das Unternehmen

Ist diese Annahme soweit korrekt?
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Re: Hilfe bzgl. Senec Cloud 2.0

Beitragvon kpr » 29.10.2018, 13:12

ja

Zumindest mal auf dieser Ebene.
Bei komplexen Produkten kann man immer nochmal eine andere Sichtweise in den Ring werfen. Davor ist man nie sicher.
Bzw. anders: Wenn man vom Rathaus kommt, ist man immer schlauer.
Den hier aufgezeigten - und von SENEC inhaltlich gestützten - Weg, kann man zumindest sehr stabil vertreten.
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Re: Hilfe bzgl. Senec Cloud 2.0

Beitragvon Paulchen » 29.10.2018, 13:52

:?: :?:
Lasst mich mal mitdenken ...
Stimmen meine folgenden Annahmen?
- du hast einen Jahresbedarf von 7.400 kWh
- du verwendest direkten Eigenverbrauch von 4.800
- du brauchst noch 2600 kWh von einem Stromversorger

Bei Wahl von Senec als EVU gelten folgende Zahlen:
- du lieferst 2.600 kWh aus deiner Stromerzeugung an Senec
- du bekommst für die 2.600 kWh keine Vergütung von Senec
??? (du verzichtest also auf die Einspeisvergütung von 2.600 kWh * 0,1183 €/kWh (307,58 €) ???
- du zahlst im Jahr für 2.500 kWh 323,50 € Grundgebühr (2.500 kWh * 0,1294 €/kWh)
- für die restlichen 100 € zahlst du 14 € (100 kWh * 0,14 €/kWh)

Ich stelle mir jetzt die Frage, ob man den Verzicht auf die 307,58 € nicht auch bei der Ermittlung des Ansatzes für die unentgeltliche Wertabgabe berücksichtigen muss :juggle:
Das würde den Ansatz dann nahezu verdoppeln...

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Re: Hilfe bzgl. Senec Cloud 2.0

Beitragvon AmannT » 29.10.2018, 14:02

Hallo Paulchen,

deine Annahmen stimmen soweit. Für die unentgeldliche Wertabgabe muss der Verzicht auf die Einspeisevergütung schon berücksichtigt werden, denke ich. Denn dadurch kostet mich der Strom ja quasi mehr, weil entsprechend Einnahmen wegfallen. Aber selbst bei dieser Rechnung würde man bei knapp 25Cent/kWh landen, was ja bei den derzeitigen Strompreisen ein durchaus realistischer Wert ist.
AmannT
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