Hilfe bzgl. Senec Cloud 2.0

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Re: Hilfe bzgl. Senec Cloud 2.0

Beitragvon alterego » 29.10.2018, 16:11

Das war ja auch mein Ansatz.
Zum genauen Zahlenwert für die unentgeltliche Wertabgabe, nochmal genau schauen, was brutto und was netto ist und dann alles netto rechnen.
Hoppla, da hatte ich aber trotzdem einen Denkfehler mit meinen 23ct/kWh netto, weil du ja so rechnen mußt als würdest du alles (also 7400kWh) beziehen. Keine Ahnung was der Tarif dafür vorsieht, wenn du deutlich nach oben vom "Plan" abweichst, da könnte steuerlich aber eine Fußangel sein.
Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.
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Re: Hilfe bzgl. Senec Cloud 2.0

Beitragvon frankenbub09 » 29.10.2018, 17:25

Das ist eine sehr interesante Frage:

Wie wird denn die inklusive Rücklieferung gewertet im steuerlichen Sinn?

Wieso sollte die Rücklieferung umsatzsteuerlich keine Rolle spielen?
Das PV-Unternehmen hat die ja auch erzeugt und geliefert oder sehe ich das falsch?
Meine Anlagen:
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WR Symo 8,2; 3-phasig, 2 MPP- Tracker.
2.) 6 x NeMo 2.0 60M-300W, mono, DN 26 Grad, Süd, WR Galvo 1,5; 1-phasig
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Re: Hilfe bzgl. Senec Cloud 2.0

Beitragvon kpr » 29.10.2018, 17:58

Sorry....da will ich dann noch mal dazwischen.

"Verzicht auf Einspeisevergütung" (letzter Post; auch enthalten im Einwand von @Paulchen) steht im krassen Gegensatz zur Aussage von Senec, zitiert im ersten Post:
"Wir gehen aber davon aus, dass dies nicht der Fall ist, da der Betreiber die eingespeisten kWh von SENEC in Euro vergütet bekommt"

So lange dieser Widerspruch nicht aufgelöst ist, ist jeder Lösungsversuch allenfalls "geraten".
Es schien anfangs so, als wäre dieser böse Geist mal aus dem Thema raus.
War ein Irrtum.
Ich ziehe meine Stellungnahmen daher (zunächst / vorläufig) zurück.
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Re: Hilfe bzgl. Senec Cloud 2.0

Beitragvon AmannT » 29.10.2018, 18:29

frankenbub09 hat geschrieben:Das ist eine sehr interesante Frage:

Wie wird denn die inklusive Rücklieferung gewertet im steuerlichen Sinn?

Wieso sollte die Rücklieferung umsatzsteuerlich keine Rolle spielen?
Das PV-Unternehmen hat die ja auch erzeugt und geliefert oder sehe ich das falsch?


Ich bin der Meinung, dass man deshalb den kompletten Einspeisestrom (=Gesamtertrag - Direktverbrauch) steuerlich berücksichtigt.
Im Prinzip ist es dann so, wie wenn keine Cloud dahinter steht. Ich zahl für meinen Direktverbrauch die Steuer auf die unentgeltliche Wertabgabe und für den (kompletten) eingespeisten Strom die Steuer auf die Einspeisevergütung.
Die Strommenge, die mir dann noch fehlt, hole ich von einem Energieversorger. Der Energieversorger ist in diesem Fall halt Senec. Und für diesen Strom bezahle ich dann keine Umsatzsteuer als Unternehmer, sondern als Privatperson die Mehrwertsteuer.

kpr hat geschrieben:Sorry....da will ich dann noch mal dazwischen.

"Verzicht auf Einspeisevergütung" (letzter Post; auch enthalten im Einwand von @Paulchen) steht im krassen Gegensatz zur Aussage von Senec, zitiert im ersten Post:
"Wir gehen aber davon aus, dass dies nicht der Fall ist, da der Betreiber die eingespeisten kWh von SENEC in Euro vergütet bekommt"

So lange dieser Widerspruch nicht aufgelöst ist, ist jeder Lösungsversuch allenfalls "geraten".
Es schien anfangs so, als wäre dieser böse Geist mal aus dem Thema raus.
War ein Irrtum.
Ich ziehe meine Stellungnahmen daher (zunächst / vorläufig) zurück.


Das ist schon ein kniffliger Punkt. Aber der Satz von SENEC kann auch anders verstanden werden.
Zum Einen vergütet ja SENEC (wie jeder Stromversorger) tatsächlich den eingespeisten Strom, der nicht wieder abgerufen wird. (in meinem Beispiel 1900kWh).
Zum Anderen "verkauft" SENEC ja den rückgelieferten Strom quasi unter Wert, weil für diese Strommenge keine Einspeisevergütung gezahlt werden muss. SENEC spart sich also die ca. 12Cent Einspeisevergütung und bekommt zusätzlich noch 12-14Cent/kWh von mir als Verbraucher. SENEC verdient also am Strom 24-26Cent/kWh und damit ähnlich viel wie andere Energieversorger.
Man sieht das auch daran, dass wenn man mehr Rücklieferung benötigt als insgesamt eingespeist wird, verlangt SENEC 29Cent/kWh, weil dann die eingespart Einspeisevergütung wegfällt.
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