Hausverkauf mit PV nach Erbe

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Re: Hausverkauf mit PV nach Erbe

Beitragvon GAST » 07.10.2018, 21:22

Sonnenstevie hat geschrieben:Das würde ich auch so sehen.

Formzwang heißt ja gerade, dass ein Vertrag notariell beurkundet werden muss, auch wenn man das vielleicht gar nicht möchte. Wenn dann die PV-Anlage "außerhalb" des Grundstückskaufvertrags verkauft wird, stellt sich die Frage nach der Reichweite des Formzwangs.

"Sparen" kann man nur die Notargebühren, wenn es einen Sprung in der Gebührentabelle gibt. Um die Grunderwerbsteuer geht es nicht.


Sind dann die erhöhten Notargebühren nicht auch bei der EüR ansetzbar, so das diese letztenendes den Gewinn drücken und damit noch geringer ausfallen?

Also ich selber würde in dem Fall den Kauf auch koppeln und den Preis der PV im notariellen Kaufvertrag schreiben, denn als Verkäufer muss ich ja irgendwie das ganze dem FA klar machen was die Anlage gebracht hat und als Käufer muss ich es ja auch damit ich einen Wert habe den ich beim Finanzamt als Wert für die Abschreibung ansetzen kann.

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Re: Hausverkauf mit PV nach Erbe

Beitragvon MBIKER_SURFER » 07.10.2018, 22:24

GAST hat geschrieben:Also ich selber würde in dem Fall den Kauf auch koppeln und den Preis der PV im notariellen Kaufvertrag schreiben, denn als Verkäufer muss ich ja irgendwie das ganze dem FA klar machen was die Anlage gebracht hat und als Käufer muss ich es ja auch damit ich einen Wert habe den ich beim Finanzamt als Wert für die Abschreibung ansetzen kann.
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Selten so viel Mist gelesen!
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Re: Hausverkauf mit PV nach Erbe

Beitragvon GAST » 08.10.2018, 04:55

MBIKER_SURFER hat geschrieben:
Selten so viel Mist gelesen!


Erkläre mir was Mist ist wenn ich einen Kaufpreis schriftlich notariell beglaubigt habe.
Klar geht es ohne, aber mal Gedanken dazu gemacht wieviele sich Gedanken dazu machen das sie mit dem Erwerb Unternehmer werden?
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Re: Hausverkauf mit PV nach Erbe

Beitragvon Dachser » 08.10.2018, 07:59

Der Kaufpreis der Anlage ergibt sich ja aus dem Kaufvertrag.
Freilich ist es so, dass gemessen an dem Kaufpreis für das Haus, die Fotovoltaik nicht viel ist. Aber wenns ums Geld geht und insbesondere der Steuern, da will jeder sparen und auf diesem Wege haben wir ja im Notarvertrag vermerkt, dass die Fotovoltaik da ist und über deren Verkauf Einigkeit besteht und der Kaufvertrag für Fotovoltaik ist ja da.
Ich hoffe nicht, dass da irgendein Unglück passiert über Nacht, aber selbst wenn, dann braucht die Käuferin die Fotovoltaik ja auch nicht mehr. Ich meine ein gutes Gefühl zu haben so wie es ist, dank euerer Hilfe, danke nochmal.
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Re: Hausverkauf mit PV nach Erbe

Beitragvon Sonnenstevie » 08.10.2018, 08:30

Wie oben bereits geschrieben geht es aber nicht um die Grunderwerbsteuer, welche sich zu einem echten Ärgernis entwickelt hat, sondern nur um die Notargebühren.
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Re: Hausverkauf mit PV nach Erbe

Beitragvon MBIKER_SURFER » 08.10.2018, 09:19

Sonnenstevie hat geschrieben: sondern nur um die Notargebühren.


Und die bezahlt wer?
Eben - der Käufer.
Vielmehr versuchen oft Immobilienmakler an der PV Anlage zu verdienen. :roll:

@GAST:

Jeder privatrechtliche Vertrag wird problemlos vom FA anerkannt. Ich weiß ja nicht, wie viele PV Anlagen Du schon gekauft/verkauft hast. Ich habe das mehrmals durch - ohne Notar und ohne Probleme. Du willst hier jemandem Probleme einreden, wo es gar keine gibt :oops:
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Re: Hausverkauf mit PV nach Erbe

Beitragvon Sonnenstevie » 08.10.2018, 10:23

Die Differenz bei den Notargebühren dürfte sich, wenn es überhaupt zu einem Sprung in der Gebührentabelle kommt, auf 100 € belaufen. Insofern stimme ich kpr zu, dass es nicht passt, wenn bei einer Transaktion von mehreren Hunderttausend Euro 100 € gespart werden sollen.

Im Übrigen macht es einen Unterschied, ob eine PV-Anlage (ohne das Haus) verkauft wird oder ein Haus mit einer PV-Anlage. In der letzteren Fallgestaltung geht es nicht ohne Notar und es stellt sich die Frage nach der Reichweite des Formzwangs.
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Re: Hausverkauf mit PV nach Erbe

Beitragvon kpr » 08.10.2018, 12:26

Bin da voll bei Sonnenstevie.
Er bringt es auf den Punkt "die Frage nach der Reichweite des Formzwangs".

Wegen vermutlich nicht mal 100 Euro hier einen Abenteuer-Urlaub zu buchen..... sorry... ich bin raus. Nicht meine Welt.
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Re: Hausverkauf mit PV nach Erbe

Beitragvon Boelckmoeller3 » 08.10.2018, 13:19

Damit es keinen Missverständnisse mit der Käuferin und dem Finanzamt gibt, deutlich im Kaufvertrag oder im Notarvertrag vermerken dass die PV-Anlage ohne Ausweisung der Umsatzsteuer, also zum Nettopreis verkauft wird. Ich halte das auch für Unsinn die Anlage nicht mit in den notariellen Kaufvertrag des Hauses nehmen zu wollen. Wir haben das damals im notariellen Kaufvertag des Hauses mit abgehandelt und lief Alles problemlos, auch bei der Steuer.
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