Haus wird verkauft, Anlage behalten?

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Re: Haus wird verkauft, Anlage behalten?

Beitragvon kampfkeks » 18.01.2018, 18:53

Hallo,

die Anlage werde ich jetzt verkaufen, sonst ist es zu viel Aufwand :cry:

unternehmensgesellschaften-f70/anlage-wird-an-hauskaeufer-mit-verkauft-t121674.html

Ich habe mal einen Vertrag erstellt, vielleicht könnt ihr da ja auch noch mal drüber schauen ob das so passt :) Danke
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Re: Haus wird verkauft, Anlage behalten?

Beitragvon kampfkeks » 12.07.2018, 12:46

Hallo zusammen,

ich wollte mal ein kleines Update geben.
Der Haus Verkauf ist noch nicht ganz über die Bühne, die fertigen Notar Verträge sind aber in Arbeit und bald kommt es zu Unterschrift.
Am Montag werde ich daher mit einem Freund die Anlage demontieren :cry: und erst mal die 42 Module in den Keller packen, bis ich sie dann auf unserem gekauften Haus, ja wir haben eins gekauft :) wieder selber drauf baue.

Nun wäre noch eine Frage: Im Haus (BJ.80) ist ein Zählerschrank mit einem Zähler und Unterverteilung für den Keller. Von da geht es über Schraubsicherungen ins Erdgeschoss (dort dann die Unterverteilung).
Nun erfüllt der Schrank ja nicht die aktuell geltende Vorgabe vom Netzbetreiber, es ist kein SLS vorm Zähler und der Schrank ist zu klein usw.
Ich habe die Anlage momentan auf Volleinspeisung mit einem einfachen kleinen Zählerschrank verbaut. Im Haus möchte ich die Anlage dann auf Eigenverbrauch umstellen. Dazu benötige ich dann ja den Einspeisezähler und einen Zwei-Richtungszähler. Da der Umbau des Zählerschrankes viel Arbeit ist und ich momentan erst mal einzugsfertig renovieren muss, würde ich den Einzelschrank mit PV Zähler irgendwo hin bauen und dann an den Hauptkasten führen und dort an den Zweirichtungszähler anzuschließen.
Muss ich einen neuen Schrank nach aktuellen Vorschriften einbauen (lassen), wenn die nur den Zähler von einem alten Drehstromzähler in einen Zweirichtungszähler tauschen? Kann mir das jemand beantworten oder hat es selber schon durch? :)

Danke und Grüße
keks
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Re: Haus wird verkauft, Anlage behalten?

Beitragvon doppeldecker1678 » 12.07.2018, 13:35

Leider wirst Du komplett neu bauen müssen, was die Zählerschränke angeht.
Ist natürlich eine Maßnahme zur Verhinderung der Energiewende, aber das weißt Du ja selber. Die bisherigen Elektronen waren halt sicher unterwegs im alten Schrank, aber wenn man jetzt noch neue Elektronen vom Dach dazutut, muss natürlich alles neu, weil's sonst zu ....einfach wäre...

Bin gerade auch am Neubau einer Anlage und muss die AC-seite erstmal komplett auf den neuesten Stand bringen. Rechne mal mit rund 2.500 Euro. 1.500 Euro alleine schon für den dreireihigen Schrank (ein Zweirichtungszähler, ein Erzeugungszähler) und ein Verteilerfeld. Wenn dein Potentialausgleich nicht passt: Glückwunsch, dann muss der auch per Staberder neu in den Garten.

Das einzig Gute: Die Kosten müssten in die GUV für die Anlage voll einzubringen sein ;-)

Das große Problem: Elektriker finden, der das machen will zu nem fairen Preis. Hatte Angebote bis 5.000 Euro :twisted:

Gruß
DD
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Re: Haus wird verkauft, Anlage behalten?

Beitragvon seppelpeter » 12.07.2018, 13:40

Wozu der Erzeugungszähler, ist doch unter 10KWp?!?

Ist 3-reihig Pflicht oder etwas mehr als nötig?
Ich glaube ich habe nur einen 2-reihigen im EFH ... ein Zweirichtungszähler, paar Sicherungen, extra Sicherung vor dem Zähler, FI und das war es.

Kann man das theoretisch nicht sogar selbst machen und nur den neuen Zähler in den neuen Schrank hängen macht einer vom VNB ... fertig vorkonfektionierte Zählerschränke gibt es ab 500,- aufwärts. :mrgreen:
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Re: Haus wird verkauft, Anlage behalten?

Beitragvon alterego » 12.07.2018, 16:06

seppelpeter hat geschrieben:Wozu der Erzeugungszähler, ist doch unter 10KWp?!?

Weil IBN 05/2011, sonst würde er die Selbstverbrauchsvergütung verschenken.
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Re: Haus wird verkauft, Anlage behalten?

Beitragvon kampfkeks » 13.07.2018, 08:07

Hallo,

genau, die Anlage ist Baujahr 2011 und daher lohnt sich auch die Mitnahme auf das neue Dach.
So etwas dachte ich mir, das ist leider mit einem großen Aufwand verbunden aber ich komme da ja scheinbar nicht rum.
Einen 3-fach Schrank von Hager schon vor verdrahtet gibt's ohne Automaten ja schon ab 500eur das hält sich ja in Grenzen. Ich halte euch auf dem laufenden was der Elektriker für einen Preis für den Umbau macht, wenn es hier überhaupt jemanden interessiert ;)
Danke für die Antworten.
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Re: Haus wird verkauft, Anlage behalten?

Beitragvon jodl » 13.07.2018, 08:48

ich würde, wenn der Umbau eh ansteht, gleich etwas Zukunftsreserve einplanen und nicht nur auf das mindeste gehen. 3 Zählerplätze hört sich schon mal gut an.
Vielleicht auch vorher prüfen welche aktuellen Vorschriften an die Ausstattung des Zählerschranks vorliegen (Kommunikation?) damit dann auch der richtige angeschafft wird.
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Re: Haus wird verkauft, Anlage behalten?

Beitragvon Bento » 13.07.2018, 15:53

Bekommt man den Eigenverbrauch eigentlich wirklich weitervergütet nach einem Umzug?
Viele Grüße
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Re: Haus wird verkauft, Anlage behalten?

Beitragvon alterego » 13.07.2018, 16:12

Bento hat geschrieben:Bekommt man den Eigenverbrauch eigentlich wirklich weitervergütet nach einem Umzug?

Wie immer - die Vergütung klebt an den Modulen und da gehört das dazu.
OT: was anderes könnte für die wenigen ähnlich gestrickten Modelle vor oder in den Anfangsjahren des EEG gelten für die es eigene Verträge gibt.
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Re: Haus wird verkauft, Anlage behalten?

Beitragvon Bento » 13.07.2018, 16:36

Ja, stimmt! Habs gerade nachgelesen.

Das könnte nur problematisch werden, wenn nach dem Umzug eine ANDERER Vergütungstatbestand gewählt würde. Der muss dann erstens zur ursprünglichen IBN förderfähig gewesen sein und zweitens auch zum Zeitpunkt des Umzugs noch förderfähig sein.

Mögliches positives Beispiel: Umzug einer Freiflächenanlage auf eine heute noch geförderte Dachfläche oder umgekehrt.
Nicht mögliches Beispiel: Umzug einer 2011-er Volleinspeiseanlage und Anmeldung als Überschusseinspeisung am neuen Standort. Da dürfte es eine Eigenverbrauchsvergütung nicht mehr geben; vermutl. auch nicht, wenn sie schon am alten Standort vor dem 01.08.2014 auf Überschusseinspeisung umgestellt wurde.
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