Beteiligung an Windkraftanlage steuerliche Ausgabe?

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Re: Beteiligung an Windkraftanlage steuerliche Ausgabe?

Beitragvon kpr » 21.08.2018, 13:21

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Re: Beteiligung an Windkraftanlage steuerliche Ausgabe?

Beitragvon Elfibub » 22.08.2018, 05:14

Ja, KPR, ich hab da noch was gefunden:
Ich könnte gewinnmindernde Rücklagen bilden:
Investitionsabzugsbetrag
Steuern Sparen mit Rücklagen wird leichter
Künftig ist es leichter, den Investitionsabzugsbetrag einfach nur als Mittel zum Steuersparen einzusetzen – ohne dass man überhaupt eine Investition plant. Das erlaubt eine Änderung des Einkommensteuergesetzes durch das "Steueränderungsgesetz 2015", die zum 1.Januar in Kraft tritt.

Der Investitionsabzugsbetrag entstand im Jahre 2008 aus der alten "Ansparabschreibung", die eingeführt worden war, um kleinen Unternehmen die Möglichkeit zu geben, Geld für geplante Investitionen steuersparend "anzusparen": Die entsprechende Rücklage (die freilich nirgends wirklich vorhanden sein muss) kann schon im Jahr ihrer Bildung steuermindernd vom Betriebsgewinn abgezogen werden – und nicht erst im Jahr der tatsächlichen Investition. Dass man damit auch Steuern sparen kann, wenn man gar nicht vor hat, mit dem "zurückgelegten" Geld eine größere Anschaffung zu tätigen, wurde schnell klar – allerdings zicken einig Finanzämter bis heute herum, wenn man einen Investitionsabzugsbetrag "ohne konkrete Investitionsabsicht" bilden will.

Ab 2016 aber ist das offiziell erlaubt. Denn mit dem "Steueränderungsgesetz 2015" wurde aus dem alten § 7g EStG die Bedingung gestrichen, dass "der Steuerpflichtige das begünstigte Wirtschaftsgut in den beim Finanzamt einzureichenden Unterlagen seiner Funktion nach benennt und die Höhe der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten angibt". Nach dem neuen Gesetzestext reicht es künftig aus, dem Finanzamt auf den elektronischen Steuerformularen mitzuteilen, dass und wie viel Geld man steuermindernd für irgendwelche Anschaffungen zurücklegen will. Wer das tut (und die übrigen Bedingungen erfüllt), kann den "zurückgelegten" Betrag schon vom Betriebsgewinn des aktuellen Jahres abziehen – muss ihn dann allerdings in dem Jahr versteuern, in dem der Investitionsabzugsbetrag "aufgelöst", sprich die Anschaffung getätigt wird. Wer das Geld nicht spätestens nach drei Jahren für ein "Wirtschaftsgut" ausgibt, muss den Investitionsabzugsbetrag "rückgängig machen", d.h. für das Jahr der Steuerersparnis eine korrigierte Steuererklärung (ohne den Abzugsbetrag) machen und die Steuerdifferenz nachzahlen – und zwar mit Zinsen. Das kann sich freilich trotzdem lohnen, wenn es gelingt, auf diese Weise einen Teil des Gewinns aus einem guten Jahr in ein Jahr mit niedrigem Gewinn oder gar mit Verlust zu verschieben. Immerhin darf man auf diese Weise im Verlauf von drei Jahren insgesamt bis zu 200.000 € "zurücklegen".

Den steuerlich günstigsten Zeitpunkt dafür zu erwischen ist nun auch einfacher. Denn künftig kann man einen Investitionsabzugsbetrag auch "vorzeitig", d.h. vor Ablauf von drei Jahren "freiwillig rückgängig machen", wenn man weiß, dass man das Geld nicht wirklich ausgeben will, bzw. exakt dann, wenn sich die Auflösung (siehe oben) am besten rechnet.


http://www.mediafon.net/meldung_volltex ... ws_steuern

Ich hab ja vor, eine 38 kW- PV- Anlage zu bauen.

So genau hab ich das aber noch nicht durchblickt. Ich würde dann in 2 - 3 Jahren bei Investition die Rücklage versteuern müssen.

Wenn ich nichts baue, wird die gewinnmindernde Rücklage zurückabgewickelt.
Mit freundlichen Grüßen
Elfibub
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Re: Beteiligung an Windkraftanlage steuerliche Ausgabe?

Beitragvon MBIKER_SURFER » 22.08.2018, 08:51

Na ja - insgesamt kannst trotzdem nur 100 % abschreiben. Und bei 20% Steuersatz was wegen Steuern zu machen - einfach nur lächerlich!
Gruß
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Re: Beteiligung an Windkraftanlage steuerliche Ausgabe?

Beitragvon Elfibub » 22.08.2018, 21:20

Das Fahrzeug ist verkauft, jetzt brauch ich einen Neuen.
Wenn ich mehr als 20 % schreibe, können es vielleicht auch knapp 30 % sein. Ich schätze das halt ungefähr ab.
Wahrscheinlich lasse ich nächstes Jahr dann Fenster auswechseln und Reparaturen am Schlepper machen. Das fällt dann leichter, da ja Steuerersparnis von 20 - 30 % einhergeht.
Ich hab ja die Auszahlung des Stromgeldes zweier Anlagen auf 0 stellen lassen wegen meiner Frührente. Darum habe ich dann nächstes Jahr so hohe Einnhmen.

Die Bildung von Rücklagen mit dem Ergebnis eines niedrigeren Gewinns macht da schon Sinn, wenn die Rente erhalten werden kann. Werd ich vielleicht dann in 3 Jahren so machen, dass ich dann die Investition im regulären Rentenalter haben werde.

Was kaufe ich jetzt für ein Fahrzeug? Ein kleiner Lieferwagen wie der alte wäre wohl ideal. Vielleicht 5 Jahre alt, dass ich ihn dann einjährig abschreiben kann. Die sind aber noch relativ teuer. Und das neue Jahr ist auch noch nicht am Laufen.

Vielleicht kauf ich erst mal einen billigen älteren ohne ihn ins Betriebsvermögen zu nehmen. Den neueren Wagen dann erst zu Ende diesen Jahres. So mach ichs.
Mit freundlichen Grüßen
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Re: Beteiligung an Windkraftanlage steuerliche Ausgabe?

Beitragvon JschulzeP » 23.08.2018, 04:41

...Ende diesen Jahres ?.... mach du mal....Wunder dich nicht wenn jemand mal für dich nen eigenen Thread eröffnet!
Gruß
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Re: Beteiligung an Windkraftanlage steuerliche Ausgabe?

Beitragvon Elfibub » 24.08.2018, 21:07

Ja, ich denke, du versthst mich da falsch, ich will ja nächstes Jahr abschreiben, nicht dieses.

Ich hab jetzt wieder so einen Kombi wie gehabt. Nicht im Betriebsvermögen.

Da setz ich nur die Kosten zu 50 % an. Ging bis jetzt jedenfalls.
Mit freundlichen Grüßen
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Re: Beteiligung an Windkraftanlage steuerliche Ausgabe?

Beitragvon Elfibub » 10.09.2018, 09:17

In dem PDF wird der Investitionsabzugsbetrag beschrieben.

Merkblatt_Investitionsabzugsbetrag_Juni_2017.pdf
(69.38 KiB) 7-mal heruntergeladen
Mit freundlichen Grüßen
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Re: Beteiligung an Windkraftanlage steuerliche Ausgabe?

Beitragvon Elfibub » 11.09.2018, 23:21

Vielleicht lege ich mir auch einen kleinen Vorrat Module zu und kündige die Versicherung.
Mit freundlichen Grüßen
Elfibub
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