Aktuelle Zinsentwicklung

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Re: Aktuelle Zinsentwicklung

Beitragvon buergersolar » 12.09.2018, 20:29

Kollektor hat geschrieben:Immer noch aktuell: Ist das Geld der Sparer zehn Jahre nach der Finanzkrise sicher? Der gesetzliche Anspruch auf die Kontoeinlagen ist jedenfalls begrenzt. Ab 100.000 Euro geht es ums Vertrauen -> FAZ

Naja, das lässt sich ja recht einfach lösen, indem man Konten bei verschiedenen Banken führt und das Geld verteilt.
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Re: Aktuelle Zinsentwicklung

Beitragvon Kollektor » 12.09.2018, 22:43

buergersolar hat geschrieben:
Kollektor hat geschrieben:Immer noch aktuell: Ist das Geld der Sparer zehn Jahre nach der Finanzkrise sicher? Der gesetzliche Anspruch auf die Kontoeinlagen ist jedenfalls begrenzt. Ab 100.000 Euro geht es ums Vertrauen -> FAZ

Naja, das lässt sich ja recht einfach lösen, indem man Konten bei verschiedenen Banken führt und das Geld verteilt.


Bei Eheleuten und eheähnlichen Gemeinschaften sind schon 200k auf einer Bank einlagengesichert. Bei hohen Bankeinlagen kommt neben dem Risiko noch dazu, dass man trotz Inflation praktisch keine Zinsen bekommt oder gar negative Zinsen bezahlen muss. Hält man Wertpapiere, z.B. Aktien in einem Bankdepot, dann ist das als Sondervermögen nicht von einer Bankenpleite betroffen während man bei ETFs immer noch das Emittentenrisiko hat.

Für die meisten Arbeitnehmer, Häuslebesitzer und Solarkraftwerksbetreiber dürfte die Einlagensicherungsgrenze reichen.
Sonnige Grüße
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Re: Aktuelle Zinsentwicklung

Beitragvon ndorphin » 12.09.2018, 23:20

remag hat geschrieben:Die Wette nehme ich gerne an.
Kommt natürlich immer auf den Standort an, aber hier in der Region um München werden die Preise eher weiter steigen.

Warum ?
Babyboomer in Rente verkaufen nicht automatisch Ihre Immobilie, warum auch wenn Sie keine Geldsorgen haben.
Wo sollen Sie denn hingehen, von München in den bayerischen Wald oder auf die Phillippinen ist nicht jedermanns Geschmack.
Die Veränderungen der Mobilität brauchen wir um dem Verkehrsinfarkt zu entkommen. Aber nur weil ich einen Autopiloten habe fahre ich nicht jeden Tag 150km in die Arbeit.
Digitalisierung mit Heimarbeit ist was für Telefontussen und Softwareheinis, aber in der breiten Masse kommt das meistens nicht in Frage.


Das steht erstmal Wette gegegen Wette. Gerade in den Tagethemen: "Die Generation 55-65 wird in der Zukunft mit erheblichen Einkommenseinschränkungen leben müssen". Wie du auf die Idee kommst das alle Baybboomer keine Geldsorgen haben (werden) erschliesst sich mir nicht. Ich hatte es aber oft schon erwähnt, hier tummel sich hauptsächlich Einkommensgruppen die mit der normalen Lebensrealität wenig zu tun haben, gehört man zu den priviligierten 20% ist natürlich auch das Umfeld frei von Sorgen und man nimmt an das es überall so ist.

Gut, und von Digitalierung scheinst Du nicht viel Ahnung zu haben. Ist halt Deine Generation, ich kann es Dir nicht verdenken. Aber Softwareheinis und Onlinearbeiter wird es definitv mehr geben und vieles lässt sich da in Zukunft wohl von zu Hause erledigen - schon allein weil sich die Arbeitgeber teuer gemietete Arbeistplätze in der Stadt sparen können. Sollte man doch 1-2 mal in der Woche zur Büroarbeit in die Stadt läßt man sich autonom fahren. Während der Fahrzeit kann man dann online alles vorbereiten oder sonstwie arbeiten. Jeder der rechnen kann - Softwareheinis können das i.d.R. ganz gut - wird also lieber einen günstigen Wohnort wählen. Die (wenige) Pendelzeit geht ja nicht mehr von der Lebens- bzw Arbeitszeit ab und die Mobilitätskosten werden mit EVs überschaubar sein. Und wer gar nicht ins Büro muß lebt evtl besser auf Bali und macht die Arbeit von dort. Bin selbst oft da und es sind schon viele die so leben! Die haben alle keinen Bock ihr gutes Gehalt in teuren Cities gleich wieder für Miete oder Immos abzugeben.

Ich wüsse nicht was Grosstädte zum Leben in der Zukunft sehr beliebt machen sollte. Zur Zeit ist es hauptsächlich noch die Arbeit aber die wird abwandern. Schon heute laufen München die Pflegekräfte weg ob der hohen Lebenskosten. Großartig produzierendes Gewerbe gibt es dort heute schon nicht mehr. Alles was Verwaltung ist fällt der Disitalisierung zum Opfer. Bleiben nur Dienstleistungen aber mit deren Gehalt läßt sich teueres Stadtleben nicht vereinen. Kultur wie Theater usw. spielt für Generation Netflix nicht die Rolle, für Parties gehen die zu Festivals/Events oder fahren mal am Wochende in die Stadt. Einkaufen kann ich online. Kindertagestätten und Schulen wird es auch auf dem Land geben, da sieht die Situation heute schon besser aus. Evtl schaffen es ein paar Städte wie Berlin zu Touristenhochburgen ähnlich wie Barcelona oder Amsterdam. Leben will da aber schon heute keiner mehr. Kommt noch etwas Kriminalität durch verarmende Bevölkerungsteile hinzu ist es dann der Todesstoß für die Stadt!

Bin mal gespannt ob Du ein Vision mit mehr drei Sätzen hinkriegst was Großstädte in 20 Jahren attraktiv machen soll mit Immopreisen noch höher als heute!
Zuletzt geändert von ndorphin am 12.09.2018, 23:36, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Aktuelle Zinsentwicklung

Beitragvon ndorphin » 12.09.2018, 23:30

buergersolar hat geschrieben:
Kollektor hat geschrieben:Immer noch aktuell: Ist das Geld der Sparer zehn Jahre nach der Finanzkrise sicher? Der gesetzliche Anspruch auf die Kontoeinlagen ist jedenfalls begrenzt. Ab 100.000 Euro geht es ums Vertrauen -> FAZ

Naja, das lässt sich ja recht einfach lösen, indem man Konten bei verschiedenen Banken führt und das Geld verteilt.


Das sind doch alles nur warme Worte zur Beruhigung um einen Bank-Run zu verhindern, dem Super GAU der Finanzbranche. Im worst case reicht das Geld der Sicherungstöpfe vorn und hinten nicht. Wenn es überhaupt eine Entschädigung gibt wird die streng limitiert werden. Wenn es helfen würde sein Geld nur auf ein paar Bankonten zu verteilen (wie es wohl viele schlaue machen) könnten die auch gleich sagen es wird unbegrenzt garantiert. Und wenn eine richtig große Bank in solche ein Schieflage kommt ist es sowieso aus!
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Re: Aktuelle Zinsentwicklung

Beitragvon ndorphin » 13.09.2018, 00:00

Kollektor hat geschrieben:"Es darf kein privates Eigentum mehr an Baugrund geben". Boden und Wohnen dürfen keine Ware sein, sagt der Berliner Architekt Christian Schöningh. Aus der SZ-Serie "Zukunft der Stadt" -> Süddeutsche Zeitung

Was wäre die Lösung?

Nicht die Lösung, aber eine Voraussetzung dafür: Boden und Wohnen dürfen keine Ware sein. Es darf kein privates Eigentum mehr an Baugrund geben, sondern nur noch die Nutzung davon. Das funktioniert durch die Vergabe eines Grundstücks mit einem Erbbaurecht.


Nicht unbedingt meine Meinung für Außenbezirke oder auf dem flachen Land, aber ich habe auch keine Lösung für diejenigen die jetzt auf Wohneigentumssuche in den Cities sind. Oder ist es einfach nur das Pech der späten Geburt?


Man müsste ja nur Artikel 14 des Grundgesetzes anwenden und duchsetzen! Möglichkeiten gäbe es viele, z.b. nur ein Grundstück als Eigentum pro Person. Klar, der Aufschrei einiger wäre groß. Das sind dann aber die gleichen die aufschreien würden gäbe es zum bsp. die Möglichkeit im Orbit Satelliten zu stationieren die über riesige PV-Panele tollen billigen Solarstrom generieren können, nur dummerweise dann aber auf der Erde eine großen Schatten werfen. Natürliche und endliche Ressourcen erfordern eine weitsichtige Verteilung. Nur wir sind noch nicht soweit!
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Re: Aktuelle Zinsentwicklung

Beitragvon MHL99974 » 13.09.2018, 00:46

ndorphin hat geschrieben:Gerade in den Tagethemen: "Die Generation 55-65 wird in der Zukunft mit erheblichen Einkommenseinschränkungen leben müssen".


Das ist aus dem Zusammenhang gerissen.
Zitat:
Millionen Deutschen drohen einer Studie zufolge im Ruhestand erhebliche Einschränkungen. 58 Prozent der heute 55- bis 64-jährigen Erwerbstätigen haben demnach nicht genug Ansprüche an die gesetzliche, betriebliche oder private Altersversorgung, um ihr aktuelles Konsumniveau aufrechtzuerhalten, wenn sie jetzt in Rente gingen.

DIW, Böckler-Stiftung ect. kommt bei mir gleich nach STATISTIK, traue keiner Statistik, es sei du hast diese selbst gefälscht.

Wohnen jetzt wirklich 58% in großen Ballungsräumen :mrgreen:

Die restlichen wohnen in Stadt/Land haben ein Dach überm Kopf und müssen nicht verhungern.
Sonnige Grüße
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Re: Aktuelle Zinsentwicklung

Beitragvon remag » 13.09.2018, 12:17

ndorphin hat geschrieben:Das steht erstmal Wette gegegen Wette. Gerade in den Tagethemen: "Die Generation 55-65 wird in der Zukunft mit erheblichen Einkommenseinschränkungen leben müssen". Wie du auf die Idee kommst das alle Baybboomer keine Geldsorgen haben (werden) erschliesst sich mir nicht. Ich hatte es aber oft schon erwähnt, hier tummel sich hauptsächlich Einkommensgruppen die mit der normalen Lebensrealität wenig zu tun haben, gehört man zu den priviligierten 20% ist natürlich auch das Umfeld frei von Sorgen und man nimmt an das es überall so ist.!

Ich habe ja gesagt ich kann nur für meinen Standort sprechen.
Die Baby-Boomer-Generation hatte alle Chancen der Welt Geld zu verdienen und sich auch Wohneigentum anzuschaffen.
Die Wirtschaftswunderjahre hatten für jeden einen Arbeitsplatz und die Bau- und Grundstückspreise waren sehr lange, sehr
niedrig. Wenn heute einer jammert daß er zuviel Miete bezahlen muss im Alter, dann hat er einfach in den guten Jahren
gepennt. (Start with the Man in the Mirror)
Da solltest du auch aufpassen, nachdem du mal behauptest hast, dein Geld lieber jetzt zu verleben anstatt fürs Alter zu
sparen. Für solche Menschen habe ich kein Mitleid übrig tut mir leid.

ndorphin hat geschrieben:Gut, und von Digitalierung scheinst Du nicht viel Ahnung zu haben. Ist halt Deine Generation, ich kann es Dir nicht verdenken. Aber Softwareheinis und Onlinearbeiter wird es definitv mehr geben und vieles lässt sich da in Zukunft wohl von zu Hause erledigen - schon allein weil sich die Arbeitgeber teuer gemietete Arbeistplätze in der Stadt sparen können. Sollte man doch 1-2 mal in der Woche zur Büroarbeit in die Stadt läßt man sich autonom fahren. Während der Fahrzeit kann man dann online alles vorbereiten oder sonstwie arbeiten. Jeder der rechnen kann - Softwareheinis können das i.d.R. ganz gut - wird also lieber einen günstigen Wohnort wählen. Die (wenige) Pendelzeit geht ja nicht mehr von der Lebens- bzw Arbeitszeit ab und die Mobilitätskosten werden mit EVs überschaubar sein. Und wer gar nicht ins Büro muß lebt evtl besser auf Bali und macht die Arbeit von dort. Bin selbst oft da und es sind schon viele die so leben! Die haben alle keinen Bock ihr gutes Gehalt in teuren Cities gleich wieder für Miete oder Immos abzugeben. !

Ich bin 37 und habe von Digitalisierung und deren Möglichkeiten schon ein bißchen Ahnung und bin auch nicht blauäugig.
Aber deine genannten Dinge funktionieren eben nur für eine Handvoll Menschen. Und für eine funktionierende Gesellschaft
und Infrastruktur braucht es mehr als ein paar studierte Softwareheinis.
Grundbedürfnisse wie Müllabfuhr, Bauwesen, Busfahrer, Gastronomie, stationärer Einzelhandel wird immer physisch vor Ort stattfinden müssen. Vielleicht solltest du da mal über deinen Tellerrand schauen daß nicht jeder so arbeiten KANN, wie du.

ndorphin hat geschrieben:Ich wüsse nicht was Grosstädte zum Leben in der Zukunft sehr beliebt machen sollte. Zur Zeit ist es hauptsächlich noch die Arbeit aber die wird abwandern. Schon heute laufen München die Pflegekräfte weg ob der hohen Lebenskosten. Großartig produzierendes Gewerbe gibt es dort heute schon nicht mehr. Alles was Verwaltung ist fällt der Disitalisierung zum Opfer. Bleiben nur Dienstleistungen aber mit deren Gehalt läßt sich teueres Stadtleben nicht vereinen. Kultur wie Theater usw. spielt für Generation Netflix nicht die Rolle, für Parties gehen die zu Festivals/Events oder fahren mal am Wochende in die Stadt. Einkaufen kann ich online. Kindertagestätten und Schulen wird es auch auf dem Land geben, da sieht die Situation heute schon besser aus. Evtl schaffen es ein paar Städte wie Berlin zu Touristenhochburgen ähnlich wie Barcelona oder Amsterdam. Leben will da aber schon heute keiner mehr. Kommt noch etwas Kriminalität durch verarmende Bevölkerungsteile hinzu ist es dann der Todesstoß für die Stadt!!
Bin mal gespannt ob Du ein Vision mit mehr drei Sätzen hinkriegst was Großstädte in 20 Jahren attraktiv machen soll mit Immopreisen noch höher als heute!


Dass es für schlecht bezahlten Arbeitskräfte schwierig wird in diesem Ballungsraum eine Wohnung zu finden bezweifle ich ja gar nicht. Da wird nur das Pendeln eine Lösung sein, wie soll es sonst gehen ?

Lebenswerteste Stadt der WELT !!!
https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/i ... Stadt.html

Produzierendes Gewerbe - nach wie vor ein stabil hoher Anteil:
https://www.muenchen.de/rathaus/wirtsch ... werbe.html

Kriminalitätsstatistik - bundesweit die niedrigste Rate
https://www.polizei.bayern.de/muenchen/ ... statistik/

Wenn die Rahmenbedingungen stimmen wird die Reise weiter gehen. Erfolg erzeugt Arbeitsplätze.
Arbeitsplätze erzeugen Wohlstand und Zuzug. Und das führt weiter zu steigenden Preisen. Ganz simple Marktwirtschaft.

Mir persönlich kann es eigentlich auch egal sein, ich muss dich ja nicht bekehren.
Ich wohne hier und werde auch hier bleiben, egal ob meine Immobilie in 30 Jahren 200% mehr wert ist oder 50% weniger.
Ein Leben in Bali käme für mich zum Beispiel überhaupt nicht in Frage. Da will ich nichtmal 2 Wochen zum Urlaub hin.
Aber jedem das seine
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Re: Aktuelle Zinsentwicklung

Beitragvon Cruso » 13.09.2018, 12:38

Auf die heutigen "Einlagensicherungssysteme" würde ich keinen Pfifferling geben !
Das greift bei einer einzelnen Bank, nicht jedoch wann ein System oder Systeme komplett oder in Teilen kollabieren.
2008 ging es ja darum den Einfall von Kartenhäusern zu stoppen, die Ursachen wurden nicht ausgemerzt und es wurden auch keine durchgreifenden Sicherungssysteme eingeführt.

Ich gehe davon aus, das ein Normalbürger ohne besondere Möglichkeiten da höchsten 3% des Vermögens in die nächste Generation bringen kann. Man muss ja nur schauen wie solche Crashs früher abliefen, wir hatten das ja in Deutschland mehrfach.
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Re: Aktuelle Zinsentwicklung

Beitragvon GAST » 13.09.2018, 15:16

Cruso hat geschrieben:Auf die heutigen "Einlagensicherungssysteme" würde ich keinen Pfifferling geben !
Das greift bei einer einzelnen Bank, nicht jedoch wann ein System oder Systeme komplett oder in Teilen kollabieren.
2008 ging es ja darum den Einfall von Kartenhäusern zu stoppen, die Ursachen wurden nicht ausgemerzt und es wurden auch keine durchgreifenden Sicherungssysteme eingeführt.

Ich gehe davon aus, das ein Normalbürger ohne besondere Möglichkeiten da höchsten 3% des Vermögens in die nächste Generation bringen kann. Man muss ja nur schauen wie solche Crashs früher abliefen, wir hatten das ja in Deutschland mehrfach.


Das ist das schlimme daran, man hat mittlerweile einige Zusammenbrüche erlebt und hat trotzdem in 2008/2009 die Chance nicht genutzt was grundlegendes zu ändern.
Statt dessen macht die Regierung M das was Kohl schon vorgelebt hat, aussitzen.
Vertane Chance.
Mir bringt mein Haus auch nichts wenn ich nichts zu essen habe, aber zumindest habe ich dank ein paar m2 Garten die Chance was anzubauen oder ein paar Hühner zu halten um was zu essen zu haben.
Strom vom Dach gäbe es theoretisch auch, die Frage ist nur ob man den auch ohne Netz nutzen kann.

Zum Thema Arbeitskräfte werden auch bei zunehmender Digitalisierung benötigt, klar braucht man diese, aber das wird dann eben nicht der Kellner oder Kassierer sein, denn die Roboter machen dann solche Jobs, bzw der Kunde scannt halt selber, siehe zb die Albert Heijn Supermärkte in NL, da gibt es mobile Scanner am Einkaufswagen wo man alles mit scannt was man rein packt, dann geht man mit dem Wagen zur Kasse zahlen und das war es. Oder die SB lassen bei real zb, der Kunde scannt an der Kasse selber zählt und geht. Da braucht es dann 1 statt 4 Mitarbeiter.
Irgendwann gibt es halt das autonome Taxi, den autonomen Zug oder Bus, Brot packt man selber ein usw.
Viele dieser einfachen Arbeitsplätze können verloren gehen durch die Digitalisierung.
Bei manchen Tätigkeiten ist es vermutlich von Vorteil wenn Maschinen das machen, vor allem wenn es Tätigkeiten sind die mit hochgradig giftigen oder gefährlichen Stoffen zu tun haben.
Es entstempelt bestimmt auch neue Arbeitsplätze oder Berufe durch die neue Technik, aber ob diese auch in dem Umfang entstehen wie andere Jobs entfallen?
Oftmals ist es doch so das man so einen einfachen Job als zweitjob hat um ein paar Taler mehr zu haben für zb den Traum vom Eigentum oder den Urlaub.
Es gibt doch eine Homepage wo man seinen Beruf eingeben kann und diese zeigt einem dann wie groß die Chance ist das dieser durch die Digitalisierung entfällt. Ich habe da mal Berufe eingegeben wie zb Chemikant, Kraftwerker usw. halt Berufe wo man extrem auf die eine Anlage spezialisiert ist und oftmals viele Jahre benötigt um diese zu beherrschen und bedienen zu können. Selbst bei diesen komplexen berufen geht man davon aus das man diese in wenigen Jahren zumindest bei neuen Anlagen nicht mehr benötigt.
Ich meine die Seite wurde hier auch verlinkt.

Gruß
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Stopt TTIP, Rettet die Demokratie
Daheim
www.youtube.com/watch?v=Zx5PYCGYw5A
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Re: Aktuelle Zinsentwicklung

Beitragvon eba » 13.09.2018, 17:57

Was man nicht vergessen sollte, die Stadt wird zu Lasten des Umlandes heftigst subventioniert.
Die meisten Betriebe und Menschen im Umland sind bei den Städtern hoch verschuldet und werden ausgeblutet.
Das Sprichwort vom Bauernopfer ist heute so aktuell wie nie.
Aber ohne ein funktionierendes Umland könnte eine Stadt überhaupt nicht existieren.
Das Umland ohne die Stadt schon.
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