Aktuelle Zinsentwicklung

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Re: Aktuelle Zinsentwicklung

Beitragvon SInister_Grynn » 04.05.2018, 19:07

5.50€/m2? Standort weißrussland?
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Re: Aktuelle Zinsentwicklung

Beitragvon Retter » 04.05.2018, 19:13

Eine Kleingemeinde zwischen zwei Großstädten (Entfernung 20km).
Vielleicht sind auch 6 -7 € machbar. Maßgebend zur Planung ist der Grundstückmarktbericht des jeweiligen Kreises :!:

( Immobilien lassen sich auch "schönrechnen") :twisted:
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Re: Aktuelle Zinsentwicklung

Beitragvon Buck Rogers » 04.05.2018, 22:37

Zum Thema Entwicklung der Grundstückspreise:

http://www.fr.de/frankfurt/wohnen/wohne ... -a-1499389
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Re: Aktuelle Zinsentwicklung

Beitragvon PV-Berlin » 05.05.2018, 11:11

Retter hat geschrieben:
Heute ist der Tag, an dem unsere Wette vom 07.05.16 abgerechnet werden kann.
Damals hattest Du 40:400 mit Termin 02.05.2018 gewettet, dass sich der Goldpreis
höher entwickelt als der Arero Fond.


Rechet ihr immer so?

Ich bitte schon anzusagen:

Welche Summe Netto wurde investiert?
Welche Nebenkosten sind angefallen?
welche laufenden Kosten?
Welche Kosten der Realisierung?
Welche Steuern

Und dann bitte in € und nicht in % !

Ich kenne keine Bank, die in % rechnet. es gibt nur einen Begriff und der hat immer eine Währungseinheit dran. Auch Zinsmargen werden immer sofort in Deckungsbeitrag umgerechnet. Weil auch Kosten in der 'Regel' in $/ € oder Franken anfallen.

bitte stellt euch mal die Frage, warum alle, die euch super Investments anbieten in 'Rendite' euch die Vorschläge machen und oder mit % rumwerfen, aber nie in Deckungsbeitrag? Ganz bestimmt deshalb, weil sie selbst im Fach Finanzmathematik nicht aufgepasst haben.


Nach der mehr als aussagekräftigen Diskussion, werde ich dieses und nächstes Jahr mehrere Immobilen losschlagen. Da ich offensichtlich zu blöd bin, um euch zu folgen, muss ich mein Risiko senken. Damit schaut es so aus, dass ich zum seit meinem 22 Lebensjahr keinen Kredit mehr zu prolongieren haben werde !

Wer sehr sehr große Wohnungen hat und die Tauschen möchte (gegen WE in PB, KB, Mitte, FH ) kann sich melden. Meine Objekte sind alle aus der Zeit der < 1.000 DM !
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Aktuelle Zinsentwicklung

Beitragvon looser » 06.05.2018, 11:12

PV Berlin gute Idee. Da älter als 10 Jahre steuerfrei. Sinnvoll wäre es die Wohnungen, ohne Mieter zu verkaufen Verkaufspreis wesentlich höher. ( eventuell Auszugsprämie an Mieter). Aber das weisst du ja selber.
Glaube, wie du auch, dass der Verkaufszeitpunkt, angesichts des Alter der Wohnungen und des Alter des Vermieters ( ich vermute einmal, dass du wie ich auch nicht mehr ganz taufrisch bist ) und die derzeitige Immobilienbewertung und die daraus resultierende Rückschlagsgefahr, ein sehr guter ist.
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Re: Aktuelle Zinsentwicklung

Beitragvon remag » 07.05.2018, 21:46

Ohne Not in einem Ballungsgebiet würde ich nicht verkaufen.
Wenn man mehrere Immobilien hat kann man ja vielleicht a bissl selektieren und die "schlechteren" im Moment auch für gutes
Geld verkaufen.
Aber wenn man das Geld nicht unbedingt braucht, was willst du dann mit dem Geld machen ?
Zum kaufen gibt es ja nichts mehr weil der Markt leergefegt ist.
Da wäre es ja fast sinnvoller das niedrige Zinsniveau zu nutzen und zu modernisieren, vor allem wenn die Immobilien schon älter und auch schon "abgeschrieben" sind.
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Re: Aktuelle Zinsentwicklung

Beitragvon Kollektor » 13.05.2018, 21:26

An der Zinsfront bleibt es immer noch ruhig. Während 10jährige Staatspapiere in den USA inzwischen satte 3 % Zinsen abwerfen, erhält man in Deutschland gerademal 0,56 % p.a.. Die hohe relative Zinsdifferenz von $ zu € von fast dem 6fachen ist historisch gesehen extrem und hat durch Umschichtungen bereits Auswirkungen auf die Währungsparität. Ein Euro ist gerade noch rund 1,19 Dollar wert und kann noch viel weniger wert werden wenn man nur auf die Zinsdifferenz sieht. Wichtiger als die Zinsdifferenz ist allerdings die Zahlungsbilanz der Warenströme und wie die sich nach weiteren Handelshemmnissen und Embargos entwickeln muss man sehen. Als Geldanleger kann man angesichts der hohen Zinsdifferenzen schon mal überlegen einen Teil überm Teich anzulegen. Ganz Wagemutige könnten sogar auf die Idee kommen Geld in Euros billig aufzunehmen und in Dollars teurer anzulegen... :P

Die Mehrzahl der Analysten sagt in Euroland allerdings Zinserhöhungen voraus und einige begründen ihre Prognose, z.B. das Bankhaus Metzler: Babyboomer werden für Zinsanstieg sorgen -> FAZ

Hohe Energiepreise halte ich für wichtig und notwendig um die Energiewende zu beschleunigen. Privat erzeugt mir der hohe und noch steigende Ölpreis Sorgenfalten auf der Stirn. 77 $/Barrel bei 1,19 $/€ bei einem fast leeren 6000l-Tank. Ich habe zuletzt vor 3 Jahren aufgefüllt. Möglicherweise lasse ich dieses Mal den Tank zum ersten Mal im Leben nur halb füllen. Aber was spart man dann überhaupt? Und ist die Versorgungssicherheit nicht wichtiger als ein paar hundert Euro? Oder wird es in ein, zwei Jahren noch teurer werden?
Sonnige Grüße
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Re: Aktuelle Zinsentwicklung

Beitragvon remag » 13.05.2018, 22:05

dann würde ich gegenwärtig tatsächlich nur halb voll machen, damit kommst du dann ja 1,5 Jahre über die Runden.
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Re: Aktuelle Zinsentwicklung

Beitragvon wschmeiser » 14.05.2018, 09:55

Kollektor hat geschrieben:An der Zinsfront bleibt es immer noch ruhig. Während 10jährige Staatspapiere in den USA inzwischen satte 3 % Zinsen abwerfen, erhält man in Deutschland gerademal 0,56 % p.a.. Die hohe relative Zinsdifferenz von $ zu € von fast dem 6fachen ist historisch gesehen extrem und hat durch Umschichtungen bereits Auswirkungen auf die Währungsparität. Ein Euro ist gerade noch rund 1,19 Dollar wert und kann noch viel weniger wert werden wenn man nur auf die Zinsdifferenz sieht. Wichtiger als die Zinsdifferenz ist allerdings die Zahlungsbilanz der Warenströme und wie die sich nach weiteren Handelshemmnissen und Embargos entwickeln muss man sehen. Als Geldanleger kann man angesichts der hohen Zinsdifferenzen schon mal überlegen einen Teil überm Teich anzulegen. Ganz Wagemutige könnten sogar auf die Idee kommen Geld in Euros billig aufzunehmen und in Dollars teurer anzulegen... :P

Die Zinsdifferenz als Faktor anzugeben ist Unfug. Ja, die langfristigen Zinsen in USD sind derzeit rd. 2,5% höher als in EUR. Das waren sie traditionell aber schon immer und es spielt keine große Rolle ob die Differenz aus 0,5%/3% oder 4%/6,5% resultiert. Es sind im wesentlichen halt immer 2,5% im USD mehr. Traditionell haben die USA aber auch immer eine höhere Inflation gehabt, die den Zinsmehrertrag in USD wieder aufgefressen/ausgeglichen hat.

Und die Zinsdifferenz zwischen zwei Währungen spiegelt sich immer exakt in den Terminkursen wieder, oder anders ausgedrückt, der Mehrertrag einer 30-jährigen USD-Anleihe spiegelt sich exakt in dem heutigen niedrigeren Terminkurs des USD in 30 Jahren wieder.

Die Frage ist also nur: wo wird der USD in Relation zum EUR in 10 oder 30 Jahren gegenüber dem jetzigen Terminkurs stehen. Das ist Spekulation wie eh und je und vom jetzigen Zins- und Währungskursniveau bzw. dessen Differenzen komplett unabhängig.
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Re: Aktuelle Zinsentwicklung

Beitragvon wschmeiser » 14.05.2018, 10:12

@Kollektor
... Privat erzeugt mir der hohe und noch steigende Ölpreis Sorgenfalten auf der Stirn. 77 $/Barrel bei 1,19 $/€ bei einem fast leeren 6000l-Tank. Ich habe zuletzt vor 3 Jahren aufgefüllt. Möglicherweise lasse ich dieses Mal den Tank zum ersten Mal im Leben nur halb füllen. Aber was spart man dann überhaupt? Und ist die Versorgungssicherheit nicht wichtiger als ein paar hundert Euro? Oder wird es in ein, zwei Jahren noch teurer werden?


Schwierige Frage.

Betrachten wir doch mal die Einflussfaktoren:
- Venezuela und viele befreite arabische Länder fördern wenig und werden in Zukunft wieder mehr fördern
- der Iran wird wohl trotz Embargo weiter mehr fördern können
- in den anderen Ölförderländern hat man aufgrund des zurückliegenden Ölpreisrückgangs mit Sparen begonnen. Das wird man als Lehre nehmen, und anstatt die Förderung zur Erzielung weiterer Einnahmen weiter zu steigern wird man eher auf einen hohen Preis achten
- ab 60 USD sind praktisch alle Fracker wieder voll am Markt. Und gefrackt kann ja schließlich überall werden.

Dies müsste alles zu einem wirtschaftlichen Ölpreis von irgendwo zwischen 60-80 USD/Barrel führen.

Aber ein militärischer Konflikt oder ein Embargo können die Versorgung jederzeit schwierig machen und die Preise explodieren lassen.

Hmm, hilft Dir und mir nicht weiter. Ich glaube ich werde meinen 6.000 l-Tank, der noch halb voll sein dürfte, im Herbst wieder voll machen. Unabhängig vom Preis.
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