Warmwasser-/Heizunterstützung mit Solarthermie/Wärmepumpe

Moderator: Mod-Team

 

0.00 (0 Bewertungen)

Re: Warmwasser-/Heizunterstützung mit Solarthermie/Wärmepump

Beitragvon RoterFuchs » 21.02.2018, 18:58

Ich habs jetzt mal im anderen Forum breitgetreten. Da siehst du dann das ganze "Elend". :shock:
RoterFuchs
Öfters hier
Öfters hier
 
- Threadstarter -
 
Beiträge: 11
Registriert: 18.02.2018, 10:33
Info: Interessent

Re: Warmwasser-/Heizunterstützung mit Solarthermie/Wärmepump

Beitragvon Alexander_Z » 21.02.2018, 20:15

.... die Rohre dämmen darf ich nicht....

Oh je!- das ist ja mal eine Hausnummer.
Aus meiner Sicht ist alles vergeben Liebesmühe!
Das liest sich fast so schlimm wie mein (Ex-) Schwiegerpapa war / (ist!)!

Das ließt sich für mich wie ein "täglich grüßt das Murmeltier" Fall...

Du kannst raus- aus der Geschichte!
Und es ist besser du machst es Bald!
Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass dein Energieproblem das Einzige ist!

Eine Sanierung (ich bin HeizungsZeichner) kannst du getrost vergessen.
Zuerst immer Kessel hinterfragen bei 87% Effizienz naja - könnte gerade noch gehen
ABER - wenn ich lese Rohr ungedämmt - Keller ungedämmt - usw.
Hölle! :evil:

Du musst auf alle Fälle
1. Rohr Dämmen
2. Speicher Dämmen (aussen rum noch mal 160 Glaswolle!)
3. Heizraum dämmen

Alles andere ist das Pferd von der Falschen Seite aufgezäumt!
Wenn du "OBEN" wohnst- eventuell - unbemerkt das DG dämmen ...
...klar kann man es auch SO machen. - Nur dann ist es halt Mist!
Alexander_Z
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 1158
Registriert: 16.09.2012, 16:48
PV-Anlage [kWp]: 3,99
Info: Betreiber

Re: Warmwasser-/Heizunterstützung mit Solarthermie/Wärmepump

Beitragvon RoterFuchs » 22.02.2018, 10:56

Hm, ja und nein. Sagen wir so: Wir zahlen das, weil wir billig wohnen, mit. Das ist auch ok so, wir können Rücklagen bilden. Das Energieproblem ist das Einzige. Wir verstehen uns super, bis auf das Thema: Kosten.

Egal bei welchen, es wird entweder bis zuletzt gewartet bis etwas defekt ist, oder sehr lange hinausgezögert bis das Problem akut ist. Dann wird es natürlich teurer, weil es brennt.

Ich habe letztes Jahr eine Grundwasserpumpe besorgt, damit sparen wir schon jetzt im zweiten Jahr soviel, wie die Pumpe gekostet hat. Dazu ist es noch eine Energiesparpumpe, sodass die erst anspringt, wenn der kleine 20l Tank leer ist. Das hat 2 Jahre gedauert bis ich das machen durfte. Gekocht wird weiter per Stadtwasser, nur der Rest ist nun um Längen billiger. Das bisschen Strom, welches die Pumpe verbraucht ist lächerlich im Vergleich zu dem Wasser, welches wir einsparen.

Das DG dämmen hilft nicht beim Verbrauch. Der wird unten einfach weggepfeffert.

Mir fiele noch eine Luft-Luft-Wärmepumpe ein. Die kosten nichts und würden zwar unser Problem nicht lösen, wir hätten es aber am Tag schön warm und müssten unseren Ofen nicht befeuern. Problem: Stromverbrauch steigt.
Fürs Schlafzimmer haben wir uns einen Elektro-Konvektor gekauft (Geräuschentwicklung fast null). Nächste Woche soll es -20°C werden, da werden wir den wohl nachts benötigen. (da würde auch keine Luft-Wärmepumpe helfen).

Dass ich das alles dämmen WÜRDE, da stimme ich voll und ganz zu. Ich glaube auch Heizkörperthermostate mit ner Temperatureinstellung könnten schon was bringen, jedenfalls insoweit, dass die Temperatur "konstant" gehalten werden kann.
RoterFuchs
Öfters hier
Öfters hier
 
- Threadstarter -
 
Beiträge: 11
Registriert: 18.02.2018, 10:33
Info: Interessent

Re: Warmwasser-/Heizunterstützung mit Solarthermie/Wärmepump

Beitragvon jodl » 22.02.2018, 11:12

RoterFuchs hat geschrieben:Ich glaube auch Heizkörperthermostate mit ner Temperatureinstellung könnten schon was bringen, jedenfalls insoweit, dass die Temperatur "konstant" gehalten werden kann.

so wie du das im anderen Forum schreibst, geht das direkt vom Heizkessel in den Heizungsvorlauf?
Da gehört doch als aller erstes ein Mischer hin der die Heizungs Vorlauftemperatur regelt
Ohne den, also wenn die Vorlauftemperatur so stark schwankt, helfen dir auch HK-Thermostate nichts.
jodl
Forum Genie
Forum Genie
 
Beiträge: 9700
Registriert: 02.07.2007, 16:58
Wohnort: Bayern
Info: Betreiber

Re: Warmwasser-/Heizunterstützung mit Solarthermie/Wärmepump

Beitragvon RoterFuchs » 24.02.2018, 09:14

Habs mal etwas genauer beschrieben im anderen Forum inkl. Zeichnungen. Da ist ein Mischer. Der wird aber denke ich nicht helfen.
RoterFuchs
Öfters hier
Öfters hier
 
- Threadstarter -
 
Beiträge: 11
Registriert: 18.02.2018, 10:33
Info: Interessent

Re: Warmwasser-/Heizunterstützung mit Solarthermie/Wärmepump

Beitragvon eweri » 06.03.2018, 00:35

Hallo Roter Fuchs!

Ich muss ehrlich sagen ich werde aus deiner ganzen Schilderung nicht schlau. (Ich habe gerade auch den Thread im anderen Forum gelesen).

Du denkst über PV, Wärmepumpe, zweiten Kessel, Solarthermie, neue Steuerung etc. nach aber das offensichtliche, nämlich Dämmen geht nicht, weil du Rücksicht auf Mitbewohner nehmen musst?

Wieso denkst du, dass jemand einen zweiten Kessel oder Solarthermie akzeptiert, wenn dieser Jemand noch nicht einmal gedämmte Rohre akzeptiert?

Vielleicht fehlt noch das passende Argument um den Jemand einsichtig zustimmen?

Hier mal meine Zahlen: 160qm Wohnfläche ca. 11000kWh/a Heizbedarf (davon ca 2000 für Warmwasser) - drei Personen im Haushalt. Als ich deine Zahlen sah bin ich fast umgefallen.

Auch wenn du es dir mit deinen Schwiegereltern (ich habe mal geraten) nicht verderben willst - Geld zu nehmen um die Wärmequelle zu ersetzen ist definitiv der falsche Weg. Zuerst den Wärmebedarf klären und dann wenn möglich senken und dann kann man über eine neue Wärmequelle nachdenken.

Falls du Argumente brauchst uns fällt mit Sicherheit etwas ein

Mit freundlichen Grüßen,
eweri
2x SMA SB4000TL und dazu 4x 10x SolarWorld SW220 mit Sun-Watch Datenlogger
eweri
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied
 
Beiträge: 481
Registriert: 01.12.2006, 16:03
Wohnort: Borchen
PV-Anlage [kWp]: 8,8
Info: Betreiber

Re: Warmwasser-/Heizunterstützung mit Solarthermie/Wärmepump

Beitragvon RoterFuchs » 09.05.2018, 13:22

Es ist eine Gratwanderung zwischen meiner Akzeptanz gegenüber dem Umstand, dass ich hierhin gezogen bin und mit den Gegebenheiten (inkl. Personen) leben muss und dem Wissen, dass der ganze Krempel der letzte Mist ist.

Bisher war es immer so, dass bezahlt wurde und damit hat es sich. Wenn ich es aber nicht warm habe, dann brauch ich den Kram auch nicht bezahlen. Ich dachte es ließe sich mit kleinen einfachen Veränderungen besser regeln. Das Problem ist aber größer und komplexer. Vor allen Dingen die Personen kann ich nicht ändern, sie können mich aber nicht indirekt zwingen ihren Starrsinn zu bezahlen.

In diesem Sinne wird sich in diesem oder nächsten Jahr etwas grundlegend ändern und daher wollte ich mich vorher schon informieren. Ziel war es, den Vorteil für alle herbeizusehnen, sodass es auch wirklich für alle einen Komfortgewinn gibt. Da dies aber nicht möglich ist (siehe lustige Spiele mit der Kohlebefeuerung) wird es auf eine Trennung von zwei Wohnungen kommen. Demnach Warmwasser und Heizung soll jeder so machen, wie er meint oder will, die Sturheit kann ich nicht abstellen und will mich da auch nicht prügeln. Sinnlos zahlen ohne es warm zu haben will ich ebenfalls nicht.

Da noch größere Arbeiten in der Wohnung anstehen ist auch schon die Fußbodenheizung in den Raum getreten. So ließe sich mit einer Wärmepumpe und sehr niedrigen Temperaturen der Heizungsanlage eine effiziente Lösung finden. Dies fiel bisher raus, weil es nur einer Wohnung was bringt - aber anders lässt sich scheinbar nicht planen. Für Warmwasser könnte man beispielsweise so etwas hier ins Badezimmer stellen: ?

https://www.heizprofishop.at/Ochsner-Br ... gIG4_D_BwE

Ich möchte eure Nerven nicht mit Theorien berieseln, daher bitte ich schonmal vorab: Wer an Theorien und dergleichen keinen Spaß hat, lieber draußen bleiben, ich spiele öfter mit Ideen und verwerfe sie und vielleicht kommen sie auch nochmal wieder. In dem Fall denke ich darüber nach, diesen Speicher mit zwei Luftröhren zu versorgen. Eines ist mit der Außenluft verbunden und das zweite Rohr ist auf dem Dachboden. So könnte ich im Sommer die Dachspitze von Hitze befreien und damit diesen Warmwassertank aufbereiten.

Ein neuer Zähler sollte eingebaut werden und dann die Heizungsanlage ebenfalls mit einer Wärmepumpe und Fußbodenheizung betreiben, die Räume müssten einzeln steuerbar sein. Die Heizung wäre dann separat zu dieser o.g. Warmwasserbereitung.
RoterFuchs
Öfters hier
Öfters hier
 
- Threadstarter -
 
Beiträge: 11
Registriert: 18.02.2018, 10:33
Info: Interessent

Vorherige

Zurück zu Energiesparen, Heizen, Dämmen, Solarthermie



Ähnliche Beiträge


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast