Ungewöhnlicher Neubau (EFH mit Infrarothheizung und BWWP)

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Re: Ungewöhnlicher Neubau (EFH mit Infrarothheizung und BWWP

Beitragvon zasti » 06.07.2018, 20:51

Joe-Haus hat geschrieben:
zasti hat geschrieben:Ich hab kein bock mehr wenn die valliant oder buderus Techniker die Wärmepumpe einmal im jahr für 300 euro warten kommen..

Was soll der denn warten?
18 Jahre läuft mein Teil wartungsfrei: Dimplex SI11
Defekte /Probleme:
- 1x Heizungsverteiler defekt - Garantiefall
- 1x Filter in der Solelleitung verstopft durch Korrosionsrückständer (Rost) aus dem Verteiler - gereinigt
- 1x Umwälzpumpe Grundfoss defekt - getauscht gegen Laing Effizienzpumpe

Das war es!
Da dürfte Dein Ofen kaum weniger Kosten verursachen, mit jährlicher Abgasmessung, Schornsteinfegen, ...

zasti hat geschrieben:https://youtu.be/uzJwytkmO5A
Der link zeigt die Bauweise in Brettsperrholz... Für diejenigen die es interessiert.. Und das sind keine öko oder Globulifresser..... ;-)

Die Bauweise mit Massivschichtholz ist absolut top - könnte mir auch gefallen und kannte ich zu meiner Bauzeit nicht. Nur dass Du die vom Anbieter vorgeschlagene /eingerechnete Holzfaserdämmung eingespart hast, leuchtet mir nicht ein.
Dass man gut in Deinem Haus wohnen kann, habe ich nie bestritten. Dass Zusatzarbeit (Holz hacken /besorgen) von Dir als Hobby gesehen wird, ist auch OK - ich möchte es nicht.
Nur dass Du mit der Infrarotheizung allein glücklich würdest - das ist eben nicht der Fall und die Kosten sind halt nicht dass, was ich als Betriebskosten für einen Neubau anstrebe.
Aber wichtig ist ja wohl, dass Du zufrieden wohnst und ab und an hier berichtest.


Das ist doch super wenn deine wärmepumpe und der Rest fast wartungsfrei sind... Unser Ziel ist es, in so wenig Technik zu investieren die wartungsintensiv ist wie möglich... Klingt ja irgendwie altmodisch.. Ein Beispiel von letzter Woche.. In der Nachbarschaft streicht mal wieder jemand seine wetterseite.. Frage von mir, warum er das macht.. Antwort, weil nach 5 Jahren die Farbe ausgewaschen wurde.. Oder ich lese in nem anderem forum, dass die Außenwand wetterseite nach 7 Jahren durch Regen und Hagel so beansprucht wurden und man bittet um Rat was man denn dagegen tun kann.. Bei uns hat es die Woche wieder mal massiv gehagelt... Die Außenwand steckt das problemlos weg. Wir haben eine wandseite am Carport angefangen abzuschleifen, da dort im Winter 1,25mx5m große holzplatten standen und es dort zu wasserflecken kam. Außerdem hatten wir in der bauphase dort geflext, ohne zu wissen was flexen und Holz für hässliche Flecken verursachen kann.. Wir haben in zwei Tagen in eigenregie die holzwand geschliffen und morgen kommt die Lasur drauf und es sieht so aus wie vorher.. Und ich brauch keine Fach Firma dafür...

Außerdem wurde die Außendämmung (8cm) die nötig war für die enev von uns bewusst eingespart.. Kostenpunkt über 20.000 Euro. Was die Dämmung dicke von 12 oder gar 20cm kosten davon will ich gar nicht reden.. Die amortisiert sich doch niemals...
zasti
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Re: Ungewöhnlicher Neubau (EFH mit Infrarothheizung und BWWP

Beitragvon zasti » 06.07.2018, 21:12

Siehe Anhang
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Re: Ungewöhnlicher Neubau (EFH mit Infrarothheizung und BWWP

Beitragvon Joe-Haus » 08.07.2018, 18:47

zasti hat geschrieben:Unser Ziel ist es, in so wenig Technik zu investieren die wartungsintensiv ist ...

So sehr unterscheiden sich unsere Beweggründe eigentlich nicht. Bei mir sind es die dauerhaft niedrigen Betriebs- /Wohnkosten, die i.d.R. die Investitionen beeinflusst haben.
Wobei die Lüftung mit WRG von Standort beeinflusst war. Wenn man an einer recht stark befahrenen Strasse wohnt, will man Lärm und Dreck möglichst draussen lassen und nimmt dabei etwas höhere Betriebskosten in Kauf.

Aber dass eine WP im Vergleich zu IR-Heizung + Feststoffofen schlechter abschneidet, kann ich mir nicht vorstellen. Beim Ofen sind regelmäßige Wartungen /Messungen Pflicht ...

Aber ich wiederhole mich ja ...

Wobei ich bei "Effizent und wartungsarm" eine PVA auf dem Dach erwarte - gerade wenn man recht viel Eigenstrom benötigt.

zasti hat geschrieben:In der Nachbarschaft streicht mal wieder jemand seine wetterseite.. Frage von mir, warum er das macht.. Antwort, weil nach 5 Jahren die Farbe ausgewaschen wurde..
...
Wir haben in zwei Tagen in eigenregie die holzwand geschliffen und morgen kommt die Lasur drauf und es sieht so aus wie vorher.. Und ich brauch keine Fach Firma dafür...

Aber Du hast in Deiner obigen Tabelle schon gesehen, dass Putz+ Anstrich kostenmäßig günstiger dasteht als eine Holzwand /Verschalung? Nimmt sich also nicht viel.

zasti hat geschrieben:Außerdem wurde die Außendämmung (8cm) die nötig war für die enev von uns bewusst eingespart... Kostenpunkt über 20.000 Euro. Was die Dämmung dicke von 12 oder gar 20cm kosten davon will ich gar nicht reden.. Die amortisiert sich doch niemals...

Ja, an Deine "Einsparung"kann ich mich noch erinnern. Wäre nun mal interessant, on Du zumindest die 104kWh/qm/Jahr einhälst - wo doch das Holz angeblich die Dämmung überflüssig macht.
Befreiung von EnEV - warum nicht. Dauerhaft hohe Betriebskosten - lieber nicht.
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Insel-PVA: 4,44kWp, TriStar MPPT60 +PIP2424MSX
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