Ungewöhnlicher Neubau (EFH mit Infrarothheizung und BWWP)

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Re: Ungewöhnlicher Neubau (EFH mit Infrarothheizung und BWWP

Beitragvon zasti » 02.03.2018, 21:29

passra hat geschrieben:Man kann sich ja alles schön reden...Mal schauen, wie befreiend und geil die Plagerei ist, wenn's mal gesundheitlich nicht mehr so gut läuft. Und z.b. ein Bandscheibenvorfall ist nicht altersabhängig.
Ganz davon abgesehen empfinde ich 19° im Wohnzimmer alles andere als behaglich.


Ich weiß.. Man steckt da nicht drin.. Übrigens haben wir uns an die Temperatur von 20 Grad im Wohnzimmer als normal gewöhnt... Bei über 22 Grad wird es deutlich spürbar unbehaglich warm.. Ist irgendwie total subjektiv und schwer zu glauben.. Aber dadurch das die innenwände bei 21-23 Grad Innen Temperature zwischen 20 und 22 Grad warm sind, liegt das bestimmt da dran.. Anders kann ich das mir nicht erklären.. 21 Grad sind es im Moment.. Völlig ausreichend... T-Shirt reicht da...
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Re: Ungewöhnlicher Neubau (EFH mit Infrarothheizung und BWWP

Beitragvon Joe-Haus » 03.03.2018, 10:07

zasti hat geschrieben:Mit Zählerstand ist der Stromverbrauch, also für Heizen, Warmwasser und Haushalt gemeint.. Der Zähler wurde am 27.07.17 in Betrieb genommen..

?!? Steh nur ich gerade auf dem Schlauch?
Entweder ist "4856" der Zählerstand vom 01.03.2018, dann hättest Du seit dem am 14.11.2017 (Zählerstand "1474kWh") 3382kWh elektrische Energie verbraucht (zzgl. Holz für Heizung) was ein sehr ordentlicher Wert wäre.

Oder 4856kWh ist "der Stromverbrauch, also für Heizen, Warmwasser und Haushalt" - das wäre deutlich höher und dann wäre halt auch der Zeitraum (seit 27.07.17 - mit Beginn Zählerstand "0000"? ) wichtig ...

zasti hat geschrieben:Mir schwebt da entweder ein kleiner pelletofen vor. In Verbindung mit Aufputz verlegten Heizungsrohren an den Außenwänden aus kupfer mit ner Gas Therme oder ner wärmepumpe als Option..

Dir ist aber schon klar, dass Du Dir dann nachträglich ein wasserführendes System ins Haus holst, welches Du beim Bau günstiger integriert bekommen hättest?

Gasanschluss extra für eine nachträgliche Heiztherme?!? Das hat dann aber mit preiswert nichts mehr zu tun ...

Sockelheizungen, Baukernaktivierung und natürlich Deckenheizung sind schon praktikable Lösungen. Die Kupferschlangen an der Decke sind sicher etwas "eigen", passen aber beim Holzhaus so schlecht nicht. Ist dann tatsächlich eine Niedertemperatur "IR-Heizung" ... :lol:
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Re: Ungewöhnlicher Neubau (EFH mit Infrarothheizung und BWWP

Beitragvon Orkaa » 19.06.2018, 10:57

Mastermind1 hat geschrieben:Ich würde bei Holz aber immer im Hinterkopf behalten, dass man älter wird.
Meine Eltern standen vor der Überlegung ihre Holzzentralheizung zu erneuern oder etwas anderes anzuschaffen (für einen alten Bauernhof). Ausgangslage war ein eigener Wald, + vorhandene Ausstattung (Traktor/sägen, spalter).
Wir haben lange diskutiert und sind froh dass sie sich letztlich für eine Pelletsheizung entschieden haben, und zu lebtagen das gemachte Holz verkaufen. Das frühere Holzlager neben der Heizung ist jetzt das pelletslager.
Mit dem Verkauf des weiterhin gemachten Holzes konnte man die Pellets kosten gegenrechnen.

Und nach ein paar Jahren ist unser Vater überraschend früh gestorben.
Unsere Mutter hätte nun ein Problem bei ner Holzzentralheizung.

Daher würde ich das Thema Alter immer im.hinterkopf Behalten.

Holz wenn überhaupt nur als Schwedenofen für den temperaturhub von 22grad auf X.


Was auch noch ein Vorteil von Pellets in dem Zusammenhang ist, dass aufgrund der höheren Dichte einfach seltener das Lager aufgefüllt werden muss. Man hat dadurch weniger Arbeit. Haben deine Eltern die Pellets als Sackware oder lose gekauft? Je nach Lagerung müssen unterschiedliche Faktoren beachtet werden, damit die Pellets nicht kaputt gehen und an Qualität verlieren, siehe https://www.pelletshome.com/pelletslager. Kannst ja mal schauen, ob da alles richtig gemacht wird. Das spart nämlich Kosten in der Anschaffung und verringert Reinigungskosten.
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Re: Ungewöhnlicher Neubau (EFH mit Infrarothheizung und BWWP

Beitragvon zasti » 22.06.2018, 22:57

Nach knapp einem Jahr ein kurzer Zwischenstand vom Zähler..
Zählerstand heute morgen 6208. Wenn ich den nächsten Monat dazu addiere, landen wir bei ungefähr 6500kw.

Die Heizung ist seit März nicht mehr angewesen.. Es sind endlich alle funk Thermostate für die IR-Heizungen von eltako programmiert. Die liefen phasenweise tagsüber manchmal durch...
Unser Tagesverbrauch an Haushaltsstrom beträgt im Moment ohne Sauna zwischen 8-10kw. Also ca 3600 kw pro Jahr an Haushaltsstrom..

Ich kann nicht sagen was von den 6208 kw an Warmwasser dazu kommen... Zwei Personen die je einmal am Tag duschen.. Keine Ahnung was da zusammen kommt..
Der holzverbrauch lag bei ungefähr 3-4 srm... Wir hatten ungefähr 5 srm gekauft... Das schöne ist, ich muss mich um keinerlei Einstellung Kram einer fussbodenheizung oder wärmepumpe rum ärgern..
Der Holzofen hat wirklich das gehalten was versprochen wurde.. Hier noch der link für den Holzofen. Falls es jemanden interessiert. Den kann man auch in Passivhäuser einbauen lassen, wenn gewünscht. https://www.henriofen.de
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Re: Ungewöhnlicher Neubau (EFH mit Infrarothheizung und BWWP

Beitragvon Joe-Haus » 23.06.2018, 09:16

Es ist schön, dass Du weiter berichtest und ich wünsche Dir, dass Du mit Deinen Entscheidungen glücklich bist /bleibst. Energetisch bringt Dein Haus halt, was erwartet wurde - Wohlfühlklima mit höherem Verbrauch: 6.500kWh + 3-4srm Holz.

Wenn Du aber nach 1Jahr immer noch von Einstellproblemen mit den IR-Thermostaten berichtest, dann erscheinen mir Deine Seitenhiebe gegen die FB-Heizung oder Wärmepumpe eher wie eine Rechtfertigung vor dir selbst.
Eine FB wird vom Heizungsmonteuer 1x hydraulisch abgeglichen und arbeitet danach ohne weitere Eingriffe und meine Wärmepumpe ist nun 18Jahre in Betrieb ohne dass ich jemals Holz hacken oder Asche rausbringen musste ...

Wer einen Ofen mag - warum nicht. Ich wollte weder Gas noch Dreck zum Heizen im Haus und bin nach 18 Jahren (damals war ich ein Exot) mit meiner Entscheidung immer noch zufrieden.
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Re: Ungewöhnlicher Neubau (EFH mit Infrarothheizung und BWWP

Beitragvon PV-Express » 24.06.2018, 11:18

1 rm Holz ergeben rund 2000kWh Wärmeenergie ( hier also 3-4rm= 6000-8000kWh) und es war ein rel. milder Winter.
Dazu 3000kWh Strom 1:1 verbraten = 3000kWh
Macht unterm Strich 11.000kWh

3000kWh Strom via WP würden alleine schon rund 12.000kWh ergeben.

Wo ist mein Denkfehler?
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Re: Ungewöhnlicher Neubau (EFH mit Infrarothheizung und BWWP

Beitragvon donnermeister1 » 24.06.2018, 12:38

PV-Express hat geschrieben:...
Wo ist mein Denkfehler?


Du kommst mit Fakten, wo es um Wunschdenken geht.
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Re: Ungewöhnlicher Neubau (EFH mit Infrarothheizung und BWWP

Beitragvon alterego » 24.06.2018, 13:39

1srm ist, je nach Scheitlänge, ca. 0,6-0,7rm ;)
ICH habe auch kaum Hartholz, auf 2000kWh/rm komme ich bei weitem nicht, was der TS gekauft hat, steht da leider nicht.
Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.
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Re: Ungewöhnlicher Neubau (EFH mit Infrarothheizung und BWWP

Beitragvon Freeliner » 24.06.2018, 15:25

PV-Express hat geschrieben:1 rm Holz ergeben rund 2000kWh Wärmeenergie ( hier also 3-4rm= 6000-8000kWh) und es war ein rel. milder Winter.
Dazu 3000kWh Strom 1:1 verbraten = 3000kWh
Macht unterm Strich 11.000kWh

3000kWh Strom via WP würden alleine schon rund 12.000kWh ergeben.

Wo ist mein Denkfehler?


3000kWh sind rund 50€/Monat an Heizkosten, also verkraftbar und noch im Rahmen.

Schüttraummeter sind keine Raummeter!
...und mit 2000kWh pro Raummeter ist selbst bei Hartholz und einem Holzvergaser
mehr als optimistisch!

@Joe-Haus

Kenne keine einzige Heizungsanlage in meinem Bekanntenkreis die vom Heizungsbauer
sauber eingestellt wurde. Weder der hydraulische Abgleich noch die Heizkennlinie.
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Re: Ungewöhnlicher Neubau (EFH mit Infrarothheizung und BWWP

Beitragvon Freeliner » 24.06.2018, 15:26

...doppelt, bitte löschen
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