Probleme mit Wärmepupen weil?

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Re: Probleme mit Wärmepupen weil?

Beitragvon GEST » 16.08.2018, 17:30

SmartPanel hat geschrieben:60% EE-Anteil am verbrauchten Strom in 15 Jahren bedeutet eine Steigerung von nominal gerade mal ca. 1-1,5% p.a..
Was soll daran nicht zu schaffen sein ? Es wird eher mehr sein.


In den letzten 6 Jahren im Durchschnitt 5% Zubau p.a. bei PV und ungefähr 9,5% bei onshore Wind.
Offshore Wind läuft ausser Konkurrenz, die haben erst seit 2015 mehr als 1 GW am Netz.

Die Strommenge aus Wasser, Biomasse, Wind und PV ist in den letzten 6 Jahren um 7% p.a. gestiegen (unter der realistischen Annahme dass die Produktion 2018 genauso hoch ist wie 2017).
Bei dieser Rate (und gleichbleibendem Verbrauch und Export) werden wir die 60% EE-Strom in weniger als 7 Jahren haben.

Bei den aktuellen 44 GW PV werden wir mit der bisherigen Zuwachsrate das 56 GW-Limit des EEG in weniger als 5 Jahren erreichen.
Zumindest hab ich noch 56 GW als Grenze für die EEG-Förderung neuer PV-Anlagen im Hinterkopf, auch wenn ich das aktuell nirgendwo finde. Vielleicht kann das jemand berichtigen falls nötig.

Daten von energy-charts.de.
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Re: Probleme mit Wärmepupen weil?

Beitragvon Alexander_Z » 16.08.2018, 17:37

Ich denke du (willst mich) verstehst mich nicht!

Wann ist der PV Strom am meisten?
AHA - im Sommer-
Und wann ist der STrombedarf der WP am höchsten?
OHA - im Winter!

Wird ein Atomkraftwerk zur Zeit abgeschaltet weil die PV so schön (AM TAG!!!!) Strom liefert?

Was passiert den mit dem PV Strom jetzt im Augenblick?

Was gibt es daran nicht zu verstehen? -
...klar kann man es auch SO machen. - Nur dann ist es halt Mist!
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Re: Probleme mit Wärmepupen weil?

Beitragvon SmartPanel » 16.08.2018, 20:55

Was passiert den mit dem PV Strom jetzt im Augenblick?
Er reduziert die Kohlestromproduktion

Jetzt kapiert ?
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Re: Probleme mit Wärmepupen weil?

Beitragvon GEST » 16.08.2018, 21:00

Was passiert den mit dem PV Strom jetzt im Augenblick?


Wird als Abfall aus Kernfusion deklariert, in Metallfässer verpackt und im Meer versenkt.
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Re: Probleme mit Wärmepupen weil?

Beitragvon Alexander_Z » 16.08.2018, 21:01

wenn du mir jetzt noch sagst wie viel wir exportiert / importiert haben - ja!

Aber nochmal - die Anzahl der Kraftwerke werden nicht reduziert!
Weil wir im Winter dennoch volle LAst brauchen - auch und vor allem WEIL wir einen Wandel (Auto aber auch WP) haben
...klar kann man es auch SO machen. - Nur dann ist es halt Mist!
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Re: Probleme mit Wärmepupen weil?

Beitragvon SmartPanel » 16.08.2018, 21:09

Was hat der Export/Import damit zu tun ? Du zündest Nebelkerzen.

Die Anzahl der Kraftwerke bzw. die gesicherte Leistung wird ja auch gar nicht reduziert. Im Gegenteil, sie steigt.
*zzgl. Reservekraftwerke

Unterscheide bitte Leistung und Energie.
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Re: Probleme mit Wärmepupen weil?

Beitragvon Velas » 16.08.2018, 22:38

Alexander_Z hat geschrieben:Ich denke du (willst mich) verstehst mich nicht!

Wann ist der PV Strom am meisten?
AHA - im Sommer-
Und wann ist der STrombedarf der WP am höchsten?
OHA - im Winter!


Wenn ich mir, auf dem Agorameter, den Januar 2018 ansehe, könnte ich zu der Interpretation kommen, daß meine Wärmepumpe da verstärkt mit "Windstrom" betrieben wurde :?: Das Tauschgeschäft, PV-Überschuß im Sommer einspeisen und im Winter dafür mehr aus dem Netz beziehen, sollte ab einer gewissen Anlagengröße, halbwegs korrekt funktionieren. Und in den nächsten Jahren verbessert sich der Anteil der EE im Netz.
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Re: Probleme mit Wärmepupen weil?

Beitragvon Assel+ » 17.08.2018, 00:01

Was ist das denn für eine krumme Diskussion hier. Nur weil die Energiewende (noch) nicht ideal läuft ist alles sch...e?

1) Wenn ich mit einer WP nur 20% der Energiemenge zur Gasheizung verbrauche, dann ist das schon mal ein Vorteil.
2) Wenn dieser Strom durch die dreckigste Stromerzeugung "Kohle" erzeuge, da angeblich im Winter gar keine EE kommt, so muss ich die dreifache Menge Kohle zum WP-Strombedarf in die Luft bläst, hat sich der Energiebedarf zur reinen Gasheizung immer noch halbiert. ist das wirklich ein Nachteil zur Gasheizung? Und wie entwickelt sich dieser "Nachteil" wenn doch etwas EE für die WP verwendet werden kann, z.B in der Übergangszeit? Alles ganz, ganz schlecht für Umwelt und Energie!
3) Die Energieversorger bringen für WP spezielle Tarife, in denen in den Netz-Spitzenzeiten der Strom abgeschaltet wird. Damit wird die Zuschaltung von Kraftwerken für die Spitzenlast vermieden. War das jetzt auch ein Nachteil für die WP?

Ich muss zugeben, dass der letzte Punkt nicht wirklich zum Tragen kommt, da ganz kluge Rechner den irrwitzigen Glauben haben, dass sich ein separater Stromkreis für WP ja nicht lohnt, weil der Zähler ein paar Cent kostet.

Damit ist diese Diskussion wie in vielen anderen Beiträgen völlig vor die Wand gefahren. Kleinliches egoistisches Denken zu Lasten der Umwelt zum eigenen Vorteil. Redet Euch doch weiter ein, dass Ihr etwas positives bewirkt, nur weil es zu Eurem finanziellen Vorteil ist. Das ist doch gar kein Kriterium zur Energiewende.

Und wer es noch nicht begriffen hat. "Es wird sich nur etwas ändern, wenn sich etwas ändert"!

:danke: :danke: :danke: für die lustigen Beiträge. Ich habe schon richtig Bauchmuskelkater vom herzhaften Lachen
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Re: Probleme mit Wärmepupen weil?

Beitragvon Velas » 17.08.2018, 01:10

Assel+ hat geschrieben:...3) Die Energieversorger bringen für WP spezielle Tarife, in denen in den Netz-Spitzenzeiten der Strom abgeschaltet wird. Damit wird die Zuschaltung von Kraftwerken für die Spitzenlast vermieden. War das jetzt auch ein Nachteil für die WP?
Ich muss zugeben, dass der letzte Punkt nicht wirklich zum Tragen kommt, da ganz kluge Rechner den irrwitzigen Glauben haben, dass sich ein separater Stromkreis für WP ja nicht lohnt, weil der Zähler ein paar Cent kostet.


Das hängt - im Falle eines EFH - von der Lage des Hauses, dem Dämmstandard, der Speichermasse, der Art der Wärmepumpe und der Generatorgrösse ab. Dann kommen da noch die privaten Lebensgewohnheiten dazu. Da hat das EVU gar keinen Plan von. Wärmepumpentarif kann passen, kann aber auch Mist sein (gerade bei Kombi LWWP und PV). Und ja, Kleinvieh macht auch Mist.

Assel+ hat geschrieben:Damit ist diese Diskussion wie in vielen anderen Beiträgen völlig vor die Wand gefahren. Kleinliches egoistisches Denken zu Lasten der Umwelt zum eigenen Vorteil. Redet Euch doch weiter ein, dass Ihr etwas positives bewirkt, nur weil es zu Eurem finanziellen Vorteil ist. Das ist doch gar kein Kriterium zur Energiewende.

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Moralinsaurer Marktglaube aber auch nicht. Im Kapitalikapitalilismus zählt die Unternehmensrendite (grob vereinfacht). Da soll ich mich wie ein idealistischer Lemming drauf verlassen? Das nach 13 bleiernen Jahren Merkel? Oder helfen mönchsmässige solitäre Maßnahmen um sich besser zu fühlen und "ein Zeichen zu setzen"? Was ein Ulk, hier gehen Politik und bittere Esoterik aber Hand in Hand..... Nicht für Ungut, ist ja schon spät.
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Re: Probleme mit Wärmepupen weil?

Beitragvon Alexander_Z » 17.08.2018, 11:11

Ich will weder die PV noch die WP kaputt reden
Ich fürchte halt einfach, dass durch immer mehr "Stromverbrauch" im Winter die Netze einfach zu langsam und zu schlecht wachsen.
Auch die EE müssen deutlich mehr gefördert werden ... - und nicht immer mehr zugeschnürt
...klar kann man es auch SO machen. - Nur dann ist es halt Mist!
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