Probleme mit Wärmepupen weil?

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Re: Probleme mit Wärmepupen weil?

Beitragvon Energiesparer51 » 28.07.2018, 15:17

PV-Berlin hat geschrieben:....das Ph Lock diagram ....


Das Ding heißt vielleicht... log-Diagramm wegen der logarithmischen Skala. Da ist nichts verschlossen und wird auch nichts (an)gelockt.
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Re: Probleme mit Wärmepupen weil?

Beitragvon PV-Berlin » 28.07.2018, 16:13

Safari ist halt doof, da haut man einen Buchstaben falsch ein, den Rest macht Safari! Aber zum Glück haben wir dich! Danke
ph Log Diagramm!

* Bei einem Prager Bier, mit dem Blick auf Stralsund .
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Probleme mit Wärmepupen weil?

Beitragvon Assel+ » 28.07.2018, 16:23

PV-Berlin hat geschrieben:Das ein Brennwertkessel Gas im optimalen Betrieb mehr als 100% WG hat, ist kein Märchen.


Super, dann haben also die Brennwertkessel das Perpetuum Mobile gefunden? Melde mal noch ganz schnell das Patent dazu an!
Wenn ich richtig überlege müssten ja die Abgastemperatur niedriger liegen als die Rücklauftemperatur der Heizung und dennoch wird Wärme an den Rücklauf abgegeben. Ich gratuliere! Leider habe ich zu wenig Hände und zu viele Taschen um diese zuzuhalten, so schnell wie einem hier die Taschen voll gehauen werden! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :danke: Lachen tut immer gut!

PS: Und ich dachte die 100%-angaben der Gastermen sind nur Vergleichswerte, da auch die anderen Anlagen die %-Angaben ausweisen, die nichts mit eingesetzter und gewonnener Energie zu tun haben.

Wenn man nur lange genug hier im Forum liest findet man doch noch das Unmögliche möglich gemacht.
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Re: Probleme mit Wärmepupen weil?

Beitragvon PV-Berlin » 28.07.2018, 16:32

Kennst du das Prinzip der Siemens Martin Öfen?

Ich möchte mich aus grundsätzlichen Überlegungen nicht in die Untiefen, der ...... Gasverbrennung verlieren, aber ich kann ja physikalische Tatsachen nicht einfach verneinen, nur weil sie mir nicht in Konzept passen. Ich hatte zudem geschrieben:

Nur unter ganz engen sehr speziellen Bedingungen. Die dir ganz sicher jeder Heizungsbauer ganz genau erklären kann, weil die Jungs ja alle total sattelfest geht, wenn es um die Thermodynamik geht! 8)
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Re: Probleme mit Wärmepupen weil?

Beitragvon Assel+ » 28.07.2018, 20:31

PV-Berlin hat geschrieben:Kennst du das Prinzip der Siemens Martin Öfen?

Ich möchte mich aus grundsätzlichen Überlegungen nicht in die Untiefen, der ...... Gasverbrennung verlieren, aber ich kann ja physikalische Tatsachen nicht einfach verneinen, nur weil sie mir nicht in Konzept passen. Ich hatte zudem geschrieben:

Nur unter ganz engen sehr speziellen Bedingungen. Die dir ganz sicher jeder Heizungsbauer ganz genau erklären kann, weil die Jungs ja alle total sattelfest geht, wenn es um die Thermodynamik geht! 8)


Ich glaube wir sind ja bei einander. Mit Deinen 100% erweckst Du jedoch den Eindruck, dass 100% Primärenergie in Wärmeenergie gewonnen werden kann! Leider schreibst Du ja nicht was Du für die 100% als Basis nimmst. Und das ist das Manko! Schließlich schreibst Du vom WG und das ist eigentlich das Verhältnis von eingesetzter Energie zu gewonnener Energie. Das ist beim WG einer Therme jedoch nicht der Fall da sehr kluge Köpfe bei der Betrachtung bestimmte Energiemengen ausklammern diese aber nicht öffentlich benennen! Und schon sind wir beim Irrglauben!

Wenn Du zwar in Deiner technischen Angabe die 100% ausweist, dann wären es bei mir dennoch nur ca. 75% zur eingesetzten Energie. Und die hier im Thema aufgeworfene Frage war ja u.A.: Wie kann mit einer WP 50% Primärenergie eingespart werden, wenn eine Gasheizung doch einen WG von 100% hat. !!! Weil die WP nicht diese 25% Verluste zur Primärenergie hat!

Die besten 110% haben "0" Aussage, wenn die Basis zur %-Angaben nicht benannt wird!

Ein Beispiel zu diesem Irrglauben - allerdings OT: Die gesetzliche Krankenversicherung erhöht Ihre Beiträge um 0,5%. Die private Krankenversicherung erhöht um 3%. Was ist besser für den Verbraucher? So kann man Verbraucher mit Zahlenspielchen kirre machen! Schreib mir einfach was Du für besser hältst und warum!
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Re: Probleme mit Wärmepupen weil?

Beitragvon PV-Berlin » 28.07.2018, 20:51

Verwirrt?

Es geht bei der Gasheizung und bei der Wärmepumpe darum, aus möglichst wenig Energie, die man bezahlen muss, möglichst viel nutzbare Wärme zu generieren.

Bei der Wärmepumpe wird ja nicht mehr Energie aus dem Strom gemacht, sondern zu dem Strom, den man verwendet, wird die Energie aus der Luft oder dem Wasser nutzbar gemacht, weil man das Temperaturniveau erhöht und dadurch nutzbar macht. Deshalb Wärme Pumpe! Die Gastherne hat kann das in einem sehr viel geringerem Maße auch. Denn die angesaugt Luft (Brenner) hat ebne keine 0 K !

Aber das ist nun wirklich OT! Die Wärmepumpe kann standardmäßig in einem breiten Bereich aus einer kWh Strom 3 kWh nutzbare Wärme machen (JAZ Wert 3 ist normal). Die Gastherme, im aller günstigsten Fall aus einer kWh thermischer Energie 1kWh nutzbare Wärme (oder ein wenig mehr) . Über das Jahr betrachtet, ist die JAZ deutlich unter 1 bei der Gastherme, das ist klar. Nur das erzählt dir dann dein Heizungsbauer des Vertrauens logisch nicht! 8)

*Ob die das überhaupt überblicken?
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Re: Probleme mit Wärmepupen weil?

Beitragvon Alexander_Z » 13.08.2018, 17:13

PV-Berlin hat geschrieben:...Das ein Brennwertkessel Gas im optimalen Betrieb mehr als 100% WG hat, ist kein Märchen. Nur muss dann alles passen und der Stromverbrauch der Pumpe ist da definitiv nicht eingerechnet. Das ist in etwa so real, wie die Verbräuche von diversen Dieselmotoren.


Moderne Pumpen haben einen Stromverbrauch von 3-5 Watt!
Interessanter - die restliche Peripherie!
Die muss aber auch von WP "mitgezogen werden".....

Ich bevorzuge atmosphärische Brenner - null Wartung (gut einmal schauen nicht das Spinnen ein Netz gebaut haben...
Gut auch dass du die "Regionen" angesprochen hast!
Da bin ich dann auch ganz bei dir!
Als ein Bewohner einer der "schlechtesten" (kältesten) Regionen....
kann ich dir davon berichten, dass es doch dazu kommt bei uns in der Nacht mal minus 20° zu haben....
Wenn dann die Luft WP anspringt....
...klar kann man es auch SO machen. - Nur dann ist es halt Mist!
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Re: Probleme mit Wärmepupen weil?

Beitragvon Alexander_Z » 13.08.2018, 17:19

Assel+ hat geschrieben:
PV-Berlin hat geschrieben:Das ein Brennwertkessel Gas im optimalen Betrieb mehr als 100% WG hat, ist kein Märchen.


Super, dann haben also die Brennwertkessel das Perpetuum Mobile gefunden? Melde mal noch ganz schnell das Patent dazu an! ....



Ja lesen bildet!
Es wird Energie aus dem Gas geholt, weil der Wasserdampf - der im Normalfall über den Kamin ausgestoßen wird,
jedoch in der BRennwerttechnik kondensiert!
Wasserdampf hat sehr viel Energie!
Wenn man diesen nutzbar macht hat man zwar kein Perpetuum Mobile erfunden aber doch eine ziemliche EnergieQuelle angezapft!

Ich halte dennoch nicht SO viel von der Technik, da die Geräte viel zu selten so ausgelegt und eingestellt sind, dass dies Problemlos funktioniert!
...klar kann man es auch SO machen. - Nur dann ist es halt Mist!
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Re: Probleme mit Wärmepupen weil?

Beitragvon Energiesparer51 » 13.08.2018, 17:55

Das liegt nur an der Definition des Heizwertes und des darauf bezogenen feuerungstechnischen Wirkungsgrads. Hätte man, was physikalisch korrekter wäre, den Wirkungsgrad auf den Brennwert bezogen, gäbe es natürlich keine Wirkungsgrade über 100%.
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Re: Probleme mit Wärmepupen weil?

Beitragvon Alexander_Z » 13.08.2018, 17:59

schön gesagt - ich habe es effektiv beschrieben
...klar kann man es auch SO machen. - Nur dann ist es halt Mist!
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