Klimaanlage für mehrere "Kühlstellen"

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Re: Klimaanlage für mehrere "Kühlstellen"

Beitragvon CaptainPicard » 06.08.2018, 13:12

Sehe ich genauso. So lange man es nicht übertreibt und es einfach nur nutzt um Phasen wie die jetzige Hintzewelle erträglicher zu machen, ist finde ich nichts dagegen einzuwenden. Dann lieber im Winter ein Grad weniger heizen, spart so viel Energie wie die Klimaanlage braucht und der Komfortgewinn im Sommer ist höher als der Verlust im Winter.

Wir kommen trotz geschlossener Rollläden aktuell auf 26-27, im Wohnzimmer sogar 28 Grad am Abend. Und wenn es in der Nacht nicht unter 23 Grad abkühlt bringt auch lüften kaum etwas, die Hitze kriegt man einfach nicht mehr raus. Nächstes oder übernächstes Jahr werden wir deshalb wohl auch eine kaufen, die Hitzewellen werden in Zukunft immer heißer werden und länger andauern, irgendwann muss man auch mal gegensteuern.
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Re: Klimaanlage für mehrere "Kühlstellen"

Beitragvon ndorphin » 06.08.2018, 17:01

Übrigens, noch ein Vorteil von Klimaanlagen, das sind auch kleine Wärmepumpen. Sprich man kann auch damit relativ effektiv heizen und man hat damit eine Backupheizung für den Fall das Hauptheizung mal ausfällt. Nach Murphy passiert das ja am Wochenende oder Feiertag wo der Notdienst viel kostet. Könnte auch für nicht WP Besitzer in der Übergangszeit interessant sein, dann kann der Brenner länger ausbleiben.

Evtl kann man eine WP mit Klima in der Hinterhand auch besser am unteren Limit auslegen bzw bestimmte Räume (z.b. Schlafzimmer) kühler auslegen und dann nur bei Bedarf mittels Klimaheizung die Temperatur dort erhöhen.
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Re: Klimaanlage für mehrere "Kühlstellen"

Beitragvon Hasch-Key » 06.08.2018, 17:10

Meine derzweit zweit Beste Investition vor dem Dürre-Sommer 2018 - Split Klima für 3 Räume, wovon einer das Wohn- Esszimmer und Küche ist.
Erstbeste war die PV :-)

Just do it. Das Kondenswasser hilft in den trockenen Tagen auch optimal fürs kleine beet ;-) - aber bitte das Aussengerät nicht zwischen Büsche stellen... :shock:

Zudem erhöht es den Eigenverbrauch.
Ok, nicht überlebenswichtig (derzeit), aber mega angenehm.
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Klimaanlage für mehrere "Kühlstellen"

Beitragvon Carstene » 06.08.2018, 18:07

kalle bond hat geschrieben:
Nachdem ich viele Jahre im Vertrieb in Asien, Afrika und ME tätig war, kann ich von Klimas ein Liedchen singen.
Hab mich mal gewundert, wie ich im Hotel eincheckte, warum einige Leute einen Pullover anhatten
Oder wie oft hab ich den Taxifahrer gebeten, die Klima etwas moderater einzustellen.
In einigen Kundenbüros meinte man anzufrieren. Das war alles andere als gesund.



Das kenne ich von Cuba zu genüge. Da hat’s nicht das erste mal das in einem mittelgroßen Restaurant oder Büro oder Geschäft die Klimaanlage 20 Quadratmeter Stellplatz hat - damit meine ich nur das Innengerät.

Außen steht dann oft nen 40 Fuß Container... oder auch zwei .... oder mehr....

Drinnen sind dann sibirische Temperaturen

Frei nach dem Motto: wir kühlen mal vor. Wer weiß wann das Ding ausfällt. Und außen an den Scheiben läuft das Wasser wie am Wasserfall runter.

Man kennt da nur an oder aus
7,28 kWp, 6000TL20, Ost mit 28 x ReneSola JC260M-24/Bb (02/2013)
2,65 kWp, 2500TL21, West mit 10 x SolarWorld AG SW 265 mono (EU)
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Re: Klimaanlage für mehrere "Kühlstellen"

Beitragvon GAST » 06.08.2018, 18:31

Hallo,
ja, eine Klimaanlage kann schon was feines sein, zumindest wenn sie richtig dimensioniert ist und ordentlich arbeitet.

Wir haben derzeit auf der Arbeit mobile Geräte mitseperater Ausseneinheit, das besondere daran ist das in der Leitung zwischen innen und aussen nicht wie sonst üblch das Kältemittel selber, sondern ein Wasser-Glykol-Gemisch zirkuliert, damit kann man die Montage auch ohne Klimatechniker durchführen.
Link sowas wie im Link.

Meine Frage dazu, gibt es sowas auch mit 2,5-3kW Leistung, also um die 10.000 BTU, oder mit einer Ausseneinheit für 2 Innengeräte??

Ich kenne sonst nur die mobilen Splitgeräte wo man die Innen und Ausseneinheit per Kupferleitung in denen das Kältemittel zirkuliert verbindet. Diese Leitung ist per Quickconnect angeschlossen, aber hat den Nachteil das sie recht unflexibel ist und immer angeschlossen bleiben sollen um Kühlmittelverluste zu vermeiden.

grüße
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Re: Klimaanlage für mehrere "Kühlstellen"

Beitragvon passra » 06.08.2018, 19:58

Wo kommt bei den Innenteilen eigentlich das Kondensat hin? Wird das abgepumpt :?:
8,855 kWp: 7,98 (05/15) + 0,875 (08/18): Aleo S19 28x285Wp + 2x290Wp/1x295Wp an Fronius Symo 7.0.3-M; Dachneigung 50°; Ausrichtung -22° SSO
meine-anlage--f24/8000er-in-niederbayern-10m2-wasser-t107915.html
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Re: Klimaanlage für mehrere "Kühlstellen"

Beitragvon Hasch-Key » 06.08.2018, 20:25

Wenn es nicht von natur aus (höhenunterschied) nach aussen abläuft, gibt es kleine kondensat pumpen. Bei mir hat es eine von 3.
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Re: Klimaanlage für mehrere "Kühlstellen"

Beitragvon ndorphin » 06.08.2018, 20:29

passra hat geschrieben:Wo kommt bei den Innenteilen eigentlich das Kondensat hin? Wird das abgepumpt :?:


Da ist ein Schlauch dran, der wird mit den anderen Leitungen unter Gefälle nach draussen verlegt. Wann immer es geht auf Kondensatpumpen verzichten, nur extra kosten und nerven tun die u.U. auch.
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Re: Klimaanlage für mehrere "Kühlstellen"

Beitragvon Carstene » 06.08.2018, 21:44

Ich hatte heute meinen Klimamann da gehabt

Seine klare Meinung zum Vorhaben: jeweils Einzelgeräte.
Vorteil ist das die Geräte unabhängig funktionieren und nicht alles oder nichts geht. Wie bei Kunden von ihm wo die Zentralsteuerung am Wochenende kaputt gegangen ist und damit nichts mehr kühlt.

Obendrein lassen sich Einzelgeräte baulich besser einbinden


Jetzt machen wir erst mal Kriegsrat und schauen uns die Empfehlung mal genauer an
7,28 kWp, 6000TL20, Ost mit 28 x ReneSola JC260M-24/Bb (02/2013)
2,65 kWp, 2500TL21, West mit 10 x SolarWorld AG SW 265 mono (EU)
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Re: Klimaanlage für mehrere "Kühlstellen"

Beitragvon ndorphin » 06.08.2018, 23:31

Carstene hat geschrieben:
Seine klare Meinung zum Vorhaben: jeweils Einzelgeräte.
Vorteil ist das die Geräte unabhängig funktionieren und nicht alles oder nichts geht. Wie bei Kunden von ihm wo die Zentralsteuerung am Wochenende kaputt gegangen ist und damit nichts mehr kühlt.

Obendrein lassen sich Einzelgeräte baulich besser einbinden.


Würde ich auch so machen wenn die Aussengeräte nicht stören. Man könnte auch erst im DG anfangen, je nach Dämmung und baulicher Situation (Luftaustausch mit dem EG) würde evtl. nur eine reichen. Luft hat ja nicht so viel Wärmekapazität und bei guter Dämmung sollte nicht arg viel über die Gebäudehülle kommen. Die meiste Wärme kommt dann wohl über offene Türen, schliesst sich ja niemand hermetisch ab bei so einem Wetter. Mit bspw. 6 kw Kälteleistung kriegt man dann schon was weg.
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