Kaufberatung PV + Solarthermie

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Re: Kaufberatung PV + Solarthermie

Beitragvon seppelpeter » 08.10.2018, 23:22

PV Ndh hat geschrieben:
seppelpeter hat geschrieben:Sofern die eigene Arbeitskraft vorhanden ist würde ich als einzigekurzfristige Maßnahme bei vorhandenem Kaminzug den Einbau eines Holzhiezkamins vorsehen. Damit kann man im Winter einiges abfangen, die Wärme verteilt sich in einem großflächigen Bungalow gut und es ist ja auch ein Romantikfaktor dabei.


Da kann er dann auch gleich das ganze Altholz und sonstige brennbaren Abfälle vom Umbau verheizen. Das spart dann gleich doppelt, weil weniger entsorgt bzw. Brennholz gekauft werden muss. Und er braucht die nächste Jahre nicht so viele gelbe Säcke vor die Tür stellen.
Mal ehrlich diese Dreckschleudern, die chemisch gespeicherten Strom(>40%/kWh_th) in Warmes Wasser und Feinstaub verwandel gehören, noch vor Abschaffung der EEG Umlage auf Eigenverbrauch, verboten.


Sehe ich anders ... aber man muss ja auch nicht immer einer Meinung sein. 8)
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Re: Kaufberatung PV + Solarthermie

Beitragvon PV Ndh » 09.10.2018, 08:45

Vielleicht würde es auch ausreichen wenn der Abgasvolumenstrom bezogen auf den Brennstoffverbrauch die Euro 6 d Grenzwerte einhalten müsste. Und das egal wie dumm sich derjenige anstellt, der das Feuer anmacht.
Dann dürften die Zusatzkosten für die Abgasnachbehandlung in ihrer Wirkung allerdings in etwa einem Verbot gleichkommen.
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Re: Kaufberatung PV + Solarthermie

Beitragvon Ryven » 09.10.2018, 08:49

Ganz ehrlich. Mit meinem Holz blase ich keine Quecksilber und anderen tollen Müll in die Umwelt.
Zudem aufs eigene Holz zahl ich mal dezent nix außer Zeit. Keine Märchensteuer und Ko.
Und Holz ist eine prima Ergänzung für die kältesten Tage im Jahr.
Das ist dann wenn die WP zum Heizstab verkommt.

Ich hab selbst eine WP aber im Kernwinter heize ich mit Holz sonst reicht der Strom nicht.
Und Thermie ist aus meiner Sicht für Warmwasser einfach im Vorteil.

Bezüglich Grenzwerte, hast du dir schon mal die Grenzwerte angesehen was die Kessel einhalten müssen?
Und da ist kein Kompensationsfaktor dabei. Kommt von deinem Pferd runter und erzähl mir wie du im Winter warm machen willst.
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Re: Kaufberatung PV + Solarthermie

Beitragvon PV Ndh » 09.10.2018, 09:28

Ryven hat geschrieben:Und Thermie ist aus meiner Sicht für Warmwasser einfach im Vorteil.
Bezüglich Grenzwerte, hast du dir schon mal die Grenzwerte angesehen was die Kessel einhalten müssen?

Wenn man bereit ist für sein Warmwasser viel Geld auszugeben oder einige m3 Warmwasser am Tag benötigt kann ST natürlich noch einen Vorteil gegenüber PV aufweisen. Wenn das nicht zutrifft, ist ST Geldverschwendung.

Die Grenzwerte für die Heizkessel werden real doch niemals eingehalten.
Es bleibt aber dabei neu einzubauende Heizungen sollten nur noch mit Strom betrieben werden. Wärmepumpen sind natürlich einer elektrischen direkt Beheizung vorzuziehen.
Ist doch einfach nur dumm chemisch gebundene (gespeicherte) Energie mit hohem Schadstoffausstoß zu verbrennen ohne dabei ~40% Strom zu erzeugen.
Ist das so schwer zu verstehen, das das Hauptproblem der Energiewende die Speicher sind? Jede Feuerungsanlage ohne Stromerzeugung behindert damit nur den Umstieg auf "Regenerative Energien".
Ein elektrischer Heizstab ist also ökologisch immer einer Holzheizung o.ä. weit überlegen, der kann schließlich sämtlichen Strom verheizen. Holz kann und sollte nach einer Stofflichen Nutzung nur in Heizkraftwerken verbrannt werden, die einen entsprechenden elektr. Wirkungsgrad und eine kontrollierte Abgasreinigung aufweisen.
Das die Politik hier falsche Anreize setz, ändert rein gar nichts an den Naturgesetzen die eigentlich gar keinen anderen Schluß zulassen. Physik/Chemie lässt sich nun mal leider nicht abwählen.
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Re: Kaufberatung PV + Solarthermie

Beitragvon shot » 09.10.2018, 10:36

Das Haus hat bestimmt hohen energetischen Sanierungsbedarf
Solarthermie lässt sich gegen PV wirtschaftlich nicht mehr darstellen.
PV wurde sehr kostengünstig - Solarthemie hat im Vergleich zum Ertrag hohe Investitionskosten.
Derzeit kaufst du Öl und Strom!

Sicher kann es spanned und optimal sein (tiefe Zinsen derzeit) alles auf einmal zu sanieren und zu optimieren.
Doch wenige können oder wollen dies.
Der Ölkessel wird noch einige Jahre machen.
Überlege dir "Sanierung-Pakete" zB.
- Dach sanieren und dämmen + PV
- Keller dämmen
- Fenster Türen + Aussenwand
erst dann die Heizung (Wärmepumpe)
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Re: Kaufberatung PV + Solarthermie

Beitragvon zooom » 09.10.2018, 11:41

Ich finde die ganze Diskussion müßig, so lange der TE nicht mir richtigen Zahlen um die Ecke kommt, Heizölverbrauch etc.
20cm Porenbeton = 36 cm Ziegelwand, ich lach mich schlapp. Ich hab meine Gewerbehalle 2007 mit 20cm Porenbeton ummanteln lassen und ärgere mich heute, daß ich die 3.000.- gespart habe, die eine 33er Schale mehr gekostet hätte.
Ne Ölheizung aus 2000 ist restlos veraltet, Holzheizungen sind die schlimmsten Feinstaubschleudern, die man sich vorstellen kann, daher sollen da ja auch Filter nachgerüstet werden.
Die Frage kann nicht sein: Wie krieg ich die riesige Energiemenge, die ich für mein bautechnisch völlig veraltetes Haus aufwenden muß, billiger her, sondern: Wie verringere ich die aufzuwendende Energiemenge?
Das Pferd ist schlicht vom Schwanz aufgezäumt.
Gruß Thomas

ST Vaillant Vacuum 2,5m² seit 2003
19,8kWp, SO / NW 330 Kaneka K60, 3 x SMA MC 6000 seit 08 / 2010
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Re: Kaufberatung PV + Solarthermie

Beitragvon shot » 09.10.2018, 12:25

Die Frage ist das Verhältnis Kosten der in Endenergie (hier Strom und Heizöl)
zu den Kosten für Sanierung und Instandhaltung über eine gewisse Nutzungszeit.
Hinsichtlich Nutzungszeit würde ich beim Eigenheim ca. 40 Jahre ansetzen.
Bei Verkauf (kürzere Nutzung) ist die Wertsteigerung und Erhaltung da.
Kosten Endenergie mit und ohne Kostensteigerung.
Instandhaltung mit Varianten Vergleich und Zins.
Energieberatung und Massnahmen zur energetischen Sanierung werden gefördert.
shot
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Re: Kaufberatung PV + Solarthermie

Beitragvon eba » 09.10.2018, 13:52

Für die Übergangszeit würde eine Geisha sehr nützlich sein, macht im Sommer Warmwasser und im Frühling/Herbst kann es die Niedertemperaturwärme im Haus liefern. Nur für Nov.-Feb. würde die Ölheizung zusätzlich laufen müssen.
Tesla P85+ seit 8/13 >365.000km gefahren. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.
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Re: Kaufberatung PV + Solarthermie

Beitragvon passra » 09.10.2018, 14:52

zooom hat geschrieben:Ich finde die ganze Diskussion müßig, so lange der TE nicht mir richtigen Zahlen um die Ecke kommt, Heizölverbrauch etc.
...
Die Frage kann nicht sein: Wie krieg ich die riesige Energiemenge, die ich für mein bautechnisch völlig veraltetes Haus aufwenden muß, billiger her, sondern: Wie verringere ich die aufzuwendende Energiemenge?
Das Pferd ist schlicht vom Schwanz aufgezäumt.


:danke: :danke: :danke:
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Re: Kaufberatung PV + Solarthermie

Beitragvon ds1707 » 10.10.2018, 07:28

shot hat geschrieben:Das Haus hat bestimmt hohen energetischen Sanierungsbedarf
Solarthermie lässt sich gegen PV wirtschaftlich nicht mehr darstellen.
PV wurde sehr kostengünstig - Solarthemie hat im Vergleich zum Ertrag hohe Investitionskosten.
Derzeit kaufst du Öl und Strom!

Sicher kann es spanned und optimal sein (tiefe Zinsen derzeit) alles auf einmal zu sanieren und zu optimieren.
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Genau so werde ich es auch angehen.
Step1: Deckendämmung und PV
Step2: Außendämmung (inkl Keller)
Step3: Nach Datenerfassung, neue Heizung (Wärmepumpe)
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