Holzheizung

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Holzheizung

Beitragvon SInister_Grynn » 11.07.2018, 11:45

alterego hat geschrieben:OT: rein wirtschaftlich macht es imo keinen sinn bei einer Holzheizung (ja wohl mit ausreichendem Pufferspeicher) zusätzlich einen BWWP zu installieren, bringt aber natürlich Komfort.



Rein wirtschaftlich geht es gar nicht besser.

Habe eine KWB Scheitholzheizung und eine Viessmann BWWP 35 Jahre alt.

Wieso sollte man von April bis November noch anheizen, wenn es kostenlosen PV Strom gibt ?

Adi Zeitschaltuhr für 3,99 € von 1000-1800 Uhr hingemacht und fertig. :danke:
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Beitragvon alterego » 11.07.2018, 12:29

Weil der Strom nicht der einzige Kostenfaktor ist?
Klar, hier im Forum kostet die WP fast nichts, man baut sie selbst ein und die hält dann 100 Jahre, dann sieht die Rechung etwas anders aus.
Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.
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Re: Wir werden Messstellenbetreiber: ComMetering

Beitragvon SInister_Grynn » 11.07.2018, 12:31

alterego hat geschrieben:Weil der Strom nicht der einzige Kostenfaktor ist?
Klar, hier im Forum kostet die WP fast nichts, man baut sie selbst ein und die hält dann 100 Jahre, dann sieht die Rechung etwas anders aus.



Ganz genau und was lernen wir daraus? Pauschalisiere niemals.
Man muss immer den individuellen Fall berücksichtigen.
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Re: Holzheizung

Beitragvon sladdythebrain » 13.07.2018, 21:02

Hallo zusammen,

hab nun seit Ende Juni auch meine PV-Anlage (29,7 KWp) und bin jetzt natürlich auch am überlegen was ich mit dem überschüssigen Strom machen soll....

Aktuell:

Ein Holz (48KW) / Öl Heizung mit einem Kombispeicher für Brauchwasser und Heizung. Dieser hat einen Inhalt von ca. 5000l und Brauchwasser ist bei 280l.

Nun ist die Frage wie ich das ganze erweitern kann, damit ich im Sommer nicht mehr mit Holz bzw. Öl warmes Wasser machen muss.

Aktuell wohnen 4 Erwachsene und 2 Kinder in dem Haus. (2 Wohnungen)
Die 1te Wohnung ist ca. 100qm gross und mit normalen Heizkörpern ausgestattet.
Die 2te Wohnung ist zur hälft mit FBH (wurde während einem Umbau realisiert) und der Rest auch mit Heizkörpern ausgestattet.

Da ich für die Heizkörper ja noch hohe Vorlauftemperaturen brauchen, scheidet einen WP für alles denke ich aus.
Heizstab für den Puffer macht denk auch kein Sinn, da die 5000l Liter ja pro Grad 5,81KW/h brauchen würden, oder?

Macht es Sinn die jetzige Anlage so zu lassen wie Sie ist und sich evtl. einen BWWP anzuschaffen? Was würdet Ihr empfehlen?

Sole -> muss ich noch klären ob bei uns Bohrungen möglich sind
Grundwasser -> sollte im Prinzip möglich sein. Gibt es hier auch irgendwas abzuklären?

Langfristig würde ich gerne weg gehen vom Feststoffkessel (Scheitholz). Bin nicht der Timber-Man...

Wär auch für einen guten Heizungsspezi im PLZ Bereich 79… oder 78… dankbar. :-)

Viele Grüsse
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Re: Holzheizung

Beitragvon ndorphin » 13.07.2018, 21:35

Hilfreich wäre den WW Verbrauch zu kennen. Wird normal geduscht, ausgiebig oder täglich gebadet. Wie lang sind die Leitungen? Wenn später noch grosse Umrüstungen anstehen macht es vllt. Keinen Sinn jetzt was (teures) hineinufricklen. Auch wenn hier nicht beliebt, moderne Durchlauferhitzer brauchen nicht viel Strom, sind günstig und brauchen null Wartung bei 15-20 Jahren Lebenszeit, machen schnell warmes Wasser nah am Verbraucher und können später auch in die Warmwasserkreislauf eingebunden werden. Und haben kein Legionellen und Kalkausfallproblem. Wir haben zu dritt (alle erwachsen) als täglich Normalduscher weniger als 1000 kwh pro Jahr bei 400€ Kosten für den DLE, vollelektronisch mit Display und Komforteinstellungen für Temperatur etc. Man muss auch nicht mehr mischen, einfach Hahn voll auf rot und 39 Grad kommen gleich. Der DLE erkennt Warmwasser (Solarthermie oder WP) und kann also später benutzt werden bspw. nur den Leitungsinhalt zu erwärmen. Oder falls der Speicher leer ist bzw defekt. Gut, brauch natürlich eine Drehstrom Anschluss im Bad.
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Re: Holzheizung

Beitragvon BaschiLe » 14.07.2018, 11:08

Warum keine Solaranlage?
Kann man einfach und für ein paar Kröten an den Brauchwasserspeicher anschließen und die Kollektoren bezahlt fast Papa Staat.

Ist natürlich nur für den Sommer.

Um im Winter PV Strom Zu verbrauchen, kannst ja mit ner Split Klima Heizen.

Gruß
4 kWp - VT80 - BSP - 4PZS620 - 2 x Studer XTM 4000/48 - SunWatch - http://lenski.schaplewski.de:900
15m² Röhrenkollektoren mir 1600L Puffer
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Re: Wir werden Messstellenbetreiber: ComMetering

Beitragvon alterego » 14.07.2018, 15:25

SInister_Grynn hat geschrieben:
alterego hat geschrieben:Weil der Strom nicht der einzige Kostenfaktor ist?
Klar, hier im Forum kostet die WP fast nichts, man baut sie selbst ein und die hält dann 100 Jahre, dann sieht die Rechung etwas anders aus.



Ganz genau und was lernen wir daraus? Pauschalisiere niemals.
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Hast du den Fall dessen gelesen, dem ich geantwortet hatte? Außerdem steht da noch "imo".
OT: habe gerade fürs WW eingeheizt, wenn du mal eine ordentliche BWWP zu viel hast und sie mir einbaust, ein Kasten Bier deiner Wahl ist immer drin ;)

Heizstab für den Puffer macht denk auch kein Sinn, da die 5000l Liter ja pro Grad 5,81kWh brauchen würden, oder?

(Einheit korrigiert) kommt hin, wobei der Heizstab natürlich in den Warmwasserspeicher sollte um überhaupt Sinn zu machen, besser natürlich eine WP, wobei du da das Holz vom Preis kaum schlagen wirst, wenn du einen einigermaßen brauchbaren Lieferanten hast. Für die Heizung selbst kannst du Strom bei so einem Objekt wahrscheinlich vergessen, auch mit WP. Da müßte man erst mal dämmen und danach die Heizkörper mindestens durch NT-Heizkörper ersetzen.
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