Wo bleibt die Windkraft?

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Re: Wo bleibt die Windkraft?

Beitragvon open source energy » 29.05.2018, 19:49

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Re: Wo bleibt die Windkraft?

Beitragvon bimon » 29.05.2018, 19:58

Dank Passivradar muss die Nachtbeleuchtung der WKA nur noch bei Bedarf angestellt werden. Ein entsprechendes System von Dirkshof wurde jetzt luftverkehrsrechtliche angerkannt. https://www.windkraft-journal.de/2018/0 ... rei/122444
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Re: Wo bleibt die Windkraft?

Beitragvon CaptainPicard » 30.05.2018, 00:05

Der Offshore-Windpark in Schottland den Trump versucht hat zu verhindern ist fertig: https://qz.com/1291269/the-scottish-win ... -complete/

Trump zog damals bis vors Höchstgericht weil er die Windräder von seinem Golfplatz aus nicht sehen wollte.
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Re: Wo bleibt die Windkraft?

Beitragvon J4nnik » 01.06.2018, 17:56

Supraleitender Generator für Windkraftanlagen der nächsten Generation
[...]Weniger ist manchmal mehr: 40 Prozent weniger Gewicht und kleinere Abmessungen als bei einem vergleichbaren permanentmagneterregten Synchrongenerator
https://www.iwr.de/news.php?id=35279

Das chinesische Unternehmen Envision koordiniert das Projekt.

Die 3,6 MW Testanlage wird in Dänemark aufgebaut.

Bürgerwindpark Hohenlohe entwickelt ein Kamerasystem zum Schutz von windkraftempfindlichen Vogelarten
http://www.buergerwindpark.de/87/buerge ... arten.html
Der Bürgerwindpark Hohenlohe wird nun diese Lücke schließen und ein eigenes System zur Erfassung von windkraftempfindlichen Vogelarten entwickeln. Hochleistungskamerasysteme überwachen den Luftraum im Umfeld von Windenergieanlagen, erfassen automatisch windkraftempfindliche Vogelarten im Gefahrenbereich und führen zu einer automatischen Abschaltung der entsprechenden Windenergieanlage.
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Re: Wo bleibt die Windkraft?

Beitragvon Wade » 12.06.2018, 20:01

http://www.deutschlandfunk.de/schlankhe ... _id=420216

Supraleitender Generator in WKA bringen bis zu 40% Gewichtersparnis und Kostenreduktion beim Bau. Allerdings braucht es ~3% der Leistung für die Kühlung auf -240°C.
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Re: Wo bleibt die Windkraft?

Beitragvon Kallenpeter » 12.06.2018, 20:30

3% der Leistung, aber gekühlt werden muss auch bei Windstille. Bei Onshore verschlingt die Kühlung also eher 9% der produzierten Energie.

Aber mal sehen, vielleicht wird die technik -wenn überhaupt- ja auch erst in 10-15 jahren bei 20MW offshore Anlagen eingesetzt. Mit 300m+ Rotorspannweite und 60%+ Prozentualer Volllast. Wenn man dann noch die Kühlung optimiert sollte es kein Thema mehr sein.
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Re: Wo bleibt die Windkraft?

Beitragvon Farmjanny » 12.06.2018, 21:04

und eventuell gibt es dann passende Hochtemperatur-Supraleiter, die mit -60° oder sogar Umgebungstemperatur funktionieren
Grüße von der Küste - Farmjanny
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Re: Wo bleibt die Windkraft?

Beitragvon Wade » 12.06.2018, 23:55

Kallenpeter hat geschrieben:3% der Leistung, aber gekühlt werden muss auch bei Windstille. Bei Onshore verschlingt die Kühlung also eher 9% der produzierten Energie.

Aber mal sehen, vielleicht wird die technik -wenn überhaupt- ja auch erst in 10-15 jahren bei 20MW offshore Anlagen eingesetzt. Mit 300m+ Rotorspannweite und 60%+ Prozentualer Volllast. Wenn man dann noch die Kühlung optimiert sollte es kein Thema mehr sein.


selbst heute, wenn die WKA durch die Kosten- und Gewichteinsparung 30% größer sein kann und dafür 10% eigenstromverbrauch erzeugt wird, produziert sie trotzdem noch 20% mehr. (zahlen nur beispielhaft)
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Re: Wo bleibt die Windkraft?

Beitragvon Ulenspiegel » 13.06.2018, 07:53

Farmjanny hat geschrieben:und eventuell gibt es dann passende Hochtemperatur-Supraleiter, die mit -60° oder sogar Umgebungstemperatur funktionieren


Die Temperatur, die schon eine deutliche Vereinfachung bringen würde, ist der Siedepunkt von flüssigem Stickstoff, also -195,8 °C.
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Re: Wo bleibt die Windkraft?

Beitragvon Ulenspiegel » 13.06.2018, 07:58

Kallenpeter hat geschrieben:3% der Leistung, aber gekühlt werden muss auch bei Windstille. Bei Onshore verschlingt die Kühlung also eher 9% der produzierten Energie.

Aber mal sehen, vielleicht wird die technik -wenn überhaupt- ja auch erst in 10-15 jahren bei 20MW offshore Anlagen eingesetzt. Mit 300m+ Rotorspannweite und 60%+ Prozentualer Volllast. Wenn man dann noch die Kühlung optimiert sollte es kein Thema mehr sein.


Zu den 3% siehe Wade.

Der Vorteil eines leichteren Generators ist doch gerade für Onshore-WKAs das Argument, statt 4 MW- baust du 8 MW-Anlagen mit demselben logistischen Schwierigkeiten.

Da das Kühlsystem natürlich ausfallgefährdet ist, ist die Anfahrt des Kältetechnikers mit Klettererfahrung mit PKW deutlich billiger als Hubschrauber/Schiff im Falle der Offshoreanlage.

Mein Tipp ist, dass sich die Technologie, falls sie gut ist, als erstes onshore durchsetzt.
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