Stromversorgung Bayern nach 2022

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Re: Stromversorgung Bayern nach 2022

Beitragvon PV-Berlin » 07.11.2018, 12:07

Klar, Biogasanlagen! sind super für die Mittelständig geprägte Landwirtschaft in Bayern. Man muss nur den Stromerlös auf 25 bis 30 Cent bis in alle Ewigkeit festzurren. *Als Verpächter ist Biogas überhaupt das Ding!
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Stromversorgung Bayern nach 2022

Beitragvon solerling » 07.11.2018, 14:14

SmartPanel hat geschrieben:BR24: Umweltminister soll wohl Thorsten Glauber werden, er ist von den Freien Wählern.
(Kurzfilm ca. 2 Minuten)

Architekt, fährt privat einen i3 .
Hat seine Diplomarbeit über Biogasanlagen gemacht.

Wäre von den Eckdaten her prima.


Würde ich auch so sehen,denn dann weiß er wenigstens wie schwer,und wie teuer es kommt die Schwankungen der EEGs damit auszugleichen.
Und ob es das Wert ist dafür diese Maismonokulturen anzubauen,hoffe ich zumindest.

Viele Grüsse
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Re: Stromversorgung Bayern nach 2022

Beitragvon bimon » 07.11.2018, 14:57

Auch wenn es die Abschaffung der 10H-Regel nicht in den Koalitionsvertrag geschafft hat, hat er sich anscheinend dafür stark gemacht. Also auch ein Thema mit dem man als bayrischer Provinzpolitiker durchaus auch aneckt. PV und Biogas ist da ja eher die Komfortzone. Für PV- und Wind will man bessere Ausschreibungskonditionen für Bayern. Entsprechend muss man nicht davon ausgehen, dass wir es hier mit einem reinen Biogaslobbyisten zu tun haben. Dass man da eine komplette Kehrwende einlegt, war ja nun auch nicht zu erwarten, auch wenn ich persönlich sicherlich anderer Ansicht bin. Und wenn man die Verteilnetze stärken und die dezentrale Energiewende vorantreiben will, muss man Biogas nun mal auch besser Flexibilisierung.
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Re: Stromversorgung Bayern nach 2022

Beitragvon django65 » 07.11.2018, 15:07

Wenn der Herr ein e-Auto fährt und einen technischen Hintergrund hat dann sind das doch prima Voraussetzungen daß er mit Sachargumenten und nicht mit Polemik die Leute von seinen Vorstellungen überzeugen kann.

Den Landwirten Dürfte eine WKA lieber sein als eine BGA.

Die BGA bindet viel mehr Arbeitskräfte als eine WKA und der Flächenverbrauch und Aufwand ist um ein vielfaches höher..
Auch wenn zur Wartung der Monteur kommen muss.


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Re: Stromversorgung Bayern nach 2022

Beitragvon Henning_PV » 07.11.2018, 19:25

Ich befürchte mit den FW passiert genau garnichts und in 4 Jahren werden wir mehr oder weniger den Zustand von heute haben.
Miniausbau Windkraft so wie jetzt, ein bischen PV- Zubau so wie jetzt, keinen Netzausbau weil Windenergie von den Preußen aus dem Norden geht ja garnicht und ein neues Kabel legen ist ganz böse.
Die FW sind in meiner Wahrnehmung Leute die am liebsten garnichts ändern wollen - Status Quo Bewahrer.
Schaun wir mal dann sehn wir mal.
Geht die Welt auch nicht von unter in Bayern. Allerdings werden SH und HH Bayern in 4 jahren dann meilenweit abhängt haben in Bezug auf Technologieentwicklung für die Stromversorgung.
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Re: Stromversorgung Bayern nach 2022

Beitragvon Alexander_Z » 08.11.2018, 19:00

Naja...
es ist doch einfahc - nix ändern!
und da der Mensch bequem ist und nix geändert haben will - wird eben Frei gewählt...

Mit den Grünen ist ganz doof, die wollen ja alles ändern!
...klar kann man es auch SO machen. - Nur dann ist es halt Mist!
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