Strompreise zwischen Ost und West driften auseinander

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Strompreise zwischen Ost und West driften auseinander

Beitragvon wemu » 04.01.2017, 18:11

Ein Beitrag von SPON: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/strompreise-zwischen-ost-und-west-driften-auseinander-a-1128538.html

bei dem Bezug würde ich bei meinem Anbieter bei knapp 900€ liegen!

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Re: Strompreise zwischen Ost und West driften auseinander

Beitragvon MHL99974 » 07.01.2017, 20:11

Also ich liege 200 € unter diesem Wert für Thüringen (importiere meinen Strom aber aus dem "Westen"
Ich möchte keine Ost-West Diskussion entfachen aber wenn ich lese:

Zitat ......Der Westen dagegen zahlt mit seinem moderneren, engmaschigeren Stromnetz.......

Ist das Stromnetz im Westen wirklich so modern ???
Erdverkabelung ist zu 100% realisiert
Glasfaser und schnelles Internet liegt an jeder "Hütte" bzw. Straßenecke an.

oder hat der Hausmeiser von Spon den Artikel geschrieben :juggle:
Sind die "Luftkabelbilder" im Forum schon Vergangenheit :wink:
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Re: Strompreise zwischen Ost und West driften auseinander

Beitragvon Dringi » 07.01.2017, 20:17

Ich freue mich schon auf die Diskussion wenn der Strommarkt in ein Nord- und Südbereich unterteilt wird.

Ob dann auch 50 Jahre alte Braunkohlekraftwerke aufeinmal hypermodern sind und als Grund herhalten müssen? :roll:
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Re: Strompreise zwischen Ost und West driften auseinander

Beitragvon smoker59 » 07.01.2017, 20:23

MHL99974 hat geschrieben:Zitat ......Der Westen dagegen zahlt mit seinem moderneren, engmaschigeren Stromnetz.......

Das ist natürlich Quatsch, aber..........es ist längst bezahlt, vom in Ost und West erforderlichen Netzausbau mal abgesehen :!:

Im Osten holt sich der VNB jetzt die Kosten für die Modernisierung wieder zurück, so ähnlich steht`s ja auch in dem Artikel:
SPON hat geschrieben:Ostdeutschland wird von 50Hertz versorgt und muss somit die Investitionen ins dortige Netz mitfinanzieren.
mit freundlichem Gruß
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Re: Strompreise zwischen Ost und West driften auseinander

Beitragvon MHL99974 » 07.01.2017, 22:54

smoker59 hat geschrieben:Im Osten holt sich der VNB jetzt die Kosten für die Modernisierung wieder zurück, so ähnlich steht`s ja auch in dem Artikel:


Hier mal meine "Vorleistung" für Strom von 1991
1991 Strom.png


Das Erdkabel wurde noch in Eigenleistung verlegt. Das Haus ist kein Neubau. Es gab schon einen Stromanschluss.
Für GAS, TELEKOM, Kabelfernsehen sahen die Vorleistungen ähnlich aus.
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Re: Strompreise zwischen Ost und West driften auseinander

Beitragvon smoker59 » 07.01.2017, 23:18

MHL99974 hat geschrieben:Hier mal meine "Vorleistung" für Strom von 1991

Ich hab ja nicht geschrieben, daß es gerecht ist. :idea:
Nur, daß es eben so ist oder dem Kunden zumindest so verkauft werden soll.

Ich kann mich noch sehr gut an die Worte unseres damaligen Bundeskanzlers erinnern, aus der Portokasse wolle er die Wiedervereinigung bezahlen, hatte Einheitskanzler Helmut Kohl vor der Bundestagswahl am 2. Dezember 1990 versprochen.
http://www.focus.de/politik/deutschland ... 13164.html
Hab damals schon geahnt was uns allen da blüht wenn der von blühenden Landschaften gesprochen hat :ironie:


MHL99974 hat geschrieben:Es gab schon einen Stromanschluss.

Ja klar, aber der allein ist nicht "das Netz des VNB", da gehört ja noch ein bisschen mehr dazu. Ist doch klar, daß dir der VNB die Kosten für dieses "bisschen mehr" auch noch aufdrücken will. Salamitaktik eben, in der Hoffnung du hättest deine "Vorleistungen" aus 1991 schon wieder vergessen :wink:
mit freundlichem Gruß
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Re: Strompreise zwischen Ost und West driften auseinander

Beitragvon alterego » 08.01.2017, 09:49

Natürlich ist das Netz bei höherer Bevölkerungs- undIndustriedichte engmaschiger. Das sehe ich hier am Dorf auch, wenn die einzige Mittelspannungsleitung ausfällt, gibt es halt keinen Strom (bis sie repariert ist oder jemand einen Generator rankarrt), weil für eine Ringleitung sind wir wohl zu wenige.

Die Kunden zahlen letztlich auch für Eingriffe der Netzmanager wegen der starken Schwankungen der Wind- und Sonnenstromproduktion. Dazu zählt vor allem das kostenpflichtige Abschalten von Windkraftanlagen, wenn die bestehenden Leitungen deren Strom in Hochlastphasen nicht mehr transportieren können. Die Kosten dafür wachsen und liegen aktuell bei rund einer Milliarde Euro im Jahr.

Ich dachte ja immer das wird bundesweit einheitlich über die EEG-Umlage umgelegt.
Aber der meint vermutlich sowieso den Redispatch und da sind ja oft zwei ÜNB beteiligt, eienr der runterregeln und einer der wo anders mehr erzeugen läßt.
Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.
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