Netzausbau

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Re: Netzausbau

Beitragvon Kallenpeter » 19.07.2018, 20:48

Ich weiß, es passt nicht ganz hier rein, aber ich will auch kein neues Thema aufmachen.

Die EU Kommission ist der Meinung das die Politik bei der Netzregulierung zu viel Einfluss auf die Bundesnetzagentur hat. Außerdem kritisiert man das Netzbetreiber und Stromerzeuger nicht genug getrennt sind. Die EU verklagt Deutschland deshalb vor dem Europäischen Gerichtshof.

Gut so, finde ich :)

https://www.zeit.de/politik/deutschland ... wettbewerb
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Re: Netzausbau

Beitragvon CaptainPicard » 06.08.2018, 13:35

Stromnetzausbau kommt voran: Noteingriffe gehen stark zurück

Nachdem 2017 noch Rekordkosten für Noteingriffe ins Stromnetz bezahlt werden mussten, sind die Kosten teilweise deutlich gesunken. Der Netzausbau kommt voran.

Trotz der steigenden Ökostromerzeugung hat es im ersten Halbjahr 2018 weniger Noteingriffe zur Stabilisierung der Stromnetze in Deutschland gegeben. Die vier Übertragungsnetzbetreiber melden für Januar bis Juni zurückgehende Zahlen.

"Unsere Fortschritte beim Netzausbau tragen Früchte", sagte Tennet-Vorstandsmitglied Lex Hartman gegenüber dpa. Wegen des starken Ausbaus der erneuerbaren Energien bleibe das Netz aber weiter extrem belastet.


https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 29544.html
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Re: Netzausbau

Beitragvon PV-Berlin » 06.08.2018, 16:11

Bin da nicht der Experte, aber könnte es auch sein, das die Neueinrichtung der Netzgebiete (Abrechnung) eine Rolle gespielt haben könnte? Was ich persönliche sehe ist, dass die Abschaltungen der WKA an der A 20 immer mehr zurückgehen. Das kann ich recht gut vergleichen, denn ich fahre fast immer zu den selben Zeiten vorbei.

Den EE Strom aus MacPom und Brandenburg kriegen wir schon klein! in unseren paar Kneipen und Espressomaschinen! 8)
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Netzausbau

Beitragvon eba » 06.08.2018, 17:37

Ich denke, dass durch die höheren CO2-Zertifikatskosten nicht mehr zu jedem Preis die Kohlenblöcke durchlaufen. Dadurch bleibt mehr Netzkapazität übrig, den Wind- und Sonnenstrom besser managen zu können. Vor Allem Österreich muss sich mehr marktkonform verhalten.
Tesla P85+ seit 8/13 >365.000km gefahren. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.
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Re: Netzausbau

Beitragvon wschmeiser » 06.08.2018, 17:52

eba hat geschrieben:Ich denke, dass durch die höheren CO2-Zertifikatskosten nicht mehr zu jedem Preis die Kohlenblöcke durchlaufen. Dadurch bleibt mehr Netzkapazität übrig, den Wind- und Sonnenstrom besser managen zu können. Vor Allem Österreich muss sich mehr marktkonform verhalten.


Na ja, marktkonform verhalten sich alle ... auch die Österreicher. Das hieß aber, billigen Strom in D kaufen, der dann wegen fehlender Leitungen nicht geliefert werden konnte.
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Re: Netzausbau

Beitragvon hfrik » 08.08.2018, 21:08

eba hat geschrieben:Ich denke, dass durch die höheren CO2-Zertifikatskosten nicht mehr zu jedem Preis die Kohlenblöcke durchlaufen. Dadurch bleibt mehr Netzkapazität übrig, den Wind- und Sonnenstrom besser managen zu können. Vor Allem Österreich muss sich mehr marktkonform verhalten.

Bei Starkwind war auch bisher schon ausser Atom und KWK alles vom Netz, auch schon ohne weiteren Netzausbau....
Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
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Re: Netzausbau

Beitragvon Kallenpeter » 09.08.2018, 00:43

hfrik hat geschrieben:
eba hat geschrieben:Ich denke, dass durch die höheren CO2-Zertifikatskosten nicht mehr zu jedem Preis die Kohlenblöcke durchlaufen. Dadurch bleibt mehr Netzkapazität übrig, den Wind- und Sonnenstrom besser managen zu können. Vor Allem Österreich muss sich mehr marktkonform verhalten.

Bei Starkwind war auch bisher schon ausser Atom und KWK alles vom Netz, auch schon ohne weiteren Netzausbau....


AFAIK ist auch Braunkohle bei Starkwind noch am Netz.
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Re: Netzausbau

Beitragvon hfrik » 09.08.2018, 10:21

Kallenpeter hat geschrieben:
hfrik hat geschrieben:
eba hat geschrieben:Ich denke, dass durch die höheren CO2-Zertifikatskosten nicht mehr zu jedem Preis die Kohlenblöcke durchlaufen. Dadurch bleibt mehr Netzkapazität übrig, den Wind- und Sonnenstrom besser managen zu können. Vor Allem Österreich muss sich mehr marktkonform verhalten.

Bei Starkwind war auch bisher schon ausser Atom und KWK alles vom Netz, auch schon ohne weiteren Netzausbau....


AFAIK ist auch Braunkohle bei Starkwind noch am Netz.

Stimmt denn Weisweler beheizt z.B grosse Teile von Aachen. Es gibt jede Menge KWK bei den Braunkohleblöcken, die deswegen nicht vom Netz können.
Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
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Re: Netzausbau

Beitragvon bimon » 15.08.2018, 23:04

Die Ausschreibung für Süd und Südostlink hat übrigens begonnen:
https://www.erneuerbareenergien.de/sued ... 37/109038/

Man kann sich mit 320 kV oder 525 kV-Konzepten bewerben, es bleibt aber anscheinend in jedem Fall bei je 2 GW.
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Re: Netzausbau

Beitragvon PV-Berlin » 16.08.2018, 14:12

2 GW = Nix!

Siemens und ABB bauen in Rot-China was?
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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