Netzausbau

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Re: Netzausbau

Beitragvon PV-Berlin » 06.05.2018, 12:20

Bei 506 mm Durchmesser, kann man sich ja mal die Oberfläche ausrechnen (1,59 m2) . Und dann mal überlegen, wie viel Watt Leistung je m verloren gehen kann. Da ich 'vermuten' darf, dass die Leitung nicht immer auf 100% (plus) läuft, bei den Demissionen, meine ich , dass die Werte pure Theorie sind. In Berlin gibt es einige große Erdleitungen, die aber naturgemäß jetzt volle Lotte genutzt werden müssen. 400 KV Freiluft macht sich nicht gut in Mitte, Kreuzberg & Co. . So weit mir bekannt ist, werden die Leitungen gekühlt. Aber das sind auch keine HGÜ Kabel, sondern doofer Drehstrom-Leitungen.

Die frühen HGÜ Leitungen, die im offenen Tagebau verbaut wurden, sollen die Werte erreicht haben (Erwärmung Boden) . Ein Bewuchs jeglicher Art, war da nicht möglich.

Um alle Probleme zu umgehen, wäre doch entlang der BAB alles prima. Ich gehe auch davon aus, das man nicht nur zwei Röhren verlegt (Abstand sollte aber schon > 2 m sein) Sondern 4/ 8/ 16 etc.

Die Jungs können auch zwei Systeme überwachen, denn der Kran kann auch zwei Systeme mit Röhren versorgen.

80 t für 1.000 m ? Das ist fast nix. In dem Bild oben, sind es 146 t je EH, die man ins Hochgebirge geschleppt hat. Selbst 250 t ist auf der Straße machbar. Es ist halt teuer, weil es einen Haufen Planung, Genehmigung etc. bedarf und es nur wenige können (Technik und Qualifikation) . 1 km Straßenbahnoberleitungen abbauen? kein Problem, solange das bezahlt wird, geht alles.

Das Unternehmen CargoLifter war eine der lächerlichsten Versuche, Investoren zu bescheißen. Erich Sixt haben sie gefragt, ob er auf der Halle sein Logo drauf haben wollte.
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Re: Netzausbau

Beitragvon hfrik » 07.05.2018, 08:15

Ich würde auch zwei Leiter statt einem verbauen, denn das Planen und Genehmigen ist das teure. Baut man so dass ein Leiter bei maximaler ERwärmung reicht, dann hat man mit 2 LEitern nur noch ein Viretel der Erwärmung (also vernachlässigbar) und die Hälfte der Verluste, kann aber auch mal kurzfristig mit zusätzlicher Konverterleistung die Transportleistung auf Kosten der Temepratur und der Verluste verdoppeln, bis man dann wieder eine Paralleltrasse gebaut hat. (befristete Ausnahmegenehmigung) So viel technische Ellenbogenfreiheit im Netzbetrieb sollte dem Staat / der Bevölkerung einige Milliarden Wert sein, nur einem Rechnungshofbeamten bekommt man das nicht erklärt.
Ansonsten ist das Limit der Kabeltransport, das ist richtig. Daher meine Überlegungen ob man da nicht leichter die Kabelfertigungsmaschine transportiert, mit 80t bekommt man schon ziemlich viel Maschine, und dann erheblich grössere Querschnitte vor Ort verseilt und in Plastik verpackt. Der transportable Reinraum drumrum wird eine technische Herausforderung, ist aber sicher nicht unlösbar, das ist alles nur eine Frage des richtigen vorgehens. Damit es besser flutscht und tendenziell schwimmt könnte man das Kabel statt mit Druckuft mit Druckwasser einziehen.
Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
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Re: Netzausbau

Beitragvon Henning_PV » 17.05.2018, 11:49

so einfach und so schnell gehts Windstrom von Nord nach Süd zu transportieren
http://www.westernhvdclink.co.uk/
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Re: Netzausbau

Beitragvon PV-Berlin » 17.05.2018, 14:02

Ein etwa 385 km langes Unterwasserkabel von Ardneil Bay nach Leasowe auf der Halbinsel Wirral.

* 600 KV DC *(komischer Wert, habe ich noch nie gelesen)

2.250 MW Leistung für 1 Mrd. Pfund ( 1,14 Mrd. €)
Ist doch billig! Selbst wenn die nur 1.000 h im Jahr unter Volldampf steht, sind das wie viele TWh ?

auf nur 30 Jahre gerechnet, sind das ca. 1,7 Cent Kosten ! Ansatz oben.

Wer ist denn der Industrielle Partner? Finde ich nicht.

* anderen (e-on) explodieren die Turbinen, die seit mehr als 100 Jahren gefertigt werden!
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Re: Netzausbau

Beitragvon TheRisingSun » 12.06.2018, 09:57

China baut das Weltstromnetz
Bis 2050 will State Grid die Vision vom Weltstromnetz verwirklichen - in drei Schritten: Bis 2020 will man die regionale Vernetzung vorantreiben, bis 2030 den Ausbau der erneuerbaren Energien, bis 2050 schließlich die interkontinentale Vernetzung.

Mal sehen ob die Schlafmützen in Deutschland/Europa auch irgendwann aufwachen und den EE-Ausbau+Vernetzung massiv vorantreiben.
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Re: Netzausbau

Beitragvon wschmeiser » 12.06.2018, 10:36

TheRisingSun hat geschrieben:China baut das Weltstromnetz
Bis 2050 will State Grid die Vision vom Weltstromnetz verwirklichen - in drei Schritten: Bis 2020 will man die regionale Vernetzung vorantreiben, bis 2030 den Ausbau der erneuerbaren Energien, bis 2050 schließlich die interkontinentale Vernetzung.

Mal sehen ob die Schlafmützen in Deutschland/Europa auch irgendwann aufwachen und den EE-Ausbau+Vernetzung massiv vorantreiben.


Was hat der weltweite Einkauf von State Grid bei nationalen Netzbetreibern mit einem Weltstromnetz zu tun?
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Re: Netzausbau

Beitragvon hfrik » 12.06.2018, 10:49

Dass man überal die zugehörige Verteilinfrastruktur, mit den örtlichen Regeln vertraute Planungsinfrastruktur, Verbindungen zur Verwaltung und Regierung etc. hat. Und wenn man damit die Länder auch mal unter Druck setzen kann um so besser. Ist allerdings zweischneidig. Auslandsinvestitionen sind schnell auch mal wieder für kleines Geld verstaatlicht. Da wird dann China erpressbar
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Re: Netzausbau

Beitragvon TheRisingSun » 12.06.2018, 11:02

wschmeiser hat geschrieben:
TheRisingSun hat geschrieben:China baut das Weltstromnetz
Bis 2050 will State Grid die Vision vom Weltstromnetz verwirklichen - in drei Schritten: Bis 2020 will man die regionale Vernetzung vorantreiben, bis 2030 den Ausbau der erneuerbaren Energien, bis 2050 schließlich die interkontinentale Vernetzung.

Mal sehen ob die Schlafmützen in Deutschland/Europa auch irgendwann aufwachen und den EE-Ausbau+Vernetzung massiv vorantreiben.


Was hat der weltweite Einkauf von State Grid bei nationalen Netzbetreibern mit einem Weltstromnetz zu tun?

Die Frage wäre eher was das nicht mit einem Weltstromnetz zu tun hat..
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Re: Netzausbau

Beitragvon wschmeiser » 12.06.2018, 11:03

hfrik hat geschrieben:Dass man überal die zugehörige Verteilinfrastruktur, mit den örtlichen Regeln vertraute Planungsinfrastruktur, Verbindungen zur Verwaltung und Regierung etc. hat. Und wenn man damit die Länder auch mal unter Druck setzen kann um so besser. Ist allerdings zweischneidig. Auslandsinvestitionen sind schnell auch mal wieder für kleines Geld verstaatlicht. Da wird dann China erpressbar


Ersteres bekommt man nur mit lokalen Leuten hin .... da stören Chinesen eher. Und letzeres ist vollkommen richtig.

Das dürften vielmehr alles Finanzinvestitionen sein ..... nichts desto trotz erlaubt es konzernintern einen intensiven Erfahrungsaustausch mit der Möglichkeit für alle daraus zu lernen und es besser zu machen. Aber so macht es jedes global tätige Unternehmen.

Nur im Gegensatz zu uns in Europa wird in China massiv Geld verdient, das angelegt werden muss!
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Re: Netzausbau

Beitragvon hfrik » 12.06.2018, 12:32

Naja, was die Aussenhandelsbilanz angeht liegt D weit vor C - Faktor 2 absolut, Faktor 30 pro Kopf. Das Geld wäre also da um von D aus die Welt zu verkabeln.
http://www.handelsblatt.com/politik/kon ... 3PuVgr-ap2
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