Klima-Kipppunkt im September 2016

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Re: Klima-Kipppunkt im September 2016

Beitragvon SmartPanel » 10.05.2018, 11:59

Vereisung der Beringsee zwischen Alaska und Russland bei nur 10% des normalen Niveaus (mit "schönem" Vergleichsbild)

"... 2018 also marks the earliest start on record to the ice melt season in the Chukchi Sea, just north of the Bering Sea.
... difficult for Alaska residents to travel between communities.
... Without the ice, it's very difficult, if not impossible, to put food on the table.

... Warmer air and water temperatures have interacted with lower ice levels over the past four winters to create a feedback loop leading to even greater melting.

....Less sea ice also means less protection from storms:
... The winter of 2018 also saw more storms than usual in the region, meaning that when ice did form, it was broken up again.
... Bering Sea ice took a major hit during an arctic heatwave in February, when one third of it melted in a week. ..."

Unnötig zu erwähnen, dass die im Anfangsbeitrag auf Seite 1 gezeigte Grafik der globalen Gesamt-Meeresvereisung wieder am Tiefpunkt ggü. den Vorjahreszeiten der letzten 40 Jahren ist. *seit Beginn der Satellitenmessungen
Die kalten Luft- oder Meeresströmungen sind also nicht einfach "woanders".
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Re: Klima-Kipppunkt im September 2016

Beitragvon SmartPanel » 18.06.2018, 07:27

Süddeutsche Zeitung: Die Antarktis schmilzt immer schneller

Die Eisabschmelzrate hat sich im Vergleich zu vor 15 Jahren verdreifacht :

"... Die jährliche Rate des Rückgangs ist dabei zuletzt stark gestiegen. ... von 1992 bis 2011 im Mittel bei 76 Milliarden Tonnen pro Jahr .... zwischen 2012 und 2017 je 219 Milliarden Tonnen Eis. Die Wassermenge entspricht dem 48-Fachen des jährlichen Wasserverbrauchs in Deutschland.
...
Weil sich das Wasser drastisch erwärmt und der Salzgehalt durch das abschmelzende Eis sinkt, verändert sich die zirkumpolare Meeresströmung; das hat Folgen für das Wetter der gesamten Südhalbkugel. Die Antarktis trägt dann nicht wie bisher sieben Millimeter, sondern 27 Zentimeter [Anm.: bis 2070] zum Meeresspiegelanstieg bei. "Wir können solche Effekte vermeiden, wenn Regierungen erkennen, dass Schäden in der Antarktis überall Probleme auslösen", sagt Martin Siegert vom Imperial College in London. "
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Re: Klima-Kipppunkt im September 2016

Beitragvon PV-Berlin » 18.06.2018, 10:51

Ich muss frische Nachhilfe bekommen:

So kennt es der einfältige Schüler (nicht Deutsche Schulsystem)

Wenn Eis schmilz sinkt bei mir deutlich die Umgebungstemperatur. man muss dem Eis unglaublich viel Energie zuführen und es passiert trotzdem nicht viel. (Latente Wärme) . Wenn das Meer trotzdem deutlich wärmer wird, ist das ein Zeichen, das unglaublich viel zusätzliche Energie dort zugeführt wird. Die Frage ist dann, woher kommt diese Wärmeenergie?

Spötter könnte ja auch hier auf vollkommen überholtest Schulwissen zurückgreifen und meinen, die höhere Dichte von Wasser und die Tatsache des Temperaturgefälle (10 K) in großen Teilen der Welt (Luft zu Wasser) könnte eine Möglichkeit sein.

Laut Trump & Co. ist dies natürlich totaler Quatsch und die Wärme, die wir permanent freisetzen ist einfach weg! Wohin sagen sie uns nicht, weil wir eh zu dumm sind, das zu kapieren.

Wir haben aber noch Hoffnung!
wenn das ganze Eis am Ende zu Wolken verdampft ist. wird der Umgebung noch mehr Wärme entzogen (je kg Wasser) also haben wir noch viel Zeit! * ( 80 kcal= 335 kJ aufbringen, um 1 kg Eis bei 0 °C zu schmelzen + Die latente Wärme des Verdampfens = 540 kcal/kg)

Wolken sollen ja auch die Sonneneinstrahlung behindern, vielleicht ist das der Trick den Trump & Co. im Auge haben.
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Re: Klima-Kipppunkt im September 2016

Beitragvon paladinro » 18.06.2018, 11:21

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Re: Klima-Kipppunkt im September 2016

Beitragvon Farmjanny » 26.07.2018, 22:18

Bei den aktuellen Temperaturen und der Trockenheit seit Ende April hier in Norddeutschland, könnte man meinen, es sind einige Kipppunkte überschritten.
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Re: Klima-Kipppunkt im September 2016

Beitragvon LuRhe » 04.08.2018, 15:21

Es gibt ja viele Schriften, Artikel und auch aktuelle wissensch. Beiträge zum Thema des durch den Menschen beeinflussten Klimawandels - der ja von vielen auch noch immer angezweifelt wird. Für den Einzelnen ist die Materie auch zu komplex, ob da nun aktuelle zunehmende Wetterphänomene zum Sinneswandel beitragen - mag sein und ist hilfreich. Ich hab nicht alle Beiträge hier gelesen: der für mich überzeugenste interessante Film ist viell. schon mal erwähnt worden:
"Chasing Ice"
, lief mal vor einiger Zeit auf Arte.
Der deutlichste Anhalt war dabei die aus alten Eisproben ermittelten langfristigen Zusammenhänge (mit Grafik, über hunderte Jahre) und die damit exakt nachweisbare explizite Korrelation von CO2-Gehalt und Temperatur und der ersichtliche dramatische Anstieg CO2 in der letzten Zeit. Und ja, das sieht man daraus auch - es gab schon früher Schwankungen - aber der Anstieg der Neuzeit steht in keinem Verhältnis zu früheren Werten in ppm CO2.
Den Film - der primär das drastische Abnehmen weltweiter Gletschereisflächen in atemberaubenden Foto's dokumentiert - kann ich nur empfehlen - vor allem denen, die Skeptiker sind, aber auch jenen, die davon ausgehen, dass eine Investition in EE eine max. Rendite bringen muss.
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Re: Klima-Kipppunkt im September 2016

Beitragvon Duke_TBH » 09.08.2018, 08:49

Danke für die Empfehlung @LuRhe, habe ihn mir gerade gekauft. Oft ist es einfach besser solche Themen visuell zu Präsentieren. Damit gemerkt und vielleicht auch verstanden wird.
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Re: Klima-Kipppunkt im September 2016

Beitragvon PV-Berlin » 09.08.2018, 14:49

Am 08.08.2018 Um 16:11 Uhr (Nicht Innenstadt) 40 ° C!

Ich persönlich fand den Klimawandel bisher super! Nur langsam ist mir das zu viel! An 40° C kann ich mich in Berlin nicht erinnern.
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Re: Klima-Kipppunkt im September 2016

Beitragvon Tomyy » 09.08.2018, 19:30

In der Elbe bei Dreschden, tauchen nun neue Hungersteine aus dem 18. und 16. Jahrhundert auf.
Wir sind erst am Anfang des 200jährigen universalen Zyklusses.
Es ist immer und immer wieder das Gleiche in unserem kurzen Leben !

Übrigens "Stadtbäume wachsen schneller" dank CO2 und Wärmeinseln.

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-22 ... 11-14.html

...natürlich auch an Autobahnen und großen Straßen.
Klar gehen die Temperaturen der Wärmeinseln direkt in den mensch-gemachten Klimawandel ein. :mrgreen:
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Re: Klima-Kipppunkt im September 2016

Beitragvon Farmjanny » 10.08.2018, 13:12

Nun ist diese Woche in den Medien von dem drohenden Weg in eine "Heißzeit" zu lesen.
Wie sieht so etwas für Deutschland mit Blick auf Vegetation und Wasserversorgung aus? Lässt es sich hier noch wohnen?
Gut, bei 60m höherem Pegel wohl kaum in Niedersachsen und SH...
Welche Gegenmechanismen wirken bei 5 Grad mehr?
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