Grenzen der Energiewende

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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon Farmjanny » 02.11.2018, 23:42

Und der Boden trocknet im Schatten der Module nicht so sehr aus!
Grüße von der Küste - Farmjanny
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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon Ulenspiegel » 03.11.2018, 07:05

Das ist gerade in Afrika und Südamerika eine klarer Vorteil von PV, Kombination von reduzierter Belegung des Bodens mit aufgeständerten Modulen mit Landwirtschaft, gibt höchsten Ertrag. Das Problem wird gerade intensiv beforscht.
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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon PV-Berlin » 03.11.2018, 13:19

Farmjanny hat geschrieben:Und der Boden trocknet im Schatten der Module nicht so sehr aus!


Korrekt! Und niemand kommt auf die Idee Produkte der Monsanto dort einzusetzen. Schaffe, Hummeln, Bienen und anderes 'Sinnlose#Getier' hat da eine Chance fern der intensiv Landwirtschaft zu überleben. Auf der A 20 muss ich noch Insekten von der Frontscheibe 'kratzen' auf der A9, A2 nicht mehr ! Die Endmoränen (Standorte der WKA Parks) sind in der Regel nur Flächen, wo man Heu erntet.

Von 0,50 DM je m2 mit kaufen müssen, zu dieser Pacht! da sage noch einer, als Landwirt kann man kein Geld machen! 8)
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon CaptainPicard » 03.11.2018, 19:28

Das hab ich schon so oft gelesen, große PV-Anlagen im Freiland würden ja die Natur zerstören! Und mit Natur meinen sie die Monokulturen soweit das Auge reicht wo alles totgespritzt was nicht schon durch die Überdüngung umgekommen ist.
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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon Kallenpeter » 03.11.2018, 19:35

CaptainPicard hat geschrieben:Das hab ich schon so oft gelesen, große PV-Anlagen im Freiland würden ja die Natur zerstören! Und mit Natur meinen sie die Monokulturen soweit das Auge reicht wo alles totgespritzt was nicht schon durch die Überdüngung umgekommen ist.


Oder die Fichten-Monokulturen mit bejagten Wildbestand ("Wälder").... alles so richtig 100% Natur
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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon open source energy » 04.11.2018, 07:30

Ich hatte die Diskussion auch erst wenn Leute erzählen wie hässlich Windräder sind, dann sage ich und wie schaut es mit der Monokultur Weinbau aus? Wie sieht die Artenvielfalt aus? Wie hat es da vorher ausgesehen? Wunderschöner Wald mit Füchsen, Wildschweinen, Rehen, Wölfen...

Ich persönlich kann der Monokultur großflächigem Weinbau nicht viel abgewinnen nur um Drogen anzubauen!
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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon Buck Rogers » 04.11.2018, 09:15

open source energy hat geschrieben:Ich hatte die Diskussion auch erst wenn Leute erzählen wie hässlich Windräder sind, dann sage ich und wie schaut es mit der Monokultur Weinbau aus? Wie sieht die Artenvielfalt aus? Wie hat es da vorher ausgesehen? Wunderschöner Wald mit Füchsen, Wildschweinen, Rehen, Wölfen...

Zunächst zur Information: Das Reh ist nicht die Frau vom Hirsch. Rotwild != Rehwild. :wink: Aber zurück zum Thema, den Wald haben sich die beiden aus eher "unnatürlichen" Gründen ausgesucht (Jagd). Zu fressen gibt es da nämlich so gut wie nichts, dafür fliegen Ihnen weniger Geschosse um die Ohren. Es gestaltet sich nämlich ausgesprochen schwierig um einen Baum herum zu schießen. 8) Die hätten von den Flächen zwischen PV Freilandanlagen eindeutig mehr...

Die von Norman Foster gestalteten Anlagen Enercons finde ich schön. Leider wird das Design aus Kostengründen aktuell aufgegeben. Das Ergebnis bei der Getriebelosen Konstruktion ist ausgesprochen hässlich, so das selbst die Vestas Anlagen schöner anzuschauen sind. Optisch stört ein Windrad eine touristisch geprägte Region (Wirtschaftsfaktor) deutlich - das sagen dir schlussendlich auch die Gäste. In den zahlreichen austauschbaren Agrarwüsten Deutschlands ist das jedoch nicht der Fall. Natürlich regt sich auch da Widerstand, weil die Leute eben nur Ihren 3m Windschutzstreifen zwischen mehreren hundert Meter Scholle haben und daher einen völlig dekalibrierten Maßstab im Hirn haben.

open source energy hat geschrieben:Ich persönlich kann der Monokultur großflächigem Weinbau nicht viel abgewinnen nur um Drogen anzubauen!

Ich hätte mit einem Alkoholverbot auch kein Problem, aber Mehrheitsfähig ist die Meinung sicher nicht. Oder störst du dich ausschließlich an den Flächen der billig billiger noch billiger Vollernter-Ackerwinzern die dir was von Qualität erzählen wollen?
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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon Roland81 » 04.11.2018, 09:48

Das hat den Rehen bei uns wohl noch keiner erzählt, dass die nicht in den Reben rumlaufen dürfen.
11/2016 Ioniq electric - 07/2018 29 x 320Wp QCells Duo - Kostal Piko BA - BYD 7,7 kWh
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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon PV-Berlin » 04.11.2018, 12:34

Meine Frau und ich fahren ja sehr gemütlich auf der A20 (130 Tempomat trotz unbegrenzt) daher haben wir genug Abstand zu den VW & Co. Diesel Fahrern und können u.a. die Greifvögel zählen. Wer weniger als der andere zählt, muss das Fischbrötchen zahlen.

*Schon echt seltsam, das man die nicht tot unter den Windanlagen findet, sondern massenhaft recht lebendig hübsch sitzend. Teilweise sind da Vögel bei, wo ich nicht ausstiegen mag, wenn der auf meinem Dach sitzen wollte!

Wir sehen da mehr, als in 'unserem' Vogelschutzgebiet vor der Hautür.

Mal so eine duslige Idee!

Warum nicht 20 bis 50 GWp PV von der Neiße bis hoch zum Oderhaff auf beiden Seiten der Grenze errichten? wir zahlen das inclusive. Stromtrassen und die Polen bauen das! da hätten wir eine gemeinsame Nord Süd Stromtrasse mit sagen wir mal 20 GW , ein wenig Strom aus EE und kein Argument, das uns Polen vorwerfen könnte, wir würden sie über den Tusch ziehen.

GmbH 50% Polen 50% Deutsche KfW

Das wir dann an diesem wichtigen Gewässer auch noch 40.000 bis 120.000 ha aus der intensiven Landwirtschaft rausnehmen und damit den Gewässerschutz und die Artenvielfalt zumindest stabilisieren, kann sich gerne der BUND an Knopfloch stecken oder wer auch immer.,
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon KKB68 » 05.11.2018, 07:57

PV-Berlin hat geschrieben:Warum nicht 20 bis 50 GWp PV von der Neiße bis hoch zum Oderhaff auf beiden Seiten der Grenze errichten? wir zahlen das inclusive. Stromtrassen und die Polen bauen das!


Moin.

Da wird das rechtslastige Staatsführungsgenie was dagegen haben und schon der Vorschlag dürfte dazu führen das die angePISst sind.. :mrgreen:

.... Die Entwicklung der erneuerbaren Energien habe die PiS gleich nach dem Regierungsantritt 2015 gestoppt, schreibt Niewiadomski, denn diese bedrohten die Rentabilität der Kohlekraftwerke. "Und die sind schließlich der größte Schatz an der Weichsel."
Grüße,

Klaus

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