Grenzen der Energiewende

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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon Ulenspiegel » 08.07.2018, 18:49

Nö, die Autoren sind nicht so doof wie du (leider keine Ironie). Es werden Aushilfen für die Zeit bis 2030 angegeben, darunter auch Reduktion der Bruttostromerzeugung. Es wird nirgends behauptet, dass für mehr als 65% EE kein massiver Netzausbau nötig wäre.

Dass einige der derzeitigen Probleme durch Annahme einer Kupferplatte hervorgerufen werden, ändert das grundsätzliche Problem nicht, es wird nämlich nur schlimmer mit mehr Windkraft. Aber du siehst natürlich mit deinen Scheuklappen nur das, was dir in den Kram passt. :-)
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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon eba » 08.07.2018, 18:59

Ein Aufteilung D in mehreren Preiszonen hätte den netten Nebeneffekt, dass bei Wind der Norden günstige Preise bietet, bei Sonnenschein der Süden. Mit den Preisdifferenzen könnte man doch bequem Südlink o.ä. finanzieren bzw. zu einem Geschäftsmodell machen. Damit tragen die Endverbraucher nicht das Unternehmerrisiko durch einfaches Umwälzen dieser Kosten. Also werden diese Stromleitungen nur gebaut, wenn diese wirtschaftlich zu betreiben sind.
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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon dornfelder10 » 08.07.2018, 20:04

Ulenspiegel hat geschrieben:Nö, die Autoren sind nicht so doof wie du (leider keine Ironie). ................................................... Aber du siehst natürlich mit deinen Scheuklappen nur das, was dir in den Kram passt. :-)


Deine Beiträge sind ein gutes Beispiel dafür wie die Anonymität des Netzes das Diskussionsverhalten beeinflusst. Im echten Leben überlegt man seine Äußerungen in der Regel besser :cry:
Ich habe die letzte Stunde wieder mal in diesem Thread geschmökert. Solltest Du viellecht auch mal tun. Da gab es ja einige direkte Meinungsverschiedenheiten bei denen heute schon klar ist wer recht gehabt hat.
Bei anderen Themen wird sich erst in Zukunft zeigen wer am Ende Recht behält - aber bei deiner derzeitigen Platzierung würde ich den Mund nicht so voll nehmen.

Gruß

Bernhard
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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon PV-Berlin » 08.07.2018, 21:25

@ Eba, das war ja in allen Ländern, wo man das so gemacht hat super erfolgreich!

Was werden ganz böse Räuber wie ich wohl dann machen? Korrekt vermutet, immer den Netzausbau verschleppen, denn damit lassen sich viel größere Preisdifferenzen genieren, die ich im Arbitrage Geschäft abgreifen kann. Fällt dir was auf? nee! denkt mal scharf nach!

Selbstverständlich kann man mit einem guten Netzmanagement 10% bis 30% rausholen, gar keine Frage. Aber wo liegen wir im Moment? bei 5 % oder 10% über alles gerechnet!

Wir müssen nicht 'nur' die Öl und Diesellaster ersetzen, nicht "nur" die Gastrassen, sondern auch die Kohlenschiffe!

30% von 750 TWh sind fast nix, wenn wir uns den Gesamtenergie-Markt anschauen, Das der Handel bleiben wird, ist nachvollziehbar? Nur das der dann in beiden Richtungen stattfinden wird,
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon Kallenpeter » 08.07.2018, 23:54

Ulenspiegel hat geschrieben:Die Österreicher verdienen laut österreichischer Quellen rund 300 Millionen EUR pro Jahr an dem gemeinsamen Strommarkt, das ganze ohne eigene Investitionen. Es ist deshalb eine verständliche ordnungspolitische Maßnahme, die Marktgrenze auf die deutsch-österreichische Grenze zu legen. Österreich hatte fast drei Jahre Zeit, Vorschläge zu machen und Lösungen anzubieten, es ist nicht passiert.


Das man an einem gemeinsamen Strommarkt profitiert ist nichts neues. Auch Deutschland tut das bzw. würde das tun, wenn man die Strompreiszone am eigentlichen Engpass innerhalb Deutschland aufspalten würde. Ich weiß garnicht was daran so schwer zu verstehen ist.

Wenn du Übergewicht hast hilft dir auch eine Fettabsaugung, aber die Ursachenbekämpfung liegt offensichtlich woanders.
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