Grenzen der Energiewende

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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon hfrik » 12.06.2018, 08:48

@ RolanD D: Bescheid. Sie werden in dem Umfang bereits genutzt. Aber noch nicht im vollem Umfange benötigt, da wir dafür zu wenig EE-Strom-Einspeisung haben.
Was wir aktuell haben ist ein Leitungsproblem, den erzeugten Strom aus den Erzeugungsgebieten raus zu den Verbrauchern zu bringen. Das ist aber ein anderes Thema.
Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon PV-Berlin » 12.06.2018, 17:21

In modernen EFH braucht man mehr Wärme, für das WW, als für die Wohnwärme. In Summe zwischen 5.000 und 10.000 kWh (Wärme) was bei einem COP von nur 3 läppische 3.000 kWh Strom bedeuten. Dazu kommt, das eine 5 KW WP nicht effektiver ist, als eine 10 KW WP, eher im Gegenteil. Heute schon sperren Stadtwerke aus purer Boshaftigkeit 3 * 2h = 6 h , um WP zu vermeiden und Gas zu verkaufen (Oranienburg).

Selbst wenn ein Micro KWK nur 1 KW "Abwärme" hätte, wären das 8.500 kWh, da die Dinger > 7.000 Bh haben müssen. Aber bei ca. 1 KW elektrisch reden wir von wie viel Wärmeleistung, die vernichtet werden muss? Im Jahr von > 15.000 kWh. Dumm nur, das die Linear anfallen und eben nicht 'gespeichert' werden können, im Baukörper, was man ganz prima über 12h bis 24 h hinbekommt.

Wärmepumpen sind Stand heute, billiger als Gasthermen oder Ölbrenner. *Marktrealpreise
Dank der Sanitär Doof Mafia ! Aber die Hauptschüler sind ja schon zu blöd eine Wärmepumpe aufzustellen und den Wasseranschluss etc. konform herzustellen. Dank 'irrer' Auslegung und Auswahl aller Viessmann & Co. findet nur sauteurer Schrott mit miesen COP Einzug im EFH Sektor.

Ein MFH < 75 kWh p.A. und m2 "aufzurüsten" ist so was von einfach und billig. Warum nur 1% p.A. energetisch saniert wird? Weil es nicht sein muss, nur Ärger bringt (Mieter 11%) und und und. Grade kleine Vermieter mit nur 3 bis 30 WE neigen zum Investitionsstau und dummen Lösungen.

Die Wohnungs.- und Gebäudewirtschaft kann locker > 5% p.A schaffen. Mit den richtigen Rahmenbedingung eher > 10%
*Reduktion Primärenergie-Einsatz
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon ndorphin » 12.06.2018, 19:26

PV-Berlin hat geschrieben:.
Ein MFH < 75 kWh p.A. und m2 "aufzurüsten" ist so was von einfach und billig.


Echt? Warum machst Du keine Firma auf, die Leute werden Dir die Bude einrennen wenn du es schaffst das die Sanierungskosten durch die Energieeinsparung egalisiert werden. Ich sehe weder das es einach (z.b. FH im Altbau) noch billig ist. Dazu viele Probleme die du im EFH nicht hast, z.b. WW Speicher verträgt sich schlecht mit unberechenbarem Verbrauch. Doof wenn Mieter kein WW haben weil zu viele gleichzeitig duschen o.ä. Was für ein WP Typ schlägst Du überhaupt vor um ganze Häuserzeilen umzurüsten? Luft, Sole? Sagt mal!

Mir kommt es vor das viele Phantasten unterwegs sind die ihre Erfahrungen aus dem Neubau 1:1 auf den Altbau übertragen ohne Kentnisse der Realität.
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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon Henning_PV » 13.06.2018, 07:01

Die Sanierung eines Altbaus ist niemals einfacher als ein Neubau, aber möglich. (ich habe selber ein altes Haus und ich weiß wovon ich rede)
Das größte Problem ist imho die absolut veraltete Ausbildung der Handwerker.
Meine Schwägerin ist Berufsschullehrerin für die angesprochenen Fachgebiete. In meinem Freundeskreis kenne ich ein paar Gas-Wasser Handwerker. Der Wissensstand und selbst die Neuausbildung von Azubis heute ist nach meinem Kenntnisstand überwiegend auf dem Stand von vor 20 Jahren (Gasheizung ja, Wärmepumpe nein, Einzelraumregelung immer, Nachtabsenkung immer an, Computerbasierte Regelungstechnik was ist das ?, Volumenstrom muß höher sein bei niedrigem Vorlauf unbekannt usw usw).
Mit der Diskussion darüber wie schwierig eine Fußbodenheizung in einem Altbau ist kommt gleich der Beleg für den veralteten Wissensstand.
Ein Freund von mir hat bei bei der ohnehin fälligen Sanierung der Fassade die Außenwände dämmen lassen und hat innen Wandheizung eingebaut. Das geht einfach und schnell in einem Altbau. Dort ist es naß in den Innenputz eingeputzt worden, man kann eine Wandheizung aber auch trocken bauen.
Ergebnis im Altbau mit Wandheizung: Eine Vorlauftemperatur von 25Grad ist nun bei -15Grad Außentemperatur Realität (perfekt wärmepumpentauglich) und das Haus ist so behaglich daß es ein Traum ist. Kein Vegleich zur kalten unbehaglichen Bude vorher. Der Zusatzaufwand bei der Sanierung rentiert sich in der Heizkostenrechnung nach 7 Jahren. In dem Fall war eine Sanierung von Fenster, Fassade und Innenräumen ohnehin fällig.
Die Kosten für eine Wandheizung sind nicht höher als für eine Fußbodenheizung und auch nicht höher als für Heizkörper (unter der Vorraussetzung dass generell grundsaniert wird)
WENN man Wissen auf dem Stand der Technik hat geht sehr viel wirtschaftlich.
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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon Ulenspiegel » 13.06.2018, 07:37

PV-Berlin hat geschrieben:[

möchtest du mich verarschen?

Nö, das machst du schon selber. :-)

bei nahe 100% EE benötigen wir ca. (Minimum) 100 GW (plus) elektrische Leistung. Die Energiemenge p.A. aus EE wird > 2.500 TWh liegen.

Wir brauchen bei 100% EE in einer elektrischen Infrastruktur (elektrische WPs) sicherlich deutlich über 100 GW Spiztzenleistung, diese auch bei Dunkelflaute. Die 2500 TWh sind Unsinn bei elektrischem Szanario. Du scheinst immer noch nicht zu verstehen, dass du für weniger Energie -1500 TWh wären ausreichend- mit mehr elektrischer Spitzenleitung zahlst.

Du kannst kein 2500 TWh mit deutschen EE-Potential zur Verfügung stellen!


Bei einer Dunkelflaute muss ich halt die Leistung (Wärmemenge) darstellen können und dazu brauch ich viel Leistung und einen hohen WG sonst wird das nix.

Bei entsprechender elektrischer Leitung ist die Wärmemenge eben nicht das Problem.


Das Gasnetz ist die mieseste Option, aber wenn politische gewollt, dann so! Aber um Gottes Willen nicht mit PtG denn das geht nur mit Gaskraftwerken &/ Kohlekraftwerken , da man CO2 benötigt.

Bei Methanol benötige ich kein CO2 aus Kraftwerken, denn ich kann das aus Nutzpflanzen und Abfall machen. Im Gegensatz zu Blödsinn PtG ganz unabhängig vom Stromangebot , CO2!

OMG. Du kannst statt einem Molekül Methanol auch ein Molekül Methan aus Biomnasse machen. Du hast immer noch Schwierigkeiten das Problem zu verstehen.

Das kann wirklich jeder Bauer machen (anstatt dem Biogas-Wahnsinn) *hatten wir alles schon! = ist zu billig und zu simpel!
Wenn du persönliche Defizite in Chemie hast , kann ich dir nicht helfen.

Klar. Jeder Bauer macht Methanol mit seiner Biomasse. Alternativen geben höhere Ausbeute, Biomasse ist stark limitiert in Deutschland, das ist das gasnetz als Verteiler und Speicher sinnvoll.

Und dann das:

Fier Wärmelast = Strom Last = WP ist eine träge Last, soll heißen, ich kann sie recht gut steuern. das führt klar zur Glättung von Lastspitzen (Strom) ähnlich der Mobilität PKW.

PTG wird > 2 * EE + 5 Cent kosten das zu Strom zu machen = (2 EE +5 Cent) / 0,50 (> 50% da WG)

Ergo ist das Thema nur gut, um die "gute" Infrastruktur Gasnetz zu erhalten und auszubauen. Punkt!

Mir persönlich inzwischen egal.

Aber selbst der Gesetzgeber ist raus aus Gas! denn mit Gas kommst du nickt mehr auf den Primärenergieverbrauch, den du im Neubau haben musst! Ätsch! Gas Netz!

Du kannst bei einem elektrischenSzenario natürlich die Gebäudeheizung zu 75% ohne Gas gestalten, Gas wird in Fernwärmenetzen und Industrie verbrannt, teil auch in Dunkelflauten zur Stromerzeugeung.

BTW: Du kannst natürlich im Neubau mit Gas den geforderten Primärenergiebedarf einhalten, ist nur langfristig nicht sinnvoll


De Sanierung des Gebäudebestandes?

Warten wir mal ab, bis man EU weit, von Gas, Öl und Steinkohleimporten loskommen möchte und voll auf die EE setzt. Dann ist aus die Maus mit <5 Cent die kWh Wärme (Gas) *Endkunden Endpreis! Den Rest überlasse mal den > 70% (Binnenwirtschaft)

Natürlich ist die Sanierungsrate des Bestands die kritische Größe! Sie hat dramatische Auswirkunggen auf das mögliche EE-Szenario. Darüber bitte mehr nachdenken.


Als Zusammenfassung:

Du hast die Wahl, entweder fossile Energie durch P2G/L zu ersetzen und wenig zu sanieren, das führt zu geringer elektrischer Leitungspitze, aber hohem Strombedarf bedingt durch P2G/L, da kommen wir in der Tat zu knapp 2000 TWh oder mehr, je nach Annahmen zum Strassenverkehr. Diese 2000 TWh sind nicht mehr mit deutschen EE-Potential zu decken. Import von Strom oder Biomasse nötig.

Oder du gehst die elektrische Route, dann musst du wie blöd sanieren, kommst aber über elektrische WPs zu geringem Energiebedarf (1000-1500 TWh) und hoher Leistung bei Dunkelflaute. Dieses wäre mit deutschem EE-Potential möglich. Gas wäre Teillösung zur Dunkelflaute und zur stofflichen Nutzung.

Die Fraunhofer-Szenarien mit Gas-WPs sind dazwischen angesiedelt.

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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon CaptainPicard » 13.06.2018, 08:00

Henning_PV hat geschrieben:Ein Freund von mir hat bei bei der ohnehin fälligen Sanierung der Fassade die Außenwände dämmen lassen und hat innen Wandheizung eingebaut. Das geht einfach und schnell in einem Altbau.

Naja, bei einer Generalsanierung (der meist beim Wechsel des Besitzers durchgeführt wird, sprich wenn das Haus unbewohnt ist) geht das, aber was macht man in einem Altbau der ständig bewohnt wird, wo auch alles schön eingerichtet ist und wo nun ein Heizungstausch ansteht? Da wird dann einfach die alte Gastherme gegen eine neue ausgetauscht weil alles andere ein zu großer Aufwand wäre. (Und damit meine ich nicht einmal so sehr das finanzielle.)
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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon hfrik » 13.06.2018, 08:45

Wenn der Altbau bewohnt ist, dann tauscht man den mikrigen Typ 11 oder bestenfalls typ 22 HEizkörper der links und rechts 20 -30 cm schmäler ist als das Fenster gegen einen Typ 33 Haizkörper aus der so breit ist wie das Fenster. Und in Räumen wo sowiso mal tapeziert wird (Auch in bewohnten Häusern sollen solche Aktivitäten alle paar Jahrzehnte mal stattfinden) oder der Bodenbelag getauscht wird, kommt an passender Stelle ne Wandheizung hin.
So bekommt man die Vorlauftemperatur jahr für Jahr weiter runter. Unter 40° ist Wärmepumentauglich. Die meisten Heizungen kommen aber schon mit erhöhtem Volumenstrom, Heizungsthermostaten, die auch voll aufmachen (PI statt P Charakteristik) Heizungsthermostaten die die Heizkörper nicht mehr totdrosseln (die obersten 5 cm des Heizkörpers brüllend heiss , darunter 45cm eiskalt -> ungenutzt - man "spart" ja so beim heizen.., fühlt man doch am Anteil der kalten Fläche... korrekt wäre Heizkörper auf 5 so dass er eigentlich immer ganz offen ist - die Temperatur regelt ja die Heizkurve und der hydraulische Ausgleich korrekt ein - und nur dann zu macht wenn viel Fremdwärme kommt und der Raum überhitzt) und korrekt eingestellten Heizkurven an der Heizung (Die stehen meist beim Verschrotten der Heizung noch auf der estrem hohen Werkseinstellung) dann kommt die Vorlauftemperatur schon mit den Bestandsheizkörpern unter 50° bei Normtemperatur -> 35° beim Normalheiztag.
Das weis nur im SHK-Gewerbe keiner wie man das macht. Und von den Hausbesitzern noch weniger. Da muss man regelmässig Unterricht geben wo immer es geht
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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon SmartPanel » 13.06.2018, 15:06

Genau so habe ich es gemacht. Ein Haus Bj. 1930 so lange volumenstrom- und heizkörpertechnisch und dämmtechnisch verbessert bis es mit 40°C VL bei -16°V AT innen noch warm ist. (21°C)

Dann Ölheizung raus und Wärmepumpe rein.
Ersparnis ca. 500€ pro Jahr ggü. der schon einstellungstechnisch optimierten und mit Hocheffizienzpumpe ausgestatteten Ölheizung.
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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon ndorphin » 13.06.2018, 20:39

Alles gut und schön, aber mit was beheizt ihr eure tollen Heizungsanlagen nun. Gas ist ja ein no go für euch, das Netz drehen wir schnellstmöglich ab, brauchen wir ja nicht mehr. Welche WP, wie WW. So ein typisches Jahrhundertwende Haus, 4 Geschosse, 8-12 Mieteinheiten, 1000qm.
Und kommen wir dann mit so um 1 Euro Mietsteigerung pro m2/Monat hin? So dass eine 100 m2 Wohnung mit geschätzten maximal 1.200€ Heizkosten Ersparnis/a am Ende nicht mehr zahlt.
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Re: Grenzen der Energiewende

Beitragvon PV-Berlin » 13.06.2018, 22:12

75 kWh je m2 und Jahr ist unterste Kante.

Wenn ich natürlich 'Aufbau' - MFH aus 1953 bis 1962 habe und alles seit dem nix gemacht habe. außer die Ölheizung gegen eine Fernwärme Leitung zu tauschen, bin ich ein Held, logisch! 'Aufbau' war ein Förderprogramm für billigen Wohnraum

Das Gebäude steht in den Bücher mit Null, das Grundstück < 25 € je m2 , Die Miete Kalt bei ca. 6 € Die Nebenkosten Warm bei > 2,00 € !

Keine Ahnung, was ihr da vermutet, rumrechnet etc. ! Selbst bei 500,- € (250,00 € auszugeben, ist schon dumm) je m2 Sanierung komme ich danach auf Weilchen Mietpreis?

Uhlenspiegel, du bist der pure Theoretiker, ich habe eine Klitsche mit zwei Gewerken und einer der nicht mal Handvoll Klitschen, die K&P (Gebäuderegelung) machen können!

Energiemenge?

Aus dem "Zusatz" in Benzin und Diesel, kann ich wie viele male, die Dunkelflaute in D. abdecken? 5 mal oder mehr?

Bei nahe 100% fährt logisch kein Diesel mehr, kein Benziner etc. , ergo brachen wir weder Palmöl aus Indonesien, noch Biokraftstoff aus Brasilien für die Kolbenmotor ! Wohin mit dem Zeug?

Leistung 100 GW (Spitze) bedeutet eben nicht, das ich 24h 100 GW benötige.

Bei ca. 100 bis 250 h a im Mittel deutlich < 100 GW Leistung (Dunkelflaute) geht es um Pipifax an Energiemenge!
Wenn man das wollte, wäre es sogar machbar, die Energiemenge mit Biokraftstoffen darzustellen , die 100% aus D. kommen.
Auf jeden Fall eher umsetzbar als PtG zu Strom !

Aber logisch macht man immer das teure, weil die (du) Technikverliebten, ohne jegliches Verantwortungsbewusstsein, es nie merken, wenn sie mit fremden Geld nur blöd um sich werfen.

Im Kern dürfte man nur mit Leuten ersthaft diskutieren, die nachweislich Verantwortung tragen &/ > 1.000.000 € Steuern gezahlt haben im Leben. Mit Kindern wie dir, macht es keinen Sinn, da dir das Bewusstsein für Kosten und Verantwortung total fehlt. Das passt aber zu unsere Kanzlerin, zu Lindner, Seehofer etc. alles eine Kunstform von H4 = Nix drauf haben, große Fresse und einen auf schlau machen.

Wer das PtG will, zementiert die fossile Strom-Energieerzeugun (Gas, Steinkohle) und bleibt bei läppischen Stromverbrauch, wo Er sich über am Ende 60% freut wie Bolle. Aber weiterhin > 2.000 TWh fossile Energie verbrennt, um Mobil zu bleiben, Wärme zu haben.


*Nach der Sanierung sind 2 von 3 1, 2 bis 1,6 MW Kesseln eh überflüssig und der Öltank ist auch noch da! Weishaupt liefert jeden Brenner innerhalb von 7 Tagen und wenn ich den mit Rapsöl fahren will, kriege ich den auch!

Ergo kann ich ohne jedes Gasnetz, sofort bis zu 1 MW an Last (Strom) abwerfen, wenn der Netzbetreiber das möchte! Aber die 1 MW brauche ich selbst bei Minus 15 ° C. nicht 24 h am Stück! Kosten? Es geht immer / 300 bis 500 WE und 10 Jahre!

*Ausgehend von einer WP Anlage mit einer Spitzen-Last von 3 MW (Plus) , denn anders als bei Gas, ist es bei WP sinnvoll die Groß zu wählen, da sie dann den Stromtarif abfahren, Den Wetterbericht oder XXX kann und sie ohnehin wie fahren?
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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