Freie Fahrt für Elektromobile

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Re: Freie Fahrt für Elektromobile

Beitragvon Schoenberg » 08.11.2018, 18:53

e-zepp hat geschrieben:
Schoenberg hat geschrieben: 88g Co2 pro kWh nenne ich nicht sauber.

Auch nicht gegenüber >460g/kWh im europäischem Strommix (gleiche Quelle)? :wink:
Die 88g waren übrigens vor mehreren Jahren, Tendenz stetig fallend.
lg,
e-zepp

Das heisst, dass die E-Autos durchschnittlich mit dem Stromix geladen werden, ja ?

Und wie sieht DANN ihre CO2 Bilanz aus ?

Und ja, ich bleibe dabei. 88 g ist nicht sauber.
Es ist nur sauberer als der Strommix, das ist alles.
Das ist genau wie der Unterschied von 5 Deppen in Verantwortung zu einem. Der Gewinn ist relativ.
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Re: Freie Fahrt für Elektromobile

Beitragvon SmartPanel » 08.11.2018, 21:23

Muss es denn gleich perfekt sein ? Reicht nicht zunächst einmal "besser" ?
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Re: Freie Fahrt für Elektromobile

Beitragvon einstein0 » 09.11.2018, 08:43

Wieviele Seiten wollt ihr eigentlich noch vollabern zu diesem Thema?
Dabei geht es doch bloss um eine Gesetzeslücke, welche Fahrzeuge mit, oder eben ohne Smogausstoss
im Strassenverkehr unterschiedlich definiert.
Die CO2-Bilanz kann sowieso keiner messen von uns!
Also ist die Frage des TS legitim:
mk_nd_13 hat geschrieben:Wo ist also das Problem?

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Re: Freie Fahrt für Elektromobile

Beitragvon hfrik » 09.11.2018, 09:32

Schoenberg hat geschrieben:
solerling hat geschrieben:Es ist ganz einfach sauberer Strom,

Sauber ?
http://www.sonnenenergie.de/sonnenenerg ... rstrom.pdf

88g Co2 pro kWh nenne ich nicht sauber.

Tja, die 88g resultieren aber im wesentlichen aus dem Strommix der Fertigung, sowie aus dem Siliziumbedarf der Module. Der Bedarf an Silizim je Wp ist seither um etwa 20-30% gefallen, und der EE-Anteil im Strommix steigt, womit der CO2-Ausstoss duch die PV-Fertigung automatisch sinkt. Ist die Wirtschaft die die Solarmodule fetigt decarbonisiert, liegen die Module bei um 0g CO2/kWh, ohne dass sich an den Modulen relevantes ändert.
Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
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Re: Freie Fahrt für Elektromobile

Beitragvon PV-Berlin » 09.11.2018, 13:04

Bei 26 US Cent je Wp und einem Strompreis von sagen wir mal 7 Cent würde ein Modul genau je Wp wie viel Energie verbraucht haben? 26 US Cent / 7 Cent = 3,7 kWh

dabei gehe ich davon aus, das keine Löhne, Zinsen und Abschreibungen im Spiel sind. Da die EE Investoren ja ohnehin blöd sind, verzichten die bis in alle Ewigkeit auch noch auf Gewinne.

1 Wp auf Rügen produziert 1,25 kW Strom im Jahr daraus folgt: u.o.g Annahme (* ) ist ein Wp CO² neutral nach 3 Jahren!

*dabei interessiert mich das Thema CO² nicht die Bohne, aber in Anbetracht der Effizient der heute verfügbaren EE, ist der Ofen und der Dampfkessel halt aus!

Volkswirtschaften, die dies zu spät kapieren, werden zu Armenhäusern.
Im Übrigen, braucht es in den Ballungsräumen nur 10% des heutigen Individualverkehr (Punkt) *Anteil, Verbreitung etc.
Das kommt auf jeden Fall, hier gilt wie Oben! Die Volkswirtschaften, die das nicht umsetzen, werden auch zu Armenhäusern.
*die Umstellung auf e-Autos hilft da fast Null!
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Freie Fahrt für Elektromobile

Beitragvon SmartPanel » 11.11.2018, 18:41

Ungewohnte Töne von "Bild":
"Hand auf Herz, die Zukunft gehört den Elektro-Fahrzeugen! Den Beweis haben wir hier, den ZOE von Renault. Mit einer einzigen Batterieladung fährt dieses Auto bis zu 316 Kilometer weit, ohne jegliche Abgas-Emission und auch ohne Lärm. ..."

Schnittig: Die Aerodynamik des Renault Zoe ist auf Effizienz getrimmt. Davon profitiert auch die Reichweite.
Geht doch.

Hinweis: Es läuft gerade für Abo-Kunden ein Gewinnspiel für Zitat "täglich eins von 5 Elektro-Traumautos" von Renault.
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Re: Freie Fahrt für Elektromobile

Beitragvon Schoenberg » 13.11.2018, 15:02

einstein0 hat geschrieben:Wieviele Seiten wollt ihr eigentlich noch vollabern zu diesem Thema?
Dabei geht es doch bloss um eine Gesetzeslücke, welche Fahrzeuge mit, oder eben ohne Smogausstoss
im Strassenverkehr unterschiedlich definiert.
Die CO2-Bilanz kann sowieso keiner messen von uns!
Also ist die Frage des TS legitim:
mk_nd_13 hat geschrieben:Wo ist also das Problem?

einstein0

Das Problem ist da, wo man Elektroautogläubigen oder Elektromobilitätsfanatikern beizubringen versucht, dass ihr geliebtes Elektroauto, ihr Tesla oder Elektromobilität eben nicht das Allheilmittel für Verringerung von Schadstoffaustoss, Feinstaub oder CO2 Ausstoss ist.
Und weltwirtschaftlich eben auch mehr Probleme schafft, als es löst.
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Re: Freie Fahrt für Elektromobile

Beitragvon SmartPanel » 13.11.2018, 15:25

Du meinst weil es keine Kriege mehr ums Öl gibt gerät die weltweite Waffenindustrie in die Krise ?
Dann wäre ein Teilziel errreicht.

Und zu den Emissionen: CO2 innerstädtisch null, Feinstaub ein Drittel, NOx null.
Sicher nicht das Allheilmittel, aber um Größenordnungen besser !
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Re: Freie Fahrt für Elektromobile

Beitragvon Schoenberg » 13.11.2018, 15:40

SmartPanel hat geschrieben:Du meinst weil es keine Kriege mehr ums Öl gibt gerät die weltweite Waffenindustrie in die Krise ?
Dann wäre ein Teilziel errreicht.

Und zu den Emissionen: CO2 innerstädtisch null, Feinstaub ein Drittel, NOx null.
Sicher nicht das Allheilmittel, aber um Größenordnungen besser !

Wenn das Öl zuende ist gibts auch keine Kriege mehr.

CO2 ist kein Problem der Innenstädte. Und da gibts auch mit Hybriden 50 % Verbesserung.

Für NOx braucht man nur den Diesel zu verbannen, Gasautos (beide Sorten) sind da kaum noch beteiligt.

Und Feinstaub..... ja, wenn man damit anfängt, endet es bei den Fahrrädern und Kinderwagen, Plastiktüten und auch bei den Handys.....

Wer braucht also Elektroautos ?
Da fallen mir nur die Erzeuger ein, die weiter ihre Kohleschleudern auslasten wollen.
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Re: Freie Fahrt für Elektromobile

Beitragvon hfrik » 13.11.2018, 16:01

Tja. wen man so einfallsolos ist.
Feinstaub ist je nach Quelle völlig unterschiedlich kritisch - Verbrennungsprozesse sind da besonders blöd. Ebenso können E-Autos rückspeisen, sind dabei aber viel unaufwändiger als Hybride. Also bleibt Feinstaub ein Thema.
Gasautos - da bleiben die ganzen Methanemisssionen bei Föderung und Transport, die Gas teilweise ähnlcih schlecht machen wie Braunkohle.
Dazu der fehlende CO2-Ausstoss - Kohle-Strom wird immer seltener, Kraftwerk um Kraftwerk gehen vom Netz, neue kommen nicht mehr nach.
Dann kommt demnächst schon der Kostenfaktor - E-Mobile sind mit fallenden Kosten gesegnet, bestehen aus viel weniger beweglichen Teilen als Verbrenner oder gar hybridautos. Was sich in geringeren Betriebskosten zusätzlich noch mal niederschlägt. Die E-Lieferwagen der Post sind für die Post schlicht deutlich billiger als die Verbrennervariante. DAs passt natürlich nicht in jede Stammtischdiskussion.
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