Freie Fahrt für Elektromobile

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Re: Freie Fahrt für Elektromobile

Beitragvon eba » 06.11.2018, 15:22

kalle bond hat geschrieben:solerling, stimmt, wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht :D

Für die Gesamtsituation Eneuerbare und E Autos leider so nicht anwendbar.
Als Einzelfall natürlich durchaus löblich! Aber wer von den künftigen Mio E Auto Besitzern allein in den Städten wird denn eine eigene PV Anlage besitzen?
Keiner, in den Städten wird kaum einer ein Auto besitzen müssen um mobil zu sein. Im Gegenteil, kaum einer wird noch einen Parkplatz suchen wollen.


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Re: Freie Fahrt für Elektromobile

Beitragvon Andi_ » 06.11.2018, 15:23

Das tun dann die Eltern/Großeltern auf dem Land :oops: (PV auf dem Dach)
Und die Großstadt-Bewohner, die in Mietwohnungen wohnen, fahren elektrisch mit dem Carsharing-FZG. :mrgreen:
83% landwirtschaftlichen Flächen für 18% Kalorien, für das 6-te Massenaussterben [1] und für Ihre Zivilisationskrankheiten [2]:
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Re: Freie Fahrt für Elektromobile

Beitragvon PV-Berlin » 06.11.2018, 15:40

kalle bond hat geschrieben:Leider komplett falsch, da die Eneuerbaren und speziell PV ja erst xx % zum Gesamtstromverbrauch liefern.
Alles was dazu gebaut wird, erhöht den Anteil. Da die E Autos neue Verbraucher darstellen, müßte hier also speziell zugebaut werden.
Und zu deinem Statement: "dann muß eben mehr EE zugebaut werden" - wo siehst du das hier? Gerade wird abgespeckt, siehe größere Industrieanlagen.


Ist dieses Profil von Eike gehakt worden? Oder hast du einen Vertrag mit Tramp, Shell etc.?

Es ist überaus leicht nachprüfbar, das der e-Antrieb selbst dann automatisch zu weniger CO² führen muss, wenn aller Strom aus Kohle kommen würde. Wenn der Diesel effizienter wäre, würde ja jede S-Bahn, jeder ICE mit was betreiben werden? Diesel ist in allen Ländern deutlich günstiger als Strom (fast in allen Ländern) je kWh

Real verballert eine C-Klasse > 70 kWh Energie je 100 km in der Stadt (Berlin) und das bei einer Fahrstrecke, die schon deutlich über der Norm liegt! * 24 km am Stück

Mit Braunkohle ist man beim BMW I 3 (20 kWh ab Steckdose) * mit dem kann man nicht so fahren, wie mit einem Opa Auto (C-Klasse) = 20 kW + 8% Netz * 44 WG = 49 kWh Energie

Was für eine selten schlaue Idee, erst dann das e-Mobil haben zu wollen, wenn alle Kaffeemaschinen der Welt auf EE Strom laufen! Soll ich mich schämen müssen? Das sowas ein Ingenieur aus D. schreibt!
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Freie Fahrt für Elektromobile

Beitragvon Schoenberg » 06.11.2018, 15:45

solerling hat geschrieben:Es ist ganz einfach sauberer Strom,

Sauber ?
http://www.sonnenenergie.de/sonnenenerg ... rstrom.pdf

88g Co2 pro kWh nenne ich nicht sauber.
700 Wp ohne EEG; Ziel ROI <2Jahre, Start 20.3.18,
20.10.18: 450 kWh / 45 % Invest geerntet.
SL Akku: Planung Kapa 2kWh, Ziel: 10ct/kWh.
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Re: Freie Fahrt für Elektromobile

Beitragvon kalle bond » 06.11.2018, 15:46

eba hat geschrieben:
kalle bond hat geschrieben:solerling, stimmt, wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht :D

Für die Gesamtsituation Eneuerbare und E Autos leider so nicht anwendbar.
Als Einzelfall natürlich durchaus löblich! Aber wer von den künftigen Mio E Auto Besitzern allein in den Städten wird denn eine eigene PV Anlage besitzen?
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Fragt sich nur, wann --- wird kaum einer ein Auto besitzen -- eintritt. :?
Zur Zeit ist die Realität eine Andere! Allein in Berlin sind 1.1 Mio PKW zugelassen, HH 0,78, MUC 0,70.
Dazu noch die Pendler, Lieferverkehr (!), öffentliche Busse usw.
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Re: Freie Fahrt für Elektromobile

Beitragvon kalle bond » 06.11.2018, 15:56

PV-Berlin hat geschrieben:
kalle bond hat geschrieben:Leider komplett falsch, da die Eneuerbaren und speziell PV ja erst xx % zum Gesamtstromverbrauch liefern.
Alles was dazu gebaut wird, erhöht den Anteil. Da die E Autos neue Verbraucher darstellen, müßte hier also speziell zugebaut werden.
Und zu deinem Statement: "dann muß eben mehr EE zugebaut werden" - wo siehst du das hier? Gerade wird abgespeckt, siehe größere Industrieanlagen.


Was für eine selten schlaue Idee, erst dann das e-Mobil haben zu wollen, wenn alle Kaffeemaschinen der Welt auf EE Strom laufen! Soll ich mich schämen müssen? Das sowas ein Ingenieur aus D. schreibt!


Das sag ich überhaupt nicht, also bitte keine falschen Unterstellungen. :(
Im Gegenteil, wie schon vor gefühlten Äonen hier ausgetauscht, hätte das E Auto allein schon seine Berechtigung, weil es die Schadstoffbelastung in den Städten erheblich reduzieren könnte. Nur was die letztliche Energiebereitstellung betrifft, also was vor dem großen Stecker ins E Auto erzeugt werden muß, so sehe ich da überhaupt noch keine Kompensation, bzw zusätzliche Eneuerbare Installationen. Da läuft halt einiges auf Braunkohle. :?
Mal schaun, wie Herr Merz, AKK oder doch Laschet die Sache demnächst sieht :cry:
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Re: Freie Fahrt für Elektromobile

Beitragvon eba » 06.11.2018, 15:56

Eben dann, wenn es keine Verbrennerautos mehr gibt.


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Re: Freie Fahrt für Elektromobile

Beitragvon e-zepp » 06.11.2018, 15:59

Schoenberg hat geschrieben: 88g Co2 pro kWh nenne ich nicht sauber.

Auch nicht gegenüber >460g/kWh im europäischem Strommix (gleiche Quelle)? :wink:
Die 88g waren übrigens vor mehreren Jahren, Tendenz stetig fallend.
lg,
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Re: Freie Fahrt für Elektromobile

Beitragvon solerling » 06.11.2018, 16:01

Schoenberg hat geschrieben:
solerling hat geschrieben:Es ist ganz einfach sauberer Strom,

Sauber ?
http://www.sonnenenergie.de/sonnenenerg ... rstrom.pdf

88g Co2 pro kWh nenne ich nicht sauber.


Aja.....hast das "Haar in der Suppe" gefunden....... :wink:

Viele Grüsse
solerling
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Re: Freie Fahrt für Elektromobile

Beitragvon hfrik » 06.11.2018, 16:27

kalle bond hat geschrieben:
PV-Berlin hat geschrieben:
kalle bond hat geschrieben:Leider komplett falsch, da die Eneuerbaren und speziell PV ja erst xx % zum Gesamtstromverbrauch liefern.
Alles was dazu gebaut wird, erhöht den Anteil. Da die E Autos neue Verbraucher darstellen, müßte hier also speziell zugebaut werden.
Und zu deinem Statement: "dann muß eben mehr EE zugebaut werden" - wo siehst du das hier? Gerade wird abgespeckt, siehe größere Industrieanlagen.


Was für eine selten schlaue Idee, erst dann das e-Mobil haben zu wollen, wenn alle Kaffeemaschinen der Welt auf EE Strom laufen! Soll ich mich schämen müssen? Das sowas ein Ingenieur aus D. schreibt!


Das sag ich überhaupt nicht, also bitte keine falschen Unterstellungen. :(
Im Gegenteil, wie schon vor gefühlten Äonen hier ausgetauscht, hätte das E Auto allein schon seine Berechtigung, weil es die Schadstoffbelastung in den Städten erheblich reduzieren könnte. Nur was die letztliche Energiebereitstellung betrifft, also was vor dem großen Stecker ins E Auto erzeugt werden muß, so sehe ich da überhaupt noch keine Kompensation, bzw zusätzliche Eneuerbare Installationen. Da läuft halt einiges auf Braunkohle. :?
Mal schaun, wie Herr Merz, AKK oder doch Laschet die Sache demnächst sieht :cry:

Nun, Bei der braunkohle wird das wenig Ändern. Denn die läuft bei wenig Wind und Sonne schell bei Vollast und kann nicht weiter runterregeln, und wenns ne Delle in der grundlast gibts brauchts E-Autos schon zu Millionen um da was wirklich zu bewegen.
Dafür fallen mit den E-Autos iverse Begründungen weg beim EE-Ausbau zu bremsen. Analoges im Heizungsbereich. Mit der Gasbrennwertbüchse die Welt retten geht genausowenig wie mit dem Diesel. Beide sind das Prolem, nicht die Lösung.
Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
Thomas Alva Edison
Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)
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