e:veen hat Insolvenz angemeldet

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Re: e:veen hat Insolvenz angemeldet

Beitragvon alterego » 09.11.2018, 14:58

MBIKER_SURFER hat geschrieben:
Sheik hat geschrieben:Und ich werde definitiv Guthaben mit ev. Forderungen verrechnen
Gruß Stefan


Hm - entweder man hat Guthaben oder ist mit Forderungen konfrontiert. Oder täusche ich mich :D

Er hat wohl zwei Zähler, wenn ich das richtig lese, und einige haben wohl noch Guthaben aus der vorhergehenden Abrechung, das nicht ausbezahlt wurde.
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Re: e:veen hat Insolvenz angemeldet

Beitragvon MBIKER_SURFER » 09.11.2018, 15:05

alterego hat geschrieben:
MBIKER_SURFER hat geschrieben:
Sheik hat geschrieben:Und ich werde definitiv Guthaben mit ev. Forderungen verrechnen
Gruß Stefan


Hm - entweder man hat Guthaben oder ist mit Forderungen konfrontiert. Oder täusche ich mich :D

Er hat wohl zwei Zähler, wenn ich das richtig lese, und einige haben wohl noch Guthaben aus der vorhergehenden Abrechung, das nicht ausbezahlt wurde.


Das wäre dann ja aber in der Insolvenzmasse :roll:
2 Zähler - o.k. - das hatte ich nimmer auf dem Radar :D
Gruß
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Re: e:veen hat Insolvenz angemeldet

Beitragvon Sheik » 09.11.2018, 15:23

Hallo,

ja, ich habe zwei Bezugszähler. Bei einem habe ich die (voraussichtliche) Abrechnung bereits erhalten, mit einem Guthaben - das in der Insolvenzmasse ist. Bei dem Zweiten werde ich eine Nachzahlung schulden. Das ist dann ja auch gerechtfertigt, weil ich Strom bezogen habe. Aber das Guthaben zu behalten und die Nachzahlung zu forden finde ich nicht in Ordnung.

Jedenfalls habe ich vor, das zu verrechnen. Aber prüfe natürlich, ob sich der Ärger wirklich lohnt.
Lust hätte ich auf jeden Fall dazu, weil ja auch Eveen sich nicht sonderlich korrekt verhalten hat - zumindest viel zu spät oder jedenfalls nicht transparent verhalten hat.
Auf die Insolvenzforderungsliste gebe ich nichts, weil an erster Stelle wie immer der I-Verwalter steht...

Wie macht Ihr den künftig die Abschlagszahlungen - manuell als Selbstzahler mit Dauerauftrag, oder Abbuchung wie bisher üblich?

Gruß Stefan
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Re: e:veen hat Insolvenz angemeldet

Beitragvon MBIKER_SURFER » 09.11.2018, 15:33

Sheik hat geschrieben: Aber das Guthaben zu behalten und die Nachzahlung zu forden finde ich nicht in Ordnung.

Jedenfalls habe ich vor, das zu verrechnen. Aber prüfe natürlich, ob sich der Ärger wirklich lohnt.
Lust hätte ich auf jeden Fall dazu, weil ja auch Eveen sich nicht sonderlich korrekt verhalten hat - zumindest viel zu spät oder jedenfalls nicht transparent verhalten hat.
Auf die Insolvenzforderungsliste gebe ich nichts, weil an erster Stelle wie immer der I-Verwalter steht...

Gruß Stefan


Persönliche Befindlichkeiten interessieren da leider nicht. Da wirst dann ein Schreiben des I-Verwalters erhalten mit allem drum und dran.
Ich habe meine 120 € abgeschrieben - fertig. hier lohnt der Aufwand nicht. Denn von den 'Kleinen' holt man die Kohle um es irgendwo zu verprassen -leider.
Gruß
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Re: e:veen hat Insolvenz angemeldet

Beitragvon wemu » 09.11.2018, 18:49

Nach dem bekanntwerden der Insolvenz habe ich die Abbuchungsermächtigung gekündigt, und mein Vertrag fristgerecht zum 31.12.2018 ebenfalls. Beides wurde bestätigt.
Die letzte Abschlagszahlung habe ich Anfang Oktober überwiesen.
Am 30.11. wird der Zähler abgelesen und dann der vermutlich recht geringe Restbetrag für den Bezug bis 30.11. an e:veen überwiesen.
Zum 31.12.2018 dasselbe Spiel, und Anfang Januar erhält der IV den ihm zustehenden Betrag für Dezember.
Dann ist der Fall für mich 0 auf 0 aufgegangen.

Bin gespannt ob dazwischen irgendwas wie eine Mahnung etc. kommt?

Da ich nach wie vor weder vom IV noch vom Grundversorger Post bekommen habe gehe ich von einer regulären Stromlieferung
bis zum Vertragsende am 31.12.2018 aus!
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Re: e:veen hat Insolvenz angemeldet

Beitragvon Alexander_Z » 12.11.2018, 19:06

Sheik hat geschrieben:Hallo,

ja, ich habe zwei Bezugszähler. Bei einem habe ich die (voraussichtliche) Abrechnung bereits erhalten, mit einem Guthaben - das in der Insolvenzmasse ist. Bei dem Zweiten werde ich eine Nachzahlung schulden. Das ist dann ja auch gerechtfertigt, weil ich Strom bezogen habe. Aber das Guthaben zu behalten und die Nachzahlung zu forden finde ich nicht in Ordnung.

Jedenfalls habe ich vor, das zu verrechnen. Aber prüfe natürlich, ob sich der Ärger wirklich lohnt.
Lust hätte ich auf jeden Fall dazu, weil ja auch Eveen sich nicht sonderlich korrekt verhalten hat - zumindest viel zu spät oder jedenfalls nicht transparent verhalten hat.
Auf die Insolvenzforderungsliste gebe ich nichts, weil an erster Stelle wie immer der I-Verwalter steht...

Wie macht Ihr den künftig die Abschlagszahlungen - manuell als Selbstzahler mit Dauerauftrag, oder Abbuchung wie bisher üblich?

Gruß Stefan


YMMD !!! :danke:
Was du als "fair" empifndest spielt aber sowas von keine Rolle...

Dein Guthaben ist in der Insolvenzmasse -Aus die Maus! du bekommst nach einem Schlüssel deine Kohle!
Also es sind 1 Millionen Euro im Topf - aber es sind Verbindlichkeiten von 10.000.000 Euro also 10 fach "überzeichnet"
Deine 500 Euro sind dann 50 Euro "Wert"
die bekommst du!
Deine "Schulden" darfst du nicht mit den Selben Schlüssel Mindern oder mit dem "Guthanben" Verrechnen-
aus die Maus!

Geiz ist geil - aber kann auch teuer werden!
Aus diesem Grund- IMMER nur soviel zahlen wie man tatsächlich braucht!
...klar kann man es auch SO machen. - Nur dann ist es halt Mist!
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Re: e:veen hat Insolvenz angemeldet

Beitragvon HolgerSt » 18.11.2018, 21:06

So ganz eindeutig sind die Regelungen wann was in die Insolvenzmasse fällt nun auch wieder nicht. Eveen spricht immer vom 9.7. als entscheidenen Termin.
Da haben sie den Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Dann gab es zu 1.10 die Insolvenzeröffnung.
Aufrechnung soll zum Bespiel bis zur Insolvenzeröffnung möglich sein.
Was passiert denn eigentlich mit neuen Kunden die zwischen 9.7. und 1.10 Kunde geworden sind? Da wird dann sofort eine Rechnung erstellt und zu hoher Abschlag fällt sofort und jeden Monat in die Insolvenzmasse? Kann ja auch nicht sein.
Zu welchem Termin müssen sie Abrechnungen erstellen? 9.7.18 oder 01.10.18 und wenn der Termin klar ist wie wollen sie Abrechnungen erstellen? Zählerstände können sie bei den meisten doch nur schätzen und wer würde eine solche Schätzung akzeptieren?
Spannend finde ich, dass es viele gibt die tatsächlich erst jetzt Abrechnungen für die Jahre 16-18 erhalten.
Eigentlich stinkt das zu Himmel. Ich würde wetten das Abrechnungen mit Nachzahlungen pünktlich erstellt wurden und welche mit Guthaben generell vergessen wurden.
Eigentlich sollten alle mit solchen Abrechnungen an die Staatsanwaltschaft Hannover schreiben. Mit fällt da sofort Insolvenzverschleppung und vielleicht sogar Untreue ein.

Vielleicht gibt es ja mal einen Insider der auspackt. Würde mich für diesen Verein freuen.
Ich habe in der Zwischenzeit die zweite Mahnung erhalten mit einer Mahngebühr von €1,50. Natürlich widersprochen.
Ich habe ihnen jetzt 41.70 für 143KWh bezogenen Strom im Oktober überwiesen. Eigentlich sollte man denen jeden Tag eine Überweisung zukommen lassen ;-)

Viele Grüße

Holger
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