D. Trump und der Klimawandel

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D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon TheRisingSun » 09.11.2016, 21:19

Nach dem unerwarteten Wahlsieg geht die Sorge um: wird Trump aus dem Klimavertrag von Paris aussteigen oder ist alles nur heiße Luft?
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon tiptop » 09.11.2016, 21:36

das wird er wohl machen, da es die einzige Sache von seinen Wahlversprechen ist, die umsetzbar ist.
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon michaell » 09.11.2016, 21:39

Naja, da die Rep. Mehrheit im Kongress und Senat haben,
wird er mit sicherheit vieles durchdrücken können von seinen Ankündigungen.
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon werner8 » 09.11.2016, 21:45

Nach dem unerwarteten Wahlsieg


unerwartet :?: in den USA aber nicht nur bei den deutschen Medien die den passenden Gewinner bereits vor der Wahl verkünden und nicht nur bei den Wahlen in den USA.

Wenn ich nur mal Rückblickend die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt betrachte und was da ARD und ZDF Prognosen abgegeben haben und am Wahlabend dann wundersam die AfD auf 24% kommt und auch noch die SPD hinter sich lässt, glaube ich fast an den Einsatz einer Glaskugel bei den Wahlprognosen.

Gruß
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon stromdachs » 09.11.2016, 22:31

Darf man zum Wahlausgang in den USA auch mal "keine deutsche Meinung" haben??? Das amerikanische Volk hat gewählt, ob uns und der restlichen Welt das passt, wird die USA wohl wenig interessieren am Allerwenigsten den "Donald"!
Warten wir´s doch ab, was nun kommt, nix wird so "heiß gegessen wie es gekocht wurde"!

Und wenn 2017 die AfD das Rennen macht, was dann??? Sind wir dann irgend wie "anders" als jetzt?
Hoffentlich besinnt sich das Deutsche Volk auch mal auf "ein wenig Nationalstolz", was man übrigens den Franzosen, Engländern, Tschechen, Polen....usw. anerkennt! Uns aber nicht! (Wir uns selbst nicht:::)

Über die deutsche "Energiewende" zu philosophieren ist genauso sinnlos, wie über Trumps Wahlsieg!

Da wir hier nicht im "Politik-Forum" sind, beende ich an dieser Stelle meinen Beitrag.
Gute Nacht!
Claus
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon KKB68 » 09.11.2016, 22:50

Nationalstolz... brrrr... ich dachte wir können weiter als bis zum Tellerrand schauen... dem Klima ist es schietegal was einer für ein Landsmann ist, wie sagte der Bürgermeister von Miami so schön:" dem Ozean ist es egal ob Republikaner oder Demokrat, er weiss trotzdem wie man Ansteigt!"

Aber tun wir doch nicht so als ob die Amis unter Obama besser in Sachen Klimaschutz gewesen sind... oder unsere Berliner Wahnsinnstruppe... wenn das alles nicht von UNS, also von unten kommt wird das nix, zumindest nicht schnell genug.

Trump ist wie alle seine Vorgänger mitnichten " The allmighty Ruler", sonder eine Vorzeigepuppe die an den gleichen Fäden hängt wie immer. Der beruhigt den angefressenen Proletenmittel/unterstand damit der Miniprozentsatz der wirklich Mächtigen weiterhin ungestört Kohle scheffeln kann.
Grüße,

Klaus

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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon Litholas » 09.11.2016, 22:52

Ich hab gestern auf PHOENIX ne Doku gesehen wo über US-Kohlekumpel berichtet wurde. Viele wurden entlassen und hoffen dass sie bei Trump wieder eingestellt werden, aber es waren gar nicht die Klimaschutzbemühungen die ihre Jobs gekostet haben sondern das billige Frackinggas. Und dann wurde über einen PV-Installateur berichtet, der meinte er kommt seit Monaten nicht hinter den Aufträgen her weil PV-Strom billiger ist als Frackinggasstrom.
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon Dringi » 09.11.2016, 23:07

Das ist doch exakt der Punkt. PV und auch Wind haben sich mittlerweile preislich soweit verselbständigt, dass der Markt eine enorme Macht hat. Hinzu kommt, dass den Republikanern ggf die Umwelt egal ist, ein gutes Geschäft aber nicht.
Und deswegen sollte man sich fragen wer wohl mehr Macht hat: Die kleine Kohleindustrie oder Shalegas- und Erneuerbare-Lobby.
Die Steuervergünstigungen für PV bis 2020 wurden nicht unwesentlich von Republikanern mitgetragen.

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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon Litholas » 09.11.2016, 23:42

Trump ist Politik oder Amerika vermutlich ziemlich egal. Der engagiert sich nicht - ausser für seine Geltungssucht. Soll er seine Mauer nach Mexiko bauen lassen, sind die Amies unterhalten und tun niemand was zu leide.

Die einzige Gefahr für den EE-Ausbau bestünde wenn ihn jemand herausfordert, nach dem Motto "Ähtschibähtsch Sie können gar nichts mehr gegen Solarenergie- oder Windkraftausbau ausrichten, egal wie reich Sie sind, nicht mal als President". Dann würde er zeigen wie er kann.

Im Gegenteil, wenn seine Parteifreunde versuchen ihm irgendwelche Zugeständnisse für Kohle- oder Kernkraft abzuringen dann wird er bockig. Das sitzt er aus bis es IHM passt. Dann soll er ruhig ein Kernkraftwerk planen und den Grund und Boden enteignen und den Bau mit laxen Sicherheitsbestimmungen durchboxen, meintwegen auch persönlich öffentlichkeitswirksam 3 Kohlezechen retten. Der verliert schnell das Interesse wenn er nicht herausgefordert wird.

Wirklich was liegen tut ihm eher daran die Steuern und Abgaben für Reiche zu senken. Und damit niemand seine Spielchen durchkreuzt wird er das Land spalten, den Weissen schön Angst machen vor anderen Ethnien, den Farbigen vor der Polizei... auch die einfachen Leute gegen queer aufhetzen, da sollen sie sich abreagieren. Schön alle Bevölkerungsgruppen gegeneinander ausspielen. Und den Intellektuellen auf den Hals hetzen, denn die sind die Einzigen die er nicht kontrollieren kann und denen wird er niemals vergeben wie sie gegen ihn gekämpft haben. Teile und herrsche. Dumm ist er ja nicht, nur eben egozentrisch und skrupellos.
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon Norbert W » 10.11.2016, 00:06

Ich habe heute gehört, dass Trump Geld mit Reality-TV gemacht hat. Da kann ich mir gut vorstellen, dass seine Rhetorik und Aussagen ein großes Stück Inszenierung waren. Er weiß wohl, mit welchen Mitteln das gemeine Volk zu bekommen ist.

Ich glaube nicht, dass er als Präsident so schlimm sein wird, wie es seine Aussagen im Wahlkampf zunächst voraussagen ließen.
Er wird nun viele Leute um sich zusammen bringen, mit deren Hilfe er eine Regierung auf die Beine stellt. Dann werden wir sehen, was da wirklich kommt...

Unserem großen Sohn habe ich heute gesagt: Leben ist auch Veränderung, ohne Veränderung gibt es kein Leben.

Ein bischen Sorge mache ich mir um die Aussagen vieler deutscher Politiker, die sich bei der Wortwahl zu Trump sehr weit aus dem Fenster gelehnt haben. Wohl mit der Gewissheit der Wahlprognosen, dass der nicht Präsident wird. Wir haben ein enges Bündnisverhältnis, Beziehungs- und Handelsverhältnis mit den USA. Deshalb müssten eigentlich auch Vizekanzler und Außenminister mit dem künftigen Präsident der Vereinigten Staaten Kontakt aufnehmen, korrespondieren und verhandeln. Das kann heiter werden...
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