D. Trump und der Klimawandel

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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon wschmeiser » 14.05.2018, 09:41

@GEST
Ingnorieren heißt "nicht wissen wollen". Es ist die höchste Form der Missachtung eines anderen Menschen oder dessen Meinung.

Und im Gegensatz zu ausschweifigen Antworten sind Fragen immer kurz und durch ein Fragezeichen (?) leicht zu erkennen.

Man kann Fragen dadurch leicht erkennen, muss sie gar nicht lesen und braucht sie auch nicht zu beantworten. Ebenso wie niemand in diesem Forum mitmachen muss.
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon wschmeiser » 14.05.2018, 10:27

Litholas hat geschrieben:
Paule011 hat geschrieben:Ob mit oder ohne Wetterstationen das Klima und Wetter können wir so und so nicht verändern höchsten die Konziquenzen ziehen.

Früher gingen die Gletscher auch bis München :idea:


Wie kommst Du darauf, dass die Gletscher bis München gingen? Hast Du das gesehen? Oder glaubst Du den Leuten die das behaupten, aber nicht denen die behaupten dass wir das Klima bereits jetzt stark verändern?


Ich wohne auf einer Seitenmoräne von Resten des ehemaligen Würmtalgletschers. Noch keine 10.000 Jahre alt.

Hat jede Menge Steine und Kies hier gelassen. Kann man leicht feststellen, woher die ursprünglich kamen.

Im Gegensatz zu dem Schaubild behauptet aber niemand, wie hoch die jährliche Durschschnittstemperatur zu diesem Zeitpunkt oberhalb des Gletschers war.
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon CaptainPicard » 14.05.2018, 10:29

wschmeiser hat geschrieben:@GEST
Ingnorieren heißt "nicht wissen wollen". Es ist die höchste Form der Missachtung eines anderen Menschen oder dessen Meinung.

Der Klimawandel schert sich aber einen Dreck um deine "Meinung". Du kannst auch der Meinung sein dass die Schwerkraft nicht existiert und vom Dach springen, es wird nichts an den Konsequenzen ändern.


Und im Gegensatz zu ausschweifigen Antworten sind Fragen immer kurz und durch ein Fragezeichen (?) leicht zu erkennen.

Du meinst so wie deine "Frage" woher man denn wisse wie hoch die Temperaturen vor zehntausenden Jahren lagen? Als sie beantwortet wurde hast du mit "alles bekannt" reagiert. Nein, du verwendest Fragezeichen nicht für Fragen, du verwendest sie um Diskussionen zu sabotieren, um Skepsis zu erzeugen, um subtil Verschwörungstheorien auf die gleiche Ebene zu stellen wie wissenschaftliche Erkenntnisse.
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon wschmeiser » 14.05.2018, 10:58

CaptainPicard hat geschrieben:
Und im Gegensatz zu ausschweifigen Antworten sind Fragen immer kurz und durch ein Fragezeichen (?) leicht zu erkennen.

Du meinst so wie deine "Frage" woher man denn wisse wie hoch die Temperaturen vor zehntausenden Jahren lagen? Als sie beantwortet wurde hast du mit "alles bekannt" reagiert. Nein, du verwendest Fragezeichen nicht für Fragen, du verwendest sie um Diskussionen zu sabotieren, um Skepsis zu erzeugen, um subtil Verschwörungstheorien auf die gleiche Ebene zu stellen wie wissenschaftliche Erkenntnisse.


Die Frage wurde mit Bohrkernen etc. beantwortet. Wie man daraus die die darüberliegende durchschnittliche Lufttemperatur auf Grad genau ermitteln möchte, bleibt mir weiterhin schleierhaft?

Wie kann man durch eine Frage eine Diskussion (Streitgespräch) sabotieren?

Ja, ich bin da sehr skeptisch und wenn ich Skepsis erzeugen konnte, dann wäre ja zumindest etwas erreicht.

Welche (subtile) Verschwörungstheorie vertrete ich denn?

Und das ist es ja genau: der Klimawandel schert sich einen Dreck um meine Meinung. Er schert sich auch einen Dreck um die Meinung aller anderen.

Aber wird so getan, als dass man den Klimawandel sowohl erklären als auch aufhalten und sogar rückgängig machen kann. Bei ersterem bin ich skeptisch und die beiden weiteren Punkte halte ich für illusorisch.
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon PV-Berlin » 14.05.2018, 11:57

Die Frage wurde mit Bohrkernen etc. beantwortet. Wie man daraus die die darüberliegende durchschnittliche Lufttemperatur auf Grad genau ermitteln möchte, bleibt mir weiterhin schleierhaft?


Das ist ganz normales angewandtes Wissen der Chemie, der Biologie, der Physik + der Statistik . Vielleicht ist es nicht bekannt, aber in dem Bereich forschen weit mehr Menschen in sehr unterschiedlichen Konstruktionen , als im Bereich Kernphysik.

Nur ein Bespiel: Man kann an Hand der nicht gekeimten Samen recht gut ablesen, wie es sich mit den Temperaturen und der Feuchtigkeit verhalten hat. Schimmel ist ein überaus guter Indikator für die Temperaturen. Die Sporen werden eingelagert und werden in tausenden je Liter gemessen. genau diese Forscher haben die Ursache, der großen Fluchtbewegung und des deutlichen Rückgangs der Bevölkerung im Mittelalter ausmachen können, wo ein Schimmelpilz ganze Städte ausgerottet hat (Getreide) . Die Einlagerung in Knochen, Holz, und in Sedimenten die sich sehr regelmäßig bilden (Moore) ist quasi ein Fahrt in die Vergangenheit. Dank der Chemie , kann man heute ganz genau nachweisen, wo Menschen und Tiere ursprünglich gelebt haben, was sie gegessen haben etc.

Selbst als Berliner, ist mir schon aufgefallen, das nicht in allen Jahren alles gleichmäßig gut verfügbar ist. Also Landwirtschaft etc. doch 'etwas' vom Wetter abhängt.

Und dann noch die Insekten. Deren Population im wesentlichen vom Wetter abhängt.

Wer sich nicht nur darauf beschränkt, vorgekautes Nicht Wissen aus Spiegel, Welt, Focus und Zeit in jämmerlichen Beiträgen in sich aufzunehmen, der kann in D. durchaus zum denken Menschen reifen. Es ist nicht ganz leicht! Und man muss seine eigenen Lebensweise/Position schon kritisch hinterfragen.

Frage:

Warum hat jemand selbst Kinder, wenn er der Meinung ist, die Welt sei überbevölkert? Ich ahne warum diese Gedanken, in den Vororten 'reifen' . Wenn ich nach dem potentiellen Ertrag je ha gehe, könnte Indien sogar 5 Mrd. Menschen ernähren. Deutschland schafft es im Moment nicht mal, seine Schweine und Rinder selbst zu ernähren. Aber wen stören schon Fakten?
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon wschmeiser » 14.05.2018, 12:08

@PV-Berlin,
wenn Du glaubst, dass das alles so stimmt, was da von den Wissenschaftlern hinsichtlich der vergangenen 20.000 oder 100.000 Jahr so erforscht und erzählt wird, dann ist das in Ordnung. Nachprüfen kann es ja niemand mehr, da es vorbei ist. Ich bin da halt hinsichtlich vieler Aussagen eher skeptisch.

Denn ich brauche hier nur aus dem Fenster zu schauen und stelle fest, dass man nicht einmal annähernd in der Lage ist auch nur das Wetter vorherzusagen.

Lustiger wird das ganze noch, wenn sich für den gleichen Ort mehrere Wetterprognosen anschaut.

Ja, ich weiß, Wetter ist nicht Klima.

Aber nimm die (Volks-)Wirtschaft: selbst ex-post versagen die wirtschaftlichen Modelle, mit denen man versucht, wirtschaftliche Zusammenhänge zu erklären.
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon GEST » 14.05.2018, 12:25

CaptainPicard hat geschrieben:
wschmeiser hat geschrieben:@GEST
Ingnorieren heißt "nicht wissen wollen". Es ist die höchste Form der Missachtung eines anderen Menschen oder dessen Meinung.

Ich betrachte es nicht als meine Aufgabe, die Dummheit in der Welt zu bekämpfen. Von daher habe ich auch kein Problem damit, Leute zu ignorieren, die fast ausschließlich Schwachsinn von sich geben.
Gewöhnlich ignoriere ich erst, wenn sich viele Schwachsinnsposts angesammelt haben. Es hat bisher nur ein User hier im Forum geschafft, sich mit seinem ersten oder zweiten Beitrag den Sprung auf die Ignoreliste zu verdienen.
Die "Diskussionen" die die übrigen User dann mit ihm geführt haben, haben diese Entscheidung als berechtigt nachgewiesen.

Ich teile das bisschen was ich weiß und kann gern mit allen, die das auch wissen und können wollen. Aber ich werde meine Zeit sicher nicht auf Schwachköpfe verschwenden.
Mit Ausnahme der verstrahlten Atomfreunde, schließlich habe ich mich hier im Forum nur registriert, um hämisch über deren Fehlschläge und Denkfehler schreiben zu können :mrgreen:


PV-Berlin hat geschrieben:Warum hat jemand selbst Kinder, wenn er der Meinung ist, die Welt sei überbevölkert?

Ich frage solche Leute immer, warum sie sich nicht selbst umbringen um das vermeintliche Problem mit der Überbevölkerung zu verringern. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Ressourcen- und Energieverbrauch dieser Menschen - selbst im besten Fall - immer noch deutlich höher ist als der von Menschen in technisch weniger entwickelten Ländern.

Die bisher am wenigsten schwachsinnige Antwort - sofern ich überhaupt eine erhalte - bestand darin, dass die sich selbst nicht umbringenden ja den Rest der Welt auf dieses Problem aufmerksam machen müssten.
(als ob das Problem nicht schon seit Jahrzehnten bekannt und diskutiert wäre)
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon wschmeiser » 14.05.2018, 12:39

@GEST,
habe Deine Antwort wirklich mehrfach gelesen und verstehe sie nicht.

Was, wenn nicht die Dummheit zu bekämpfen, könnte sich denn sonst noch lohnen?

Du kannst umweltbewusst leben und tausendmal den Dreck aller anderen wegräumen. Wenn Du das Verhalten der anderen (Dummen) nicht änderst, wird sich aber insgesamt nichts ändern, oder?

Ich teile das bisschen was ich weiß und kann gern mit allen, die das auch wissen und können wollen.


Mal überspitzt formuliert: alles andere Wissen ist falsch und wer eine andere Meinung hat, interessiert nicht wirklich. Einfach mal drüber nachdenken.
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon PV-Berlin » 14.05.2018, 12:58

Das kann ich ja nicht bringen! *fg

Als echte Möchtegern Faschisten haben sie selbstverständlich eine ganz andere Sicht auf diese Tatsache:
Sie halten sich für den unverzichtbaren Nabel der Welt! Können zwar nicht mal das Grundgesetz lesen, geschweige denn verstehen oder gar leben, aber über solche Kleinigkeiten hilft der 'gesunde Menschenverstand' (Spiegel Chefredakteur) hinweg.

'Möchtegern' deshalb, weil sie ja wirklich denken, sie gehören der unverzichtbaren neuen Elite an! Das sie selbst bald ganz tief in der Unterschicht stecken werden, müssen sie noch realisieren lernen.

Im übrigen muss ich nix glauben, die Verfahren der Bestimmungen sind Grundlage von Multi Milliarden schweren Budget ganz verschiedener Industrien. Die Forscher des Klimawandels beauftragen in der Regel diese Institute nur. Denn selbst können sie diese Untersuchungen nicht machen, geschweige denn bezahlen.

Dass der 'schwer' arbeitende Familienvater aus der Vorstadt , versucht viele Dinge zu ignorieren, kann ich sogar nachvollziehen. Sich intensiv mit Dingen zu beschäftigen, erfordert ein hohes Maß an Optimismus. Zudem die Möglichkeit sich jeder Zeit, dem Müßiggang zu widmen, um nicht irre zu werden. *Entspannung
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon Litholas » 14.05.2018, 13:06

wschmeiser hat geschrieben:
Litholas hat geschrieben:
Paule011 hat geschrieben:Ob mit oder ohne Wetterstationen das Klima und Wetter können wir so und so nicht verändern höchsten die Konziquenzen ziehen.

Früher gingen die Gletscher auch bis München :idea:


Wie kommst Du darauf, dass die Gletscher bis München gingen? Hast Du das gesehen? Oder glaubst Du den Leuten die das behaupten, aber nicht denen die behaupten dass wir das Klima bereits jetzt stark verändern?


Ich wohne auf einer Seitenmoräne von Resten des ehemaligen Würmtalgletschers. Noch keine 10.000 Jahre alt.

Hat jede Menge Steine und Kies hier gelassen. Kann man leicht feststellen, woher die ursprünglich kamen.

...


Ach so, wenns Dein Weltbild nicht stört dann kann man ja mal etwas einfach so glauben. Die Steine und der Kies könnten aber auch irgendwie anders dahin gekommen sein, schonmal daran gedacht!? Es gibt tausende Gründe weshalb Steine bewegt werden. Vielleicht haben ja irgendwelche Tiere die Steine bewegt, oder sie sind da entstanden. Klar möchten die Glaziologen alles erforschen und erklären, schliesslich geht es ihnen um Forschungsgelder.

Wer den "Skeptiker"sprech findet darf ihn behalten.
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