D. Trump und der Klimawandel

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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon CaptainPicard » 12.05.2018, 18:17

wschmeiser hat geschrieben:wie konnte man denn eigentlich die Durchschnittstemperatur auf der Erde vor 20.000 Jahren ermitteln?

Gab es da in Amerika und Australien auch schon Wetterstationen oder wie hat man das nachträglich ermittelt.

Die Aussage erinnert mich an die Young Earth Creationists in den USA (die die glauben dass die Erde nur 6000 Jahre alt ist), die verwenden das gleiche Argument um sich mit nichts auseinandersetzen zu müssen was dem Wortlaut der Bibel widerspricht. Auch dort zählt nur was man mit eigenem Auge sehen kann (außer natürlich dann wenn es ungelegen wäre, dann ignoriert man die eigene Regel), alles davor hat ja niemand mit eigenem Auge gesehen, also kann es auch nicht wahr sein.
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon wschmeiser » 12.05.2018, 18:23

CaptainPicard hat geschrieben:
wschmeiser hat geschrieben:wie konnte man denn eigentlich die Durchschnittstemperatur auf der Erde vor 20.000 Jahren ermitteln?

Gab es da in Amerika und Australien auch schon Wetterstationen oder wie hat man das nachträglich ermittelt.

Die Aussage erinnert mich an die Young Earth Creationists in den USA (die die glauben dass die Erde nur 6000 Jahre alt ist), die verwenden das gleiche Argument um sich mit nichts auseinandersetzen zu müssen was dem Wortlaut der Bibel widerspricht. Auch dort zählt nur was man mit eigenem Auge sehen kann (außer natürlich dann wenn es ungelegen wäre, dann ignoriert man die eigene Regel), alles davor hat ja niemand mit eigenem Auge gesehen, also kann es auch nicht wahr sein.


Ich hatte ja nur die Frage gestellt, wie man die Durchschnittstemperatur auf der Erde vor 20.000 Jahren ermittelt hat?

Auf die Idee, dass es die Erde zu dieser Zeit noch gar nicht gab und dass das auch mit der Bibel zusammenhängt, bin ich leider nicht gekommen. Entschuldige.
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon Paule011 » 12.05.2018, 22:23

Ob mit oder ohne Wetterstationen das Klima und Wetter können wir so und so nicht verändern höchsten die Konziquenzen ziehen.

Früher gingen die Gletscher auch bis München :idea:
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon alterego » 13.05.2018, 08:18

Hier stand auch schon mal alles viele Meter unter Wasser, außer man glaubt Gott hätte die entsprechenden Ablagerungen gerade hier aus Lust und Laune geschaffen um Wissenschaftlern was zum nachdenken zu geben.

Trump wird schon wissen, warum seine Wohnung in New York im obersten Stockwerk ist 8) Hoffentlich hat er ein paar Solarmodule am Dach um einen Mindestkomfort aufrecht zu erhalten, wenn die Trafos im Keller unter Wasser stehen.
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon Eisbaer » 13.05.2018, 08:59

Paule011 hat geschrieben:Ob mit oder ohne Wetterstationen das Klima und Wetter können wir so und so nicht verändern höchsten die Konziquenzen ziehen.

Früher gingen die Gletscher auch bis München :idea:


Glaubst auch nur du! (und ein paar andere Unbelehrbare) :(

Dass wir es geschafft haben das Klima zu verändern dürfte mittlerweile unbestritten sein!
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon e-zepp » 13.05.2018, 09:32

Aber überleg doch mal, @Paule glaubt doch auch dass Trump ein Friedensstifter ist :shock:
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p.s : meine Schwiegermutter kürzlich : "Ich bin heute so blöd, ich könnte Amerika regieren "
8)
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon Ralf Hofmann » 13.05.2018, 12:16

Hi,

wschmeiser hat geschrieben:wie konnte man denn eigentlich die Durchschnittstemperatur auf der Erde vor 20.000 Jahren ermitteln?

https://www.mpimet.mpg.de/kommunikation/aktuelles/im-fokus/klimageschichte/


wikipedia hat geschrieben:Zur Rekonstruktion vergangener Klimazustände gibt es eine Reihe verschiedener Untersuchungsmethoden.
Bereits im 19. Jahrhundert wurde anhand von geologischen Klimazeugen wie Trogtälern, Grundmoränen oder Gletscherschliffen eine lange währende Eiszeit mit großräumigen Vergletscherungen (damals oft „Weltwinter“ genannt) sowohl in Europa als auch auf anderen Kontinenten direkt nachgewiesen.
Weitere Klimaarchive, mit denen frühere Warmzeiten belegt werden können, sind zum Beispiel Lage und Ausdehnung urzeitlicher Korallenriffe oder die Analyse bestimmter Sedimente und Sedimentgesteine, die unter tropischen Bedingungen entstanden sind.

Paläo-Temperaturkurve der letzten 500 Millionen Jahre, erstellt aus einer Reihe verschiedener Proxy-Daten
Während die Historische Klimatologie vielfach auf schriftliche Aufzeichnungen, historische Chroniken oder archäologische Artefakte zurückgreift, verwendet die Paläoklimatologie klassische Nachweisverfahren wie die Dendrochronologie (Baumringanalyse), die Palynologie (Pollenuntersuchungen), Tropfsteine sowie die Warvenchronologie (auch Bändertondatierung genannt), die sich auf die Auswertung von Ablagerungen in Still- und Fließgewässern stützt.
Im Zuge fortgeschrittener technischer Möglichkeiten werden vermehrt Bohrkernproben aus der Tiefsee und den polaren Eisschilden untersucht.
So wurde 2004 in der Antarktis ein Eisbohrkern mit einem Gesamtalter von 900.000 Jahren geborgen.

In den letzten Jahrzehnten kamen in der Paläoklimatologie zunehmend verschiedene Nachweismethoden mittels der Isotopenanalyse zum Einsatz.
Ein seit langem gebräuchliches Verfahren ist die Anwendung des Kohlenstoff-Isotops 14C zur Altersbestimmung organischer Materialien. Allerdings deckt die 14C-Methode nur einen relativ schmalen zeitlichen Bereich von 300 bis maximal 57.000 Jahren ab.
Einen Zeitrahmen von mehreren Hundert Millionen Jahren umfasst hingegen die Temperaturbestimmung mithilfe der Sauerstoff-Isotope 18O/16O, für die sich besonders fossile Korallen, Foraminiferen und Süßwassersedimente eignen.

Für geologische und paläoklimatologische Untersuchungen bietet sich darüber hinaus eine Reihe von Beryllium-, Eisen-, Chrom- und Edelgas-Isotopen an. In letzter Zeit kommt die 40Ar/39Ar-Datierung verstärkt zum Einsatz, da diese Methode auf der Grundlage des Edelgases Argon erheblich präzisere Ergebnisse als die herkömmliche Kalium-Argon-Datierung ermöglicht.

Ebenfalls sehr genaue geochronologische Daten liefern Zirkonkristalle aufgrund der darin enthaltenen Spuren radioaktiver Nuklide.

https://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte


http://lv-twk.oekosys.tu-berlin.de//project/lv-twk/002-klimageschichte-kleiner%20ueberblick.htm
MfG
Ralf Hofmann
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon wschmeiser » 13.05.2018, 12:41

@Ralf,
alles bekannt .... nur wer glaubt, dass man damit einen wie von @Andi_ verlinkten Chart sowohl mit Temperaturkurve und Meeresspiegelhöhe als globale Durchschnittswerte der letzten 20.000 Jahre darstellen kann, glaubt auch an den Weihnachtsmann.

Seriös geht meines Erachtens anders.

Wo will man denn die Meeresspiegelhöhe überall messen? Wie will man einen Durchschnitt bilden?

Das gleiche gilt noch ausgeprägter für die Temperatur.

Heute ist die Durchschnittstemperatur in Städten gleich um mehrere Grad höher als in umliegenden Gebieten oder Wäldern. Das liegt einfach an der höheren Wärmespeicherung der Bebauung. Nur, wie sah das in höheren Luftschichten aus. Und da helfen dann auch keine Bohrkerne oder Korallenriffe oder sonstige fossile Quellen.

Dass es derzeit wärmer wird, ist ja offensichtlich. Sieht man im wesentlichen an der Eisschmelze. Dass dadurch der Meeresspiegel steigt ist auch logisch. Dass der Mensch daran einen Einfluss hat, dürfte auch klar sein.

Schwieriger wird es schon, welches die tatsächlich durch den Mensch hervorgerufenen Einflussfaktoren sind und wie groß die sind.

Und sicher ist halt: solange die Weltbevölkerung weiter ansteigt und alle nach dem gleichen und höheren Lebensstandard streben, lässt sich an dieser Entwicklung erst einmal eh nichts wesentliches ändern.

Die Konzentration auf CO2 und andere Treibhausgase versperrt dabei vielleicht den Blick auf viel größere Probleme oder wesentlich wirkungsvollere Lösungsansätze.
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon SmartPanel » 13.05.2018, 12:59

Witzig wie ein User wie wschmeiser alle gefühlte 5 Seiten die fast gleichen Fragen stellt und die Antworten ignoriert.
Um dann 5 Seiten später wieder die gleichen Fragen zu stellen ...

Und das gemäß seiner rechts stehenden Signatur schon seit über 3200 Beiträgen ...
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon wschmeiser » 13.05.2018, 13:05

SmartPanel hat geschrieben:Witzig wie ein User wie wschmeiser alle gefühlte 5 Seiten die fast gleichen Fragen stellt und die Antworten ignoriert.
Um dann 5 Seiten später wieder die gleichen Fragen zu stellen ...

Und das gemäß seiner rechts stehenden Signatur schon seit über 3200 Beiträgen ...


Irgendwie scheinen mir Deine Antworten auf meine Fragen entgangen zu sein. Tut mir leid.
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