D. Trump und der Klimawandel

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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon Paule011 » 12.05.2018, 10:21

Trump wird in allen Bereiche unterschätzt, doch er geht seine Weg auch ohne der Fake News Presse zu gefallen, welche ja in den letzten Jahren die Poltik bestimmt hat, vorallem auch bei uns :idea:

Trump der Friedensstifter, warum wird das nicht gebracht?
https://www.welt.de/kultur/article17625 ... tiker.html
und
https://www.n-tv.de/politik/Pompeo-vers ... 29847.html
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon eggis » 12.05.2018, 10:54

Paule011 hat geschrieben:Trump schafft weitere Fakten

Weniger Geld für die Raumfahrt-Behörde Trump streicht Nasa-Programm zur Klima-Kontrolle

Trump kommt mir vor, wie jemand der sich die Augen zu hält und sagt, "Du siehst mich nicht."
Wenn ich den Nachweis für den steigenden CO2 Gehalt in der Atmosphäre verhindere, kann ich auch behaupten, "der weitere Anstieg von CO2 wurde von mir verhindert". Es würde mich nicht wundern, wenn er zumindest zwei der drei Affen "Nichts sehen, Nichts hören" auf seinem Schreibtisch hat.
Scheinbar bin ich nicht der erste mit dem Affen-Vergleich (Sorry, für die Affen).
Warren Buffett: Ein Affe wäre ein besserer Geschäftsmann als Donald Trump

Jane Goodall sagt, Donald Trumps Verhalten erinnere an männliche Schimpansen


Ich hoffe, dass sich wie beim Klimabeitrag der USA ein privater Unterstützer für die fehlenden knapp 9 Mio. Dollar findet
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-

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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon wschmeiser » 12.05.2018, 11:17

Irgendwie reibe ich mir auch die Augen, aber aus anderen Gründen:

Das Budget der NASA beträgt über 20 Mrd USD pro Jahr. Genehmigt wird es durch den Kongress, wenn auch durch das Weiße Haus vorgeschlagen.

Ich kann mir bei bestem Willen nicht vorstellen, dass sich Trump dabei mit einer Position über 10 Mio USD (0,05%) auseinandersetzt oder überhaupt nur Kenntnis davon hat.

Dann frage ich mich, warum das die Deutsche Regierung nicht macht, denn schließlich wenden wir jährlich zweistellige Mrd-Beträge für die Energiewende auf, ohne wohl selbst zu wissen, wie und ob sich der CO2- und Methan-Gehalt verändert.

Wenn dieses CMS-Programm so wichtig ist und nur 10 Mio USD kostet, dann sollten wir uns das doch leisten können.

Allein die Kosten der Klimakonferenz in Bonn 2017 betrugen weit über 100 Mio EUR, von den Reisekosten der 20.000 Teilnehmer aus der ganzen Welt mal ganz abgesehen.
Zuletzt geändert von wschmeiser am 12.05.2018, 11:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon Paule011 » 12.05.2018, 11:21

Trump geht es meiner Meinung nach nur ums Prinzip :idea:

Es ist ja vollkommen klar das jeder Wissenschaftler-Politiker-oder Pressefritze welcher vom Klimawandel lebt anderer Meinung ist :juggle:
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon PV-Berlin » 12.05.2018, 12:57

Dann frage ich mich, warum das die Deutsche Regierung nicht macht, denn schließlich wenden wir jährlich zweistellige Mrd-Beträge für die Energiewende auf, ohne wohl selbst zu wissen, wie und ob sich der CO2- und Methan-Gehalt verändert.


Dies ist eine inkompatible Tatsachenbehauptung !

Aber das störte den "Konservativen" ja noch nie, da er sich ja auf sein Abi was einbilden kann (Papa hat ja genug in die Nachhilfe investiert)

Trump ist ein Segen für die USA und die Welt!

Wie komme ich darauf? Er ist der Brandsatz der Entwicklung! Er treibt die Dinge mit einer Konsequenz zur Entscheidung, die es sonst nur in Kriegszeiten zu sehen ist. Aber vor allem er treibt die doch recht müde Rest Elite derart in die Ecke, das sich diese nicht mehr hinter 'Demokratischen Parteien' und den Medien verstecken kann. Langsam wird es wieder mal eng! und deshalb wird auch reagiert werden. Das ist nicht so offensichtlich, das diese Elite es nicht gewöhnt ist, laut zu sein, im Vordergrund zu stehen oder gar Politik zu machen.

Wer im Deutschsprachigem Raum von: 'links versüfter Lügenpresse' schwadroniert, muss ein kompletter Idiot sein! Die 'Medien gehören zu nahe 100% Familienclans mit einer ausgeprägten faschistischer Tradition (Faschismus ungleich Deutscher Nationalsozialsmus, da Faschismus kein Ideologie ist) *

" Sie können sich nach ihrer Vorstellung (Bildung, Kultureller Hintergrund) meine Meinung bilden! "

Und das ein Chefredakteur der Bild mehr Einfluss hat, als Bundespräsident, sollte nun auch durchgedrungen sein.

Man lügt nicht (offensichtlich) man muss nur Wahrheiten verkürzen, verstecken und seine Werbebotschaft nur oft genug senden.

Zu Trump!

Mach weiter! Du hast es drauf, den USA den Platz in der Geschichte zu verschaffen, den sie schon länger hätte einnehmen müssen! 8)

Aber wenn ich an D. denke, wird mir deutlich übler! hier wehrt sich niemand, das wir bald mehr für "Verteidigung" ausgeben werden, als für Bildung (weit unter dem OECD Durchschnitt) ! Das ein SPD Finanzminister die Investitionen zurück fährt, obwohl die Anzahl der Berufstätigen deutlich zurückgehen wird (Baby-Boomer gehen in Rente) . Da müsste man eigentlich was machen?

Nicht mal den KKW Ausstieg kriegen wir hin! Unsere Elite hätte im Land genug zu tun, als sich über Trump lustig zu machen, aber das süße faule Leben macht halt schlaff ! Denn man muss sich in D. nicht mehr anstrengen, um Oben zu bleiben!
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon CaptainPicard » 12.05.2018, 13:06

wschmeiser hat geschrieben:Ich kann mir bei bestem Willen nicht vorstellen, dass sich Trump dabei mit einer Position über 10 Mio USD (0,05%) auseinandersetzt oder überhaupt nur Kenntnis davon hat.

Braucht er auch nicht, er muss nur Leute in die entsprechenden Positionen setzen die so ticken wie er und genau das hat er getan. Man siehe sich etwa den Umweltminister an der den Klimawandel leugnet und die letzten 1,5 Jahre damit verbracht hat Regulierungen für Umweltschutz rückgängig zu machen.
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon Paule011 » 12.05.2018, 13:27

"Wer aus der Geschichte nicht lernt wird sie wiederholen müssen"

Das ist ein alter Spruch, aber die Wahrheitm wir finden es COOL Staat und Religion zu trennen, GOtt findet das aber gar nicht gut und wizig, deshalb bekommen Menschen und Völker Probleme mit denen sie nicht gerechnet haben.

Der Klimawandel ist ein ständiger Begleider der Erdgeschichte und wenn eben GOtt meint hier was zu verändern damit diese oder jenes auf der Erde sich weiterentwickelt so wird dasSinn haben.
Es ist doch einfach Kindisch-Naiv und Lächerlich zu meinen das Klima müsse immer so sein wie wir in unsere kurzen Lebenszeit sehen.
Vor uns und ohne Menschen gab es den Wandel.

Trump und seine Berater haben diese erkannt und handeln.
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon wschmeiser » 12.05.2018, 13:30

CaptainPicard hat geschrieben:
wschmeiser hat geschrieben:Ich kann mir bei bestem Willen nicht vorstellen, dass sich Trump dabei mit einer Position über 10 Mio USD (0,05%) auseinandersetzt oder überhaupt nur Kenntnis davon hat.

Braucht er auch nicht, er muss nur Leute in die entsprechenden Positionen setzen die so ticken wie er und genau das hat er getan. Man siehe sich etwa den Umweltminister an der den Klimawandel leugnet und die letzten 1,5 Jahre damit verbracht hat Regulierungen für Umweltschutz rückgängig zu machen.


Natürlich hat mit Trump auch ein Politikwechsel stattgefunden. Und natürlich machen das seine Leute.

Aber gerade deshalb sollte man halt nicht alles auf Trump persönlich projizieren, vor allem, wenn es sich wie bei CMS um Peanuts handelt. Es drängt sich dann sehr schnell der Verdacht auf, dass man damit etwas erreichen möchte!

Und eines muss man ja anerkennen: Trump hat jedenfalls einiges in Bewegung gebracht, anders als in der Zeit von Obama. Und manchmal schlägt das Pendel dann sogar in die andere Richtung aus. Das war bei Reagan und auch Mitterand so.

Man kann über ihn denken was man will: er hat es geschafft wider Erwarten Präsident zu werden. Und er war und ist kein Politiker. Damit ist doch klar, dass er sich auch nicht wie ein Politiker verhalten wird.
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon Andi_ » 12.05.2018, 16:03

PV-Berlin hat geschrieben:...

Die Weltrettung (Niederlande, Bangladesch etc.) ist nur hinzunehmender Beifang.

Die sicher auch, aber auch Hamburg, Bremen, Lübeck, Oldenburg, Rostock... aber die sind (langfristig) schon unter Wasser, auch wenn ab morgen Null zusätzliche Treibhausgase in die Atmosphäre kommen und wir lange genug warten (aber das kommt noch nicht in diesem Jahrhundert - was für ein Segen für die älteren Realitätsverweigerer und AFD-Wähler; aber Meeresspiegel ist nur ein kleiner Aspekt bei dem Thema).
Im Mai 2013 erreichte die Kohlendioxidkon­zentration in der Atmosphäre 400 ppm („Teile pro Million Luftpartikel“). Einen so hohen Wert gab es zuletzt vor drei Millionen Jahren. Damals lag der Meeresspiegel wohl bis zu 20 Meter über dem heutigen Stand; die Nordhalbkugel war weitgehend eisfrei. Bis die Weltmeere wieder auf solch katastrophale Höhe ansteigen würden, würde es Jahrhunderte dauern.

https://www.nationalgeographic.de/umwelt/meeresspiegel-anstieg-vor-uns-die-sinflut
Es könnte aber auch um Berlin gehen, bei rund +35m bis +40m geht es los (Ruhrgebiet etc auch, aber natürlich wohl erst in einigen Jahrhunderten):
http://flood.firetree.net/?ll=48.3416,14.6777&z=13
wenn man das bedenkt:
Bild

Aber was juckt das die heutige Generationen, die nicht zwischen systemrelevanten Änderungen innerhalb von wenigen Jahrhunderten und von vielen zehntausenden von Jahren unterscheiden können? Die nicht mal verstehen wollen, dass die eigene Gattung nicht zu Viren oder Bakterien gehört, sondern zu Tieren, genauer Affen, noch genauer Menschenaffen gehört?
https://de.wikipedia.org/wiki/Menschenaffen#Innere_Systematik
2050, pro Jahr:
- 8 Mio vermiedene vorzeitige Todesopfer,
- 1600 MRD $ vermiedene Umwelt- und Gesundheitskosten,
- 30 % mehr Lebensqualität
mit pflanzlicher Ernährung:
http://www.pnas.org/content/113/15/4146.full
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Re: D. Trump und der Klimawandel

Beitragvon wschmeiser » 12.05.2018, 16:48

@Andi_,
wie konnte man denn eigentlich die Durchschnittstemperatur auf der Erde vor 20.000 Jahren ermitteln?

Gab es da in Amerika und Australien auch schon Wetterstationen oder wie hat man das nachträglich ermittelt.

Und ist es nicht so, dass sich die Erdplatten kontinuierlich verschieben, aufeinanderprallen, manche nach untern absinken, andere Gebirge auftürmen. Hat das keinen Einfluss auf die Meereshöhe?

Ja, die Vereisung und das Abschmelzen des Eises lässt sich dazu ja recht zuverlässig zurückverfolgen.

Die vorgenannten Fragen nur am Rande, aber, wie will man denn die Entwicklung der letzten 70 Jahre nur aufhalten, geschweige denn zurückdrehen.

Die Weltbevölkerung hat sich im gleichen Zeitraum mehr als verdreifacht, der Kohle- und Erdölverbrauch mindestens verzehnfacht, vom Gas ganz zu schweigen.

Und der überwiegende Teil der Weltbevölkerung ist von diesen Verbrauchsvolumina noch weit entfernt, strebt sie aber ebenfalls an. Und die Weltbevölkerung wächst weiter, wahrscheinlich mit dem gleichen absoluten Zuwachs wie in den letzten 70 Jahren.

Hilft es da wirklich, ein bisschen Stromerzeugung auf Wind un PV umzustellen? Vor allem, wer soll das in den Entwicklungsländern bezahlen?

Ist ist das wirkliche Problem nicht das Bevölkerungswachstum? Vor allem findet das Bevölkerungswachstum dort statt, wo sich niemand am Klimawandel stört?
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