Black Out, der Stromausfallbestseller

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Re: Black Out, der Stromausfallbestseller

Beitragvon Farmjanny » 18.12.2017, 09:38

Ich denke auch, dass Frischwasser und Hygiene noch schneller zum Problem werden, als die Nahrungsmittel bei so einer Situation.
Grüße von der Küste - Farmjanny
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Re: Black Out, der Stromausfallbestseller

Beitragvon KKB68 » 18.12.2017, 12:43

einstein0 hat geschrieben:Gestern Black-Out in Atlanta. ...
Haben die Amis auch schon von Notstrom gehört, oder sind sie im "Christmas Miracle gefangen?"... :roll:
einstein0


Moin.

Anscheinend ist bei dem auslösenden Brand die Notstromversorgung des Flughafens gleich mit abgefackelt... :mrgreen:
Grüße,

Klaus

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Re: Black Out, der Stromausfallbestseller

Beitragvon kai » 03.02.2018, 21:36

Hatten gestern 3 Stunden Stromausfall im ganzen Dorf (2300 Einwohner).
Nichts in den Nachrichten, nichts in der Presse, nichts im Internet.
Bestärkt mich ein Inselfähiges Batteriesystem in Zukunft einzusetzen.

Erstaunlich.

LG Kai
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Re: Black Out, der Stromausfallbestseller

Beitragvon einstein0 » 05.02.2018, 22:51

kai hat geschrieben:Hatten gestern 3 Stunden Stromausfall im ganzen Dorf (2300 Einwohner).
Nichts in den Nachrichten, nichts in der Presse, nichts im Internet.
Bestärkt mich ein Inselfähiges Batteriesystem in Zukunft einzusetzen.
Erstaunlich.
LG Kai

Nicht wirklich. Ist für die Medien bloss nicht interessant genug.
Doch Strom bringt auch nichts, wenn sonst nichts mehr funktioniert! Das geht aus dem Buch klar hervor.
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Re: Black Out, der Stromausfallbestseller

Beitragvon NoOne » 14.06.2018, 16:25

Heute gab es mal wieder Nachrichten in die Richtung Stromnetze hacken, waren zwar nur Büronetzwerke, aber trotzdem zeigt das wie wenig IT Kompetenz es in vielen Firmen gibt, wie bei allen anderen Bereichen im nach "unendlichen" Wachstum strebenden Kapitalismus sind so Sachen "unnötige" Kostenfaktoren die man lieber einspart, dafür gibt man doch kein Geld aus (sollen doch ein paar Menschen leiden oder sogar sterben, gefällt den Anhängern der neoliberalen bzw. radikalen Marktlogik viel besser weil es für "sie" günstiger ist!)...

https://www.heise.de/security/meldung/D ... 78419.html

Direkt dazu zitiere ich mal einen Beitrag von einem User aus dem Heise Forum der das Problem schön beschreibt:

AlAdler @ heise.de/forum/ hat geschrieben:Dann zwingt die Software-Lieferanten endlich, ihren Code nach einem angemessenen Zeitraum offen zu legen!

Es ist abartig und öffnet den Weg in eine digitale Diktatur, wenn immer nur Spekulationen über Angriffsvektoren und Angreifer spekuliert werden kann: Denn derjenige mit der größten Macht und Gewaltbereitschaft und der geringsten Ahnung kann der Gesellschaft sinnlose Lösungswege mit katastrophalen Kollateralschäden aufzwingen - und am Ende fordern, weil es nicht funktioniet habe, müsse man den Weg der Ent-demokratisierung und De-souveränisierung eben noch weiter gehen!

Sämtliche Repressionsgesetze nach 9/11 atmen diesen Duktus und nicht zuletzt sind Seuchen wie Trumpismus, afd mit all ihren Stereotypen und ihrer Demokratie-verachtenden Neigung zur Lüge ausgeburten der Entmündigung, die die Bürger dadurch erleben, dass sie selektiv und auch bewusst falsch informiert werden. Da ergänzen sich proprietäre Technlogien mit proprietären (walled-Garden-) Plattformen.

Wir müssen Produkt-Lebenszyklen gestalten, die der Gesellschaft nach angemessener Zeit die vollständige intellektuelle Durchsicht einer Technologie ermöglicht, so dass klar gestellt werden kann: In dem 3 Jahre alten Router ist die Hard- und Software hinreichend abgehangen, so dass man nach menschlichem Ermessen davon ausgehen kann, dass das Gerät sicher ist.

Und wenn irgendwann heraus kommt, dass in der Hardware ein irreparabler Bug steckt, dann weiß man eben auch ab dem Zeitpunkt wo alle das wissen,dass es sofortigen Handlungsbedarf in Form von HW-Austausch gibt.

Dieses Gequatsche von geistigem Eigentum an Hard- und Software öffnet den Kriminellen, Terroristen und Geheimdiensten doch jede Türe - weil die Hersteler erst handeln, wenn die breite Öffentlichkeit von Problemen ahnt oder erfährt. So lange werden sie - ökonomisch korrekt - ausharren und den o.g. Kriminellen das Spielfeld überlassen. Und natürlich kann das auch Teil staatlicher Überwachung-Strategien sein: Cisco oder Juniper daran zu hindern, Bugs zu fixen, kann den USA eben auch einen globalen Abhr-Vorsprung sichern!

Um hier die Unsicherheit raus zu bekommen, muss man die geistigen Eigentumsrechte im bereich Hard- und Software massiv einschränken!
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Re: Black Out, der Stromausfallbestseller

Beitragvon ndorphin » 14.06.2018, 20:33

Ich denke das ist erst der Anfang, rantasten an das Ziel sozusagen. Angriffe auf kritische Infrastruktur sind deutlich billiger als Kriege. So ein schönes europaweites Stromnetz ist doch ein lohnenswertes Ziel.
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Re: Black Out, der Stromausfallbestseller

Beitragvon hfrik » 15.06.2018, 10:15

ndorphin hat geschrieben:Ich denke das ist erst der Anfang, rantasten an das Ziel sozusagen. Angriffe auf kritische Infrastruktur sind deutlich billiger als Kriege. So ein schönes europaweites Stromnetz ist doch ein lohnenswertes Ziel.

So ein europaweites Stromnetz ist ein viel schwierigeres Ziel als ein parr kaum evrnetzte Grosskraftwerke, da es auf Grund seiner Vermascshung hochgradig redundant und damti resilent ist, und ausserdem in voller Leistungsfähigkeit nur alle Jubeljahre gefordert sit, ansonsten tut es auch ein teil der theoretscih möglichen Leistungsfähigkeit (besonders auf Grund der n-1 Bedingungen für die Leitungen - von 2 Systemen wird immer nur die Leistung von einem genutzt)
Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
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Re: Black Out, der Stromausfallbestseller

Beitragvon stromdachs » 15.06.2018, 10:39

NoOne hat geschrieben:waren zwar nur Büronetzwerke, aber trotzdem zeigt das wie wenig IT Kompetenz es in vielen Firmen gibt,

Ein Mitarbeiter (Dipl.-Ing. der Abt. Kraftwerkstechnik!) hat doch vor (vielen) Jahren den Link zu "Anna Kurnikova (nackt)" aufgemacht ......so schnell ist der Hacker im Kraftwerk! Das ist 15 Jahre her, die heutigen Hackerprogramme dürften wesentlich effizienter ihre Arbeit verrichten.
Das Verhökern lebenswichtiger Bereiche der Wirtschaft (Energie-, Wasserversorgung usw....) an ausländische "Investoren" ist der reinste Leichtsinn und öffnet fremden Mächten eine ungeahnte Zugriffsmöglichkeit selbst in bestens gesicherte Bereiche der IT-Strukturen!
Wie lange es dauert, ein großflächig lahmgelegtes Stromnetz wieder aufzubauen, hängt sicherlich auch davon ab, wie es Hackern gelingt, das zu unterbinden.
Und wie lange es dauert bis unkontrollierbare, chaotische Zustände herrschen, wird von der Einsatzbereitschaft von Polizei, Armee und Feuerwehr bestimmt. Nicht wie im Roman beschrieben, dass nach 2 Wochen noch einigermaßen "Ruhe" im Lande ist, wird es wohl nach 2 Tagen schon "ungemütlich" sein. Genug "Potential" ist vorhanden!

Gruß Claus
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Re: Black Out, der Stromausfallbestseller

Beitragvon stromdachs » 15.06.2018, 10:46

hfrik hat geschrieben:So ein europaweites Stromnetz ist ein viel schwierigeres Ziel als ein parr kaum evrnetzte Grosskraftwerke, da es auf Grund seiner Vermascshung hochgradig redundant und damti resilent ist,

Wenn dem so ist, wozu dann "Vorsorgemaßnahmen"?
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Re: Black Out, der Stromausfallbestseller

Beitragvon hfrik » 15.06.2018, 11:34

Weil man auch bei hoher Verfügbarkeit Vorsorgemassnahmen gegen schwarzeSchwäne trifft.
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